Schweiz
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ARCHIVBILD ZU DEN UNGELOESTEN TOETUNGSDELIKTEN IN ZUERICH UND LAUPEN --- Beamte sind vor Ort nach einem Toetungsdelikt an der Boesingenstrasse 4, am Samstag 19. Dezember 2015, in Laupen. .In Laupen im Kanton Bern sind am Freitagabend zwei Personen tot in einer Wohnung aufgefunden worden. Die Polizei geht von einem Toetungsdelikt aus. Bei den Opfern handelt es sich um eine Frau und einen Mann, wie die Kantonspolizei Bern am Samstag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen seien sie Opfer eines Toetungsdelikts geworden. Zu den Umstaenden der Tat und moeglichen Taetern machte die Polizei keine Angaben. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Tatort Laupen: Am 15. Dezember 2015 in diesem Haus ein Ehepaar gewaltsam getötet. Bild: KEYSTONE

Identische DNA in Zürich und Laupen BE: Zwei Morde im Abstand von exakt 5 Jahren 



Im Abstand von exakt fünf Jahren hat offenbar derselbe Täter zweimal zugeschlagen: Am 15. Dezember 2010 hat der unbekannte Mann im Zürcher Seefeld eine Psychoanalytikerin getötet, am 15. Dezember 2015 war er an der Tötung eines Ehepaars in Laupen BE beteiligt. Darauf deuten DNA-Spuren hin.

ARCHIVBILD ZU DEN UNGELOESTEN TOETUNGSDELIKTEN IN ZUERICH UND LAUPEN --- Grossaufgebot der Zuercher Kantonspolizei vor einer Liegenschaft im Zuercher Seefeldquartier am Donnerstag, 16. Dezember 2010. Am Mittwochabend wurde eine 56-jaehrige Psychoanalytikerin in ihrer Praxis an der Zuercher Wildbachstrasse getoetet. Die Taterschaft und die Hintergruende der Tat sind noch unbekannt. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Tatort Zürich: Eine 56-jährige Psychoanalytikerin wir am 15. Dezember 2010 in ihrer Praxis im Seefeld tot aufgefunden worden. Bild: KEYSTONE

An beiden Tatorten wurden im Zuge der Ermittlungen viele Spuren gesichert: Dabei zeigte sich bereits vor längerer Zeit, dass sowohl in Zürich als auch in Laupen identische DNA-Spuren gefunden wurden. «Dabei dürfte es sich um die DNA des Täters handeln», teilte die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich am Donnerstag mit.

Die sichergestellte DNA ist in den entsprechenden Datenbanken nicht verzeichnet - die Spur konnte bislang niemandem zugeordnet werden. Bekannt ist gemäss den Analysen nur, dass sie von einer männlichen Person stammt.

Zwei Tötungsdelikte am 15. Dezember

Eine 56-jährige Psychoanalytikerin war am 15. Dezember 2010 in ihrer Praxis in Zürich tot aufgefunden worden. Nachdem die ersten Ermittlungen nicht zum Täter führten, wurde im darauffolgenden Mai der schweizweit erste DNA-Massentest durchgeführt: 300 Männer mussten zur Speichelprobe antreten. Der Test blieb erfolglos.

Genau fünf Jahre nach dem Tötungsdelikt in Zürich wurde am 15. Dezember 2015 in Laupen ein Ehepaar gewaltsam getötet. Die Leichen einer 64-jährigen Frau und ihres 74-jährigen Ehemannes wurden erst einige Tage später am 18. Dezember gefunden.

Die Übereinstimmung des Datums fiel auch den Ermittlungsbehörden auf, wie der zuständige Zürcher Staatsanwalt auf Anfrage sagte. Doch ob es sich dabei um einen Zufall handelt oder mehr dahinter steckt, sei offen.

30'000 Franken Belohnung für Hinweis

Über Details zu den beiden Taten machen die Ermittlungsbehörden keine weiteren Angaben. So ist nur bekannt, dass das Zürcher Opfer Stichverletzungen hatte. Die beiden Opfer im bernischen Laupen wiesen «sowohl Verletzungen von scharfer wie auch massiver stumpfer Gewalteinwirkung» auf.

Da es sich um denselben Täter handeln dürfte, werden aber die nach den beiden Tötungsdelikten einzeln ausgesetzte Belohnungen zusammengelegt: Somit können Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, mit maximal 30'000 Franken belohnt werden. (whr/sda)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schläfer 09.03.2017 17:43
    Highlight Highlight Also für mich klingt das nach einem Serienmörder ...
  • manolo 09.03.2017 16:39
    Highlight Highlight vielleicht wurden die dna von der Spurensicherung verschleipft wie in Deutschland!
  • The Writer Formerly Known as Peter 09.03.2017 12:41
    Highlight Highlight Dumme Frage. Man ist sich aber sicher, dass die DNA nicht vom Wattestäbchen Produzent kommt, mit denen die DNA gesammelt worden ist? Einen solchen Fall gab es einmal in Deutschland. Stellte sich heraus, dass man sparen wollte und nicht dafür geeignete Wattestäbchen benutzt hat. Also nur so....
    • kuhrix 09.03.2017 14:27
      Highlight Highlight Ähnlich ist es auch bei der Verbindung zwischen Uwe Bönhardt und Peggy. Wahrscheinlich war es ein Meterstab der bei beiden Tatorten verwendet und nicht richtig gewaschen wurde.
  • Eskimo 09.03.2017 12:06
    Highlight Highlight Mit der DNA wäre es nun möglich ein Täterprofil zu erstellen.
    Aber Glättli und seine Linken Kollegen wollen dies unbedingt verhindern.
    • Ridcully 09.03.2017 14:48
      Highlight Highlight Noch besser, man kann den Täter klonen und dann gleich verhaften... Wohl zu viel Science Fiction geschaut?
    • Lord_Mort 09.03.2017 14:56
      Highlight Highlight @Eskimo. So einfach ist dies nicht. Aus Genen alleine kann man nicht einfach ein Täterprofil erstellen. Neben der genetischen Komponente gibt es noch die Umwelt. Sie hat ebenfalls Einfluss auf die Ausprägung, also den Phänotyp. Was das wiederum mit Glättli und anderen Linken zu tun haben soll, erschliesst sich mir nicht ganz. Die haben ja keinen direkten Einfluss auf den aktuellen Stand der Wissenschaft.
    • Mix Master Mike 09.03.2017 15:37
      Highlight Highlight @Ridcully

      Hahaha :-D
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