Schweiz
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epa07248876 YEARENDER DECEMBER 2018

A lesbian couple kiss as they participate in a mass wedding in Sao Paulo, Brazil, 15 December 2018. Some 38 gay couples took part in the wedding ceremony as same-sex couples in the country are rushing to get married over fears of possible challenges to gay rights as right-wing President-elect Jair Bolsonaro is set to take office on 01 January 2019. Same-sex marriage was legalized in Brazil in 2013.  EPA/Fernando Bizerra

Lesbische Paare sollen bald heiraten dürfen. Bild: EPA/EFE

Spendersamen für lesbische Paare bleibt umstritten

Der «Ehe für alle» und der Adoption von fremden Kindern bei homosexuellen Paaren sollte nichts mehr im Weg stehen. Heiss umstritten bleibt die Frage: Sollen gleichgeschlechtliche Paare Zugang zu Fortpflanzungsmedizin erhalten?

tobias bär / ch-media



Die Zeichen stehen gut für die Anhänger der «Ehe für alle». Die Rechtskommission des Nationalrats hat kürzlich überdeutlich Ja gesagt: Gleichgeschlechtliche Paare, denen heute nur die eingetragene Partnerschaft offensteht, sollen künftig heiraten dürfen. Mit dem Zugang zur Ehe wäre unter anderem das Recht auf Adoption von fremden Kindern verbunden. Heiss umstritten bleibt hingegen die Frage, ob mit dem Zugang zur Ehe auch der Zugang zur Fortpflanzungsmedizin verbunden sein soll.

Das Bundesamt für Justiz (BJ) hielt vor einem Jahr in einem Bericht fest, die vollständige Gleichstellung inklusive einer Öffnung der fortpflanzungsmedizinischen Verfahren sei mit verschiedenen Unsicherheiten verbunden. So brauche es «in jedem Fall eine Verfassungsänderung», damit gleichgeschlechtliche Paare die Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen könnten. Das BJ habe damit die derzeit überwiegende Rechtslehre wiedergegeben, sagt Sprecherin Ingrid Ryser. Gemäss GLP-Nationalrat Beat Flach (AG) kann die Frage, ob es eine Verfassungsänderung braucht, aber «auf zwei Arten beantwortet werden». Flachs Partei hat den Anstoss für die «Ehe für alle» gegeben.

Wie ist Unfruchtbarkeit definiert?

Es geht um den Verfassungsartikel 119. Dieser hält fest, dass die Fortpflanzungsmedizin nur dann zum Zug kommen darf, wenn die Unfruchtbarkeit nicht anders behoben werden kann. Für den überwiegenden Teil der Lehre sei der Begriff Unfruchtbarkeit nur auf heterosexuelle Paare anwendbar, schreibt das BJ. Zu einem anderen Schluss kommt ein Gutachten des Rechtsprofessors Andreas Ziegler von der Universität Lausanne, das der Dachverband Regenbogenfamilien Schweiz zusammen mit anderen Organisationen in Auftrag gegeben hat: Ziegler schreibt, dass nur «wenige ältere, eher wertkonservative Autoren» den Unfruchtbarkeitsbegriff auf heterosexuelle Paare, bei denen trotz regelmässigem Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft eintritt, beschränkten. Für den grösseren Teil der Autoren erlaube die Verfassung bereits heute auch gleichgeschlechtlichen Paaren den Zugang zur Fortpflanzungsmedizin.

Die Verbände der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intersexmenschen (LGBTI) schliessen daraus, dass eine kleine Änderung des Zivilgesetzbuches genügt. Sie haben das Gutachten den Mitgliedern der nationalrätlichen Rechtskommission vor der Sitzung zugeschickt – und diese offenbar überzeugt. Die Kommission hat sich zwar hauchdünn gegen eine Öffnung der Fortpflanzungsmedizin auf dem Gesetzesweg ausgesprochen. Sie hat aber immerhin eine entsprechende Variante in die Vernehmlassung geschickt.

Eine Regelung auf Gesetzesebene liegt im Interesse jener, die für eine Öffnung der Fortpflanzungsverfahren weibeln. Denn eine Änderung der Bundesverfassung bräuchte nicht nur die Zustimmung des Stimmvolks, sondern auch der Mehrheit der Kantone – eine hohe Hürde für das gesellschaftspolitische Anliegen. Für Beat Flach ist der Weg über das Zivilrecht und der Verzicht auf eine Verfassungsänderung das richtige Vorgehen. Österreich habe einen vergleichbaren Weg gewählt.

Schwule Paare nicht diskriminieren

Die LGTBI-Organisationen bezeichnen den Ausschluss von gleichgeschlechtlichen Paaren von der künstlichen Befruchtung als diskriminierend. Für die Mehrheit der Nationalratskommission würde aber genau die Öffnung der Fortpflanzungsmedizin zu einer Ungleichbehandlung führen – und zwar zwischen lesbischen und schwulen Ehepaaren. Erstere hätten mit der Änderung neu Zugang zu Spendersamen. Schwule sind für die Erfüllung des Kinderwunsches hingegen auf eine Leihmutter angewiesen. Die Leihmutterschaft ist in der Schweiz aber auf Verfassungsebene verboten. Von einer Öffnung der Fortpflanzungsmedizin würden also nur lesbische Ehepaare profitieren.

