Schweiz
Kommentar

Grippe? Dann komm verdammt nochmal NICHT ins Büro!

Finde den Fehler.
Finde den Fehler.
bild: shutterstock
Kommentar

Typisch Schweiz: «Ich sollte eigentlich im Bett sein, aber …*hust hust*»

Es ist uns egal, wie pflichtbewusst und fleissig du bist. Hast du eine Grippe, dann bleib' gefälligst zuhause!
30.01.2016, 21:2531.01.2016, 14:01

Gut zehn Jahre ist es her, da wütete in China und Südostasien der A/H5N1-Virus (vielleicht war es noch länger her und handelte sich um SARS … item). Damals prognostizierte ein hiesiger Virologe: Würde in der Schweiz die Vogelgrippe oder ähnlich Ansteckendes ausbrechen, würde innert kürzester Zeit das halbe Land darnieder liegen.

Der Grund sei kulturell: Ist ein Chinese krank, bleibt er zuhause, wo er so lange von der Familie gepflegt wird, bis die Grippe vorbei ist. In der Schweiz hingegen geht man trotz Erkrankung weiter seiner Arbeit nach … und steckt damit die halbe Belegschaft an.

«Hallo! Ich bin der H5N1-Virion. Schönes Büro habt ihr!»
«Hallo! Ich bin der H5N1-Virion. Schönes Büro habt ihr!»
Bild: wikicommons

«EIGENTLICH sollte ich zuhause im Bett sein, aber *hust-hust-niess-niess-Viren-herumschleuder-schneuz-hust* …»

Ja, die Schweizer sind zu Recht stolz auf ihr Arbeitsethos; Helden der Arbeit seid ihr, die selbst halbtot noch termingerecht die versprochenen Jobs erledigen. Schön. Bravo. ABER NICHT, WENN IHR KRANK SEID!

«Ohne mich ist die Firma aufgeschmissen!»
«Ohne mich ist die Firma aufgeschmissen!»
Bild: Shutterstock

Momentan herrscht wieder Grippewelle und einmal mehr häufen sich die Erkrankungen rasant. Also nochmals: Bist du krank? Dann bleib' bitte zuhause! Besonders wenn du in einem Grossraumbüro arbeitet. Oder in der Pädagogik. Oder im Service. Oder im öffentlichen Dienst. Nein, verdammt! Bleib' zuhause, werd' gesund und komm' in alter Frische wieder. Alles andere ist verantwortungslos. (Tust du das nicht, steckst du die halbe Belegschaft an und am Schluss fehlen viel mehr Arbeitskräfte als wenn du drei-vier Tage zuhause geblieben wärst.)

Schönen Winter noch, allerseits!

Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen
Gesundheit
Schweiz

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Dekadenz beim Swissair-Grounding war enorm – weshalb das Thema höchst aktuell ist
Vor 25 Jahren blieb die Swissair am Boden. Eitelkeiten beförderten das Debakel. Politik und Wirtschaft müssten heute wieder enger zusammenrücken. Nur: Animositäten lassen aufhorchen.
Diese Dreistigkeiten, diese Bösartigkeiten, diese Eitelkeiten: Schaut man sich den Krimi «Grounding – die letzten Tage der Swissair» an, stockt der Atem. UBS-Chef Marcel Ospel wird als kaltschnäuziger Zocker dargestellt; Crossair-Gründer Moritz Suter denkt nur an sein Vermächtnis; Manager André Dosé wirkt wie ein trojanisches Pferd Suters; Lukas Mühlemann von der Credit Suisse steht im Dauerwettbewerb gegen Ospel; und der Rechtschef der UBS wird als Bösewicht gezeigt.
Zur Story