Schweiz
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Wie tickt jemand, der politisch komplett anderer Meinung ist? Mach mit bei «Die Schweiz spricht» und triff dich mit deinem weltanschaulichen Antagonisten.

Team watson
Team watson



Worum geht es?

Bei «Die Schweiz spricht» geht es darum, Andersdenkende zu einem Vier-Augen-Gespräch zueinanderzuführen.

Konkret?

Jeder Teilnehmer lässt sich anhand von sechs Sachfragen politisch einordnen und füllt zudem einen kleinen Fragekatalog aus. Danach werden möglichst entgegengesetzte Paare gebildet, die sich dann am 21. Oktober treffen, um miteinander zu diskutieren.

Und was soll das bringen?

Viele Menschen bewegen sich nur unter ihresgleichen – in sogenannten «Echokammern» oder eben «Bubbles». Fremden, unbequemen anderen Meinungen geht man aus dem Weg. 

Das führt einerseits dazu, dass Meinungen oftmals vorschnell und ohne Reflexion gemacht werden. Andererseits leidet der politische Diskurs, was vor allem den extremen Parteien zu Gute kommt.

Dieser Mechanismus soll mit «Die Schweiz spricht» aufgebrochen werden – und hier kannst du gleich damit beginnen:

Ich bin noch nicht überzeugt: Wer steckt dahinter?

Die Idee stammt aus Deutschland von der «Zeit Online». Dort wurde 2017 bereits mit grossem Erfolg eine Runde «Deutschland spricht» ausgetragen. Nun kommt das Projekt in die Schweiz.

Neben watson nehmen in der Schweiz die Republik, SRF, RTS, Tamedia, WOZ sowie Die Zeit teil. In diesen Publikationen – also auch bei uns – wirst du in den nächsten Wochen in Artikeln immer wieder auf die Frage-Kästchen treffen – nicht aufregen also! Es ist für eine wichtige Sache.

So, jetzt habt ihr mich fast. Nur noch den einen Punkt möchte ich geklärt haben: Was ist mit dem Datenschutz?

Der Datenschutz ist uns wichtig. Hier kannst du dich genauestens darüber informieren.

Und jetzt geht's los mit der ersten Frage:

Passend zu einer guten Diskussion: 11 verrückte Redewendungen aus aller Welt

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zoya 16.08.2018 00:24
    Highlight Highlight Ich hab mich angemeldet, aber ich befürchte, dass es schwierig wird, typische Stammtisch-Blick- und 20min-Kommentierende für so ein Experiment zu begeistern 😅🙈
    Und gerade mit solchen Volksvertretern (ich hoffe ja auf einen Mann) wäre ein Gespräch spannend!
    • Alex_Steiner 16.08.2018 12:07
      Highlight Highlight Ow gute Idee. Ich füll es so rechts wie möglich aus - um linke Frauen kennen zu lernen.
  • kettcar #lina4weindoch 15.08.2018 22:09
    Highlight Highlight Ich hätte gerne ein Dreiergespräch mit Goldjunge und Bombenjunge, lässt sich das einrichten?
  • cola 3.2.1.. 15.08.2018 18:24
    Highlight Highlight Watson hätte sicher genug Big Data zusammen um seine User mit ihren respektiven Gegenpolen zusammenzubringen. Zum Beispiel, wer sich gegenseitig am meisten blitzt oder am häufigsten die Gegenposition einnimmt (herzt/blitzt, wenn der andere blitzt/herzt).

    Meinem Gegenpol würde ich natürlich gleich als erstes die Fr**** polieren :-) JA JA JA! Das war jetzt ein SCHERZ. -> Ich tue keiner Fliege was und hoffe ich mal, dass meine Nemesis dies auch so handhabt -> *panik* :-)

    Im Ernst. Das wäre interssant.
  • N. Y. P. D. 15.08.2018 17:43
    Highlight Highlight Ich habe noch nie Datenschutzbestimmungen gelesen, die brauchbar sind.
    Hier jetzt muss ich ein Kompliment machen. Alles sehr transparent ausgewiesen.
    Bravo !

    Ich hätte lieber 4 Personengespräche. Wenn 2 sich in die Haare geraten, können die anderen 2 am Tisch wieder in ruhige Bahnen lenken.

    Bei einem 1 : 1 ist die Gefahr doch gross, dass nach 5 Minuten der Erste aufsteht, wenn nicht besonnene Seelen am Tisch hocken.
  • Samurai Gra 15.08.2018 17:40
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, hört sich schlimmer an als ein Blinddate 😕

    Macht zumindest mehr unbehagen 😕
    • Neruda 16.08.2018 01:35
      Highlight Highlight Dann empfehle ich dir aber die Fragen immer konträr zu deiner Besinnung zu beantworten, einen Partner mit der gegenteiligen Weltanschauung ist evtl nicht so ideal 😁
  • salamandre 15.08.2018 17:37
    Highlight Highlight liebe Watsons.

    ich habe weder Schweizer Wohnort noch Telefon. Danke dennoch für die Anfrage
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 15.08.2018 16:51
    Highlight Highlight Ich habe irgendwie Mühe damit, meine Haltung auf diese sechs Fragen herunterzubrechen.

    Ausserdem weiss ich doch selber, dass politische Diskussionen mit mir eine Zumutung sind, da ich niemals mit dem Reden aufhöre bis ich das letzte Wort gehabt habe...
    • lilie 15.08.2018 18:02
      Highlight Highlight Haha! Geht mir genauso!

      Wollen wir Partner sein? Wir diskutieren bis Weihnachten und haben unsere Positionen doch immer noch nicht geklärt. 🤣
    • honesty_is_the_key 15.08.2018 20:40
      Highlight Highlight Ich bin immer noch total für den Status Quo.
      Aber solche Antworten machen es mir halt doch wieder schwer ;-).
    • honesty_is_the_key 15.08.2018 20:48
      Highlight Highlight Ich bin immer noch total für den Status Quo.
      Aber solche Posts machen es mir doch wieder sehr schwer,

      Gn8 :-).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chili5000 15.08.2018 16:45
    Highlight Highlight Weshalb sollte ich jemanden Treffen wollen der anders Denkt als ich? Hä? :)
    • Samurai Gra 15.08.2018 17:33
      Highlight Highlight Ich würde Dir ein Bier Spendieren 😁
      Reicht das als Grund?
    • PhilippS 15.08.2018 17:52
      Highlight Highlight Weil ein politischer Diskurs unter Gleichgesinnten nunmal weder besonders spannend noch wirklich zielführend ist.

      Das Problem ist mitunter, dass sich viele in einer persönlichen Blase bewegen, medial wie auch im Freundeskreis. Nur so findet keine wirkliche Meinungsbildung statt, können keine, nicht durch einen „Ego-Filter“ verblendete Kompromisse entstehen.

      Etwas, was im politischen System der Schweiz aber wichtig wäre. Aber auch etwas ist, was die Parteien notabene seit geraumer Zeit leider auch nicht mehr schaffen. Man bleibt in der Blase und denkt, dass sei die „Wahrheit“...
    • Chili5000 15.08.2018 17:53
      Highlight Highlight Jo dann schon!
    Weitere Antworten anzeigen
  • maljian 15.08.2018 16:23
    Highlight Highlight Hmm, ich habe bei der Frage bezüglich der Flüchtlinge jeweils eine andere Antwort gewählt. Zuerst habe ich mit ja geantwortet und als Resultat kam: "Viele unserer Leser sind in dieser Frage anderer Meinung als Sie."
    Dann habe ich die die neu geladen und mit nein geantwortet und es kam das gleiche Resultat.

    Irgendwie ein bisschen komisch.
    • kafifertig 15.08.2018 17:31
      Highlight Highlight 1,2,3, viele ...
    • Aglaya 15.08.2018 17:46
      Highlight Highlight "Viele" ist ja nicht zwingend gleichbedeutend mit der Mehrheit. Wenn in der Schweiz zu irgendeinem Thema nur 5% eine andere Meinung hätten als die Mehrheit, wären das doch rund 400'000 Menschen, was ich durchaus als "viele" bezeichnen würde.
    • Illuminaughty 16.08.2018 08:59
      Highlight Highlight Das ist ja die Idee dahinter. Es ist doch genau so, dass man bei Ja-/Nein-Antwortmöglichkeit immer eine gewisse Anzahl Personen hat, die anders denken. Also ist doch richtig wenn bei beidem steht, dass es viele gibt die anders denken.
  • W wie Wambo 15.08.2018 16:16
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wie zielführend die Frage "Geht es den Einwohnerinnen und Einwohnern in der Schweiz heute schlechter als vor zehn Jahren?" ist, da schliesslich 2008 so ziemlich alle stark unter der Finanzkrise litten. Das könnte die Antworten durchaus verzerren.
    • Papedipupi 15.08.2018 16:39
      Highlight Highlight Naja, man kann ja einfach nach Bauchgefühl antworten. Und/oder "besser" nicht nur auf die wirtschaftlichen Verhältnisse beziehen.
    • lilie 15.08.2018 18:00
      Highlight Highlight Das kann schon sein.

      Aber es gibt ja auch die ewigen Jammeris, für ALLES ungesehen früher IMMER besser war...

      Während dem Gespräch aber lässt sich ja dann klären, wer warum ja und nein angekreuzt hat. 🙂
    • Samurai Gra 15.08.2018 20:01
      Highlight Highlight @lilie: Treffen wir uns und Schwatzen über Politik? Obwohl 🤔Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke... 🤔Früher war definitiv gar nix besser 😡
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 15.08.2018 16:11
    Highlight Highlight Ich habe alle Ja/Nein-Fragen mit Ja beantwortet. Die Textfragen waren mir zu persönlich. ;)
    Falls wer alles mit Nein beantwortet hat, dann darf er/sie sich gerne hier melden. Oder bei ueli.der.knecht@web.de.
    • Lucida Sans 15.08.2018 18:50
      Highlight Highlight Schade, habe das auch so gemacht. Fällt mir nicht um Trsum ein, Name und Adresse zu hinterlegen.

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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