Schweiz
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«Schwedische Verhältnisse» befürchtet: So soll die Schweiz ein Bargeld-Land bleiben

Münzen und Noten ade? Die oberste Konsumentenschützerin des Landes will schwedische Verhältnisse verhindern. Dort könnte in den nächsten paar Jahren das Bargeld ganz aus dem Alltag verschwinden.

Sven Altermatt / ch media



Als erstes Land Europas hat Schweden im Jahr 1661 die Banknoten eingeführt. Nun könnte es auch das erste sein, das sie wieder abschafft. «Vi hanterar ej kontanter» steht auf Schildern in vielen Ladengeschäften im skandinavischen Staat. Man akzeptiere kein Bargeld, heisst das.

Es ist eine stille Revolution im Gang: Über 80 Prozent der Zahlungen werden mit Bankkarten oder Smartphone-Apps abgewickelt, das gilt als praktisch und effizient. Ökonomen rechnen damit, dass Bargeld bis 2023 ganz aus dem schwedischen Alltag verschwunden sein wird.

A waitress takes two fifty Swiss franc bills out of a her wallet, photographed in Zurich, Switzerland, on April 12, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Eine Serviceangestellte entnimmt zwei Fuenfzigernoten aus ihrem Serviceportemonnaie, aufgenommen in einem Restaurant am 12. April 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Über 80 Prozent der Zahlungen werden mit Bankkarten oder Smartphone-Apps abgewickelt. Bild: KEYSTONE

Skeptisch sind derweil Konsumentenschützer. Sie hegen einerseits den Verdacht, dass die schwedischen Banken das Land in eine völlige Bargeldlosigkeit treiben wollen, weil sie an der baren Krone ohnehin nichts verdienen. Andererseits denken sie an den Datenschutz. Ist der Zahlungsverkehr erst mal durchdigitalisiert, weiss die Bank genau, wer wo wie viel und wofür Geld ausgibt.

2023 möchte Schweden das erste Land ohne Bargeld sein

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Video: srf

Und in der Schweiz? Der obersten Konsumentenanwältin des Landes ist unwohl, wenn sie an die Situation in Schweden denkt. Prisca Birrer-Heimo befürchtet auch in der Schweiz eine schrittweise Abschaffung von Noten und Münzen. «Die Meldungen von Privatpersonen häufen sich, dass es nicht mehr möglich ist, mit Bargeld zu bezahlen», sagt die Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz und Luzerner SP-Nationalrätin. Stossend sei vor allem, wenn Bundesbetriebe und Banken, die eine grosse Marktmacht hätten, Scheine nicht mehr akzeptieren würden.

Nationalraetin Prisca Birrer-Heimo, SP-LU, vom ueberparteilichen Komitee aeussert sich anlaesslich des Kampagnenstarts

Prisca Birrer-Heimo Bild: KEYSTONE

Birrer-Heimo verweist auf aktuelle Fälle. So planten etwa die SBB den bargeldlosen Verkauf von Tickets, bei Raiffeisen-Banken würden die Kassenschalter zusehends abgeschafft und in Postagenturen seien Bargeld-Transaktionen sogar staatlich eingeschränkt.

Darüber hinaus machen es Detailhändler und selbst Fachgeschäfte ihren Kunden immer einfacher, bargeldlos zu zahlen. Noch weiter ging eine Zürcher Bäckerei, die voll auf Kartenzahlungen setzt. Ihre Mitarbeiter müssen nicht mehr Scheine bündeln und Münzen rollen.

Bargeld-Pflicht verankern

Prisca Birrer-Heimo hat sich mit ihren Sorgen an den Bundesrat gewandt. In einem Vorstoss wollte die Konsumentenschützerin wissen, wie er garantieren will, dass ein Kunde weiterhin in allen Läden mit Bargeld bezahlen kann. Schliesslich handle es sich um ein gesetzliches Zahlungsmittel, so Birrer-Heimo.

Eine Bargeld-Pflicht kann aus diesem Umstand trotzdem nicht abgeleitet werden, wie der Bundesrat in seiner Vorstossantwort erinnert. Zwar sind Geschäfte gemäss dem Bundesgesetz über die Währung verpflichtet, schweizerische Banknoten und Münzen anzunehmen. Es handelt sich allerdings um ein dispositives Recht; so wie in Schweden. Konkret heisst das: Bei Verstössen gegen die Annahmepflicht drohen Händlern keine Sanktionen. Denn letztlich dürfen sie selbst bestimmen, in welcher Form sie Geld akzeptieren und in welcher nicht. Es reicht, eine entsprechende Einschränkung in den allgemeinen Geschäftsbedingungen zu vermerken oder an der Kasse ein Schild aufzustellen.

