DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Doch kein Werwolf in Montana: Des Rätsels Lösung ist viel simpler



This undated photo provided by the Montana Fish, Wildlife and Parks on Friday, May 25, 2018, shows a wolf-like animal that was shot on May 16, 2018, after it was spotted in a private pasture with livestock near Denton, Mont. It was originally thought to be a wolf, but doubts arose since the front paw appeared too short, the front claws too long, the canine teeth too short, and ears too tall in proportion to the skull. (Montana Fish, Wildlife and Parks via AP)

Das Tier war von einem Farmer in Montana auf seinem Grundstück erschossen worden. Bild: AP/Montana Fish, Wildlife and Parks

Nun ist klar, um was für ein Tier es sich bei dem «Monster» handelte, das ein Farmer im Mai in der Nähe von Denton im US-Staat Montana erschossen hat. Allen Verschwörungstheorien zum Trotz ist es nicht etwa der Kadaver eines Bigfoots oder eines Werwolfs – sondern der eines Grauwolf-Weibchens.

Dies zeigten die DNA-Tests, die das «U.S. Fish and Wildlife Service forensic laboratory» in Ashland durchgeführt hat. Indem die Proben der Wölfin mit tausenden weiteren Samples von Wölfen verglichen wurde, konnte festgestellt werden, dass sie mit grösster Wahrscheinlichkeit aus dem Norden der Rocky Mountains eingewandert war. 

Für Aufregung hatten vor allem die unproportional grossen Ohren und Krallen und die eher kurzen Zähne und Beine des Tiers gesorgt. Der Laborbericht bestätigt jedoch, dass dies vor allem an den Bildaufnahmen gelegen habe. Die Extremitäten des Tiers liegen alle im Normalbereich.

In Montana leben verhältnismässig viele Wölfe. Es wird geschätzt, dass die Population rund 900 Tiere zählt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Farmer auf ihren Grundstücken ab und zu Wölfen begegnen. Es ist ihnen auch erlaubt, diese zu erschiessen, solange die Tiere eine Gefahr für ihren Viehbestand darstellen. Dies war auch im Fall der Wölfin in der Nähe von Denton der Fall.

(doz)

Wölfe sind hier aber willkommen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Genf im Ausnahmezustand: 11 Beobachtungen in der Hochsicherheitszone

Ein verrückter Tag für alle Anwesenden. Ob Journalistin, Anwohner, Schulkind, Flughafenmitarbeiter, Bistro-Barista: Wer am Mittwoch in Genf unterwegs war, sah zwar nicht viel vom Gipfeltreffen und wurde doch Zeugin eines historischen Tags.

Genf ist sich internationalen Besuch gewohnt. Seit der Gründung des internationalen Komitees vom roten Kreuz (IKRK) im Jahr 1863 entwickelte sich die Stadt am Lac Leman zu einem wichtigen Ort für internationale Konferenzen und Friedensgespräche. Heute ist sie der europäische Hauptsitz der Vereinten Nationen, beherbergt rund 40 internationale Organisationen, fast 700 NGOs und Dutzende diplomatische Missionen. Doch so etwas hat die Stadt noch nie gesehen.

Für das Gipfeltreffen zwischen …

Artikel lesen
Link zum Artikel