Italien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06961964 Migrants are seen onboard the Italian Coast Guard ship Diciotti moored in the port of Catania, southern Italy, 21 August 2018. The ship entered on 20 August in the port of Catania with the 177 migrants rescued while they were on a barge off Lampedusa island. The Coast Guard's Diciotti ship carrying 177 rescued migrants will be able to land in Italy if the European Union dies its bit to redistribute the migrants, Italian Interior Minister Matteo Salvini said on 20 August.  EPA/ORIETTA SCARDINO

Die Menschen auf dem Rettungsschiff «Diciotti» sollen heute in Italien an Land gehen dürfen.  Bild: EPA/ANSA

«Gefährlich und unmoralisch» – 6 Punkte zum Flüchtlingsdrama in Italien

Die seit Tagen im Hafen von Catania festsitzenden Migranten sollen in den kommenden Stunden das Rettungsschiff «Diciotti» verlassen können. Nach dem Drama um die festgesetzten Migranten ermittelt nun die Justiz gegen Innenminister Matteo Salvini.



Was ist passiert?

Insgesamt 190 Migranten waren am 16. August aus Seenot gerettet worden. Das Schiff der italienischen Küstenwache konnte jedoch erst am Montag mit 177 von ihnen in Catania einlaufen.

Allerdings durften die Geretteten die «Diciotti» nicht verlassen. Innenminister Matteo Salvini hatte die EU-Kommission dazu aufgefordert, andere Mitgliedstaaten auszumachen, die die im Meer Geretteten aufnehmen. Solange es keine Antwort gäbe, sollen die Flüchtlinge nicht an Land gehen dürfen.

In den kommenden Stunden sollen die Migranten nun doch das Schiff verlassen können.

Wie steht es um den Gesundheitszustand der Migranten?

Bislang konnten nur Minderjährige und Kranke von Bord gehen. Die 16 Migranten wurden in das Krankenhaus von Catania gebracht. Drei Männer leiden an Tuberkulose, weitere zwei an Lungenentzündung, berichteten italienische Medien.

Auch elf Frauen wurde erlaubt, das Schiff zu verlassen. Sie wurden in die Gynäkologie-Abteilung des Krankenhauses eingeliefert. Zahlreiche Migranten würden ausserdem an Krätze leiden, hiess es in italienischen Medien.

Um den Grossteil der zuletzt 140 Migranten an Bord kümmere sich die italienische Bischofskonferenz, teilte die Regierung in Rom mit. Albanien und Irland – letzteres besucht derzeit Papst Franziskus – nehmen demnach jeweils 20 Menschen auf.

Ermittlungen wegen «Freiheitsberaubung»

Die italienische Justiz ermittelt derweil gegen Innenminister Matteo Salvini. Es werde gegen Salvini wegen «Freiheitsberaubung, der illegalen Festnahme und des Machtmissbrauchs» ermittelt, berichteten italienische Medien am Samstagabend. Die Untersuchung schliesse auch Salvinis Bürochef ein.

Und was sagt Salvini dazu?

Salvini kritisierte die Ermittlungen gegen ihn scharf: «Es ist unglaublich, in einem Land zu leben, in dem vor zehn Tagen eine Brücke eingestürzt ist, unter der 43 Menschen gestorben sind, und es keinen gibt, gegen den ermittelt wird», sagte er bei einem Auftritt im norditalienischen Pinzolo.

Italian Deputy Premier and Interior Minister, Matteo Salvini, speaks at a Lega party's meeting in Pinzolo, Italy, Saturday, Aug. 25, 2018. Italian state TV says Italy's interior minister is being investigated for his role in forbidding migrants rescued at sea to disembark. Minister Matteo Salvini indirectly confirmed the report Saturday, tweeting that a Sicilian prosecutor asked him for his data and that

Nachdem Innenminister Matteo Salvini die Flüchtlinge nicht an Land gehen lassen wollte, wird nun gegen ihn ermittelt.  Bild: AP/ANSA

«Und sie ermitteln gegen einen Minister, der die Grenzen des Landes verteidigt. Es ist eine Schande.» Vor der applaudierenden Menge fuhr er fort, «ihr habt eine Regierung, die die italienischen Bürger bis zum Ende verteidigen wird.»

