Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

15- bis 24-jährige Frauen werden immer häufiger Opfer von Gewalt. Bild: shutterstock

Die Schweiz wird immer sicherer – nicht aber für Frauen

03.09.18, 01:14 03.09.18, 06:16


Die Gewalt gegen 15- bis 24-jährige Frauen im öffentlichen Raum hat in der Schweiz massiv zugenommen. Eine Auswertung der schweizerischen Unfallstatistik durch die SonntagsZeitung zeigt, dass sich die Vorfälle in den letzten 20 Jahren mehr als verdreifacht haben.

Wurden 1995 noch 200 Vorfälle mit Verletzungsfolgen registriert, waren es 2016 deren 640. Die Anzahl der in der Statistik aufgeführten Frauen blieb über denselben Zeitraum konstant. Bei der Opferhilfe verzeichnete man einen ähnlich hohen Anstieg. Im Jahr 2017 wurden rund drei Mal mehr weibliche Gewaltopfer registriert als noch um die Jahrtausendwende.

Studentin wird in Paris auf offener Strasse geschlagen

Video: watson/Angelina Graf

Gewalt bei Männern nimmt ab

Bei Männern der gleichen Altersgruppe sind die Zahlen seit 2009 rückläufig – wenn auch im Schnitt immer noch deutlich höher als bei jungen Frauen. Dazu gibt es zwei Erklärungsansätze. Einerseits ist es möglich, dass immer weniger Männer, dafür aber immer mehr Frauen am Nachtleben teilnehmen. Andererseits ist auch denkbar, dass Frauen abends oder nachts schlichtweg öfters angegriffen werden – wie das neulich in Genf der Fall war. 

Letzteres bestätigt Konfliktmanagerin Sefika Garibovic. Junge Männer würden ihren Willen wenn nötig mit Gewalt durchsetzen. «Angriffe auf junge Frauen in der Öffentlichkeit sind heute Alltag. Fast täglich habe ich junge Männer bei mir, die erzogen wurden, Frauen als Objekte zu betrachten.», zitiert die SonntagsZeitung Garibovic. Sie fordert, dass härtere Strafen eingeführt werden, um die Täter abzuschrecken. 

Im privaten Raum ist die Gewalt gegen Frauen über die letzten Jahre konstant geblieben. Sozialpädagogin Doris Binda erklärt, dass häusliche Gewalt heutzutage nicht mehr als privat gilt. Auch Nachbarn schreiten häufiger ein und wählen den Notruf. In der Öffentlichkeit gibt es aber keine «klare Verurteilung von Gewalt». (vom)

«Marsch der Schlampen» in ירושלים. Jerusalem? Jerusalem!

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

56
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vio Valla 03.09.2018 10:28
    Highlight Mäh, ich habe hald so meine Probleme damit, dass wir Frauen ständig in die Opferrolle gedrängt werden. Als seien wir alle nur hilflose arme Huschelis, die sich nicht effektiv und selbstbestimmt wehren können. (Ich empfinde diese Einstellung als frauenverachtend). Wer sich als Opfer sieht, wird tatsächlich auch schneller zum Opfer.

    Damit will ich nicht sagen, dass wir Frauen also selber schuld sind. Nein, ich wünsche mir nur, dass wir Frauen selbstbewuster werden und uns nicht ständig von allen Seiten in die Opferrolle reden lassen. Wir sind keine passiven Herumschubsdinger.

    31 15 Melden
    • Rhabarber 03.09.2018 23:58
      Highlight Unabhängig davon, ob das Ziel Männer oder Frauen sind: Gewalttäter sind primitive, feige und meist auch ziemlich dumm.

      Untereinander feiern sie sich oft gegenseitig als Krieger, die sich auf männliche Art nehmen, was ihnen gehört. Diesen Wahn müsste man irgendwie durchbrechen.

      Emotional fühlt sich ein Täter als Sieger. Ein Opfer ist Verlierer.
      Solange die Öffentlichkeit von Täter und Opfer sprechen, solange zementieren sie die Rollen des Täters als Gewinner und des Opfers als Verlierer. Das bestätigt die Täter in ihrem Tun.