Die Vertragsfreiheit gehe vor, betont der Bundesrat. Ebenso sei die Wahl der Zahlungsmittel jedem selbst überlassen. Für Birrer-Heimo macht es sich die Landesregierung mit dieser Antwort zu einfach. Sie überlegt sich deshalb nun, auf dem parlamentarischen Weg zu fordern, das dispositive Recht in zwingendes Recht umzuwandeln – und so doch noch eine Bargeld-Pflicht in der Schweiz zu verankern.

Wie viel Bargeld tragen wir Schweizer auf uns?

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Video: watson/Angelina Graf

Mehr Umsatz mit Debitkarten

Die Konsumentenschützerin sieht einen «deutlichen Widerspruch», weil Transaktionen mit Bargeld verunmöglicht würden, Noten und Münzen sich aber weiterhin grosser Beliebtheit erfreuten. In der Tat ist die Schweiz von schwedischen Verhältnissen noch weit entfernt. Das verdeutlicht eine im Frühjahr dieses Jahres publizierte Untersuchung der Schweizerischen Nationalbank, die 22'500 Transaktionen von 2000 Personen ausgewertet hat. 70 Prozent der Bezahlungen werden demnach in bar getätigt. Die Nachfrage nach Cash sei weiterhin robust, hält der Bundesrat mit Verweis auf die Studie fest.

Allerdings zeigt der kürzlich erstmals veröffentlichte «Swiss Payment Monitor» der Zürcher Hochschule ZHAW und der Uni St. Gallen: Bargeld ist besonders bei Transaktionen mit tiefen Beträgen bis 20 Franken beliebt. Umsatzmässig ist die Debitkarte stärker. Mit 37 Prozent aller Ausgaben einer Person liegt sie knapp auf dem ersten Platz, Bares folgt mit einen Anteil von 36 Prozent.

Neue digitale Bezahlformen würden mit Umsatzanteilen im einstelligen Bereich noch verhalten genutzt, seien in der Bevölkerung aber bereits gut bekannt. Laut der ZHAW-Forscherin Bettina Gehring zeichnet sich allmählich ein Wandel ab. «Bargeld ist zwar nach wie vor nicht aus dem Alltag wegzudenken, jedoch wächst das Interesse an anderen Zahlungsmitteln bei der Schweizer Bevölkerung stetig.» Noten und Münzen verlieren an Bedeutung, man könnte das auch so formulieren. (aargauerzeitung.ch)

In London bezahlt man Strassenmusiker mit der Kreditkarte:

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Video: srf

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  • greenfields 19.11.2018 16:30
    Highlight Highlight Stelle mir gerade vor, was wohl in Beizen ablaufen würde, wenn man nicht mehr mit Bargeld bezahlen kann. Das Cabaret schon heute, vor allem, die Zeit, die verbraucht wird, wenn nur eine Person mit Karte bezahlen will bis das mit dem Kästchen funktioniert und die Zahlung erledigt ist.... Und was ist bei Stromausfall? Alles in der Beiz oder im Geschäft, wo nur noch mit Karte bezahlt werden kann, gratis, oder warten, bis alles wieder funktioniert, selbst wenn es 1 oder 2 Stunden oder länger dauert? Vermute mal, all die Bargeldlos-Fanatiker haben darauf keine Antwort.
  • Beat Galli 19.11.2018 15:41
    Highlight Highlight Es wurde als Komentar erwähnt.
    Es ist in der tat wichtig, dass wir eine neutrale Geselschaft haben, welche nicht gewinnorientiert den Digitalen Zahlungsverkehr gewährleistet.

    Ich wäre dafür, das die Nationalbank eine solche Karte allen Schweizern zur verfügung stellt.

    Neutral und fast unabhängig.
    Finanziert durch die eingesparten Gelder, welches egfallen durch den ständigen Bargeldtransfair und durch die immer wiederkehrenden Kosten für Neudruck Banknoten und deren Ersatz.

    So würde unser Geld auch nicht an Visa und Maestro abfliessen, was wiederum der Wirtschaft gut tut.

  • Beat Galli 19.11.2018 15:27
    Highlight Highlight An alle „Bares ist wahres“ Hyper Fans
    Die Banknote hat einen Produktionswert von höchstens 5-20 Rp
    Die Zahl die daraufsteht ist dem Giralen Geld, auf was auch immer für einer Plattform, ob als Debit Guthaben oder Bankguthaben wohl oder übel Gleichgestellt.
    Nur bei einem Konkurs einer dieser Plattformen hat das Reale Papier Geld noch einen Vorteil.
    Nur bezweifle ich, das die meisten Bares ist Wahres Fans über 100000.- in Bargeld gesichert haben, welches vom Einlagenschutz profitieren.

