Schweiz
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DJ Bobo kämpft gegen «Bobos» im Kanton Luzern – das passt nicht allen

Die Gesundheitskosten steigen und steigen. Nun appelliert der Kanton Luzern mit einer Kampagne an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Hilfe bekommt er von Sänger und Tänzer DJ Bobo. Gut finden das nicht alle.



Eigentlich singt und tanzt er. Neu strahlt er uns auf Plakaten entgegen, aber nicht um Werbung für ein Konzert zu machen, sondern um an die Eigenverantwortung zu appellieren. Die Rede ist von Sänger und Tänzer DJ Bobo. Der Musiker fordert die Luzerner Bürgerinnen und Bürger mit dem Slogan «Gehen Sie nicht wegen jedem Bobo zum Arzt» auf, einen verantwortungsvollen Umgang mit den medizinischen Angeboten zu pflegen.

dj bobo gehen sie nicht wegen jedem bobo zum arzt

Das Werbeplakat mit DJ Bobo: «Gehen Sie nicht wegen jedem Bobo zum Arzt!» Bild: Gesundheits- und Sozialdepartement Kanton Luzern

Was sagt der Kanton Luzern?

Der Kostenwachstum im Gesundheitswesen soll gedämpft werden. Mit den Plakaten, die ab heute an diversen Orten im Kanton hängen, will der Kanton Luzern unter anderem auch die Notfallstationen entlasten.

«Jeder Bagatellfall führt zu längeren Wartezeiten im Notfall, dies zu Lasten der ‹echten› Notfälle. Jeder Bagatellfall verursacht zudem unnötige Kosten», sagt Guido Graf, Luzerner Gesundheitsdirektor (CVP).

Der Luzerner Gesundheits- und Sozialdirektor und Regierungsrat Guido Graf anlaesslich der Medienkonferenz zum Bundesgerichtsurteil ueber individuelle Praemienverbilligung von Krankenkassenpraemien am Donnerstag, 31. Januar 2019, im Regierungsgebaeude von Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf (CVP). Bild: KEYSTONE

Graf sagt: «Wer bei harmlosen Beschwerden nicht vorschnell einen Arzt oder ein Spital aufsucht und versucht, sich zuerst selber zu helfen, leistet einen Beitrag gegen die steigenden Gesundheitskosten».

«Jeder Bagatellfall führt zu längeren Wartezeiten im Notfall, dies zu Lasten der ‹echten› Notfälle.»

Guido Graf, Gesundheitsdirektor (CVP)

Graf betont aber auch: «Es ist mir bewusst, dass es für Laien oft schwierig zu beurteilen ist, was ein medizinischer Notfall ist. Keinesfalls raten wir generell davon ab, bei gesundheitlichen Problemen professionelle medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen».

Was ist die Kritik?

Vor wenigen Tagen kam die Meldung, dass der Kanton Luzern rückwirkend tausenden Familien Prämienverbilligungen ausbezahlen muss. Dies, weil er laut Bundesgericht 2017 das anspruchsberechtigte Einkommen zu tief angesetzt hatte. Der missglückte Sparversuch kostet ihn 25 Millionen Franken.

Vor diesem Hintergrund habe die PR-Kampagne einen schalen Beigeschmack, sagt der kantonale SP-Präsident David Roth gegenüber dem «Blick». Und weiter: 

«Man wird den Eindruck nicht los, dass der Kanton diejenigen, die zu Unrecht keine Prämienverbilligungen erhalten, nun noch zum Sparen ermahnen will.»

David Roth, SP

Der Gesundheitsökonom Heinz Locher äusserte sich ebenfalls zur Werbekampagne: «Man sollte den überforderten Menschen besser Hilfe anbieten, statt den Moralapostel zu spielen.»

Und Matthias Müller vom Verband Santésuisse findet es «gut und recht, wenn man dazu aufruft, nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt zu gehen. Fakt ist aber: Oft sind es die Ärzte, die die Patienten zu häufig aufbieten.»