      Nur wie soll man sonst davon sprechen? Vorschläge?
      2 2 Melden
  • MaxHeiri 03.09.2018 09:19
    Highlight Ich denke das Beispiel aus Schweden mit Rosengard ist sinnbildlich für die Schweiz. Es gibt eine kleine Gruppe von paar Hunderten, welche oft einen Migrationshintergrund haben und durch fast nichts aufzuhalten sind.
    Anstatt dass man nun alle Leute aus dem Ausland in einen Topf wirft, sollte man die Schrauben bei diesen Unruheherden massiv anziehen. Ob die richtigen Mittel Ausbürgerungen und Auschaffungen zu jedem Preis (notfalls die Verhandlungen über private Sicherheitsdienste machen lassen) sind, sollte dringend diskutiert werden.
    61 1 Melden
  • Metsuke 03.09.2018 09:04
    Highlight Schwieriges Thema. Klar gibt es Schweizer die ihre Frauen schlagen das bestreitet niemand. Idioten gibts überall. Nur ist es so das bei bestimmten Kulturen die Kinder fast schon zum respektlosen Umgang mit Frauen erzogen werden. Wir können diese Probleme weiterhin ignorieren. Lösen werden sie sich nicht von alleine. Die Strafe für Gewalt an Frauen muss viel höher angesetzt werden.
    70 7 Melden
    • mogad 03.09.2018 10:33
      Highlight Überspitzt, aber auf den Punkt gebracht: Wenn ein Schweizer seine Frau vergewaltigt oder schlägt verletzt er das Gesetz, kommt vor Gericht und wird verurteilt. Wenn ein Islamist in seinem Herkunftsland seine Frau vergewaltigt und schlägt erfüllt er das Gesetz.
      32 9 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 03.09.2018 18:21
      Highlight Ja der Islam (ich weiss: es gibt verschiedene Richtungen) ist da sehr rückständig. Oder anders gesagt: Die Staaten sind sehr rückständig und haben es bisher versäumt, die Macht der Religion zurückzudrängen. Wir haben im Westen eine lange Zeit der Aufklärung hinter uns, die Monarchien haben sich in Demokratien verwandelt, die Rechtsstaaten und die Wissenschaften haben die Ansprüche der Kirchen zurückgedrängt und ihre Macht gebrochen. Dieser Prozess steht der arabischen Welt noch bevor.
      13 1 Melden
  • rodolofo 03.09.2018 09:01
    Highlight Das bedeutet eigentlich nichts Anderes, als dass Feigheit und Ehrlosigkeit im Lande zunehmen.
    Ist das die konsequente Fortführung der "Schweizer Neutralität"?
    (Ich frag ja nur...)
    11 39 Melden
  • Snowy 03.09.2018 08:51
    Highlight Liebe linke Parteien

    Indem ihr beim Thema „Ausländer und Gewalt an Frauen“ konsequent immer alle Probleme verneint, verharmlost oder whataboutisiert, macht ihr euch unglaubwürdig.

    Man könnte auch Probleme im Migrationsbereich im Zusammenhang mit der Stellung der (westlichen) Frau angehen, ohne seine humanistischen Positionen zu verraten.

    Das würd ich mir wünschen. Danke. Ein (meist) Linker.
    108 23 Melden
    • Garp 03.09.2018 09:09
      Highlight Hier geht es um Gewalt im Aussenbereich, nicht um Linke oder Rechte. Unser Land wird übrigens rechts regiert, falls Dir das entfallen ist. Mach doch die Richtigen verantwortlich.
      16 24 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 03.09.2018 18:24
      Highlight Eigentlich interessant, dass die bürgerlichen Parteien sich da nicht durchsetzen können. Schliesslich sind deren Parlamentarier in der Überzahl. Wollen sie es etwa gar nicht? http://ÜÜ
      5 2 Melden
  • stadtzuercher 03.09.2018 08:44
    Highlight Der Titel hätte auch heissen können: Die Schweiz ist für Männer immer noch um ein Mehrfaches gefährlicher.

