Schweiz
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In den Schweizer Städten gibt die FDP den Ton an – ausser in den kleinen



Die Altstadt von Bern mit der Nydeggkirche, links, dem Muenster, Mitte und dem Bundeshaus, hinten, am 30. Juni 2005. (KEYSTONE/Gaetan Bally)  === ,  ===

Bern ist in linker Hand. Bild: KEYSTONE

Die FDP gibt in den Regierungen und Parlamenten der Schweizer Städte den Ton an. Sie hält am meisten Sitze - gefolgt von der SP, die vor allem in grösseren Städten punktet. Der Anteil an Frauen wächst seit Jahren kaum.

In den städtischen Legislativen hat die FDP einen Sitzanteil von 23 Prozent, in den Exekutiven einen von 29 Prozent. Dies geht aus den neuesten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Ihre starke Position in den Regierungen verdanken die Freisinnigen vor allem ihrer Beliebtheit in der lateinischen Schweiz und in den kleineren Städten mit weniger als 50'000 Einwohnern. In den grösseren Städten mit über 100'000 Einwohnern hingegen sind die Sozialdemokraten überproportional vertreten.

SVP in kleinen Städten stark

Die Zusammensetzung der Parlamente hängt ebenfalls stark von der Grösse der Städte ab. In den grösseren Städten dominiert das links-grüne Lager - es hielt laut BFS 2016 mit einem gewichteten Sitzanteil von 48 Prozent fast die Hälfte aller Sitze.

Anders sieht es in kleineren Städten aus: Hier sind die Parteien ausgeglichener vertreten. In der Deutschschweiz ist die SVP mit 24 Prozent der Sitze federführend, dicht gefolgt von der SP mit 21 Prozent. In der Romandie und dem Tessin liegt wie erwähnt die FDP an der Spitze. Seit 2009 tritt die Partei auf nationaler Ebene unter der Bezeichnung «FDP.Die Liberalen» auf.

Kaum Veränderungen gibt es in der Vertretung der weiblichen Hälfte der Bevölkerung. Seit Jahren halten Frauen in den Städten rund 26 Prozent der Regierungs- und 31 Prozent der Parlamentssitze. In den Legislativen ist ihr Anteil gegenüber dem Vorjahr leicht angewachsen: um 1.4 Prozentpunkte.

Untersucht hat das Bundesamt für Statistik die 162 sogenannten statistischen Städte der Schweiz. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • p4trick 15.04.2017 09:10
    Highlight Highlight Was ist per Definition eine kleine Stadt? Wir haben in der Schweiz 6 Grossstädte über 100k EW und 4 zw. 50-100. Alle anderen sind "klein" zw. 10-50 138 genau?
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 14.04.2017 18:12
    Highlight Highlight Natürlich ist die FDP in den Städten stark. Die fortschreitende Gentrifizierung macht's möglich
  • Ökonometriker 14.04.2017 18:11
    Highlight Highlight Gibt es eine Erklärung für dieses Stimmverhalten? Wäre noch interessant zu untersuchen.

    So wäre beispielsweise Denkbar, dass in den grossen Städten auf Grund hoher Mieten und entsprechendem Stress die soziale Ungleichheit spürbarer ist. In kleinen Städten lässt sich hingegen auch mit einem bescheidenen Lohn gut leben.
    Kennt jemand eine gute Untersuchung dazu?
  • atomschlaf 14.04.2017 16:31
    Highlight Highlight Wenn es angeblich so wichtig ist, dass viele Frauen in Regierungen und Parlamenten sitzen, weshalb werden denn nicht mehr solche gewählt?
    Frauen haben immerhin die Mehrheit in der Bevölkerung und hätten somit die Stimmkraft, für eine angemessene Vertretung zu sorgen.
    • andrew1 15.04.2017 08:58
      Highlight Highlight Mir hat mal ein Lustiger linker gesagt mehrheiten könne man nicht diskriminieren als ich auf die misstände des durchschnittsbürgers aufmerksam gemacht habe. Nur leider sind auch über 50% der menschen in der schweiz frauen. Also keine diskriminierung möglich. Bäm mit den eigenen waffen geschlagen :D. Zudem interessiert immer nur die frauenquote im management oder politik aber beim bau oder müllabfuhr oder militär wird dann natürlich keine quote gefördert. Nur dort wo es einem gerade passt. https://m.youtube.com/results?q=deal%20with%20it%20gif&sm=3

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