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    Alle Leser-Kommentare
  • JJVOB 01.03.2019 09:49
    Highlight Highlight Naja am Ende hat jeder seine Meinung, aber ich denke nicht das es gut für ein Kind ist, gleichgeschlechtliche Eltern zu haben. Eine Mutter gibt dem Kind viel, was der Vater nicht so sehr geben kann und umgekehrt. Aber Naja, wahrscheinlich bin ich da der einzige der so denkt.
    Ich habe jedoch meine Gründe (siehe Studie)
    https://thembeforeus.com/study-studies-same-sex-parenting/
    • Ale Ice 01.03.2019 10:22
      Highlight Highlight Homosexuelle Menschen haben so wenig zu geben.
      Von Liebe, Geborgenheit und Fürsorge haben sie überhaupt keine Ahnung.
      Und Rollen sind so pickelhart als eindeutig männlich bzw. weiblich definiert, dass homosexuelle Eltern nur einseitige Vorbilder sein können.
      Und da sie das jeweils andere Geschlecht so abgrundtief hassen, haben weder sie noch ihre armen, benachteiligten Kinder keinerlei Kontakt zu Männern bzw. Frauen.
      Nur Kinder von Alleinerziehenden sind mindestens genau so schlimm dran.
      Gut, gibt's all die rundum glücklichen Mami-Papi-Kind-Familien.

      Bekomme ich ein Amen dafür?
    • Raph.yss 01.03.2019 10:24
      Highlight Highlight Tatsache ist, es gibt aber auch Studien, die das Gegenteil bewiesen haben, wie eben auch Studien wie diese

      so nach kurzer Nachforschung über den Ursprung dieser spezifischen Studie, würde ich aber die Objektivität dieser Studie in Frage stellen

      Klar gibt es gewisse Geschlechtsunterschiede, aber ein Kind denke ich, und auch die Eltern, werden sich so anpassen, dass es denoch passt (wahrscheinlich sogar gleich gut wie bei heterosexuellen Paaren.)
      Zudem, ist es ja nicht zwingend so, dass das Kind komplett ohne weiblich/männliche Bezugsperson auskommen muss in gleichgeschlechtlichen Beziehungen
    • JJVOB 01.03.2019 12:04
      Highlight Highlight Wollen Sie mir sagen das es gar keine Auswirkung hat, ob ein Kind zwei Väter hat oder ein Vater und eine Mutter. Es hat sein Grund, wieso das nur Mann und Frau auf dem natürlichen Weg Kinder haben können. Denken Sie, die Natur hat das zum Spass gemacht?
      Ich bin ein Kind, dass alleinerziehend aufgewachsen ist. Mein Cousin und einige Kinder meiner Klasse auch. Und ich sage dir, die meisten Kinder leiden darunter. Also ich litt darunter und mein Cousin auch, meine Geschwister übrigens auch. Anstatt das Sie meinen Kommentar widerlegen nur ein bisschen provozieren. Aber eben Fakten lügen nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ale Ice 01.03.2019 09:04
    Highlight Highlight Die Fortpflanzungsfrage bedarf einer gesetzlichen Klärung. Sowohl für Heteros wie auch für Homos.

    Und - wie oft - können Gesetze sich der Gerechtigkeit nähern, diese leider nicht in jedem Fall vollständig gewährleisten.

    Deshalb bin ich allen von Herzen dankbar, die ihre Köpfe qualmen lassen, um bestmögliche Lösungen zu erarbeiten.

    Aber es wäre so schön, wenn wir die Gleichstellung noch erleben könnten!
    Meine Frau und ich horchen jedes Mal freudig auf, wenn davon die Rede ist, dass BALD die Ehe für alle kommt...
  • w'ever 01.03.2019 08:10
    Highlight Highlight ich werde mich jetzt ganz unbeliebt machen.
    meiner meinung nach soll kein paar (egal ob hetero- oder homosexuell) zugang zu künstlicher befruchtung haben.
    ein kind haben zu wollen, mag zwar für viele ein starkes bedürfnis sein, aber wenn es auf natürlichem weg halt nicht funktioniert, dann hat es halt irgendeinen grund (und nein dieser grund ist nicht gott oder was anderes).
    adoptiert doch ein kind. dieses braucht genau so liebevolle eltern, die sehr gerne auch homosexuell sein können.
    • 1+1=3! Initiative 01.03.2019 08:35
      Highlight Highlight Nun, ein adoptiertes Kind entspricht aber nicht der Genetik der Eltern, was gerade im Unterbewusstsein einen grossen Unterschied machen kann (aber nicht muss!).