    Oder: Frauen in der Schweiz leben deutlich sicherer als Männer









    58 31 Melden
    • LisaSimpson 03.09.2018 09:07
      Highlight Absolut korrekt....
      38 13 Melden
  • Dewar 03.09.2018 08:26
    Highlight Ist halt einfacher, das Problem als importiert zu bezeichnen und sich so aus der Verantwortung zu ziehen. Der entscheidendste Faktor ist aber nicht die kulturelle Herkunft, sondern die soziale. Kulurelle Frauenfeindlichkeit gilt es anzugehen, dies am besten durch Integration, Bildung und gutes Vor eben. Und es gibt keinen Grund, das Problem zu outsourcen und nicht bei sich selbst mal hinzuschauen. Erlebe z.B. immer öfter, dass offensiver "geflirtet" wird und ein nein nicht akzeptiert wird. Und die Schweiz hat eine laaaange frauenfeindliche Tradition - wer dem widerspricht, bestätigt dies nur.
    51 83 Melden
    • Diavolino666 03.09.2018 09:32
      Highlight Kultureller und sozialer Hintergrund sind oft auch deckungsgleich - Stichwort "Parallelgesellschaft". Integration, Bildung und "gutes Vorleben" wären noble Absichten (welche auch schon gelebt werden), jedoch sind diese chancenlos, wenn diese Absichten nicht angenommen werden. Integration funktioniert nur mit BEIDEN Seiten!
      24 4 Melden
    • mogad 03.09.2018 10:37
      Highlight Die Statistik belegt es: Die Zunahme der Gewalt gegen Frauen ist importiert. Tatsachen zu leugnen weil sie einem nicht passen ist genauso gefährlich für die Demokratie als die Aufmärsche von AfD und Pegida gegen Ausländer.
      35 9 Melden
    • Dewar 03.09.2018 13:24
      Highlight Dann zeige mir doch die Statistik, die das belegt. Vimentis sagt, dass die Hälfte alle Straftaten von Schweizern begangen wird. Ja, Ausländer sind gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil krimineller. Dies wird aber durch viele Faktoren relativiert (z.B. wegen Kriminaltourismus) und selbst bei Eliminierung sämtlicher durch Ausländer begangener Verbrechen würde die Statistik maximal um die Hälfte reduziert. Kommt noch hinzu, dass ein Grossteil der hier lebenden Ausländer aus uns kulturell ähnlichen Nachbarländern stammt - es schleckt keine Geiss weg, dass wir hier eben genauso hinschauen müssen.
      7 15 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 03.09.2018 18:34
      Highlight Ich denke, personale Gewalt (physische und psychische) an Frauen (zumindest auf der Strasse) ist neben dem sozialen Status tatsächlich in grossem Umfang auch der kulturellen Herkunft geschuldet, wo doch in gewissen Ländern auch und mit Hilfe der Religion strukturelle und ideelle Gewalt über Frauen ausgeübt wird, indem Frauen systematisch auf allen Ebenen abgewertet, unterdrückt und von der Öffentlichkeit ausgeschlossen werden. (Strukturelle und ideelle Gewalt gibt es auch heute noch in unserer westlichen Kultur, haben sich aber bei uns seit den 60er Jahren deutlich abgeschwächt.)
      11 1 Melden
  • Ratchet 03.09.2018 08:10
    Highlight Der Moment wo 20min.ch den besseren Artikel bringt als watson.
    http://m.20min.ch/schweiz/news/story/-frauen-setzen-sich-oefter-dem-risiko-von-gewalt-aus--13451051
    48 8 Melden
    • thzw 03.09.2018 09:56
      Highlight Er ist nicht unbedingt besser, aber er zeigt, wie unterschiedlich man eine Statistik interpretieren kann je nachdem, was man darin erkennen will. Dafür muss man Statistiken nicht einmal fälschen!
      12 2 Melden
  • Partikel 03.09.2018 07:57
    Highlight Klar sind je nach Kultur die Frauenbilder unterschiedlich. Solange in einem Land über die Gleichstellung von Mann und Frau überhaupt noch Diskutiert werden muss, kann mann/frau sie als rückständig betrachten. Also praktisch ein Weltweites Phänomen. Da ist die Erziehung, die Schulen, die Religion und die Politik auch ein Thema.
    27 7 Melden
    • Redly 03.09.2018 09:40
      Highlight Rein objektiv werden Männer diskriminiert (Pensionsalter, Militär, Witwerrente, Maturquote (dagegen ist eine nicht-begründbare Lohndifferenz von wenigen Prozent lachhaft)).
      Über die Gleichstellung der Männer sollte endlich diskutiert werden.
      Stellt euch vor, es gäbe 2018 noch frauendiskriminierende Gesetze!
      12 13 Melden
    • mogad 03.09.2018 10:40
      Highlight Auch Teil des Problems sind Frauen, die vor den Männern kuschen und dadurch ihr Selbstwertgefühl bis zum Nullwert runterfahren lassen.
      6 10 Melden
  • Merida 03.09.2018 06:09
    Highlight Hält die „rechte Hetze“ nun auch in den Watson Kommentaren Einzug?! 🤔😕😞
    Verallgemeinerungen sind nicht zielführend um Probleme zu lösen!
    79 152 Melden
    • Roman h 03.09.2018 06:44
      Highlight Fast täglich habe ich junge Männer bei mir, die erzogen wurden, Frauen als Objekte zu betrachten.

