Schweiz
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Wer künftig in einen Burger beisst, soll sich sicher sein können, dass das Fleisch aus tiergerechter Haltung stammt. bild: unsplash.com

Besser essen? Oder nur teurer? Über diese Food-Vorlagen stimmen wir im September ab

Gesunde und fair hergestellte Lebensmittel versprechen zwei Volksinitiativen, die im Spätsommer an die Urne kommen. Die Gegner warnen vor höheren Preisen und Handelskonflikten. Das musst du darüber wissen.

08.08.18, 08:44 17.08.18, 14:33


Gleich zwei Abstimmungen übers Essen? Worum geht’s genau?

  1. Poulet aus tierquälerischer Haltung oder Tomaten, die von Arbeiterinnen zu Hungerlöhnen geerntet wurden, sollen künftig nicht mehr auf unseren Tellern landen. Dieses Ziel verfolgen die Grünen mit der Fair-Food-Initiative. Der Bund soll Lebensmittel fördern, die aus umweltschonender, tierfreundlicher und fairer Produktion stammen. Importierte Nahrungsmittel müssten ebenso gewisse Nachhaltigkeitsstandards erfüllen wie einheimische. Weiter fordern die Initianten Massnahmen gegen Food Waste, also die Verschwendung von Lebensmitteln.
  2. Die Initiative «Für Ernährungssouveränität» der Bauerngewerkschaft Uniterre will, dass die Schweizer Bevölkerung künftig «überwiegend» mit einheimischen Lebensmitteln versorgt wird. Der Staat soll dafür sorgen, dass die Zahl der Beschäftigten in der Schweizer Landwirtschaft steigt. Exportsubventionen müssten verboten und die Zölle auf Importprodukte angehoben werden. Weiter will die Initiative ein generelles Gentech-Verbot in der Verfassung verankern. Auch diese Initiative soll der Bevölkerung eine Versorgung mit gesunden und ökologischen Lebensmitteln garantieren.
Ein Arbeiter bei der Salaternte in der Magadino-Ebene, aufgenommen am Mittwoch, 1. November 2017. (KEYSTONE/Ti-Press/Francesca Agosta)

Salat vom heimischen Feld statt aus einem ausländischen Treibhaus.  Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Bio und Fair Trade liegen doch eh im Trend. Was wollen die Initianten noch mehr?

Die Fair-Food-Initianten argumentieren etwa mit den Tierfabriken, die in der ausländischen Landwirtschaft gang und gäbe sind. Häufig würden Tiere zu Zehntausenden in Käfigen gehalten, mit Antibiotika vollgepumpt und quer durch Europa transportiert, um möglichst günstig geschlachtet zu werden.

Fleisch und Eier aus solcher Produktion landeten heute auch in der Schweiz, schreiben die Grünen. «Insbesondere bei importierten Fertigmenüs und verarbeiteten Produkten, aber auch in Restaurants und Kantinen findet sich häufig Fleisch von bedenklicher Qualität.» In verarbeiteten Produkten seien Herkunft und Produktionsmethoden teilweise gar nicht deklariert. Das soll sich mit der Initiative ändern.

Mr Inauen stands in the middle of the hen coop with mounted orange LED lamps, pictured on June 7, 2013, on Mister Inauen's farm, where eggs are produced in a barn system, in Duernten, canton of Zurich, Switzerland.

Herr Inauen steht inmitten des Huehnerstalls mit installierten orangen LED-Lampen, aufgenommen am 7. Juni 2013 auf dem Bauernhof mit Legehennen in Bodenhaltung von Herrn Inauen in Duernten, Kt. Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

In diesem Betrieb im Kanton Zürich haben die Tiere mehr Platz als in ausländischen Legebatterien. Bild: KEYSTONE

Erklärtes Ziel der Ernährungssouveränitäts-Initiative ist es, «neue Wege für die Agrar- und Ernährungspolitik der Schweiz» zu eröffnen. Die Initiative soll kommenden Generationen von Schweizer Bauern eine Zukunft mit gerechten Löhnen und Zugang zu Boden garantieren. Ziel sei ein Markt, der im Dienst der Bauern und der Konsumenten steht, heisst es im Argumentarium. Indem auf Exportsubventionen verzichtet wird, soll der internationale Handel fairer werden. 

Tierschützer beanstanden Schweizer Massentierhaltung

Video: srf

Wer bekämpft die Food-Vorlagen und weshalb?

Ausserhalb des rot-grünen Lagers haben beide Initiativen einen schweren Stand. Die Gegner der Fair-Food-Initiative befürchten steigende Lebensmittelpreise und Konflikte in der internationalen Handelspolitik. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse, der an vorderster Front gegen die grüne Vorlage kämpft, warnt: «Die Initiative führt zu einer rigorosen Marktabschottung, bricht internationale Verpflichtungen und gefährdet Freihandelsabkommen.» Das «faktische Importverbot» für viele Produkte schränke den Konsumenten stark ein.

Der Bundesrat bekundet zwar «grundsätzlich» Sympathien für das Anliegen, lehnt die Initiative aber ebenfalls ab. Er verweist darauf, dass die Schweiz bereits heute viel unternehme, damit die Lebensmittel im Land sicher und nachhaltig produziert sind.

«Wir wollen keine Staatsbauern, wie wir auch keine Staatskonsumenten und keine Planwirtschaft wollen.»

Kathrin Bertschy (GLP) zur Initiative «Für Ernährungssouvernität»

Eine noch deutlichere Ablehnung als Fair Food erfuhr die Initiative für Ernährungssouvernität im Parlament. Für Kritik sorgte insbesondere ihr protektionistischer Charakter. «Wir wollen keine Staatsbauern, wie wir auch keine Staatskonsumenten und keine Planwirtschaft wollen», sagte etwa GLP-Nationalrätin Kathrin Bertschy. Auch diese Initiative hätte laut den Gegnern höhere Lebensmittelpreise und eine Verletzung des internationalen Handelsrechts zur Folge.

Für die Initiative stimmten lediglich die Grünen, ein Teil der SP-Fraktion sowie die zwei SVP-Vertreter Lukas Reimann und Yvette Estermann.

Wird unser Essen bei einer Annahme der Initiativen wirklich teurer?

Diese Frage lässt sich nicht abschliessend beantworten. Während Economiesuisse vor Preisen auf Bio-Niveau für alle Lebensmittel warnt, winken die Fair-Food-Initianten ab.

Das zuständige Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BLV) will sich nicht auf die Äste hinauslassen. Eine zuverlässige Prognose sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, teilt Kommunikationschefin Kathrin Naegeli auf Anfrage von watson mit. Denn die Preisentwicklung wäre letztendlich auch abhängig davon, wie das Parlament die Initiative umsetzt.

«Die Kosten für die Kontrollen könnten die Lebensmittel verteuern.»

Kathrin Naegeli, Kommunikationschefin BLV

Naegeli weist lediglich darauf hin, dass künftig im Herkunftsland überprüft werden müsste, unter welchen Bedingungen die für den Import bestimmten Lebens- und Futtermittel hergestellt wurden. «Die Kosten für die Kontrollen könnten die Lebensmittel verteuern.»

Unmissverständlich äussert sich der Bundesrat in seiner Botschaft zur Ernährungssouvernitäts-Initiative: «Eine stärkere staatliche Strukturlenkung und zusätzliche Markteingriffe würden die Preisdifferenz zu den Nachbarländern erhöhen.»

Bei welchen Produkten droht ein Import-Stopp?

Die Umsetzung ist auch hier entscheidend. Zur Fair-Food-Initiative sagt Kathrin Naegeli vom BLV: «So, wie der Initiativtext lautet, müsste der Import von Lebensmitteln, die nicht den Schweizer Vorschriften entsprechen, grundsätzlich verboten werden.»

Allerdings wäre eine solch harte Umsetzung unvereinbar mit den Verpflichtungen der Schweiz gegenüber der Welthandelsorganisation (WTO) und der Europäischen Union. Und die Grünen haben im Parlament betont, dass sie sich eine Umsetzung wünschen, die im Einklang mit den internationalen Verpflichtungen steht.

Fois gras producer Robin Arribit force-feeds a duck with corn in La Bastide Clairence, southwestern France, Thursday, Dec.8, 2016. Despite a new outbreak of bird flu in France, foie gras producers are confident sales will remain stable during the festive season. Earlier this week, the French agriculture ministry has raised the risk level of the highly pathogenic H5N8 virus spreading after several cases were spotted across France. (AP Photo/Bob Edme)

Ob Foie Gras oder Fleisch aus Massenhaltungsbetrieben: Noch ist unklar, ob es bei einer Annahme der Initiativen tatsächlich zu Import-Verboten käme.  Bild: AP/AP

Denkbar wäre daher ein Modell, wie es heute bei den Käfigeiern zur Anwendung kommt. Gemäss dem WTO-Recht darf die Schweiz die Einfuhr von Eiern aus Käfighaltung nicht verbieten, obwohl die Produktionsmethode hierzulande illegal ist. Der Kompromiss besteht darin, dass solche Eier in der Schweiz klar gekennzeichnet sein müssen.

Etwas kleiner ist der Interpretationsspielraum bei der Ernährungssouveränitäts-Initiative: Sie sieht vor, dass Importprodukte mit zusätzlichen Zöllen belegt oder ganz verboten werden können, wenn sie nicht den Schweizer Standards entsprechen. «Auch wenn dadurch internationales Handelsrecht verletzt wird», wie der Bundesrat in seiner Botschaft hervorhebt.

«Superfood» - sinnlos teure Importprodukte im Trend

Video: srf

Wie nachhaltig kaufen die Schweizer heute wirklich ein?

Wir sind Weltmeister im Konsum von Bio- und Fair-Trade-Produkten. So gaben die Schweizer Konsumenten im Jahr 2016 fast 665 Millionen Franken für faire gehandelte Waren aus, wie der Dachverband Swiss Fair Trade letzten November vermeldete. Das macht rund 80 Franken pro Kopf – und entspricht einem neuen Allzeitrekord. Nur schon im Vergleich zum Vorjahr hat der Absatz um 16 Prozent zugenommen.

Auch beim Kauf von Bio-Produkten macht uns so schnell niemand etwas vor: Letztes Jahr konsumierten die Schweizerinnen und Schweizer pro Kopf biologische Lebensmittel im Wert von 320 Franken. Auch dies ist weltweit ein Spitzenwert, wie der Dachverband Bio Suisse mitteilte. Dass es allerdings durchaus noch Luft nach oben gäbe, zeigt ein anderer Wert: So beträgt der Marktanteil von Bio-Lebensmitteln in der Schweiz insgesamt 9 Prozent – das ergibt einen Nicht-Bio-Anteil von 91 Prozent.

Wir sind Bio-Weltmeister und das sind unsere Bestwerte

Video: srf

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Video: watson/Adrian Bürgler, Emily Engkent

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Brikne, 20.7.2017
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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Urs Kesselring 09.08.2018 12:34
    Highlight Die Qualität des Fleisches in den Restaurants ist zum Teil bedenklich. das widerspricht der Aussage der Kantonschemiker/ Lebensmittelinspektoren. Das sind unqualifizierte Aussagen und eine Grobe verallgemeinerung. Bloss weil dir die Sauce nicht schmeckt ist sie nicht per se schlecht
    0 0 Melden
  • Beim Teutates 09.08.2018 12:32
    Highlight In dieser Beziehung sind die grünen wie die Sozis! Fordern, fordern, fordern................ Was sie selbst dazu beitragen sollten, vergessen sie aber regelmässig. Für mich 2x NEIN.
    1 2 Melden
  • Matti_St 08.08.2018 21:06
    Highlight Bio? Super.
    Die Frage ist aber für ein paar tausend Haushalte, kann ich einen Mehrpreis zahlen oder nicht. Gibt es dann das gleiche als Prix Garantie oder als M-Budget? Oder bleibt dann alles gleich teuer und warum müssten wir bis anhin den Bio-Zuschlag zahlen?
    Bis zu meiner Scheidung haben wir vor allem Bio gekauft. Jetzt ist es schlicht und einfach zu teuer.
    12 2 Melden
  • skankhunt42 08.08.2018 18:45
    Highlight Food-Vorlagen?? Hört mal auf mit überflüssigen Anglizismen! Das ist einfach nur lächerlich. Es ist ja supertoll, könnt ihr alle so gut Englisch. Ich will auch nicht abstreiten, dass es manch englischen Begriff gibt, der einen Sachverhalt besser auf den Punkt bringt, als dies jede Deutsche Übersetzung könnte, aber das hier ist wohl ein Witz, der einen wie einen 13 Jährigen Halbstarken wirken lässt.
    9 5 Melden
  • Ass 08.08.2018 17:26
    Highlight ...rigorosen Marktabschottung...
    Dann müssen ja alle Rechtsparteien ja stimmen!
    19 4 Melden
  • Pafeld 08.08.2018 17:14
    Highlight Ein generelles Gentechverbot?!? Mit den heutigen Werkzeugen, die eben nicht mehr so viel verstecktes Gefahrenpotential wie zum Beispiel Zuchtpflanzen haben?
    Die Fair-food-Initiative führt in erster Linie zu einer Verteuerung der Lebensmittel. Was mittlere und untere Einkommen noch mehr belasten wird.
    Die Selbstversorgungsinitiative ist auch nichts anderes, als eine riesige Planwirtschaftsübung mit Abnahmegarantie für schweizer Bauern.

    Gibt es keine vernünftigen Vorschläge mehr? Alles ist nur noch auf Gesund-Esoterismus und Pfründesicherung ausgelegt. Von echten Lösungen keine Spur...
    22 8 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 08.08.2018 18:36
      Highlight Sie meinen also wenn gesunde Lebensmittel gefördert und dadurch günstiger werden, trifft es jene am schlimmsten die heute am meisten an Übergewicht leiden? Hmm, gewagt.

      Wir werden mit Scheisse zugeballert, dass mir das "Essen" postwendend wieder aus dem Gesicht fällt. Die Industrie verarscht und nach Strich und Faden. Es bleibt uns nur jene zu Stärken die uns nicht (oder eben am Wenigsten) übers Ohr hauen. Der freie Markt lässt dies aber nicht zu, denn keiner hat eine Chance gegen multinationale Grosskonzerne deren Leitbild mit dem Wort "Profit" ausführlich zusammengefasst werden kann.
      10 6 Melden
    • Pafeld 10.08.2018 09:38
      Highlight Es gibt keinen einzigen Grund, weshalb die fair-food-Initiative für tiefere Lebensmittelpreise sorgen soll. Reine Gemüsli- und Ökoesoterik. Und ich stehe definitiv auch auf der linken Seite des politischen Spektrums.
      Aber viele Menschen werden Mühe haben, sich aus eigener Kraft noch ausgewogen und wertstoffreich ernähren zu können, wenn das Preisniveau von Bioprodukten plötzlich zum Standard wird. Die fair-food-Initiative ist in dieser Form ein reines, ideologisches Wohlfühl-Programm welches an der Realität von rund einem Drittel der Schweizer Haushalte vorbeizieht.
      0 0 Melden
  • ThePower 08.08.2018 17:00
    Highlight Grundsätzlich sind Bio-Lebensmittel zu begrüssen, aber die beiden Initiativen sind eine schlechte Idee. Denn Erstens ist unser Markt schlichtweg zu klein, um wirklich etwas verändern zu können. Zweitens bin generell skeptisch, was Marktabschottungen betrifft. Gerade in diesem Fall würde es wohl dazu führen, dass noch mehr im Ausland eingekauft würde.Drittens würden diese Initiative vor allemLeute mit kleinen Einkommen treffen, die heute schon mit den hohen Food-Preisen in der Schweiz kämpfen und sich den teuren Hipster-Food nicht leisten können. Gentrifizierung auf dem Teller? Nein Danke!
    21 14 Melden
  • pali2 08.08.2018 15:53
    Highlight Ich finde jeder Konsument sollte selbst entscheidem können, was er auf dem Teller haben will. Das Durchkommen solcher Initiativen führt zu einer Form von Paternalismus - es wird den Konsumenten vom Staat vorgeschrieben, was er zu konsumieren hat. Persönlich kaufe ich bereits heute nur Fleisch aus der Schweiz aber ich finde diese Entscheidung sollte nicht vom Staat getroffen werden.
    20 21 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 08.08.2018 17:23
      Highlight Sagen Sie dasselbe auch bei Pornographie? Der Konsument soll entscheiden was er Konsumieren möchte?

      Es gibt so viele berechtigte Verbote, aber uns selbst und den Planeten in Unwissenheit zu vergiften soll weiter erlaubt sein? Nicht wir, die wir von den Fehlern dieser Welt wissen sind das Problem, sondern alle die nichts davon mitbekommen oder jene denen es einfach egal ist.
      23 11 Melden
    • Lami23 08.08.2018 20:24
      Highlight Beim Umweltschutz kann man das leider so nicht handhaben. Dafür reagiert der Konsument zu langsam und ist zu egoistisch.
      10 3 Melden
  • Lami23 08.08.2018 15:50
    Highlight Lebensmittel werden teurer? Ja hoffentlich! Schliesslich sind sie ein Grundbedürfnis. Im Moment sind sie einfach viel zu billig.
    22 13 Melden
  • Zap Brannigan 08.08.2018 13:50
    Highlight Hm, wer ist am lautesten dagegen? Die selben bürgerlichen Politiker, die uns vor kurzem die Sperrung von ausländischen Kasinobetreibern damit verkauften, dass diese sich nicht an schweizer Vorschriften halten.
    45 5 Melden
  • walsi 08.08.2018 12:19
    Highlight So weit ich weiss wäre die Schweizer Landwirtschaft garnicht in der Lage die Schweizer Bevölkerung zu ernähren, es wohnen schlicht zu viele Menschen hier. Ich hab mal gehört, dass die Schweizer Bauern für ca. 5,5 Mio. Menschen Lebensmittel produzieren können . Somit wären die Annahmen der Initiativen ein richtiger Schuss ins eigene Knie.
    18 30 Melden
    • TheDude10 08.08.2018 13:26
      Highlight Quellen?
      12 8 Melden
    • TJ Müller 08.08.2018 14:30
      Highlight Walsi, das kann schon sein wenn weiterhin so viel Fleisch konsumiert wird. Würden die Flächen nicht für Futtermittel und Weideflächen gebraucht, sondern nur für Lebensmittel, wäre die Produktion doch ausreichend. Siehe dazu eine Untersuchung der EvB.
      14 12 Melden
    • walsi 08.08.2018 14:39
      Highlight @The Dude: Bitte schön.

      "Heute liegt der Selbstversorgungsgrad der Schweiz bei 64%. Die bereinigte Selbstversorgung, welche die importierten Futtermittel einberechnet, liegt allerdings nur bei 56%."

      64% von 8,37 Mio. sind ungefähr diese 5,5 Mio.

      https://www.swissinfo.ch/ger/politik/initiativen-zur-landwirtschaft_wie-viel-nahrung-braucht-die-schweiz-zum-ueberleben-/40560674
      16 1 Melden
    • walsi 08.08.2018 14:40
      Highlight @TJ Müller: Das sähe dann so aus wie in diesem Artikel beschrieben. Nicht gerade prickelnd.

      https://www.luzernerzeitung.ch/newsticker/schweiz/im-notfall-konnten-schweizer-acker-bevolkerung-ernahren-ld.1039088
      6 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 08.08.2018 16:21
      Highlight Humbug. 1/3 der Lebensmittel werden einfach weggeworfen.

      https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/abfallwegweiser-a-z/biogene-abfaelle/abfallarten/lebensmittelabfaelle.html

      Es wäre grundsätzlich auch ein Selbstversorgungsgrad von über 100% möglich.
      9 11 Melden
    • TJ Müller 08.08.2018 16:43
      Highlight Danke walsi für den Link! Ja, da muss ich zugeben, das ganze wäre nicht soo rosig, vor allem ohne Bier! :-) Doch del Ernährung wäre gewährleister: "Allerdings liege er noch oberhalb der meisten Richtwerte der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung." Aber man muss fairerweise aus berücksichtigen, dass dieses Szenario ja von einer kompletten Selbstversorgung ausgeht, was ja bei einer Annahme der Initiative nicht der Fall sein wird. Es können ja immer noch Nahrungsmittel und Futtermittel importiert werden, einfach nicht mehr in diesem Umfang!
      3 2 Melden
    • Hand-Solo 08.08.2018 16:58
      Highlight @TJ Müller
      Gerade in der Schweiz kann Weidefläche vielfach nur für die Tierfutterproduktion verwendet werden. Vor allem in den Bergen und in Hügeligem Gelände ist ein Gemüseanbau gar nicht möglich. D.H. würden wir in der Schweiz auf jegliche Weideflächen verzichten wäre die Quote noch schlechter, da so viel Landwirtschaftsfläche nicht mehr Nutzbar wäre
      9 4 Melden
  • Herbert Anneler 08.08.2018 12:18
    Highlight Das Argument der höheren Preise ist total lächerlich: Nahrungsmittel belasten unser Haushaltbudget mit 5 bis 7 Prozent. Und dass bei uns die Hälfte aller Lebensmittel weggeschmissen wird, zeigt: Sie sind viel zu billig! Letztlich geht es nur um die Gewinnmargen der Grossverteiler! Würden diese etwas schmaler, würden die Lebensmittel nicht teurer, und für die Bauern bliebe mehr übrig, so dass viel mehr von ihnen biologisch anbauen könnten: der Natur zuliebe, unserer Gesundheit zuliebe und auch den Bauern selber zuliebe: es würden viel weniger Bauernbetriebe eingehen, Exporte wären möglich....
    44 18 Melden
  • blinddursland 08.08.2018 11:52
    Highlight Ich freue mich auf die Argumente der FDP und der SVP welche auf die armen Schweizer hinweisen welche sonst schon kein Geld haben und sich die Aufpreise nicht Leisten können.

    Bei Mieten, Krankenkassenprämien ist das ja nie ein Argument...
    57 14 Melden
    • Hand-Solo 08.08.2018 17:01
      Highlight Ehm, soweit ich weiss unterstützt die SVP die Initiative Grösstenteils, da viele Bauern und so, und die Abschottung vom Ausland bei der SVP Basis meistens eh gut ankommt...
      4 2 Melden
  • Paddiesli 08.08.2018 11:25
    Highlight Billig wird die Welt zu Grunde gehen.
    41 11 Melden
  • Eine_win_ig 08.08.2018 10:59
    Highlight Also Initiative 1 verstösst ja mal grundsätzlich gegen das Cassis de Dijon Prinzip. Wie wollen die Grünen das mit der EU aushandeln? Denke nicht, dass die EU so was zulassen würde.
    23 19 Melden
    • balzercomp 08.08.2018 15:24
      Highlight Das Cassis de Dijon Prinzip wurde einseitig von der Schweiz aktiviert. Ebenso wurde es wieder ausser Kraft gesetzt, zumindest soweit es mir bekannt ist. Das ist wiederum ein klarer Verstoss dagegen, dass einmal gewährte Handelserleichterungen nicht wieder zurückgezogen werden dürfen. Etwas, dass wir ständig von diversen Gegnern der Bilateralen Verträgen zu lesen bekommen.
      4 0 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 08.08.2018 10:50
    Highlight Ich sehe eine einträgliche Zukunft als Foie-Gras-Schmuggler vor mir.
    40 11 Melden
    • aglio e olio 08.08.2018 13:35
      Highlight Wer sowas isst, der brät auch kleine Kinder. ;)
      34 8 Melden
  • Scaros_2 08.08.2018 10:45
    Highlight 2x Nein - Lokal ausgedachte Pläne die zwar gut sind aber absolut inkompatibel auf globaler ebene

    Nett gedacht.........aber wirkungslos
    42 68 Melden
    • Paddiesli 08.08.2018 11:27
      Highlight Die SVP macht ständig solche Abstimmungen.
      41 14 Melden
    • Läggerli 08.08.2018 12:08
      Highlight Und sie werden (fast) tändig abgelehnt.
      18 8 Melden
    • Scaros_2 08.08.2018 13:15
      Highlight Ja und auch bei diesen Stimme ich mit Nein. Ich finde solche Initiativen müssten zwingen int. recht miteinbeziehen (zu einem gewissen Grad)

      Weil bei der Umsetzung scheitern sie meistens ja eben an diesen.

      Das ist reine zeitverschwendung.
      8 10 Melden
  • blaubar 08.08.2018 10:33
    Highlight „aus umweltschonender, tierfreundlicher und fairer Produktion stammen.“

    Das ist kein Luxus, wie man meinen könnte, sondern ein MINIMUM an Respekt und Nachhaltigkeit. Zur Abstimmungsarena sollte man Schweine, Hühner und Hungerlöhner einladen. Ich wäre auf eine Diskussion sehr gespannt!
    76 18 Melden
    • Raphael Stein 08.08.2018 13:43
      Highlight Viel am gegackere würde das nicht ändern.
      27 1 Melden
  • herpderpschlerp 08.08.2018 10:32
    Highlight erste initiative ja, die zweite sehe ich aber nicht. das tönt nach einem versuch der bauernlobby an noch mehr subventionen zu kommen. dass die schweiz nahrungstechnisch unabhängig sein kann, ist eine utopie.
    69 9 Melden
  • Ursus der Rächer 08.08.2018 10:30
    Highlight Kann sein, dass es Vorteile hat, kann aber auch sein, dass dann noch grössere Bevölkerungsschichten noch mehr im Ausland einkaufen. Das sollte man auch nicht ausser Acht lassen, bei aller Verbesserung der Lebensmittelqualität. Aber es gibt schon genug Leute, nahe der Grenze, die darauf angewiesen sind die Lebensmittel im Ausland einzukaufen, weil ihnen hier das Geld nicht mehr reicht.
    24 23 Melden
    • Fly Baby 08.08.2018 11:36
      Highlight Woher hast du denn diese Information, dass es nahe an der Grenze, genug Leute gibt, die sich die Lebensmittel in der Schweiz nicht mehr leisten können?
      20 8 Melden
    • blaubar 08.08.2018 14:05
      Highlight Für einen 8m2 grossen TV und Ferien auf Mallorca reicht es dann lustigerweise immer...
      18 7 Melden
    • Lami23 08.08.2018 15:52
      Highlight Weil sie es sich nicht leisten können oder andere Prioritäten haben? Also meine deutschen Mitarbeiter sehen in Konstanz auf den Parkplätzen nicht die alten Subarus...
      19 1 Melden
  • San Doro 08.08.2018 10:26
    Highlight Kann denn die Schweizer Landwirtschaft soviel produzieren dass es für die Bevölkerung reicht und der Initiative genügt?
    23 1 Melden
  • Fastlane 08.08.2018 10:17
    Highlight Beide Initiativen müssen und werden klar abgelehnt werden.
    27 53 Melden
    • Paddiesli 08.08.2018 11:28
      Highlight Sagt jener auf der Überholspur.
      20 6 Melden
    • Bodicore 08.08.2018 11:36
      Highlight Und weiter Dreck fressen ? Auf keinen Fall !!
      24 16 Melden
  • Regas 08.08.2018 10:08
    Highlight Die Grünen und die NGO,s Prangern immer wieder unsere hohen Einfuhrzölle für Lebensmittel an, weil so die Entwicklungsländer keine Möglichkeit haben ihre Produkte bei uns zu verkaufen. Umgekehrt wollen nun die Selben Kreise die Einfuhr fast aller Lebensmittel aus diesen Ländern mit Auflagen und zusätzlichen Einfuhrzöllen noch mehr verhindern. Da komme ich nicht mehr mit und plädiere für eine Ablehnung dieser Protektionistischen Initiative.
    29 17 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 08.08.2018 13:01
      Highlight Als ob Bauern in Entwicklungsländern mit dem Konventionellen Anbau etwas verdienen würden. Der war gut. Sie haben die Initiative grundsätzlich nicht verstanden.
      14 7 Melden
    • Lami23 08.08.2018 15:54
      Highlight Ja wenn man die Ausbeutung der Bauern in den Entwicklungsländern unterstützt tut man ihnen sicher einen Gefallen. Böse NGOs...
      10 0 Melden
  • hueberstoebler 08.08.2018 10:02
    Highlight Bin bei der Fair Food sicher Pro. Selbst wenn die Preise steigen würden würde das zusätzlich die Ökobilanz verbessern, denn sinkender Fleischkonsum = bessere Klimabilanz. Nein, bin nicht vegan.

    Für die zweite Initiative hege ich zwar Sympathie, vorallem aber das Gentech-Verbot stösst mir etwas auf, weil damit sicherlich die Versorgungseffizienz erhöht werden könnte.
    27 19 Melden
  • bcZcity 08.08.2018 09:33
    Highlight Ohne wenn und aber werde ich beide Punkte unterstützen! Wenn das Poulet dann teurer wird ist es mir schnuppe, dann gibt es eben nur noch 3-4x pro Monat Poulet auf den Teller.

    Die Auswahl in den Läden ist doch jetzt schon zu gross und jeder Kunde verlangt bis 5min vor Ladenschluss noch ein Vollsortiment. Da der Mensch nicht vernünftig ist und die Detailhändler nicht auf das Geld verzichten wollen, muss es eben ein Gesetzt regeln.

    Sind wir mal ehrlich, wir haben zu viel und es würde uns nicht schmerzen zu verzichten. Genug auf den Teller gibt es auch dann und die Schweiz setzt ein Zeichen!
    351 127 Melden
    • Oberon 09.08.2018 07:47
      Highlight Dadurch wird der Kreislauf der Preisspirale weiter an Geschwindigkeit gewinnen.
      Es wird mehr im Ausland eingekauft und die Subventionen an die Bauern werden steigen.
      Der "kleine" Bürger hat trotzdem weniger im Geldbeutel. Wir sollten unseren Binnenmarkt stärken nicht weiter schwächen.
      0 1 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 08.08.2018 09:30
    Highlight Eingentlich geht es darum ein Zeichen zu setzen und die Industrie in ihre Schranken zu weisen. Die Folgen wären ohnehin minimal, da sich die effektive Gesetzgebung dann sowieso an internationales Recht halten muss und auch wird. Mein Ja habt ihr.

    104 48 Melden
    • Howard271 08.08.2018 10:20
      Highlight Nein, das ist ein fatales Missverständnis, welches in letzter Zeit immer öfters vorkommt: Initiativen setzen keine Zeichen, sondern ändern rechtskräftig und definitiv die Verfassung - das Grundrecht unseres Landes.
      44 4 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 08.08.2018 11:29
      Highlight Auch dies ist in diesem Fall zu begrüssen. Nur werden die Lobbyisten finanzkräftige Einwände erheben.
      12 8 Melden
    • Howard271 08.08.2018 12:20
      Highlight Ja, und das ist ja auch legitim. Alle sollen Einwände gegen Initiativen erheben dürfen. Die Umweltverbände lobbyieren übrigens (richtigerweise) auch, und auch die haben Geld - ansonsten könnte man gar keine solche Initiativen einreichen. Letztendlich entscheiden aber wir als Stimmende, und die hören nicht nur aufs grössere Budget, das hat man in auch oft gesehen.
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    • Tavares 08.08.2018 12:31
      Highlight Auch das ist eine heikle Aussage.
      Ich stimmen für/gegen etwas, weil die Lobbyisten das dann schon so umsetzen wie es noch vertragbar ist.
      NEIN, das ist nicht die Idee von Abstimmungen. Die Frage ist jeweils, ob man die Inititiative annehmen oder ablehnen will (und nicht etwa, ob man mit dem grundsatz einverstanden ist, aber es schon noch ein paar abschwächende Massnahmen geben wird)
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    • einmalquer 08.08.2018 16:40
      Highlight @Howard271
      Verfassungsbestimmungen in unserem Land ändern gar nichts - das tun nur Gesetze, falls sie denn gemacht werden.