Das Video vom massiven Brückeneinsturz in Genua

Play Icon

Video: watson

Autobahnbrücke in Genua eingestürzt

Uno drängte auf Lösung

Die Vereinten Nationen hatten die EU im Streit um die Aufnahme von Flüchtlingen zurechtgewiesen und auf eine rasche Lösung gedrängt. An Italien richtete die Uno-Organisation den Appell, die Menschen «sofort» von Bord gehen zu lassen.

epa06804274 Italian Filippo Grandi, UN High Commissioner for Refugees, presents the UNHCR's Global Trends Report on Forced Displacement, during a press conference, at the European headquarters of the United Nations in Geneva, Switzerland, 13 June 2018.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Uno-Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi kritisiert den Umgang mit den Flüchtlingen scharf.  Bild: EPA/KEYSTONE

Uno-Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi verurteilte die Behandlung der Flüchtlinge auf der «Diciotti» als «gefährlich und unmoralisch». Die Leben von Flüchtlingen würden gefährdet, «während die Staaten einen politischen Kampf um langfristige Lösungen führen», kritisierte er.

Endlich wieder Land unter den Füssen

Play Icon

Video: srf

Italien droht EU mit Veto

Italien erwägt im Migrationsstreit, die Verhandlungen um den neuen EU-Haushaltsentwurf zu blockieren. Nachdem es auf EU-Ebene bisher keine Lösung für die Verteilung von Flüchtlingen gegeben habe, prüfe man, ein Veto in den laufenden Verhandlungen einzulegen, erklärte Premierminister Giuseppe Conte am Samstagabend. Derzeit wird in der EU der Haushaltsrahmen für die Jahre 2021-27 diskutiert. Dieser muss von allen Mitgliedsstaaten gebilligt werden.

epa06919420 Italian Prime Minister Giuseppe Conte and US President Donald J. Trump (not pictured) participate in a joint press conference in the East Room at the White House in Washington, DC, USA, 30 July 2018.The White House has said that the two will discuss 'cooperation in addressing global conflicts and promoting economic prosperity on both sides of the Atlantic' and 'the historical and cultural ties between the countries'.  EPA/SHAWN THEW

Premierminister Giuseppe Conte kritisiert die EU. Bild: EPA/EPA

«Italien nimmt zur Kenntnis, dass sich der ‹Geist der Solidarität› kaum in konkrete Taten übersetzt», teilte Conte mit. «Wir können uns nicht mit einem gemeinsamen Wirtschaftsraum zufrieden geben.»

Italien ist mit knapp 20 Milliarden Euro der drittgrösste Netto-Beitragszahler in der EU. Die höchsten Beiträge zahlt Deutschland, gefolgt von Frankreich. Die Regierung in Rom, an der auch die fremdenfeindliche Lega-Partei beteiligt ist, fährt in der Flüchtlingspolitik seit ihrem Amtsantritt im Juni eine harte Linie. (sda/afp/dpa/apa/vom)

Italien nimmt Teil der Flüchtlinge auf - mit einem Aber

Play Icon

Video: srf

Flüchtlinge kämpfen gegen Grenzen

Das könnte dich auch interessieren:

Wir wollen viel zu viel: Sexbots, die was fühlen und geklonte Mammuts

Link to Article

Diese Schweizer TV-Box macht dem Streit um Replay-TV ein Ende

Link to Article

Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Link to Article

5 Hashtags, die viral gingen und tatsächlich etwas verändert haben

Link to Article

Lieber Arno, ich glaube leider, es ist wirklich an der Zeit zu gehen

Link to Article

27 Witze, die jeden Nerd zum Schmunzeln bringen

Link to Article

Vormarsch der Demokraten: Es gab doch eine «Blaue Welle» bei den Midterms

Link to Article

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

51
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bijouxly 26.08.2018 14:30
    Highlight Highlight *Migrantendrama. "Flüchtling" ist ein Status, bei dem ich es schwer bezweifle, dass er auf alle 177 jungen Männer zutrifft.
    58 12 Melden
    • Sauäschnörrli 26.08.2018 15:01
      Highlight Highlight Und wenn es auf einen zutraf, er aber durch das Verhalten Italiens, von seinem Recht auf Asyl abgehalten wurde? Ist dass dann „kollateral Schaden“? Ausserdem hat immer noch ein Gericht zu entscheiden wer nun Flüchtling ist und nicht Salvini.
      3 7 Melden
    • Die Redaktion 26.08.2018 15:15
      Highlight Highlight Sie schliessen also jene jungen "Männer" welche in die Gynäkologie-Abteilung des Krankenhauses eingeliefert wurden mit ein. Es hat bestimmt noch mehr dieser "Männer" an Bord.

      Ich bezweifle Dinge wie Textverständnis.
      1 9 Melden
  • Fischra 26.08.2018 11:54
    Highlight Highlight Wenn Europa nicht in Afrika investiert und hilft perspektiven zu schaffen, wird der Flüchtlingsstrom nicht abnehmen. Die Menschen haben weder Perspektive im wirtschaftlichen Sinn, noch genügend Wasser und zu essen. Aber eben. Augen verschliessen geht besser als Aktiv helfen.
    41 94 Melden
    • Armend Shala 26.08.2018 13:49
      Highlight Highlight Ja Europa ist schuld was 😂 Der böse weisse Mensch ist an allem unheil auf der Welt schuld. Dieser Unsinn zieht einfach nicht mehr.
      55 14 Melden
    • nukular 26.08.2018 14:01
      Highlight Highlight Ähm..wieviele abermillionen gehen denn jedes jahr nach afrika? Zu viel..
      43 7 Melden
    • häxxebäse 26.08.2018 14:03
      Highlight Highlight Die investitionen fliessen. Ich erlaube zu schreiben, was mir diverse leute aus unterschiedlichen teilen afrikas mitgeteilt haben: die korruption muss zuerst aufhören. die meisten präsidenten sind diktatoren, welche mit den investitionen vetternwirtschaft betreiben und vor allem für sich selber beanspruchen. für das volk bleibt nichts übrig! Investitionen müssten an bedingungen geknüpft werden, welche dem volke zugute kommen und nicht den herrschern.
      42 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 26.08.2018 11:09
    Highlight Highlight Italien ein Land mit einer Regierung die ihre Grenzen nicht kennt, ein Land auf der Suche nach Schuldigen und Lösungen die nicht nachhaltig sind.
    Italien muss sich wieder auf ihre Leistungsmöglichkeit zurück besinnen und den Staat das geben was ein Staat braucht um zu überleben.
    Das Bashing gegen Flüchtlinge und die EU sind keine Lösungen, allerhöchstens ein welkes Feigenbaltt dass kaum die wahren Unzulänglichkeiten abdeckt.
    35 81 Melden
    • häxxebäse 26.08.2018 21:41
      Highlight Highlight Bravo!
      2 1 Melden
  • chäsli 26.08.2018 10:27
    Highlight Highlight Es gibt einen Weg, bringt sie zurück nach Nordafrika.
    148 44 Melden
    • Ueli der Knecht 26.08.2018 13:46
      Highlight Highlight Das wäre rechtswidrig.
      17 50 Melden
    • Die Redaktion 26.08.2018 14:40
      Highlight Highlight Zurück in die Lager wo sie sich mit Tuberkulose, Lungenentzündung und Krätze angesteckt haben. Der Ort wo sie herkommen muss also noch schlimmer sein als diese Krankheiten, sonst wören sie ja niemals geflohen.

      Können Sie weniger Gipfeli kaufen, wenn sie das Boot verlassen dürfen?
      14 41 Melden
    • Roterriese 26.08.2018 15:10
      Highlight Highlight @Ueli nö wäre es nicht. Es gibt durchaus sichere Länder in Nordafrika.
      10 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Redaktion 26.08.2018 10:01
    Highlight Highlight «Es ist unglaublich, in einem Land zu leben, in dem vor zehn Tagen eine Brücke eingestürzt ist, unter der 43 Menschen gestorben sind, und es keinen gibt, gegen den ermittelt wird» ist der UNO-Flüchtlingshochkommissar also auch für Brücken zuständig?

    «ihr habt eine Regierung, die die italienischen Bürger bis zum Ende verteidigen wird.» wie war das noch gleich mit der Brücke und dass genen niemanden ermittelt wird.

    Italien hat vorallem eines, eine Korrupte Regierung, die all ihre Fehler auf jene abwälzen will die am Wenigsten dafür können, da sie zum Zeitpunkt der Probleme nicht da waren.


    44 54 Melden
    • Die Redaktion 26.08.2018 15:07
      Highlight Highlight Jetzt (Sonntag 26.08.2018 15:08) erwarte ich 29 Erklärungen weswegen ich geblitzt wurde. Gibt es einen Denkfehler. Es würde mich wirklich interessieren. Wärend dem ihr euch eine Antwort ausdenkt, könnt ihr hier etwas über Rom schauen.
      Play Icon
      0 4 Melden
  • Bijouxly 26.08.2018 09:32
    Highlight Highlight Ich kann Italien verstehen. Auch wenn ich es moralisch nicht richtig finde.
    74 19 Melden
  • Eric Lang 26.08.2018 09:18
    Highlight Highlight Ich verstehe gerade nicht, weshalb es ein Drama sein soll, wenn 190 Afrikaner welche illegal und vermutlich mehrheitlich ohne gültige Pässe und Reisedokumente versuchen nach Europa zu migrieren, nicht von Bord eines Schiffes gelassen werden.
    Im umgekehrten Fall, dürfte selbst ich als Schweizer, nicht ohne gültige Dokumente in deren Heimatland einreisen, selbst wenn ich da nur Ferien machen wollte.
    168 50 Melden
    • UrsK 26.08.2018 13:35
      Highlight Highlight Evtl. weil Ihre Einreise nicht mit einer humanitären Krise in Zusammenhang gebracht werden könnte, wenn Sie Ferien in deren Heimatland machen wollten? Ich frage ja nur...
      22 21 Melden
    • TheManoure 26.08.2018 13:45
      Highlight Highlight Art. 31 GFK, die auch von Italien unterzeichtet wurde, untersagt eine Bestrafung von illegal eingereisten Flüchtlinge. Setzt der Präsident sich nun eigenmächtig über das Gesetz hinweg, ist es nur normal, dass zumindest ermittelt wird ob seine Handlungen strafbar waren.
      15 27 Melden
    • Ueli der Knecht 26.08.2018 13:56
      Highlight Highlight Man darf grundsätzlich ohne gültige Reisedokumente herumreisen. Man darf auch ohne gültige Reisedokumente in die Schweiz einreisen. Man sollte nur irgendwie in der Lage sein, seine Identität glaubwürdig zu belegen.

      Es ist auch nicht illegal, in die Schweiz einzureisen, um hier zB. ein Asylgesuch zu stellen, oder sein Aufenthaltsrecht überprüfen zu lassen.

      Illegal ist es für die italienischen Behörden, die Freiheitsrechte von irgendwelchen Menschen unverhältnismässig zu beschränken (EMRK Art. 5).

      Die "im umgekehrten Fall"-Logik ist infantil. Wir sind zukunfts- und nicht rückwärts gerichtet.
      17 41 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rumbel the Sumbel 26.08.2018 08:14
    Highlight Highlight Warum sollen sie das Schiff nicht verlassen können? Einfach nicht bei uns sondern in Lybien usw!
    74 26 Melden
    • Die Redaktion 26.08.2018 14:54
      Highlight Highlight Gute Idee sie dort hin zu bringen, dann können sie es nocheinmal versuchen. Die Schlepper wird es freuen.
      7 25 Melden
  • dding (@ sahra) 26.08.2018 08:10
    Highlight Highlight Savini hat recht, wenn er kritisiert, dass im Mafia-Brückendrama nicht ermittelt wird, nun aber gegen Ihn, weil er etwas gegen den Migrations-Strom unternimmt.

    Die EU ist, offenbar Lebensmüde geworden, IMMER NOCH darüber am Nachdenken, die vielen Migranten im Giesskannen-Prinzip über Europa zu verteilen.

    Anstatt darüber nachzudenken, die endlose Migration ENDLICH zu kontrollieren.
    🤦🏽‍♂️
    83 28 Melden
    • Ueli der Knecht 27.08.2018 12:42
      Highlight Highlight Das ist Whataboutism.

      Und nochmals: Es besteht keinen Grund, wegen diesen paar Flüchtlingen eine derartige Panik zu veranstalten.

      Lebensmüde ist Europa höchstens, weil sie dem Rechtspöbel derart viel Freiraum lässt.

      Der Rechtspopulismus und deren Drang zu faschistoiden, totalitären Diktaturen ist das wahre Problem. Nicht nur in Europa sondern weltweit.

      Ferner: Die Migration ist nicht unkontrolliert. zB. gibts da eine Statistik, die ohne Kontrolle und Registrierung kaum möglich wäre:
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/156549/umfrage/asylbewerber-in-europa-2010/
      0 2 Melden
    • dding (@ sahra) 27.08.2018 16:07
      Highlight Highlight Ueli
      Wir müsen das Problem doch versuchen, ohne ideolgisch verfärbte Brille zu betrachten.
      Der zeitgenösische Nationalsozialismus geht doch heute von linksextremen Kreisen aus.

      Die PC die die Linke vorantreibt, ist nur ein Indiz richtung dem Totalen Staat und dem gläsernen Bürger.
      Ihnen täte es Wissen und Selbstreflexion drinngend Not!
      3 1 Melden
    • dding (@ sahra) 27.08.2018 19:56
      Highlight Highlight Haber Bauer

      Du und dein Ueli

      Ihr seit mir noch zwei..🤔🤣

      Ihr könnt es doch einfach nicht verputzen, dass ihr in dieser Frage, ständig und unübersehbar in der Minderheit seit.
      Und dies auf einer linken Kommentar Spalte.

      Tja, vielleicht macht ihr zwei mal besser ein Upgrade eurer Software.
      😅😇
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tan Long 26.08.2018 05:50
    Highlight Highlight Die Philosophie kennt den Begriff "Hypermoral".
    24 10 Melden
  • Roterriese 26.08.2018 03:56
    Highlight Highlight Migrant ist immer noch kein Synonym für "Flüchtling"..
    62 21 Melden
    • Ueli der Knecht 26.08.2018 14:21
      Highlight Highlight Flüchtlinge sind eine Teilmenge der Migranten. Viele Migranten sind Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingekonvention.

      Auf dem italienischen Schiff der Küstenwache sind rund 80% Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention.
      11 32 Melden
    • Roterriese 26.08.2018 15:07
      Highlight Highlight Ah, da ist er wieder. Prof. Ueli. Nach Professor Ueli beträgt die Anerkennungsquote afrikanischer "Flüchtlinge" bereits 80%. 2016 haben in der Schweiz 19.1% der Menschen die ein Asylgesuch gestellt haben, Asyl bekommen. Nix da mit 80% "Flüchtlingen" auf dem Boot.

      https://www.amnesty.ch/de/themen/asyl-und-migration/asylpolitik-schweiz/dok/2017/zahlen-und-fakten-zu-asyl-in-der-schweiz
      6 2 Melden
    • derEchteElch 26.08.2018 15:10
      Highlight Highlight Ach Ueli.. schon beachtlich, du redest dir das Zeug wohl schon seit Jahrzehnten ein, darum glaubst du es mittlerweile auch.. 🙄
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Warum FDP-Nationalrat Fluri zum Flüchtlingsretter wird

Der Bürgerliche Kurt Fluri will, dass die Schweiz das Seenotrettungsschiff «Aquarius» unter ihrer Flagge fahren lässt. Im Interview erklärt er, was er von den Anklagen gegen die Retter und den Schlepperei-Vorwürfen an die NGOs hält.

Die NGOs, welche auf dem Mittelmeer Flüchtlinge vor dem Ertrinken retten wollen, stehen unter Druck. In Marseille stürmten am Freitag Rechtsextreme eines ihrer Büros. Die Schiffe der Seenotretter dürfen die Häfen Italiens und Maltas nicht mehr anlaufen. Italiens Innenminister Matteo Salvini, Chef der rechtspopulistischen und fremdenfeindlichen Lega, versucht die Seenotretter mit zahlreichen juristischen Verfahren an ihrer Tätigkeit zu hindern. 

In den vergangenen Wochen machte vor allem die …

Artikel lesen
Link to Article