    Thema Überwachung:
    Wer von seinen Geldströmen sorgen haben muss hat eh Dreck am Stecken!!!

    • Der Rückbauer 19.11.2018 22:04
      Highlight Highlight Beat: Leider hast Du es immer noch nicht begriffen: Giralgeld ist eine (Buch-)Forderung gegen eine private Person, Notengeld/die Banknote ist ein Wertpapier, welches eine Forderung gegenüber der Schweizerischen Nationalbank verkörpert.
      Und noch etwas zum Einlegerschutz: Wenn's eine Bankenkrise gibt, reichen die Rücklagen, um jedem Kunden die CHF 100'000.-- Giralgeld zu gewährleisten, n i e aus. Glücklich ist dann, wer noch ein paar farbige Papierchen oder Goldstückli hat. Zins kriegst Du nirgends mehr. Nur die Reichen kriegen Dividenden.
    • Inesterana 20.11.2018 01:58
      Highlight Highlight Naja... es gibt intime dinge die es der Bank gar nichts angeht. Arznei zb.
    • Anam.Cara 20.11.2018 07:55
      Highlight Highlight @Beat Galli: "ich kümmere mich nicht um Datenschutz, ich habe nichts zu verbergen."
      Da wäre ich mir nicht so sicher. Wenn du in einer Drogerie ausserhelb deines Wohnorts Kondome kaufst und eine halbe Std später zwei Cüpli, bist du als verheitatete Person vermutlich schon erpressbar...
      Die Kombination aus verschiedenen Quellen (z.B. Navi-Daten mit den Standzeiten deines Autos, Handy-Standort und App-Daten) mache dich komplett gläsern.
      Also: warum nicht mal das Handy im Auto lassen, den Bus nehmen und den Wein bar bezahlen. Das ist vieeleicht ein Gefühl der Freiheit...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruedi56 19.11.2018 13:19
    Highlight Highlight Mit Bargeld lässt sich Schwarzgeld bunkern (gem.. SNB sind für über 40 Mia 1000er Noten gebunkert) die Mafia bezahlen, Drogen handeln, Schwarzarbeit bezahlen, Kunst unversteuert handeln, Immobilien Gewinnsteuern umgehen, Zoll umgehen, MWSt umgehen an Kassen, usw. Bakterien und Viren auflesen... wo kämen wir denn hin, wenn wir dies alles nicht mehr machen könnten.
  • Dominik Treier (1) 19.11.2018 12:30
    Highlight Highlight Ich würde sagen, dass es auch nicht die Lösung sein kann Bargeld vorzuschreiben. Viel mehr müsste der ganue Kartenzahlungsverkehr über kontrollierte neutrale Dienstleister ablaufen, welche unter strengen Bestimmungen für Datenschutz stehen und es so den Banken verunmöglicht werden herauszufinden wo wir das Geld ausgeben, sofern wir das nicht wollen...
    • Gubbe 19.11.2018 13:12
      Highlight Highlight Eigentlich ein guter Ansatz. Allerdings wird da eine Firma zwischengeschaltet - die will dann Geld.
  • dunou 19.11.2018 11:09
    Highlight Highlight Mir passiert immer nur das Gegenteil - häufig kann ich nur bar zahlen und nicht mit der Karte. Dumm, wenn man notorisch ohne Bargeld unterwegs ist...
  • koks 19.11.2018 10:49
    Highlight Highlight Jaja, die Schweden. Von einem liberalen Musterland zu einem neoliberal-totalitären Alptraumstaat.
    • Herr Ole 19.11.2018 11:34
      Highlight Highlight Beide Extreme treffen nicht zu und werden vermutlich nie zutreffen.
  • Yanik Deana 19.11.2018 10:22
    Highlight Highlight Einmal hätt ich gern, dass die Schweiz 🇨🇭 mit Schweden 🇸🇪 verwechselt wird und gleichzieht - mir egal, ob man mit Bargeld bezahlen darf oder nicht, es soll eher eine Art Pflicht für Bargeld-loses bezahlen geben, das ist nunmal die Zukunft 🙌🏽 Münzen braucht sowieso kein Mensch
    • Gubbe 19.11.2018 13:10
      Highlight Highlight Was tust du, bei Stromausfall? In S ist die nächste Bank vielleicht 80 Km entfernt. Evtl. auch die Tankstelle....
    • TJ Müller 19.11.2018 18:56
      Highlight Highlight Die Technikgläubigkeit mancher Menschen ist schon fast absurd.
  • Froggr 19.11.2018 09:47
    Highlight Highlight Auf dem Weg zu einer Planwirtschaft. Nein Danke!
  • Gubbe 19.11.2018 09:38
    Highlight Highlight Ich zahle gerne bar, aber auch mit der Postkarte. In Schweden haben zum Teil die Banken kein Bargeld mehr - jedenfalls in den ländlichen Gebieten. Ich finde es nicht so gut, weil der Staat wirklich genau über alle Einkünfte und Ausgaben bescheid weiss. Handwerker lassen sich sehr gerne schwarz bezahlen.
    Ich bin froh, das es in der CH beide Zahlmöglichkeiten gibt. Dies sollte so bleiben.
    • Bits_and_More 19.11.2018 11:01
      Highlight Highlight Schwarzarbeit als Pro für Bargeld ist nicht zwingend eines der besten Argumente...
    • Gubbe 19.11.2018 13:04
      Highlight Highlight Bits_and_More: Habe ich auch nicht geschrieben. Aber die pengar sind nicht zu verfolgen.
  • Uslandschwiizer 19.11.2018 09:36
    Highlight Highlight Elektronische Transaktionen sind sicherer, kosten weniger, sind hygienischer und praktischer fuer Geschaefte und Kunden.

