International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Goodbye «Queen of Soul» – Stars und Fans verabschieden Aretha Franklin



Zwei Wochen nach dem Tod von Aretha Franklin haben sich zahlreiche Prominente in Detroit zum Gottesdienst für die Soulsängerin versammelt. Darunter waren Musiker wie Stevie Wonder, Faith Hill, Chaka Khan und Ariana Grande.

Auch der frühere US-Präsident Bill Clinton mit Ehefrau Hillary, Schauspielerin Whoopi Goldberg, Basketball-Star LeBron James und Talkmasterin Oprah Winfrey erwiesen der gefeierten Sängerin die letzte Ehre.

epa06987977 Former US President Bill Clinton speaks during the funeral service for US singer Aretha Franklin at the Greater Grace Temple in Detroit, Michigan, USA, 31 August 2018. Aretha Franklin, known as the Queen of Soul for recording hits such as RESPECT, Chain of Fools and many others, died 16 August 2018 from pancreatic cancer and will be buried in Woodlawn Cemetery on 31 August.  EPA/TANNEN MAURY

Auch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton war zugegen. Bild: EPA/EPA

Bei der Trauerfeier wurden unter anderem Reden von Bill Clinton und dem Bürgerrechtler Jesse Jackson erwartet – Franklin und ihr Hit «Respect» galten als wichtige Symbole der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA.

abspielen

«Respect» war einer der grössten Hits der «Queen of Soul». Video: YouTube/TatanBrown

Ein Gospelchor sang am Freitag im Greater Grace Temple, einer Apostolischen Kirche im Nordwesten der Stadt, wo der aufgebahrten Franklin zunächst fünf Polizisten ihren Respekt zollten. Darauf folgten Dutzende Familienangehörige und Freunde.

Der Gottesdienst war auf fünf bis sechs Stunden angesetzt. Auch Singer-Songwriter Smokey Robinson, der Franklin seit Kindheitstagen kannte, wollte sprechen. Die Kirche bietet Platz für rund 4000 Menschen und war voll besetzt.

Lange Schlange vor der Kirche

Schon am Vortag bildeten sich lange Schlange vor der Kirche, nachdem die Organisatoren angekündigt hatten, dass nicht wie ursprünglich geplant nur Freunde und Angehörige, sondern auch 1000 Fans teilnehmen durften. Fans in Trauerkleidung, T-Shirts oder im Trainingsanzug warteten die ganze Nacht über, um der «Queen of Soul» persönlich die letzte Ehre erweisen zu können.

Vor der Kirche parkten zahlreiche pinkfarbene Cadillacs – eine Reverenz an Franklins Detroit-Hymne «Freeway of Love», in dem ein solches Auto vorkommt. Die Firma Cadillac wurde 1902 in der «Motor City» Detroit gegründet.

epa06987699 US singer Ariana Grande performs during the funeral service for US singer Aretha Franklin at  the Greater Grace Temple in Detroit, Michigan, USA, 31 August 2018. Aretha Franklin, known as the Queen of Soul for recording hits such as RESPECT, Chain of Fools and many others, died 16 August 2018 from pancreatic cancer and will be buried in Woodlawn Cemetery on 31 August.  EPA/TANNEN MAURY

US-Sängerin Ariana Grande an der Abdankung. Bild: EPA/EPA

Ihre letzte Reise sollte Franklin nach der Feier im selben elfenbeinfarbenen Cadillac LaSalle von 1940 antreten, in dem 1984 schon der Sarg ihres Vaters und 2005 die sterblichen Überreste von Bürgerrechtsikone Rosa Parks zum Friedhof gebracht wurden.

Detroit hatte der Soul-Diva einen ganze Abschiedswoche gewidmet. Drei Tage lang war ihr offener Sarg öffentlich aufgebahrt, wobei Franklin jeden Tag in ein anderes Kleid gehüllt war. Am Donnerstagabend fand ein Konzert zu ihren Ehren statt, bei der ihre grössten Hits erklangen.

Die gefeierte Sängerin war am 16. August im Alter von 76 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Beerdigt werden soll Franklin auf einem Friedhof in Detroit in Nähe ihres Vaters. Er war ein Pfarrer, in dessen Kirchenchor sie mit ihren Schwestern sang. (sda/dpa/afp)

Das Leben von Aretha Franklin

Diese Band tourt unter Wasser durch die Welt

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Fast 1200 Infizierte im Aargau – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Noch nie wurden in Mexiko so viele Frauen ermordet

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Afro-Amerikaner ringt unter Knie von Polizist 5 Minuten um Luft – wenig später ist er tot

Es sind schockierende Bilder, die gestern in Minneapolis aufgenommen wurden. Ein Polizist drückt einen Afro-Amerikaner minutenlang auf den Boden. Sein Knie ist auf dem Nacken des Mannes platziert.

Der Verhaftete schnappt zunächst um Luft und sagt wiederholt: «Bitte, lasst mich atmen!» Der Polizist gibt jedoch keinen Millimeter nach. Auch der Bitte nach Wasser kommt er nicht nach. Mehrere umstehende Personen fordern den Polizisten und seine Kollegen dazu auf, den Mann am Boden doch ins Auto zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel