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epa07011336 Italy's Emerson Palmieri (front) changes his shorts during the UEFA Nations League soccer match betwen Portugal and Italy in Lisbon, Portugal, 10 September 2018.  EPA/JOSE SENA GOULAO

Emerson Palmieri weiss immerhin, was er alles anziehen muss, bevor er aufs Feld darf. Bild: EPA/LUSA

Italien spielt miserablen Fussball – weil es den Umbruch verpasst hat

Italien braucht und will den grossen Umbruch in der Nationalmannschaft. Es ist die Aufgabe des neuen Trainers Roberto Mancini, diesen zu vollziehen. Bis dahin sind die «Azzurri» auf der Suche nach ihrer Identität: Derzeit ist es eine Zumutung, ihnen beim Fussball zuzusehen.



«Italien, eine weitere Enttäuschung.»

«Gazzetto dello Sport»

Zeit, Roberto Mancini braucht viel Zeit. Der 53-jährige Italiener hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, aus Italien diese grosse Fussball-Nation zu machen, die es einmal war. Der über Jahre verpasste Kaderumbruch der «Azzurri» hat unter Mancini begonnen. Doch Italien zahlt erstmal den Preis, um das Verpasste nachzuholen. 

epa07011348 Portugal's Bernardo Silva (R) in action against Italy's Federico Chiesa (L) during the UEFA Nations League soccer match betwen Portugal and Italy in Lisbon, Portugal, 10 September 2018.  EPA/JOSE SENA GOULAO

Federico Chiesa, der Sohn von Ex-Nati-Spieler Enrico Chiesa, ist eines der grossen italienischen Talente. Bild: EPA/LUSA

Dieser Preis ist hoch. In den beiden Partien gegen Polen und Portugal hat Italien, gelinde ausgedrückt, Magerkost geboten. Und das in den ersten beiden Pflichtspielen unter dem neuen «Commissario Tecnico» in der Nations League. Italiens Rückkehr auf die Fussball-Landkarte, nachdem man die WM 2018 «ausgelassen» hat, war erschreckend schwach. Allerdings nicht überraschend. 

«Eine schwere und wohlverdiente Niederlage.»

«Corriere dello Sport»

Beim Heimspiel am Freitag in Bologna gegen Polen hatte Italien bereits grosse Mühe und kam in einer schwachen Partie durch einen glücklichen Penalty immerhin zu einem 1:1. 

Gegen Portugal gestern war der Auftritt aber schon alarmierend harmlos. Der Europameister, ohne Superstar Cristiano Ronaldo angetreten, dominierte Italien nach Belieben und hätte höher als 1:0 gewinnen müssen. 

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Das Tor von André Silva. Video: streamable

Das einzige Tor schoss ausgerechnet André Silva – der Mann, der sich bei der AC Milan nicht gegen den 19-jährigen Italiener Patrick Cutrone durchsetzen konnte und zu Sevilla weiterzog. Während Silva gegen Ex-Teamkollege Gigi Donnarumma traf, war Cutrone nicht mal im Aufgebot der italienischen A-Nationalmannschaft. Er war bei der U21 im Einsatz. 

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Donnarumma bewahrte Italien vor einer höheren Niederlage. Video: streamable

«Jedes Mal, wenn sie ihre Gegner angreifen, ist es eine Qual.»

«Corriere della Sera»

Italien war in den beiden Partien gegen Polen und Portugal unkreativ, überfordert und harmlos. Quer- statt Steilpässe. Angst statt Mut. Reagieren statt agieren. Während 180 Minuten hat Italien kaum einen gelungenen Spielzug zustande gebracht.

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Portugal kam im Gegensatz zu Italien zu einigen Grosschancen. Video: streamable

Und weil die Idee fehlte, wie man gefährlich vor das gegnerische Tor kommen könnte, machte Italien, was man halt macht, wenn man kein Selbstvertrauen hat und keine Lösungen findet: Pässe in die Füsse der Flügelspieler, von da nochmals zurück und dann Alibi-Flanken aus dem Halbfeld. Genau auf diese Weise schied man bereits in den WM-Playoffs gegen Schweden aus. Spielerisch ist Italien unter Mancini bisher stagniert.