Die Kampagne kostet den Kanton Luzern 100'000 Franken. (chmedia/jaw)

Korrigendum

In einer früheren Version des Artikels stand geschrieben, dass DJ Bobo ein Honorar von 100'000 Franken vom Kanton Luzern erhalten habe. Das ist falsch. Die ganze Kampagne kostete 100'000 Franken. Wir bitten um Entschuldigung.

Was kostet eigentlich eine Operation?

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 07.02.2019 08:52
    Highlight Highlight Mich würde eigentlich noch interessieren, wieviel Bobo persönlich von diesen 100'000 Franken bekommen hat.
    Aber okay, ist nicht so wichtig.
  • mbr72 07.02.2019 06:32
    Highlight Highlight Jaja, genau... die bösen Patienten sind schuld an der Kostenexplosion *gäääähn*!
    Nur mal ein Gedankenspiel, um ein paar Dimensionen aufzuzeigen:
    - Gewinn allein von Novartis/Roche 18 Mia / Jahr
    - Pro Kopf Bevölkerung: 2150.- (!)
    - Durchschnittsprämie: 2400.- (bei 200/Mt. KVG)

    DAS ist ein Mengengerüst, das einem zu denken geben muss.
  • Eh Doch 06.02.2019 09:24
    Highlight Highlight Ich finds HAMMA!
    So ein schöner Flachwitz, danke BOBO
  • Pfirsch 05.02.2019 19:55
    Highlight Highlight Diskutieren die Politiker nicht gerade darüber, dass Hustensaft nur noch auf Rezept erhältlich sein soll?

    Soviel zum Thema «Wer bei harmlosen Beschwerden nicht vorschnell einen Arzt oder ein Spital aufsucht und versucht, sich zuerst selber zu helfen, leistet einen Beitrag gegen die steigenden Gesundheitskosten».
  • sowhat 05.02.2019 17:33
    Highlight Highlight Also wenn ich den Artikel richtig gelesen hab, gehts v.a. darum, dass die Leute nich in die Notfallstation rennen, sondern erst zum Hauarzt gehen sollen. Das allerding vermittelt das Plakat nicht. Wäre also bei jeder Marketing Prüfung mit der Bemerkung "Werbeziel verfehlt" durchgefallen.
    Oder aber Her Graf hat sich rausgeredet und das Ziel nachträglich kummunikativ heruntergeredet. Beides ein Grund ihn abzuwählen.
  • nass 05.02.2019 16:05
    Highlight Highlight Die Kampagne ist witzig. Aber obs was bringt und Leute davon abhält wegen Husten, schmerzendem Zeh seit drei Wochen und sonstigem "Gugus" den Notfall aufzusuchen, vorzugsweise Sonntagabends ab 17.OO und meist ohne den Namen Müller oder Meier wage ich zu bezweifeln. Und ich sehe bei uns im Haus regelmässig genau die oben beschriebenen Sachen auf dem Notfall "liegen"...
  • Vosi 05.02.2019 14:19
    Highlight Highlight Soso, wir gehen Zuviel zum Arzt...
    Benutzer Bild
    • V-REX 05.02.2019 19:55
      Highlight Highlight Schweizer haben sowieso keine Zeit um krank zu sein 😁
    • Iambatman 05.02.2019 22:14
      Highlight Highlight Nur weils andere schlechter machen, soll das nicht heissen, dass es bei uns keinen Verbesserungsbedarf gibt.
    • stamm 06.02.2019 22:52
      Highlight Highlight Und wenn in Rumänien ein Patient zum Arzt geht, der Automechaniker ist, dann wird der Patient bedient und der Kunde repariert das Auto vom Doktor. Aber wohl kein Land hat bessere Versicherungsleistungen wie die Schweiz. Und das bezahlt ganz klar die Allgemeinheit! Was in anderen Ländern bestimmt weniger der Fall ist....
  • karl_e 05.02.2019 13:07
    Highlight Highlight lieber wegen einer "Bagatelle" zum Arzt rennen als zu warten, bis sich die Bagatelle zu etwas Ensterem entwickelt. Das kommt dann wesentlich teurer. Wenn ein Patient jedoch immer wieder mit wirklichen Bagatellen auftaucht, so müsste halt der gute Onkel Doktor eingreifen und die notleidende Seele an den Psychiater oder an eine andere geeignete Stelle überweisen.
    P.S.: Wegen der rein männlichen Formen bitte ich um Verzeihung. :-( Es könnte selbstverständlich überall auch das Femininm verwendet werden.
    • Purscht 06.02.2019 14:16
      Highlight Highlight Zum Arzt gehen sollte man irgendwann schon aber nicht in die Notfallstation im Spital.
  • Skeptischer Optimist 05.02.2019 12:29
    Highlight Highlight Das tatsächliche Problem sind nicht Bobos, sondern der Umstand, dass es kaum einen Kanton mit einer unfähigeren Regierung als Luzern gibt.

    Die versiffte "Unternehmenssteuerreform" hat den Kanton in ein Finanzierungsloch gedrückt, aus dem er offensichtlich nicht mehr rausfindet.

    Die idiotische Boboaktion mag zum Künstler passen, aber sie löst das Problem bestimmt nicht.

    Eigenverantwortung wahrnehmen heisst für den Luzerner Bürger diese überforderte Regierung abzuwählen.
    • Le Tintin 05.02.2019 13:25
      Highlight Highlight Stimme Ihnen in diversen Punkten zu. Doch wir, das LU-Stimmvolk, durften 2x abstimmen zur Unternehmenssteuerreform. Und beide Mal wurde diese Steuerstrategie gutgeheissen. Keine Ahnung warum. Wohin uns dieses Fiasko führt sehen wir ja jetzt -> bis hin zum Bobo (der 100‘000.-, gemäss Blick, für diese Kampagne bekam). Kopfschüttel pur.
    • Pafeld 05.02.2019 14:55
      Highlight Highlight Vielleicht weil Schwerzmann vor der ersten Abstimmung in der LZ wochenlang das blaue vom Himmel heruntergelogen hat (Kanton kann es sich leisten, es werden keine Sparmassnahmen notwendig sein, insbesondere in der Bildung nicht!) und bei der zweiten Abstimmung ging es nur um eine Teilweise Rückgängigmachung, welche wieder durch wochenlange Lügenkampagnien in der LZ von Regierung- und Regierungsparteienvertretern sabotiert wurde. Luzern wird ohne grosses politisches Beben nicht mehr aus der Situation rauskommen.
  • rodolofo 05.02.2019 12:19
    Highlight Highlight Ja, den humorlosen Nörglern passt das natürlich nicht...
    Wenn ich diese humorlosen Nörgler nur schon höre, kriege ich Zahnweh und das Ohrensausen und muss sofort in den Notfall!
  • Sherlock_Holmes 05.02.2019 12:13
    Highlight Highlight Nun ja, grundsätzlich unterstützen wohl die meisten den Aufruf zur Eigenverantwortung.
    Dabei stellt sich einerseits – wie unten bereits erwähnt – die Frage nach der Zielgruppe, der Sprache – was bedeutet Bobo – und der Form.
    Wofür René Baumann mit seinem Pseudonym und seiner Bekanntheit steht – bzw. womit er sein Einkommen generiert, ist seine Entscheidung.
    Ganz sicher mehr als fragwürdig ist jedoch die gescheiterte, bürgerliche Steuerpolitik des Kantons Luzern, welche sich in vielfältiger Form im Alltag des durchschnittlichen Bürgers negativ auswirkt.
  • Biotop 05.02.2019 12:07
    Highlight Highlight Bin im Pensionsalter, bei guter Gesundheit und bezahle inkl. Zusatzversicherungen mehr als CHF 7000/Jahr Prämie. Ich bestimme autonom ob ich eine medizinische Dienstleistung beanspruche und bin noch nie in eine Arztpraxis gerannt. Diese Kampagne kommt einem ziellosen Rundumschlag gleich ohne jede Effizienz.
    • Sherlock_Holmes 05.02.2019 12:27
      Highlight Highlight Dann dürfen Sie von ganzem Herzen dankbar sein!
      Darin werden Sie mir sicher zustimmen, da niemand sein Leben und seine Gesundheit ausschliesslich in seiner Hand hat.
  • Pablo Picante 05.02.2019 11:46
    Highlight Highlight "Dies, weil er laut Bundesgericht 2017 das anspruchsberechtigte Einkommen zu tief angesetzt hatte"...wenns zu tief angesetzt wurde, wäre ja zu viel ausbezahlt worden...oder steh ich da grad aufm Schlauch?
  • I love Abwasser 05.02.2019 11:45
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ist die Botschaft gelungen. Allerdings bedarf es, dieses Plakat noch in diversen Fremdländischen Sprachen abzudrucken. Wenn ich gelegentlich im Schoggibunker jemanden besuche und an der Notfallstation vorbeigehe, verstehen allwäg viele "Notfallpatienten" nicht, was ein Bobo sein soll, geschweige denn, wessen Antlitz da vom Papier motivierend lächelt.
    • WickedPanda 05.02.2019 11:48
      Highlight Highlight Ist nicht nur in der Medizin ein Problem...
    • El Vals del Obrero 05.02.2019 12:33
      Highlight Highlight In vielen anderen Ländern ist es halt üblich, dass es in einem Spital alles gibt von Apotheke über Arztpraxis bis Notfall und das Spital schaut, wer wohin kommt.

      Das unsrige System mit man entscheidet selber ob man zu einem Arzt in irgendeiner Praxis geht oder in das Spital kennen sie wohl nicht.

      Und da es bei uns direkt im Spital halt nur Notfall gibt, landen die dann alle im Notfall.
    • Randalf 05.02.2019 13:59
      Highlight Highlight Was ist der Schoggibunker?
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 05.02.2019 11:35
    Highlight Highlight Die DJ Bobo hörer sind wohl die falsche Zielgruppe.
  • lilie 05.02.2019 11:25
    Highlight Highlight Sehr schwierig. Es gibt hauptberufliche Hypochonder, die wegen jedem Kratzen im Hals in den Notfall rennen, und stoische Mitmenschen, die bei einem Herzinfarkt denken, ach, das bisschen Atemnot, Schwindel und Schmerzen im rechten Arm ist doch eh nur Einbildung!

    Vielleicht wäre eine medizinische Hotline gut, welche berät. Kostet leider auch wieder und braucht natürlich wiederum fachlich geschultes Personal, das eh schon knapp ist.
    • Sharkdiver 05.02.2019 11:33
      Highlight Highlight Das gibt es seit Jahren nennt sich telefonmodell in der KK
    • lilie 05.02.2019 12:04
      Highlight Highlight @sharkdiver: Das ist aber nur, wenn man das gewählt hat. Ich meinte eine allgemein zugängliche Hotline.
    • Butschina 05.02.2019 12:29
      Highlight Highlight Bei mir gibt es dies. Ich habe es selber bereits genutzt. Viel bringen tut es nicht, da sie nicht anderes getan haben als im Notfall anzurufen und zu fragen ob ein warten auf einen regulären Termin möglich ist oder besser eine notfallkontrolle Sinn macht. das Spital hat mir sogar geraten besser direkt bei ihnen nachzufragen.
      Mitlerweile handhabe ich es folgendermassen:
      1.Zuerst tel an Hausarzt (falls die Praxis geöffnet ist) Er entscheidet dann welches Vorgehen richtig ist.
      2. Tel. nachfrage beim Notfall

      Generell sollte man immer vor einem Notfallbesuch anrufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 05.02.2019 11:16
    Highlight Highlight Warum nicht einfach die Notfallstationen so umbauen, dass dort von Apotheke über normaler Arztpraxis, Permanance und echter Notfallstation alles in einem Gebäude vorhanden ist?

    Eigentlich sollte alles an einem Ort doch effizienter sein und die Patienten würden die Triage nicht selber machen.
    • no-Name 05.02.2019 13:15
      Highlight Highlight Gibt es teilweise...

