DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nicolás Maduro zeigte sich am Wochenende demonstrativ mit dem Militär. 
Nicolás Maduro zeigte sich am Wochenende demonstrativ mit dem Militär. Bild: EPA/Miraflores Palace

Maduro dürfte sich freuen: Lima-Gruppe «gegen militärische Intervention in Venezuela»

30.01.2019, 06:38

Die sogenannte Lima-Gruppe aus südamerikanischen Staaten und Kanada hat sich gegen jegliche militärische Intervention im Krisenstaat Venezuela ausgesprochen.

Néstor Popolizio
Néstor PopolizioBild: EPA/EPA POOL

«Als Lima-Gruppe haben wir gesagt, dass wir keinerlei militärische Intervention in Venezuela unterstützen», sagte der peruanische Aussenminister Néstor Popolizio am Dienstag. Die Gruppe verfüge allerdings auch über keinerlei Informationen über einen womöglich geplanten ausländischen Militäreinsatz in dem Land.

Im Machtkampf zwischen dem venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und dem selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó haben die USA eine militärische Intervention nicht ausgeschlossen. US-Präsident Donald Trump, der sich hinter Guaidó gestellt hat, hält sich nach Angaben seines Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton «alle Optionen» offen.

John Boltons Notiz sorgt für Spekulationen:

Video: srf

Für Aufsehen sorgte zudem eine handschriftliche Notiz Boltons zu «5000 Soldaten nach Kolumbien». Das nährte Spekulationen über eine Truppenverlegung der USA in Venezuelas Nachbarland.

Die Lima-Gruppe war im August 2017 gegründet worden, um in der Venezuela-Krise zu vermitteln. Ihr gehören 13 lateinamerikanische Staaten und Kanada an. (sda/afp)

Die Venezuela-Krise im Januar 2019:

1 / 19
Die Venezuela-Krise im Januar 2019
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweiz unterzeichnet Erklärung mit EU-Staaten gegen Stromkrise

Die Schweiz will zur Verhinderung und Bewältigung möglicher Stromkrisen mit sechs EU-Ländern enger zusammenarbeiten. Sie hat im Rahmen eines Ministertreffens am Mittwoch unter anderem mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Zur Story