    Gruss aus Schweden ;-)
    • Froggr 19.11.2018 09:50
      Highlight Highlight Und der Staat kann jede einzelne Zahlung vollständig überwachen. Super, das soll genau nicht das Ziel sein.
    • Bits_and_More 19.11.2018 11:02
      Highlight Highlight @Froggr
      Dafür wäre ein Bankgeheimnis halt doch nicht so schlecht...
    • Herr Ole 19.11.2018 11:36
      Highlight Highlight @bits und so: mir wäre lieber, der Staat weiss was ich mit meinem Geld mache, als wenn es meine Bank weiss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • conszul 19.11.2018 09:32
    Highlight Highlight Willkommen im 21. Jahrhundert, liebe Frau Birrer-Heimo. Die Zukunft ist nicht aufzuhalten. Geschäfte, die einzig auf Bargeld setzen (ohne digitale Zahlungsmöglichkeiten) wird es in einigen Jahren nicht mehr geben. Ich bin jedoch auch dafür, dass Bargeld nach wie vor ein Bestand bleiben muss.
  • Magnum44 19.11.2018 09:14
    Highlight Highlight Wenn das Bedürfnis nach Bargeld tatsächlich so gross wäre, dann würde der Markt die bargeldlose Bäckerei wieder von alleine verschwinden lassen.
  • hueberstoebler 19.11.2018 09:12
    Highlight Highlight warum kann man eigentlich parkuhren noch nicht bargeldlos bezahlen? kenne keinen, der noch passend 7.30chf für 2 stunden parken in der altstadt bei sich trägt. wiegt auch viel zu schwer.
    • Sebastian Wendelspiess 19.11.2018 09:35
      Highlight Highlight Kann man. Gibt so ne app.
    • In vino veritas 19.11.2018 19:22
      Highlight Highlight In SG ist es mit Twint möglich. Ebenfalls mit der Parkingpay-App. Das wird dann aber soweit ich weiss über eine KK abgerechnet.
  • Aschi71 19.11.2018 09:11
    Highlight Highlight Hmm und wie kann man dann den Dealer seines Vertrauens bezahlen?
    • will.e.wonka 19.11.2018 09:43
      Highlight Highlight twint
    • Schudel_m 19.11.2018 09:54
      Highlight Highlight Bitcoins 😉
    • Natürlich 19.11.2018 10:11
      Highlight Highlight Habe ich mich auch gefragt.
      Vielleicht mit Twint oder so?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hardy18 19.11.2018 08:59
    Highlight Highlight Leider kann jeder, der es möchte, meine Schritte digital verfolgen. Und genau das macht mir Angst. Und so lange dies möglich ist, möchte ich nicht mit Geld bezahlen was ich nicht in der Hand halten kann. Etwas „falsches“ gekauft und man ist abgestempelt... was ja heute schon zum Teil bei den Grossverteilern praktiziert wird.
  • Spitzbuab 19.11.2018 08:54
    Highlight Highlight Wenn schon, lieber Gebüren für Transaktionen abschaffen.
    Wenn wir nur noch Bargeldlos zahlen können verdienen die Banken noch mehr an uns.
    MIt Bargeld bleibt 1 CHF auch 1CHF. Bargeldlos ist 1 CHF noch 0.98 CHF Wert.
    MIr ist es lieber das Geld gehört mir als der Bank.
    • Uslandschwiizer 19.11.2018 10:14
      Highlight Highlight Aha, du bezahlst also keine Bankgebuehren? Unds fuers Abheben am fremden Bankomaten? Und die Geschaefte bezahlen auch nichts fuers Bargeld? Und deine Zeit um Geld abzuheben ist kostenlos? Und die Arbeitszeit der Geschaefte um Noten zur Bank zu bringen und Muenz abzuholen ist auch kostenlos?
      Mit Bargeld ist 1 CHF etwa 0.95 CHF wert - da waere mir 0.98CHF Bargeldlos lieber.
    • Spitzbuab 19.11.2018 10:29
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht.
      Die Kontoführungsgebühren werden ja sowieso erhoben.
      Im Preis der Ware ist der Aufwand mit eingerechnet.
      Beim bargeldlosen bezahlen kommen diese Gebühren noch dazu.
    • sephiran 19.11.2018 10:44
      Highlight Highlight hört auf irgendwelche zahlen zu erfinden xD
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sweetspot 19.11.2018 08:40
    Highlight Highlight War on Cash. Da ist eine ziemlich große Lobbyorganisation dahinter...
    http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/der-war-cash.html