      Dieser Satz ist nicht von mir, sondern steht im Bericht.
      Klar ist Verallgemeinerung nicht zielführend aber das was sie machen und zwar etwas leugnen oder alles als rechte Hetze zu bezeichnen auch nicht.

      Nun Frage ich sie
      Welche Kultur erzieht ihre Männer so?
      In welchen Ländern sind Frauen nur Objekte?
      117 30 Melden
    • Merida 03.09.2018 06:54
      Highlight Ich leugne gar nichts. Ich setzte mich nur für eine lösungsorientierte Diskussion ein!
      37 81 Melden
    • Mutzli 03.09.2018 07:30
      Highlight @roman h wenn man die ausführlicheren aussagen der expertin im original liest, ist die aber nicht ihrer meinung. Statt die verantwortung auf leute aus anderen kulturen zu schieben, bezieht sie sich mit ihrer aussage explizit auf den medien- und vor allem den pornokonsum. Dieser würde nach ihr massgeblich zu dieser verrohung beitragen.

      Ein anstieg um ~300% prozent ausländern in die schuhe schieben zu wollen, würde zudem nur sinn machen, wenn deren bevölkerungsanteil ähnlich explodiert wäre...
      45 36 Melden
    • Asmodeus 03.09.2018 08:35
      Highlight Roman. Auch wir Schweizer erziehen unsere Jungs so.

      Wir sprechen es nicht offen aus, aber eigentlich definieren wir den Wert einer Frau trotzdem nur durch ihr Aussehen und ob sie uns ran lässt.

      "Fickbarkeit" nennt sich das in Proletenkreisen.
      32 42 Melden
    • rodolofo 03.09.2018 09:27
      Highlight @ Roman h
      Schau Dir mal die Pornofilme an!
      (Ich nehme zwar nicht an, dass Du keine Pornofilme schaust, denn dann wärst Du trotz Deiner gerade geäusserten, sehr konventionellen "Volksmeinung" geradezu ein Exot...)
      Die Frauen sind da drin Alles andere als Islamistisch verhüllt. Und trotzdem werden sie von der Regie und von den männlichen Darstellern zur Freude eines grossmehrheitlich männlichen Publikums wie Dreck behandelt!
      Vieles davon ist natürlich Rollenspiel zum Aufgeilen, aber diese Pornofilme zeigen doch sehr deutlich, dass wir erst mal "vor der eigenen Haustüre" kehren sollten...
      13 9 Melden
    • Silent_Revolution 03.09.2018 10:15
      Highlight Asmodeus

      Das Problem das du ansprichst, ist ein anderes, beidseitig genau so ausgeprägt und korreliert nur bedingt mit Gewalt.

      Wo der Mann die Frau eher nach ihrem Aussehen beurteilt, beurteilt die Frau den Mann eher nach sozialer Stellung

      Das Ganze ist bis zu einem gewissen Grad auch natürlich, wird aber gerade dadurch begünstigt, dass wir von klein auf in eine auf Wettbewerb basierende Gesellschaft getrimmt werden.
      9 5 Melden
    • mogad 03.09.2018 10:49
      Highlight @Asmodeus. Das Thema ist vielschichtig. Vielleicht braucht es in den Schulen und Kindergärten wieder meht männliche Lehrpersonen, die ein positives Männerbild vermitteln und Respekt vor den Mädchen vorleben. Vielleicht sollten Popsternchen nicht bei jeder Gelegenheit den nackten Busen oder Hintern in die Kamera strecken. Auch das führt dazu, dass die jungen Männer oversext und underfuckt sind, was zu Frust und Aggression führt. Das Alles und mehr muss in die Diskussion einbezogen werden.
      14 7 Melden
    • Asmodeus 03.09.2018 11:44
      Highlight @Mogad

      "Zuviel weibliche Lehrer"
      "Die Weiber zeigen zuviel Haut"

