Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Krokusse blühen in tieferen Lagen der Schweiz bereits. bild: shutterstock

Frühling im Februar – wie normal ist das? So war das Wetter in den letzten 20 Jahren

In weiten Teilen der Schweiz herrschen in den vergangenen Tagen milde Temperaturen. Ist der Winter (im Flachland) schon vorbei? Wir haben 20 Jahre zurückgeschaut.



Spätestens seit dem 14. Februar riecht es schon sehr nach Frühling in der Schweiz. Die Tagesmaximaltemperatur stieg in weiten Teilen der Schweiz auf über 10 Grad – und hält sich seither beständig. In den meisten Regionen wurde diese Grenze an mindestens drei Tagen in Serie geknackt. Ist das noch normal?

Wir haben die Wetterstationen von Zürich und Bern und Davos analysiert und schauen auf das Winterwetter der letzten 20 Jahre zurück.

Keine Rückschlüsse auf den Winter

Wichtig: MeteoSchweiz stellt auf Anfrage klar: «Die ersten Tage mit höherer Temperatur sind rein zufällig und haben nichts mit der Charakteristik des entsprechenden Winters zu tun.» Auch wenn es aktuell gerade nach Frühling riecht und hie und da erste Blumen und Sträucher blühen – ja, auch die Pollensaison hat vielerorts begonnen –, vom Ende des Winters kann keine Rede sein. Aus dem bisherigen Verlauf lässt sich das Wetter für die nächsten Wochen nicht voraussagen. Die Rückkehr des Winters ist gut möglich, die Winterkleider also noch nicht wieder in den Keller räumen.

Zürich

Zürich

Was auffällt

Falls du jetzt schon Rückschlüsse auf die Klimaerwärmung ziehst, lies das:

So ging es jeweils weiter:

Zürich

Bern

Bern

Was auffällt:

So ging es jeweils weiter:

Bern

Davos

davos

Was auffällt:

So ging es jeweils weiter:

Bild

Temperatur auf 3000 Metern

Die Angaben wurden mit den Daten von MeteoSchweiz aus dem Mittelwert vom Weissfluhjoch (2691m) und dem Piz Corvatsch (3302m) ermittelt.

3000m

Was auffällt:

Dieser Streit über Winter eskaliert schnell

abspielen

Video: watson/Corsin Manser, Emily Engkent

Die Wucht und Pracht des Schnees in 28 Bildern

Das könnte dich auch interessieren:

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

28
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sensenmaa 20.02.2019 21:23
    Highlight Highlight Alles im grünen Bereich, bitte weitergehen.
  • davej 20.02.2019 15:22
    Highlight Highlight Hat diesem Journalist, niemand erklärt, dass die Auswirkungen der Globalenerwärmung seit 1999 richtig spürbar ist? Das heisst " 20 Jahre zurück" ist ein Witz. Mach es doch mal mit 100 Jahren zurück, dann sieht es anders aus. Völlig unnöter Artikel sorry. Als nächstes schreibt er ein Bericht darüber, dass es normal sei in der Schweiz, mit 6 Monaten ohne Regen. Oder ein Sommer der 6 Monate andauerte... Oder drei Monate non-stop über 30 Grad.
  • Sarkasmusdetektor 20.02.2019 13:27
    Highlight Highlight Kein Muster zu erkennen? Kein Wunder bei diesem willkürlichen und dilettantischen Vorgehen. Warum sollen ausgerechnet 0° und 10° die Grenze darstellen? Interessanter wären die Durchschnittstemperaturen. Und auch nicht nur die letzten 20 Jahre, die alle schon über dem langjährigen Mittel lagen, sondern wenn schon die letzten 50 oder 100 Jahre.
  • adi37 20.02.2019 12:58
    Highlight Highlight Hier einige, weiterführende Videos:

    Play Icon


    Play Icon
    Play Icon


    Play Icon


    Play Icon
    .be&list=PLOq6OfG7VdkFZW3F3hUoBLPNyLw4Iaym3%F0%9F%A7%90&fbclid=IwAR0Qxb4OH61fesJz4UjCeqXnGj-y-RzlMUb4CgZKlUFT3xQt2AfkAtOpnxU
  • zeitgeist 20.02.2019 12:55
    Highlight Highlight Bin gespannt auf dieselbe Auswertung zum Ende dieser sehr beständigen Hochdrucklage (voraussichtlich nicht vor Ende Februar).
    Bitte bleibt dran, danke!
  • Andreas Hostettler (1) 20.02.2019 10:52
    Highlight Highlight Eine interessante Auswertung. Die dargestellte Statistik der aktuellen Schönwetterlage bis zum 17.2. ist aber leider zu kurz. Die aussergewöhnlich kräftige Hochdrucklage dauert noch mindestens bis Monatsende an. Nach einer vorübergehenden baisse über das Wochenende (Bise), steigt die Temperatur wieder deutlich über die Norm an. Die Mitteltemperaturen in den Bergen lagen in den letzten Tagen extreme 8-12° C über dem Normwert. Damit, und mit der erwarteten Entwicklung bis Monatsende, dürfte der Februar in den Bergen und in der Südschweiz einer der wärmsten seit Messbeginn sein.
  • FrauMirach 20.02.2019 09:35
    Highlight Highlight Tja, Wetter ist eben nicht Klima ...
    • Froggr 20.02.2019 10:42
      Highlight Highlight Das segt man jedes mal..
  • Öpfelmues 20.02.2019 09:22
    Highlight Highlight Das der Klimawandel voranschreitet ist klar.
    Aber ich frage mich wie repräsentativ solche Vergleiche von 20 Jahren sind?
    Ich denke man müsste das Wetter von einem viel längerem Zeitraum analysieren um wirklich einen Schluss daraus ziehen zu können.
    Der Beginn der modernen Wetteraufzeichnung begann 1781, wen man alle Daten bis dahin vergleicht, hätte man schon einen guten Ansatz, da die Weltbevölkerung damals nicht einmal 1 Milliarde zählte.
    So kann man möglicherweise Parallelen zwischen den Änderungen des Klimas und unserer Entwicklung finden.
    • Gleich 20.02.2019 11:12
      Highlight Highlight Genau so wird es von Experten auch gemacht. Zudem ist in dieser Analyse die Schwelle von 10 bzw. 5 Grad völlig willkürlich gewählt und sagt nichts über die Durschnittstemperatur aus. Auch die Beschränkung auf knapp zwei Monate macht nicht wirklich sinn, da ein so kurzer Zeitraum stark vom Wetter beeinflusst wird.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 20.02.2019 09:17
    Highlight Highlight Kann das Thema schon fast nicht mehr hören. Wenn das Wetter einmal über oder unter dem statistischen Durchschnitt liegt, wird sofort die Klimaerwärmung ins Feld geführt. Fact ist auch, dass solche statistischen Ausreisser einfach zu jeder Statistik gehören. Daraus lässt sich einfach mal gar nichts ableiten... und jeder der mit dem Velo zur Arbeit fährt, weiss das es heute Morgen einfach mal *fucking cold* war!!! ... also von Frühling hab i no nichts bemerkt.
  • dorfne 20.02.2019 08:57
    Highlight Highlight Der Klimawandel geht schneller voran als erwartet. Seit 2011 extremes "Wetter" in Serie. Mein gesunder Menschenverstand fragt, ob da Vergleiche über die letzten 20 Jahre genügen um den jetzigen Wärmeeinbruch als harmloses Wetter hinzustellen. Letztes Jahr hatten wir schon Mitte April 27 Grad und ab dann war Hochsommer bis Oktober.
    • Schubidubidubid 20.02.2019 09:05
      Highlight Highlight Dein gesunder Menschenverstand ist kein passendes Tool, um Daten zu analysieren.
    • swisskiss 20.02.2019 09:27
      Highlight Highlight mogad: Dein gesunder Menschenverstand sollte Dir sagen, dass eine solch selektive statistische Auswertung von einem Auschnitt eines Jahres, von nur 20 Jahren, von nur einigen Orten innerhalb der Schweiz,nur Temperatur ohne Durchschnittsberechnung, absolut keine Ausagekraft für die These des Klimawandels darstellen kann.