      Verfassungsbestimmungen sind Wünsche, die durch Gesetze dann irgendwie umgesetzt werden oder auch nicht.
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    • Howard271 08.08.2018 18:39
      Highlight @einmalquer
      Sorry, aber das ist Blödsinn.
      Gruss von einem Juristen
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  • Country12 08.08.2018 09:29
    Highlight Tiergerechte Haltung...ein Begriff damit wir uns besser fühlen. Der Planet gehört uns nicht, die Tiere gehören uns ebenfalls nicht, wir sind hier nur Gäste.

    Wie sagte Gandhi mal:
    This planet can provide for human need, but not for human greed.
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  • skofmel79 08.08.2018 09:28
    Highlight Muss gar nicht weiter lesen: 1) nehme ich an mit JA, 2) idee der bauern, um wiedermal mehr geld zu erhalten vom staat, unter dem vorwand etwas für die bevölkerung zu tun. NEIN
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    • Hand-Solo 08.08.2018 11:58
      Highlight Kommt immer gut, Initiativen ohne "weiter lesen" anzunehmen. Meistens sind das dann die Leute, welche ihre Meinung am lautesten kundtun...
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  • zettie94 08.08.2018 09:18
    Highlight Ernährungssouveränität ist doch Quatsch - wieso sollten wir ausländische Lebensmittel künstlich verteuern? Unsere Bauern erhalten genug Subventionen um auch so konkurrenzfähig zu sein. Für den Konsumenten macht es keinen Unterschied, woher das Produkt kommt, wenn die Qualität stimmt.
    Fair-Food begrüsse ich sehr. Bei der Qualität der Lebensmittel gibt es keine Kompromisse. Wieso da alle Panik schieben kann ich nicht verstehen - sollen sich die ausländischen Produzenten doch an unsere Standards halten, dann dürfen sie auch in die Schweiz exportieren! Und sonst lassen sie es eben sein.
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  • aglio e olio 08.08.2018 09:15
    Highlight "Auch beim Kauf von Bio-Produkten macht uns so schnell niemand etwas vor: Letztes Jahr konsumierten die Schweizerinnen und Schweizer pro Kopf biologische Lebensmittel im Wert von 320 Franken."

    Heisst das jetzt, dass in der Schweiz viele Bioprodukte konsumiert werden oder dass diese besonders teuer sind?
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    • Oberon 09.08.2018 07:50
      Highlight Nicht nur bei den Lebensmitteln werden wir verarscht.
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  • aglio e olio 08.08.2018 09:12
    Highlight "Economiesuisse, der an vorderster Front gegen die grüne Vorlage kämpft, warnt: «Die Initiative führt zu einer rigorosen Marktabschottung, bricht internationale Verpflichtungen und gefährdet Freihandelsabkommen.»"

    Da wird wohl auf den Anti-Trump Effekt gesetzt...
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    • Tikvaw 08.08.2018 10:19
      Highlight Economiesuisse war schon immer gegen Schutzzölle und Subventionen für die Schweizer Landwirtschaft und dies haben sie auch schon immer mit genau diesen (Schlag-)Worten kommuniziert, lange vor Trump. Sie sind also einfach konsequent.
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    • aglio e olio 08.08.2018 13:07
      Highlight Ja ok, richtig. Mir ging es um die Wortwahl im Zitat. ;)
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  • GrennendesBüssi 08.08.2018 09:07
    Highlight Wenn diese Initiative abgelehnt wird, habe ich den Glauben an die Menschheit endgültig verloren..

    "Dieses Ziel verfolgen die Grünen mit der Fair-Food-Initiative. In der Schweiz wären demnach nur noch Lebensmittel erlaubt, die aus umweltschonender, tierfreundlicher und fairer Produktion stammen."
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    • bcZcity 08.08.2018 09:48
      Highlight Die Gier und Angst ist stärker als die Vernunft. Wir sind eben noch immer Primaten, aber mit Schulabschlüssen......
      19 7 Melden
    • blaubar 08.08.2018 10:35
      Highlight Die werden wieder Argumente an den Haaren herbeiziehen, warum Quälfleisch und Antibiotikapoulet doch sinnvoll sei.
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    • Hand-Solo 09.08.2018 09:48
      Highlight Wieso? Es gibt auch Leute, die zwar durchaus etwas gegen Massentierhaltung etc. haben. Diese Initiative aber für die falsche, bzw. für keine Lösung halten.
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