      Interessant, dass Du die Schuld vor Allem bei den Frauen suchst.
      11 5 Melden
    • mogad 03.09.2018 16:38
      Highlight @Asmodeus. Sie verdrehen meine Worte.
      4 6 Melden
  • gusg 03.09.2018 05:01
    Highlight Im Artikel werden die Zahlen bei Frauen ab 1995 verglichen, bei Männern die Zahlen ab 2009. Wieso nicht über den gleichen Zeitraum? Was ist bei Männern zwischen 1995 und 2008 passiert?
    207 7 Melden
    • Borki 03.09.2018 07:04
      Highlight Als Mann mit entsprechendem Jahrgang glaube ich die Antwort zu kennen.
      Überspitzt gesagt Schweiz vs. Kosovo oder Rest-Balkan vs. Kosovo.
      Die Integration brauchte halt eine halbe Generation Zeit. Inzwischen klappt das Zusammenleben ja ganz ordentlich und wir feiern zusammen unsere "gemeinsame" Nationalmannschaft.
      13 19 Melden
    • Dr Barista 03.09.2018 07:47
      Highlight ganz nach dem motto: Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast... Danke für die richtigen daten!
      36 5 Melden
    • LisaSimpson 03.09.2018 09:06
      Highlight Die Statistik zeigt ganz klar den Anstieg bei den Frauen. Sie zeigt aber auch das vor 9 Jahren es für Männer 6x gefährlicher war als für Frauen und noch immer 2x gefährlicher ist für Männer, also doppelt so viele Männer verletzt werden !! Beides sehr bedauerlich.....
      29 1 Melden
    • Kian. 03.09.2018 10:03
      Highlight Mit andern Worten ist die Gewalt an/bei Frauen gestiegen zw. 95 und 16, während sie bei Männern zwischen 04 und 14 auf das doppelte stieg um sich jetzt wieder auf den selben Wert wie 1996 einzufinden.
      3 1 Melden
    • gusg 03.09.2018 17:29
      Highlight @all: die Graphik ist aus dem verlinkten Artikel der Sonntagszeitung.

      1. Es geht mir mit meinem Kommentar hauptsächlich darum, dass der stärkste Effekt die massive Zunahme des Risikos für Männer bis 2009 und die darauf folgende Abnahme des Risikos ist. Die Zunahme bleibt gänzlich unerwähnt, während die Abnahme unerklärt bleibt. Es ist für mich unverständlich wie man dies als Journalist einfach so durchfallen lassen kann.
      2. Das Risiko für Frauen erreichte 2004 erstmals seinen Höhepunkt und hat sich ab 2008 bei einem konstanten Wert eingependelt. Es ist irreführend dies nicht zu erwähnen.
      2 1 Melden
    • gusg 03.09.2018 17:43
      Highlight @LisaSimpson: Ich streite ja gar nie ab dass es eine Zunahme bei den Frauen gab?

      Sagen wir dass dir jemand die Graphik oben zeigt, die Kurven sind dabei nicht beschriftet. Welche der beiden Kurven fällt dir zuerst ins Auge? Welche Bedarf mehr Erklärung?

      Ich kritisiere dass sowohl politisch als auch medial Gewalt gegen Männer keine Beachtung findet. In beiden Fällen wird (hauptsächlich) von weiblichen Opfer und männlichen Täter gesprochen. Ganz allgemein empfinde ich dies als eine gefährliche Entwicklung, welche unsere Gesellschaft immer mehr zu teilen droht.
      3 2 Melden
    • gusg 03.09.2018 19:00
      Highlight Zudem: die Rohdaten sind nicht verlinkt. Dies ist ärgerlich weil die absoluten Zahlen (200 vs 640, Gewalt 3xfacht) nicht mit den relativen Zahlen übereinstimmen (2/1000 vs 3/1000). Die einzige Publikation welche ich finden konnte, "Unfallstatistik UVG 2016", beschreibt den Zeitraum 1995 bis 2014.