      Das ist schlicht ein Auschnitt des Wetters an einem Ort über den Zeitraum von 20 Jahren.
  • Schutudent 20.02.2019 08:47
    Highlight Highlight Bin leider etwas zu jung um mich wirklich daran zu erinnern, aber das jahr 2002 muss ja mal ein richtig verk***ter winter gewesen sein
  • Cadinental 20.02.2019 08:47
    Highlight Highlight Am 9. Februar habe ich in Bern schon mal meinen V8 warmlaufen lassen für die neue Saison. Und schwupps steigen die Temperaturen....
  • LaRage95 20.02.2019 08:43
    Highlight Highlight 20 Jahre sind auch nicht wirklich aussagekräftig....
  • Toerpe Zwerg 20.02.2019 08:17
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • walsi 20.02.2019 08:00
    Highlight Highlight Kurz gesagt 2019 ist was das Wetter anbelangt bis heute völlig normal.
    • davej 20.02.2019 15:25
      Highlight Highlight Jepp. Trotzdem, den 15 Dezember 2018 werde ich nie mehr vergessen. Mit T-Shirt und Unterhosen auf dem Balkon und ein Bier getrunken. Es war wie im Sommer. Genial
  • Cpt. Jeppesen 20.02.2019 07:43
    Highlight Highlight Wow, voll wissenschaftlich diese Analyse. Ist das die neue Form von Gefühlsjournalismus, oder wie bestimmt ihr eure „Grenzwerte“?
    Übrigens, 2018 war das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen, davor 2017 und da davor 2016. Einzelne Tage sind da nicht ausschlaggebend. Wetter sowieso nicht.
    • swisskiss 20.02.2019 11:41
      Highlight Highlight Cpt. Jeppesen: Wo erkennst Du einen wissenschaftlichen Anspruch des Autors?

      Hier den fremdempörten Umweltretter zu spielen, weil der Gefühlsjournalist mehr daran interessiert ist, dem geneigten Leser ein Abbild des Winterwetters an bestimmten Orten in der Schweiz aufzuzeigen, ohne die Niederschlagsmenge der letzten 500 Jahre in der inneren Mongolei zu berücksichtigen oder den Meeresanstieg seit 1200 vor Christus zu erwähnen und damit KEINE Grundsatzdiskussion zum Klimawandel provozieren will, sollte selbst Dir einleuchten.

      Wenn man das noch erkennen kann...
    • Cpt. Jeppesen 20.02.2019 17:13
      Highlight Highlight Hey swisskiss: Wäre der Artikel als Glossar markiert hätte ich vielleicht darüber geschmunzelt. Ist er aber nicht. Im Gegenteil, der Autor führt Tonnen von selbsterstellten Statistiken an um zu belegen alles sei normal, während vor 2 Tagen im Schweizer Radio eine Meldung durchging, dass der Februar jetzt schon zu den wärmsten seit Messbeginn gehört. Somit kann ich nur noch raten. Möchte der Autor suggerieren alles ist normal? Weiss er es nicht besser? Will er absichtlich Fehlinformationen streuen oder einfach nur provozieren?
      Unter Journalismus jedenfalls verstehe ich etwas anderes, sorry.
  • Fenyra Fux 20.02.2019 07:39
    Highlight Highlight Danke!
    Bitte mehr solche Tabellen, was Wetter und Klima betrifft, für all die Jenigen, die über zu kalt/warm für die Jahreszeit jammern.
  • Dogbone 20.02.2019 07:26
    Highlight Highlight Sehr übersichtliche und aufschlussreiche Darstellung! Um das Ganze in einem klimatischen Kontext zu sehen hätten es aber mindestens 30 Jahre sein müssen. Aber das ist "nörgeln“ auf hohem Niveau. Ansonsten wirklich Top Beitrag!
  • nach gang 20.02.2019 07:16
    Highlight Highlight Am Schatten liegt noch Schnee. Wo die Sonne nicht hinfällt bleibt es tagsüber gefroren.
    Im Seetal ist weit und breit nichts von Frühling zusehen. Schnee an der Fasnacht ist nicht selten. SchmuDo ist erst in einer Woche
  • Goon 20.02.2019 07:12
    Highlight Highlight Bring wohl nicht viel wenn man nur die letzten 20 Jahre anschaut.......
  • sunshineZH 20.02.2019 06:55
    Highlight Highlight Was sagt uns das? Das Wetter macht was es will und interessiert sich nicht für unsere Statistiken :)

Wie steht es ums Amazonasgebiet? Die 10 wichtigsten Antworten zu den Waldbränden

Im Amazonasgebiet brennen seit Tagen grosse Flächen Regenwald. Doch was passiert in Brasilien eigentlich? Und werden die Feuer überhaupt bekämpft? Hier die 10 wichtigsten Fragen und Antworten, damit du einen Überblick über die Waldbrände kriegst.

Gewaltige Brände wüten derzeit im Amazonas-Regenwald in Brasilien, Paraguay und Bolivien. Bilder aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zeigen das Ausmass des Waldbrandes. Wie schlimm die Situation tatsächlich ist und was dagegen getan wird, erfährst du hier:

Die Brände wüten nicht nur in Brasilien, sondern auch in anderen Staaten Südamerikas, allen voran Venezuela, Bolivien und Kolumbien.

Gleichwohl liegt das Epizentrum der gegenwärtigen Katastrophe im grössten Staat Südamerikas, namentlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel