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Haare faerben färben (shutterstock)

Untersucht wurden 19 permanente Haarfarben, 18 Tönungen, 12 Henna-Farben sowie zwei Oxidationsmittel. Bild: Shutterstock

Haarefärben kann die Gesundheit gefährden – über ein Dutzend Mittel muss aus den Regalen



Vier Haartönungen und neun Henna-basierte Haarfärbemittel hat das Kantonslabor Basel-Stadt aus dem Verkehr gezogen. Die beanstandeten Produkte enthielten unter anderem verbotene Farb- oder Konservierungsmittel.

Untersucht wurden 19 permanente Haarfarben, 18 Tönungen, 12 Henna-Farben sowie zwei Oxidationsmittel. Von den insgesamt 51 Proben mussten mehr als 40 Prozent beanstandet werden, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Die Mehrheit der Produkte stammte aus Grossbritannien, Italien, Indien und Frankreich.

Verbotene Konservierungsmittel

Verbotene und unbekannte Farbstoffe wurden in verschiedenen Haartönungen von zwei englischen Herstellern nachgewiesen. Vier dieser Produkte zog das Kantonslabor aus dem Verkehr. Eine permanente Haarfarbe eines französischen Herstellers enthielt zudem Spuren eines verbotenen Konservierungsmittels.

Bei verschiedenen Henna-Produkten lag unter anderem eine Grenzwertüberschreitung bei den Haarfarbstoffen vor. Zudem wurden in Produkten von Herstellern aus der Türkei und Indien ein für Haarfärbemittel verbotener Farbstoff nachgewiesen. Sechs Produkte enthielten zudem keine Kupplersubstanzen, weshalb die enthaltenen Haarfarbstoffe gesundheitsschädlich wirken können.

Gesundheitsgefahr

Bei einem Produkt war ein «hoch sensibilisierendes» Farbpulver nicht auf dem Beutel ausgewiesen. Deklarationsmängel gab es auch bei weiteren Produkten. Beanstandet wurde zudem irreführende Werbung. Ein Produkt wurde als Henna-Créme beworben, obwohl weder Henna-Farbstoff noch andere Naturstoffe nachgewiesen werden konnten.

Die Untersuchungen haben gemäss Kantonslabor gezeigt, dass einzelne Hersteller die Entwicklung der Gesetzgebung zu wenig verfolgen oder Probleme mit der Qualitätssicherung haben. Die Gesundheitsgefahr von Produkten, welche den gesetzlichen Anforderungen nicht genügen, sei dabei «nicht unerheblich».

Untersucht wurden die Haarfärbemittel vom Kantonslabor Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit den Kantonen Aargau, Bern und Zürich. 38 der 51 Produkte waren direkt beim Import durch die Zollbehörden erhoben worden. (whr/sda)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Fairness 13.02.2019 13:20
    Highlight Highlight Meine Grossmutter wurde trotz rund 50 Jahre regelmässig Haare färben gesund (mit Ausnahme weniger Monate) zum Schluss über 95 Jahre alt.
    • JaneSodaBorderless 13.02.2019 15:06
      Highlight Highlight Das freut mich sehr für deine Grossmutter :-)
      Bloss fürs Wasser freut es mich etwas weniger, all die Chemie, die da runter gespült wurde -.-
  • Ylene 13.02.2019 12:51
    Highlight Highlight Hmm, wäre doch sehr praktisch, wenn man nachlesen könnte, welche Produkte jetzt genau untersucht wurden und wie die abgeschnitten haben. Ansonsten ist der Artikel doch recht nutzlos. Oder ist der Link irgendwo oben und ich blinde Nuss sehe den auch nach 2x durchlesen einfach nicht?
    • JoJodeli 13.02.2019 13:11
      Highlight Highlight Dachte genau das Gleiche.... ich google mal ein bisschen 🙇‍♀️🧐
    • JoJodeli 13.02.2019 13:13
      Highlight Highlight https://www.kantonslabor.bs.ch/nm/2019-viele-verkaufsverbote-bei-haarfaerbemitteln-gd.html

      Im PDF ist der genaue Bericht. Allerdings ohne Produktnamen, wahrscheinlich weil siensie aus drm Verkehr gezogen haben
    • Laurel 13.02.2019 14:12
      Highlight Highlight https://www.codecheck.info

      hilft für alle Produkte. In Europa sind einfach zuviele Stoffe noch zugelassen; aber der Konsument kann ja selber entscheiden!
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