      Der Zusammenhang zwischen Ausgehverhalten und Gewalt ist zudem bekannt ("Prävention ohne Trendanalyse? Mythen und Trends zur Jugendkriminalität in der Schweiz" M. Kilias). Veränderungen der Gewaltdelikte sollten deshalb auch im Zusammenhang mit Veränderungen des Freizeitverhaltens diskutiert werden.
      1 1 Melden
    • gusg 03.09.2018 19:27
      Highlight Zudem wird im Artikel (von Watson aber vor allem des Tagis) suggeriert, dass immer mehr Männer Frauen angreifen. Es werden aber keine Zahlen präsentiert um diesen Verdacht zu erhärten. Laut BFS hat sich die Anzahl der jugendlichen männlichen Täter zwischen 2009 und 2014 halbiert («Jugendgewalt in der polizeilichen Kriminalstatistik: 2009–2014»). Im gleichen Zeitraum ist der Anteil weiblicher Beschuldigter um 25% zurückgegangen. In diesem Zeitraum bleibt das Risiko für Frauen relativ stabil, währen dies für Männer stark sinkt.
      0 0 Melden
    • gusg 03.09.2018 19:29
      Highlight Da ich meinen vorherigen Kommentar zu früh abgeschickt habe: hier noch mein Schlusssatz. Wie wirken sich diese Veränderungen in männlicher und weiblicher Jugendgewalt auf die Opfer aus?

      Dies sind Punkte welche ich von Watson oder dem Tagi erwarten würde anzusprechen - anstatt den Anstieg einzig auf gewaltätige Männer zurückzuführen.
      1 0 Melden
  • derEchteElch 03.09.2018 01:55
    Highlight Das Problem ist importiert durch Kulturen, welche die Frauen nicht respektieren oder meinen, hier gleich weitermachen zu können, wie in ihren Herkunftsländern..

    „In der Öffentlichkeit gibt es aber keine «klare Verurteilung von Gewalt».“

    Natürlich gibt es diese Verurteilung. Wir diskutieren über 079, den Fall in Genf, den Messerstecher von Chemnitz etc.

    Wenn aber gemeint ist, dass die Probleme nicht beim Namen genannt werden, dann stimmt das: Es sind immer „DIE“ Männer. Statt mal deren Herkunft und Kultur genau unter die Lupe zu nehmen..
    345 145 Melden
    • FreePalestine 03.09.2018 03:26
      Highlight Lustig, dass ich Mal von einem Ihrer waschechten „Eidgenossen“ sexuell belästigt wurde!

      Das Problem ist nicht importiert, sondern international!!!! Auch die Schweizer sind hier nicht ganz brav...und etz mimimi „nicht alle sind gleich“ &
      Ja nicht pauschalisieren ABER die „Ausländer“....
      130 146 Melden
    • dr.gore 03.09.2018 03:36
      Highlight Danke, das Problem kurz und bündig zusammengefasst!
      54 47 Melden
    • Wilhelm Dingo 03.09.2018 05:44
      Highlight @FreePalestine: wieder einmal einE VerharmloserIn. Traurig. Natürlich sind es nicht ausschliesslich Ausländer aber wirf doch mal einem Blick in die Kriminalstatistik.
      118 54 Melden
    • know your limits 03.09.2018 07:10
      Highlight Wenn schon ist Elch der Verharmloser, indem er den hausgemachten Anteil unter den Teppich wischt. Jeder, der die RS gemacht hat, ahnt die Frauenverachtung, die in so mancher Schweizers Brust bebt.😨
      26 36 Melden
    • Anam.Cara 03.09.2018 07:25
      Highlight Ich würde gerne über die Täteranteile (Stadt/Land, jünger/älter, schweizer/ausländer, nüchtern/besoffen) diskutieren. Hat jemand Links zu offiziellen Statistiken?
      Es ist gut möglich, dass die Übergriffe von Ausländern überproportional gestiegen sind. Aber das entbindet uns keineswegs aus der Verantwortung, den hier geborenen Jungs beizubringen, wie man respektvoll miteinander umgeht.
      71 5 Melden
    • Z&Z 03.09.2018 07:34
      Highlight Tatsächlich wurde dazu auf 20min ein Interview mit dem Leiter des Instituts für Kriminalprävention gemacht. Lesenswert. Aufschlussreich. (Watson, warum habt ihr das nicht gemacht? ;) )
      43 2 Melden
    • Platon 03.09.2018 07:44
      Highlight @derElch
      Diese Aussage ist wieder einmal so komplett unwissenschaftlich, dass Balken biegen und brechen. Wieso sinken dann die restlichen Zahlen Herr Kriminologe Elch? Ich dacht der pöse Ausländer ist nicht nur gegenüber Frauen gewaltätig? Aber klar, ich mach mir die Welt, widiwidiwie sie mir gefällt!
      Jetzt noch die Millionenfragen: Gewalt an Frauen zwischen Schweizern und Ausländern hält sich etwa die Waage (ja, das habe ich gerade als Linker gesagt), wieso willst du a) nur gegen Ausländer gehen und b) wieso willst du nicht einfach das Problem behandeln, dass allen Frauen geholfen ist?
      17 28 Melden
    • Faceless_Man 03.09.2018 08:27
      Highlight Meiner Ansicht nach befinden wir uns langsam aber sicher in einer gesellschaftlichen Zwickmühle.
      Möchten wir eine Lösung hinsichtlich der zunehmenden Gewaltanwendung gegenüber Frauen finden, müssen wir zwangsläufig den sozialen sowie kulturellen Hintergrund der betroffenen Täterindividuen verifizieren. Was passiert nun aber, falls sich herausstellen würde, dass die Mehrheit der Täter nicht hierzulande geboren / aufgewachsen ist? Nichts, denn das Ziehen eventueller Schlussfolgerungen würde uns auf Grund der heutigen Gesellschaft automatisch zu eingängigen Rassisten machen.
      25 7 Melden
    • Asmodeus 03.09.2018 08:32
      Highlight Als ob die Schweizer besser darin wären Frauen zu respektieren.

