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Jetzt geht es «Nessie» an den Kragen – Forscher will das Rätsel mit DNA-Tests lösen

Jetzt geht es «Nessie» an den Kragen – Forscher will das Rätsel mit DNA-Tests lösen

23.05.2018, 10:5323.05.2018, 11:00

Seit mehreren Hundert Jahren gibt es Berichte über ein Wesen, das in den Tiefen von Loch Ness in Schottland leben soll. Nun will ein Wissenschaftler aus Neuseeland das Rätsel um das legendäre Monster ein für alle Mal lösen, wie grenzwissenschaft-aktuell berichtet.

Professor Neil Gemmell von der Universität von Otago reist im Juni gemeinsam mit einem internationalen Team an den See in Schottland, um dort an unterschiedlichen Stellen Wasser- und DNA-Proben zu nehmen. So will er herausfinden, welche Spezies in dem See leben.

FILE -This is an undated file photo of a shadowy shape that some people say is a photo of the Loch Ness monster in Scotland. For hundreds of years, visitors to Scotland's Loch Ness have described ...
Diese Bild soll seit Jahrzehnten die Existenz von «Nessie» belegen.Bild: AP/AP

Vergleich der DNA mit anderen Seen

Zunächst wollen die Wissenschaftler anhand der DNA eine detaillierte Liste aller Lebewesen im Loch Ness erstellen und diese mit den Ergebnissen aus den anderen Seen vergleichen. Sollten sich diese Inventarlisten in unerwarteter Weise voneinander unterscheiden, wäre des Weiteren zu untersuchen, welchem Tier die für den Loch Ness einzigartige DNA zugewiesen werden kann.

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«Zwar wäre auch ich ehrlich gesagt überrascht, wenn wir Beweise für DNA-Sequenzen finden würden, die in Richtung eines grossen urzeitlichen Wasserreptils – der Grundlage der sogenannten ‹Jurassic-Hypothesis› zu Nessie – weisen. Dennoch bleibe ich auch dafür offen und warte ab, was wir finden werden», sagte Gemmel.

Ist «Nessie» ein Plesiosaurier?

Seit mehreren Hundert Jahren gibt es Berichte über ein Wesen, das in den Tiefen von Loch Ness leben soll. Eine von vielen Theorien besagt, dass «Nessie» ein Plesiosaurier mit langem Hals sei, der das Aussterben der Dinosaurier irgendwie überlebt habe.

Gemmell glaubt nach eigenen Angaben zwar nicht daran, dass es ein solches Wesen gibt. Aber er wolle die Menschen auf ein Abenteuer mitnehmen und Wissenschaft vermitteln, sagte er. Zudem seien seine Kinder begeistert, dass er auf diese Expedition gehe. (whr)

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