    Die wollen unbedingt digitale Währungen. Dann können sie es dir per Knopfklick wegnehmen oder sperren.
    • conszul 19.11.2018 10:11
      Highlight Highlight So einen Schwachsinn. Das könnten sie auch bereits jetzt. Oder hast du deine gesamten Ersparnisse unter der Matratze oder in einem Tresor?
  • ManuTI 19.11.2018 08:32
    Highlight Highlight Von mir aus sollen sie die Bargeldpflicht ins Gesetz verankern. Aber dann auch gerne die Pflicht, elektronische Zahlungsmittel zu akzeptieren. Es kann ja nicht sein, dass ich 2018 noch mit Münz und Noten hantieren muss. Ich zahle 99% aller Einkäufe mit TWINT oder Apple Pay. Und es soll jedem die Wahl gegeben sein, ob er elektronisch oder bar bezahlen will.
    • MacB 19.11.2018 09:48
      Highlight Highlight Du solltest wieder mal aus der Stadt/Blase raus. Geh mal ins Emmental und frag mal in einem Café nach Twint.

      Zürich 2018 ist nicht Rest der Welt 2018.
    • TJ Müller 19.11.2018 19:00
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht wo du dich rumtreibst, aber ich habe zB noch nie gemenden mit Twint im Ausgang gesehen... Vieleicht lebe ich auch einfach in einer Bubble, kann schon sein, aber ich kenne echt keinen einzigen Menschen der regelmässig Twint benutzt. Von dem her, schliesse nicht von dir auf andere.
  • Der Rückbauer 19.11.2018 08:27
    Highlight Highlight Nur Bares ist Wahres!
    Giralgeld (Kontogeld) ist gar kein richtiges Geld, es ist nur ein Guthaben gegenüber einer privaten Institution, welche es über Nacht halbieren (Zypern war Versuchskaninchen, hat funktioniert), sperren (Griechenland, Bargeldbezüge am Bankomat eingeschränkt), belasten (Gebühren - die Boni müssen finanziert sein), nicht verzinsen (der grösste Raubzug der Geschichte) oder sonst damit machen kann, was sie will.
    Banknoten sind farbige Papierchen, welche immerhin eine Forderung gegenüber der SNB darstellen und nicht einfach so "wegdigitalisiert" werden können.
    • bokl 19.11.2018 08:43
      Highlight Highlight Wenn die Zentralbank will, kann sie jederzeit die Währung abwerten und den Wert z.B. halbieren. Da braucht es keine Digitalisierung.
    • Supermonkey 19.11.2018 09:29
      Highlight Highlight "nur bares ist wahres" ist so etwas von 1970! Wir haben heute 2018! Bei einem Strom oder IT Ausfall kannst Du auch mit barem nicht mehr bezahlen. Für Geschäfte, Reataurants, etc ist das Handling mit bargledlosem Bezahlen auch viel weniger aufwändig. Die Geschichten in Griechenland sind was anderes...
    • MacB 19.11.2018 09:50
      Highlight Highlight Kein Strom = kein Twint. Kein Strom = Bargeld in der Tasche, um Lebensmittel zu kaufen (und sei es beim Nachbarn)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 19.11.2018 08:26
    Highlight Highlight Bargeldlos bezahlen=Vollständige Kontrollmöglichkeit des Geldflusses.
    • Froggr 19.11.2018 09:49
      Highlight Highlight Und das ist extrem schlecht.
    • Rogidog 19.11.2018 09:56
      Highlight Highlight Ja, aber leider nicht nur des Geldflusses, ich würde sagen die Freiheit ist damit gefährdet...! Absolut gläserne Bürger, alles transparent und auswertbar.. Wer was in welcher Menge einkauft, welche Institution man unterstützt, usw. Und es würde nicht lange dauern werden diese Daten ausgewertet und man wir klassifiziert, die KK-Prämien danach festgelegt, die Steuern definiert und so weiter und so fort... Hoffe wir sind intelligent genug dies nicht zuzulassen und dass wir für das bisschen Freiheit das uns noch bleibt einstehen..!!
    • Wilhelm Dingo 19.11.2018 10:59
      Highlight Highlight @Froggr/Rogidog: sehe ich genauso. Aktuell müssen wir uns in der Schweiz wahrscheinlich keine grossen Sorgen machen. Aber wir hatten auch schon eine Fichenaffäre und die Türkei hat sich innert kürzester Zeit von einem halbwegs-Rechtsstaat in eine halbwegs-Diktatur verwandelt. Es geht manchmal ziemlich schnell...
  • Göschene-Eirolo 19.11.2018 08:23
    Highlight Highlight Der weltweite Online-Handel ist heute schon bargeldlos. Früher oder später wird man auch den Kaffee und das Gipfeli online bezahlen. Die grossen Abräumer werden die Banken sein. Und die Enkeltrickbetrüger müssen sich was Neues einfallen lassen...
    • Unkel Wullewu 19.11.2018 09:32
      Highlight Highlight Die Banken werden die grossen Verlierer sein, denn es braucht sie nicht mehr für den Zahlungsverkehr.
  • Neruda 19.11.2018 08:17
    Highlight Highlight Viel Spass wenn das Bargeld erstmal abgeschafft ist, dann kann der Staat enteignen wie er will und der gläserne Bürger ist auch Realität. Man kann jetzt sagen, dass unser Staat recht vernünftig handelt momentan, aber dass das auch so bleibt, ist nicht garantiert.
    • ingmarbergman 19.11.2018 10:08
      Highlight Highlight Der Staat kann auch jetzt schon enteignen, wenn er will.
      Geld ist eine reine Vertrauenssache - egal ob digital oder auf Baumwolle gedruckt.
  • 45rpm 19.11.2018 08:16
    Highlight Highlight Eigentlich sollte es Platz für beides haben, Bargeld als auch bargeldlosem.

    Als Freizeitveranstalter von Konzerten und Festivals würde ich am liebsten auf Bargeld verzichten. Vor dem Event muss ich mit Kollegen, als Sicherheit, jeweils Münzrollen und Noten als Wechselgeld holen gehen und dann danach wieder einzahlen. Und auch während des Events muss man immer schauen, dass überall, beim Eintritt oder bei der Bar, genügend Münz vorhanden ist und die grossen Noten wieder in den Tresor legen.
    Allerdings haben bisher noch keine digitalen Systeme, da diese einen finanziellen Aufwand bedeuten.
    • Likos 19.11.2018 09:11
      Highlight Highlight Und die Arbeitszeit von dir und deinen Kollegen, Tresor usw. sind kostenlos?
      Bargeld kostet einen Betreiber auch Geld, wenn auch nicht direkt als offenstichtliche x% wie bei Karten.
      Ich zahle auch gern bar, aber kostenlos ist kein Zahlungsmittel.
    • Bits_and_More 19.11.2018 09:18
      Highlight Highlight Bargeld bedeutet dafür einen personellen Mehraufwand und ist schlussendlich auch ein finanzieller Aufwand.
      Nun kann man abwägen, welche Variante schlussendlich günstiger ist.
    • Spitzbuab 19.11.2018 09:37
      Highlight Highlight Die Kosten für das Bargeld ist in den Kontoführungsgebühren und im Verkaufspreis der Güter enthalten.
      Beim bargeldlosen zahlen kommt dann noch die Gebühr für's bargeldlos zahlen dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Takapuna 19.11.2018 08:01
    Highlight Highlight Die Banken sind natürlich daran interessiert, das Bargeld abzuschaffen.
    Sie können so das Geld viel einfacher kontrollieren und limitieren, falls so etwas wie in Griechenland passieren sollte.
    • The Destiny // Team Telegram 19.11.2018 09:55
      Highlight Highlight Bereits geschen, wo war das? Zypern?
    • ingmarbergman 19.11.2018 10:09
      Highlight Highlight Unsinn..Griechenland ist etwas ganz anderes.
      Bargeld kann ganz einfach entwertet werden, das hat nix mit digital oder gedruckt zu tun.
      Lies dich mal in die Geschichte der Hyperinflation ein.
  • nickname2000 19.11.2018 07:44
    Highlight Highlight Das Papier auf die Dauer verschwindet ist klar. Vermutlich geht es aber noch lange. Um die Privatsphäre nicht zu verlieren benötigen wir Banken-unabhängige CHF Konten. Wenn das nicht klappt wird sich vermutlich eine Crypto Währung durchsetzen. Zumindest für illegale und verdeckte Zahlungen.
  • Loeffel 19.11.2018 07:35
    Highlight Highlight Mich würde mal die Kriminalstatistik in 🇸🇪 interessieren. Gibt es dort noch Raubüberfälle auf Geschäfte, Tankstellen oder Bankfilialen? Wenn kein Bargeld mehr zu holen ist, sollte die Zahl massiv zurück gegangen sein.
    • Sebastian Wendelspiess 19.11.2018 09:40
      Highlight Highlight Dafür evt mehr Hacking, Scaming, gestohlene Identitäten etc
    • M.. 19.11.2018 15:20
      Highlight Highlight Da kommt zumindest "nur" Geld weg. Bei einem Ueberfall ist das Personal vielleicht lange traumatisiert, wenn was schief laeuft kommen Menschen zu Schaden.

      Zudem kann "digitales Geld" auch leichter wieder zurueckgeholt werden. Warum wohl eroeffnen Betrueger Fake-Bankkonten und lassen sich ihr geklautes Geld so schnell wie moeglich Bar auszahlen?
    • Herr Ole 19.11.2018 18:38
      Highlight Highlight Ich kenne die Kriminalstatistik nicht, aber auch in Schweden gibt es fast überall noch Bargeld zu holen. Die meisten Geschäfte bieten das an, nur an wenigen Orten kann man tatsächlich nur bargeldlos bezahlen. Und es gibt auch noch (sehr wenige) Orte, die nur Bares akzeptieren
  • Jein 19.11.2018 07:24
    Highlight Highlight Muss man dann umgekehrt z.B. kleine Cafés zwingen Karten anzunehmen? Finde ich Blödsinn, solange kein klarer Interessenskonflikt vorliegt (z.B. Postfilialen die nur Postkarten akzeptieren) soll jedes Geschäft die Zahlungsmittel selber definieren solange es vor der Transaktion bekannt gegeben wird.

    Ohnehin eine komische Diskussion, die Anzahl der Leute die mit Karte oder Mobil zahlen wird in den kommenden Jahren sicherlich stark zunehmen, statt den Konsumenten Bargeld aufzudrücken (was letztendlich auch nur Fiatgeld ist) sollte man die Sicherheit des elektr. Zahlungsverkehrs verbessern.
    • Anam.Cara 20.11.2018 07:29
      Highlight Highlight Du hast recht, Jein. Bargeldlos wird zunehmen.
      Aber nicht bei mir. Ich mag das Gefühl "Geld in der Tasche" zu haben. Und etwas davon einem Strassenmusiker in den Hut werfen zu können.
      Wir älteren fürchten uns vor der Vision, die George Orwell in seinem 1984 gezeichnet hat. Ein grisser Schritt in diese Richtung ist, dass meine Bank oder der Telecom-Provider exakt wissen, wann ich wo bin und wofür Geld ausgebe und dass es mr z.B. egal ist, 5% mehr zu bezahlen.
      Die meiste Leute haben vermutlich keine Vorstellung, wie viel Macht solche Daten verleihen können.
      #teambargeld
  • Raphael Conca 19.11.2018 07:22
    Highlight Highlight Ich finde, dass Bargeld durch digitale Coints abgelöst werden muss. Bitcoin oder andere.
    Aus Datenschutz Gründen sehr sinnvoll, den da gibt es keine Zentrale die alle Käufe der Kunde sieht.
    Auch die Handhabung für Firmen ist zweifellos einfacher und ebenso intransparent für die Bank.
    Aber für Steuerprüfer einsehbar .
    Also eigentlich optimal.
    Bin neugierig was sich durchsetzen wird.
    • nokom 19.11.2018 07:56
      Highlight Highlight Ökologisch ist der Bitcoin Schwachsinn. Gerade jetzt wo der Klimawandel doch so aktuell ist.
    • Ziblizabli 19.11.2018 07:57
      Highlight Highlight Ja, das wäre genial. Aber sobald sich so eine digitale Währung durchsetzen würde, würden die Bankenlobby es verbieten. Und die CH Abstimmungszombies würden dahinterstehen. Dies beweist das Resultat der Vollgeld-Abstimmung aber auch die Blitze deines Kommemtars.
      Ich behaupte sogar, dass unsere direkte Demokratie in der jetzigen Zeit nicht mehr funktioniert. Dies weil die Meinung der meisten beeinflusst ist (vom SRF, Empfehlung Bundesrat, der Lobbyisten)
    • Sweetspot 19.11.2018 08:29
      Highlight Highlight Es wird sich aber kaum ein solcher Coin durchsetzten, sondern ein staatlicher oder gar ein 'FAANG'-Coin. Dann haben sie nicht nur deine Daten, sondern kontrollieren auch noch dein Geld!