      25 27 Melden
    • Platon 03.09.2018 09:08
      Highlight @Faceless
      Ja, weil bevor erst eine richtige Debatte geführt wird immer noch zuerst die Ausländerfrage gestellt wird. Die Linke ist eindeutig zu zurückhaltend in dieser Frage, allerdings weigern sich die Leute wie @derElch das strukturelle Problem zuzugeben. Also sowohl rechts wie links wischen unter den Tepich, das bringt den Frauen gar nichts. Was mich am meisten sauer macht, man könnte schon lange über Lösungen Diskutieren, nur irgendwie wollen alle nur über Ausländer reden.
      9 6 Melden
    • rodolofo 03.09.2018 09:08
      Highlight Das Problem wird importiert und ist zugleich hausgemacht!
      Politisch Rechtsnational orientierte Kreise, zu denen Du gehörst (nach all Deinen bisherigen Posts hier auf Watson bin ich mir da schon ziemlich sicher!), wollen mit dem Hinweis auf die bösen Patriarchen-Ausländer leider nicht aufklären und das Problem "Machismo und Männer-Gewalt" angehen und lösen, sondern sie wollen vom HAUSEIGENEN Machismo und von der HAUSEIGENEN Männergewalt ABLENKEN!
      Das ist unredlich, hinterlistig und verlogen!
      Auch die "Einheimische", Rechtsnationale Männergewalt gehört verboten und strafrechtlich verfolgt!
      11 8 Melden
    • Angelo C. 03.09.2018 09:46
      Highlight Erstaunlich, hier gibt es noch immer linke Sandmännchen, welche uns ungeachtet dieser unbestreitbaren und immer ruchbarer werdenden Erkenntnissen ein X für ein U vormachen, die eigenem Bevölkerungen in die Irre führen wollen 🙄!

      Und dies am selben Tag, wo man hier diesen bezeichnenden Artikel nicht verhindern konnte, während sie selbst immer mehr ins Abseits geraten : https://www.watson.ch/!659026883?

      Wundert sich noch jemand, dass die AfD in Deutschland zur zweitstärksten politischen Partei werden wird? Dass die Sozialisten Europa durch ihre Verweigerungshaltung verlieren werden 🤔?!


      13 7 Melden
    • mogad 03.09.2018 10:53
      Highlight @Asmodus. Das sind die Meisten. Der Rest weiss, dass er vor Gericht kommt, wenn er eine Frau sexuell belästigt, gar vergewaltigt oder schlägt!
      5 3 Melden

Frau an Bushaltestelle in Zürich mit Druckluftwaffe angeschossen

Eine 45-jährige Frau wartete am Donnerstag gegen 16.20 Uhr an der Bushaltestelle Farbhof an der Zürcher Badenerstrasse auf den Bus Nr. 35.

Plötzlich spürte sie starke Schmerzen beim rechten Ohr und begann zu bluten, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt. Die Frau suchte einen Arzt auf. Dieser stellte fest, dass sie von einem Projektil getroffen worden war. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um das Projektil einer Druckluftwaffe.

Die Umstände der Tat sind unklar. Die …

Artikel lesen