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Tessiner Polizei erwischt 13 verhüllte Frauen in Lugano

Seit Inkrafttreten des Tessiner Burkaverbots hat die Stadtpolizei Lugano über ein Dutzend verschleierte Frauen angehalten. Eine Busse gab es aber für die wenigsten.



ZUR MELDUNG, DASS DER NATIONALRAT AM DIENSTAG, 27. SEPTEMBER 2016, DEM VERBOT VON BURKAS IN DER SCHWEIZ MIT 88 ZU 87 STIMMEN ZUGESTIMMT HAT, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Eine verschleierte Puppe, fotografiert anlaesslich einer Unterschriftensammlung fuer eine Nationale Initiative gegen die Verhuellung des Gesichts und fuer ein Burkaverbot (

Die Polizei setzt vor allem auf Information. Bussen für verhüllte Frauen gab es bisher kaum in Lugano. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die Stadtpolizei von Lugano hat mit der Umsetzung des Tessiner Burkaverbots mehr zu tun als erwartet. Bei der Einführung am 1. Juli ging man davon aus, dass fast keine Frauen betroffen sein werden.

Doch die Zahlen steigen kontinuierlich. Allein in Lugano hat die Polizei in den ersten drei Monaten dreizehn Frauen mit Ganzkörperschleiern angetroffen: sieben Burka- und sechs Nikab-Trägerinnen. Zwei erhielten Bussen.

Diese Angaben macht Luganos FDP-Sicherheitsdirektor Michele Bertini gegenüber der «Schweiz am Sonntag». Er erklärt die Taktik: «Wir möchten diplomatische Fälle verhindern und stellen deshalb möglichst wenige Bussen aus. Unsere Polizisten setzen vor allem auf Information und Prävention.»

Bertini freut sich über den Entscheid des Nationalrats von dieser Woche für ein schweizweites Burkaverbot: «Ich bin stolz, dass das Tessin der Schweiz den Weg vorgegeben hat.»

Hidschab & Co. – islamische Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

(aargauerzeitung.ch)

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