      Gib mir die Macht über das Geld und es ist mir egal, wer die Gesetzte macht...
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  • Architects_ms 19.11.2018 07:19
    Highlight Highlight Typisch Schweiz... Sich darüber Aufregen, dass man Parktickets nur mit Münz bezahlen kann aber wehe man will dem Bünzlischweizer seine 1000er Note wegnehmen
  • Hans Franz 19.11.2018 07:18
    Highlight Highlight Liebe Frau Birrer-Heimo, das dispositive Recht in zwingendes Recht umzuwandeln ist sicherlich nicht die Lösung... Wieso soll der Ladenbesitzer/in nicht selber entscheiden welche Gegenleistung er für die Ware/Dienstleistung annimmt?!
    scheint der anschein das auch Sie Schweiz mit Schweden verwechselt, wie manch Politiker
    • rudolf_k 19.11.2018 11:13
      Highlight Highlight Ganz im Gegenteil, das muss unbedingt in zwingendes Recht umgewandelt werden. Wehret den Anfängen!
  • The Destiny // Team Telegram 19.11.2018 07:18
    Highlight Highlight Wenn ihr schon das Bargeld abschaffen wollt, dann gebt uns wenigstens kryptowährungen. Dann kann ich weiterhin anonym mit meinen Moneros shoppen gehen.
  • derEchteElch 19.11.2018 07:18
    Highlight Highlight Ich will keine Zustände wie in Schweden! Die Bargeldpflicht (ohne irgendwelche Bearbeitungsgebühren) muss zwingend verankert werden!
    • conszul 19.11.2018 09:33
      Highlight Highlight Bargeld ist am Tagesende teurer als digitales Geld und birgt mehr Risiken. Warum? Geldhandling ist aufwändig und fehleranfällig. Geldtransport und -lagerung ist kostspielig und gefährlich.
    • Uslandschwiizer 19.11.2018 10:21
      Highlight Highlight "Die Bargeldpflicht (ohne irgendwelche Bearbeitungsgebühren) muss zwingend verankert werden!"
      Falls das passiert, gibt es am naechsten Tag kein Bargeld mehr. Die Banken sind keine Wohltaetigkeitsinstitute - Bargeld kostet viel Geld im handling, das die Banken auf die Kunden ueberwaelzen. Wenn sie das nicht mehr duerfen (Verbot von Bearbeitungsgebuehren), dann bieten sie auch kein Bargeld mehr an.
  • JoJodeli 19.11.2018 07:16
    Highlight Highlight Normalverbraucher haben keine Mühe auf Bargeld zu verzichten, ich kenne allerdings Familien in Armut die immer wieder darauf angewiesen sind auch mal mit Bargeld etwas zu bezahlen 🤷‍♀️
    • Anam.Cara 19.11.2018 07:31
      Highlight Highlight Ich kenne allerdings Familien, die sich bis über beide Ohre verschulden, weil sie das digitale Geld nicht gleich gut unter Kontrolle haben.

      Mit Noten und Münzen hat Geld eine reale Grösse, einen Wert, den man einschätzen kann. Ich finde es aber toll, dass man in Europa überall und jederzeit Bargeld abheben kann (ausser vielleicht in Schweden).

      Ich bin klar #teambargeld
    • Magnum44 19.11.2018 09:28
      Highlight Highlight Brauchen arme Leute so viel Döner oder wieso sollten sie unbedingt bar bezahlen müssen?
  • Bodicore 19.11.2018 07:08
    Highlight Highlight Es bringt halt auch Vorteile... Wenn kein Bargeld da ist kann auch keines gestohlen werden.
    • Sweetspot 19.11.2018 08:55
      Highlight Highlight Das andere lässt sich noch viel einfacher stehlen, nur die Diebe werden andere sein...

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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