      Dass die sexuelle Orientierung der Eltern keinen Einfluss darauf hat, ob sie als Eltern geeignet sind, ist für mich auch absolut unbestritten.

      Fortpflanzungsmedizin generell zu verbieten halte ich für kontraproduktiv, gerade bezüglich Chancengleichheit. Wir verbieten ja auch keine Brillen oder Hörgeräte..
    • Frausowieso 01.03.2019 08:51
      Highlight Highlight Es scheint immer noch die gängige Vorstellung zu sein, dass man ganz einfach ein Kind adoptieren kann. Die Realität ist allerdings, dass es in der Schweiz kaum Kinder zur Adoption gibt. Das hat sich grundsätzlich geändert, da man heute gute Lösungen für Mütter in schwierigen Situationen hat und die Abtreibung erlaubt ist. Es gibt in der Schweiz praktisch keine Waisen. Kinder in Heimen sind oft nur temporär dort oder werden in Pflegeverhältnisse gegeben. Sie werden nicht adoptiert. Die Adoption aus anderen Ländern ist aus mehreren Gründen problematisch und umstritten.
    • Chris Olive 01.03.2019 09:11
      Highlight Highlight das mit dem "natürlichen Weg" halte ich für kein gutes Argument. Der Mensch hat diesen Weg schon vor sehr langer Zeit verlassen.

      Das mit der Adoption hat Ms. Song gut erklärt. Es gibt in der Schweiz kaum Kinder, die adoptiert werden können. Was eigentlich eine sehr gute Sache ist, ausser natürlich für Paare, die gerne ein Kinder adoptieren würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 01.03.2019 08:00
    Highlight Highlight Warum müssen alle Kinder machen?
    Die Welt ist jetzt schon überbevölkert, Kinder müssen vom Staat nicht mehr gefördert werden.
    • Ale Ice 01.03.2019 09:15
      Highlight Highlight @infomann

      Sicher muss sich grundsätzlich mit der Bevölkerungsdichte auf der Erde und Problemen, die damit zusammenhängen, auseinander gesetzt werden.

      Darum geht es in diesem Zusammenhang aber gar nicht.

      Hier geht es um Fragen von Diskriminierung und Gleichstellung.
      Und es ist willkürlich, Homos einen Kinderwunsch zu verwehren.
  • Frausowieso 01.03.2019 07:38
    Highlight Highlight Diese Themen sind doch immer umstritten. Das fängt schon beim Grundsatzthema Kinder an, geht über Abtreibungen, Adoption, Scheidung, Alleinerziehende und so weiter. Zu diesen Themen werden niemals alle die gleiche Meinung haben. Ich persönlich bin absolut dafür, dass die Leihmutterschaft erlaubt und die Fortpflanzungsmedizin für alle offen steht. Entweder man akzeptiert die Grenzen der Natur und lässt es ganz mit der Medizin oder man erlaubt es allen. Widernatürlich ist es ja in allen Fällen, egal welchen Geschlechts die Eltern sind.
    • AlteSchachtel 01.03.2019 09:24
      Highlight Highlight Absolut einverstanden, bis auf die Leihmutterschaft, die auch für Heteros verboten sein sollte.

      Leihmutterschaft schadet dem Kind und oft auch der Leihmutter.
      Klar gibt es auch Schicksale, wo das Kind nach der Geburt von der Mutter getrennt wird, aber diese traumatische Erfahrung für das Neugeborene künstlich und bewusst herbeizuführen ist grausam und egoistisch.

      https://www.beobachter.ch/gesellschaft/leihmutterschaft-kinder-sind-keine-bestellware
    • Frausowieso 01.03.2019 10:16
      Highlight Highlight Der verlinkte Artikel ist enorm negativ geschrieben. Man merkt richtig, dass der Autor extrem gegen Leihmutterschaft ist. Der Artikel ist polemisch und respektlos. Es ist nicht fair gegenüber von Eltern sie als Unmenschen hinzustellen, die sich einen Menschen wie einen Artikel im Ausland bestellen. Das sind Menschen, die ein Kind um alles in der Welt ersehnen und diese Entscheidung bewusst treffen. Diese Kinder werden so sehr gewollt und geliebt.Wahrscheinlich ist der Artikelverfasser hyperreligiös oder stockkonservativ. What ever....
    • AlteSchachtel 01.03.2019 11:37
      Highlight Highlight Ms. Song, es gibt noch viel happigere Berichte von Neuropsychologen. Heute weiss man ja, wie sehr das Baby schon während der Schwangerschaft vom Leben der Mutter geprägt wird. (Herztöne, Stimmen etc. )

      Es ist eine harte Trennung der natürlichen Mutter-Kind-Bindung, die sich nur Leute mit einem gewissen finanziellen Hintergrund leisten können.

      Ich kenne keine Mutter, die sich vorstellen kann, ohne extreme finanzielle Nöte, ihr Baby nach der Geburt wegzugeben. Das hat weniger mit Religion oder Stockkonservatismus als mit Natur-Instinkten zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 01.03.2019 07:21
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