      Aber es reicht trotzdem nicht weil dennoch eine Erstbeurteulung, Anmeldung, Erfassung und Standarduntersuchung (Blutdruck, Puls, Gewicht, ev. kleines Labor...) stattfinden muss. Das braucht auch Zeit und Personal. Viele können einfach eine kleine Erkältung kaum mehr aushalten oder glauben zu verbluten wenns beim Pflasterli mal durchdrückt. Und dann ist da noch der Anspruch für alles ein Tablettli zu bekommen, dass wie ein Wunder alle Symptome lindert.

      Und wenn der Husten nicht sofort aufhört ist der Arzt/die Pflege schuld und sicher nicht die 20 Zigis am Tag.
    • El Vals del Obrero 05.02.2019 13:31
      Highlight Highlight All diese Dinge braucht es ja auch in der normalen Arztpraxis.

      Und wenn das Personal nicht erkennen kann, ob die Erkältung ein Notfall ist oder nicht, wie kann man dann erwarten, dass der Patient selber das weiss?
    • Iambatman 05.02.2019 22:11
      Highlight Highlight Wird in neuen Spitälern ja auch oft so gemacht, bzw. werden auch in bestehende Notfallstationen Hausarztpraxen integriert... Leider ist dies aus platztechnischen Gründen im Nachhinein oft nicht möglich.
      Viel effektiver wäre es meiner Meinung nach, die Bevölkerung aufzuklären, wann Spital und wann Hausarzt nötig sind. Oft ist dieses Wissen nämlich leider nicht vorhanden. Gerade bei Personen aus Ländern, die das System hier nicht kennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Etniesoph 05.02.2019 11:12
    Highlight Highlight Was hat die Kampagne den Steuerzahler gekostet? Wie hoch war die Gage von DJ Bobo? Und wo kann man sich melden, wenn man selber auch die Krankenprämien vom Kanton geschenkt bekommen möchte, obwohl man reich und privilegiert ist?
    • Julian Wermuth 05.02.2019 11:18
      Highlight Highlight Hey Etniesoph!
      Hab die Info am Schluss eingefügt. Laut Blick erhielt Bobo 100'000 Franken für die Kampagne.
    • N. Y. P. 05.02.2019 11:58
      Highlight Highlight Äh,
      Herr Bobo hat im finanziell klammen Kanton Luzern 100'000.- Steuergelder eingesackt ?

      Für die 30 Minuten Photos
      machen ?

      Ok.

      Obwohl,
      er hätte mit dem Geld auch Pausenäpfel für die Schüler spenden können. Wurde ja alles gestrichen wegen der Steuersenkungen für die Firmen.
    • Skeptischer Optimist 05.02.2019 12:55
      Highlight Highlight Die - meines Erachtens sinnfreie - Kampagne kostet gemäss Blick hunderttausend Stutz.

      Davon erhält Baumann allerdings wohl nur einen kleinen Teil.

      Der Grossteil dürfte an Plakatgesellschaft und Druckereien verschwendet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antigone 05.02.2019 11:06
    Highlight Highlight Ich hoffe er hat die Kampagne ohne Bezahlung gemacht. Denn diese ganze Werbungen kosten mehr als diese „Bobos“, für die er wirbt. Aber naja...
    • Calvin Whatison 05.02.2019 11:18
      Highlight Highlight 😂😂😂Herr Baumann soll etwas gratis machen! Der war gut.
    • Mäxxx 05.02.2019 11:47
      Highlight Highlight ... Kosten mehr als diese "Bobos", für die er wirbt....!
      Du bist bestimmt keine Ärztin... Dann wüsstest du nämlich wie VIEL Geld diese (oftmals!) Bagatellfälle kosten. Da können an das Gehalt von Bobo ohne weiteres noch drei "0-en" drangehängt werden.
    • Tikvaw 05.02.2019 13:27
      Highlight Highlight Gemäss medinside.ch kostet ein Patient, der in die Notfallstation kommt, durchschnittlich 382.-

      Die Kosten von tausenden Patienten mit dem Lohn eines einzelnen zu vergleichen ist ein bisschen fragwürdig.

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