DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Es roch bestialisch»: In Balsthal ereignete sich ein fast unglaubliches Messie-Drama

In Balsthal sorgt ein Messie-Fall für Aufruhr. Seit Jahren türmt sich in der Wohnung einer Frau Abfall und Dreck. Nachbarn berichten von bestialischem Geruch. Fotos zeigen auch Katzen- und Rattenkadaver.



Liegende Türen, einzelne Schuhe, Säcke mit Katzenfutter und überall Abfall, Dreck und Tierkot. Alles liegt herum, und überall im Haus. An den Wänden wachsen Schimmelpilze. Dazwischen sind Katzenkisten zu erkennen. In dieser Wohnung in Balsthal sieht es alles andere als gemütlich aus, wie Bilder zeigen, welche dem Sender «TeleM1» anonym zugeschickt wurden. Es ist eindeutig: Hier lebt ein Messie, jemand der keine Ordnung haben kann.  

Zwischen toten Ratten und Katzen-Skeletten

In Balsthal lebte ein Katzen-Messie jahrelang in absolut ungeheuerlichen Verhältnissen. Bis nun die Polizei eingriff. Video: © TeleM1

Heinz Fankhauser, der in der Nachbarschaft wohnt, berichtet von einem penetranten Geruch. «Vor allem, wenn die Nachbarin die Haustüre öffnete, roch es bestialisch; richtig süsslich», sagt er gegenüber «TeleM1». Er schlug wegen starkem Verwesungsgeruch bei der Polizei Alarm.

Diese fuhr Mitte August in Begleitung des Veterinärdienstes beim Haus vor und schaute sich herum. «Der Veterinärdienst hat in diesem Haus fünf Katzen gefunden und rausgeholt», wie Andrea Affolter, Medienbeauftragte des Regierungsrates, erklärt. Im Haus hätte es «keine optimalen Bedingungen» für Katzen gegeben, deswegen seien sie «an einen guten Platz» gebracht worden. Tote Tiere habe man keine gefunden, so Affolter. «Den Katzen, die man mitgenommen hatte, ging es gut.»

160 Ratten gefangen

Laut Kanton wurden keine toten Tiere gefunden. Auf den Fotos sind jedoch auch Katzenskelette und tote Ratten erkennbar. Offenbar lebte die Frau gar nicht mehr im Haus, sie soll vor der Türe geschlafen und ihr Geschäft im Garten verrichtet haben. Heinz Fankhauser berichtet von einer richtiggehenden Rattenplage auf seinem Grundstück. Zwischen dem Frühling 2016 und Juni 2017 habe er 160 Ratten gefangen.

Die Rattenplage kam zwar erst im letzten Jahr, die Situation im Haus soll aber bereits seit drei Jahren andauern – und ausser den Nachbarn will niemand davon Wind bekommen haben. Nachbarn hatten sich wegen der psychisch angeschlagenen Frau auch schon auf der Gemeindeverwaltung gemeldet. Dort arbeitet eine enge Verwandte der Messie-Frau.

Geschehen ist deswegen trotzdem nichts. Der Balsthaler Gemeindepräsident will sich nicht zum Fall äussern. «Zurzeit befindet man sich in einem laufenden Verfahren. Daher gibt es seitens der Gemeinde aktuell und generell nichts zu sagen», schreibt Pierino Menna dem Fernsehsender. (ldu)   (aargauerzeitung.ch)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Wir lieben Menschen, die Tiere retten

1 / 25
Wir lieben Menschen, die Tiere retten
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Artenschwund: Die Menschheit ist schlimmer als der Asteroid, der die Dinos auslöschte

Wir Menschen verändern den Planeten. Unser Einfluss – sei er beabsichtigt oder nicht – wirkt sich mittlerweile auf eine Vielzahl von biologischen oder klimatischen Prozessen aus; man denke etwa an die anthropogene Klimaerwärmung. Die globalen Auswirkungen sind derart tiefgreifend, dass manche Wissenschaftler bereits von einer neuen, vom Menschen geprägten Epoche der Erdgeschichte sprechen – dem sogenannten Anthropozän.

Eine der verheerendsten Auswirkungen dieser menschlichen Einflussnahme liegt …

Artikel lesen
Link zum Artikel