Die grosse italienische Problemzone ist das Mittelfeld. Ohne den verletzten Marco Verratti fehlt da die Wettbewerbsfähigkeit. Zwar hat man mit Jorginho einen Brasilianer eingebürgert, der jetzt bei Chelsea gross aufspielt, doch der 26-Jährige wirkt in der Nationalmannschaft hilflos. Spieler wie Bryan Cristante, Roberto Gagliardini oder Lorenzo Pellegrini an seiner Seite haben (noch) nicht genügend Qualität. 

«Weder Spiel, noch Ergebnisse: Mancini wechselt neun Spieler, aber die Wende kommt noch immer nicht.»

«La Stampa»

Die zwei Länderspiele in der Nations League, geben allerdings auch Hoffnung. Denn Roberto Mancini ist offenbar gewillt, die momentanen Resultate dem Umbruch unterzuordnen. So stellte er seine Mannschaft nach dem Polen-Spiel auf neun Positionen um. Bloss Torhüter Donnarumma und Jorginho durften in beiden Partien von Beginn weg ran.

Italiens Aufstellungen gegen Polen und Portugal. bild: transfermarkt.ch/watson

Gegen Portugal war zum ersten Mal seit über 20 Jahren in einem Pflichtspiel kein Spieler von Juventus Turin in der Startelf. Und dies zu einer Zeit, in der Juventus die einzige Mannschaft in Italien ist, welche das Wort Erfolg in den letzten sieben Jahren nicht nur vom Hörensagen kennt.  

epa06169874 Italian national soccer team players (L-R) Leonardo Bonucci, Daniele Rugani, and Giorgio Chiellini warm up during their team's training session at the Coverciano Sport Center near Florence, Italy, 29 August 2017. Italy will face Spain on 02 September and Israel on 05 September 2017 in their FIFA World Cup 2018 qualifying soccer matches.  EPA/MAURIZIO DEGL INNOCENTI

Mit Bonucci, Rugani und Chiellini stellt Juventus immerhin ein Abwehr-Trio für die Squadra Azzurra. Bild: EPA/ANSA

Doch bei Juventus spiegelt sich auch ein Problem des italienischen Fussballs wieder: Längst sind es nicht mehr die Italiener, welche die Mannschaft prägen. Im zentralen Mittelfeld hat Juventus zum Beispiel keinen einzigen Italiener im Kader.

«Es hat bisher noch nie so wenig Italiener auf dem Spielfeld wie heute gegeben. Dies ist der niedrigste Stand. Doch die Italiener auf der Bank sind oft besser als ausländische Stammspieler. Ich hoffe, dass sie mit der Zeit mehr Einsatzzeiten erhalten.»

Mancini kritisiert die Serie-A-Klubs

«Italien, weiterhin viel Arbeit.»

«La Repubblica»

Die mangelnden Alternativen aus Italiens Talente-Topf haben auch dazu geführt, dass zum Beispiel der 24-jährige Manuel Lazzari zu seinem Länderspiel-Debüt kam. Ein Mann, der mit SPAL Ferrara von der Serie C (3. ital. Liga) bis in die Serie A aufgestiegen ist und dort mittlerweile gerade mal 39 Partien absolviert hat. 

epa07011237 Portugal's Andre Silva (R) in action against Italy's Manuel Lazzari (L) during the UEFA Nations League soccer match betwen Portugal and Italy in Lisbon, Portugal, 10 September 2018.  EPA/ANTONIO PEDRO SANTOS

Manuel Lazzari gegen André Silva. Bild: EPA/LUSA

Dass Verteidiger Giorgio Chiellini mit acht Länderspieltoren gestern der beste Torschütze im Kader der Italiener war, sagt einerseits viel über die offensive Harmlosigkeit aus, allerdings auch über die vielen unerfahrenen Spieler, die von Mancini aufgeboten wurden. 

Unerfahren ist dabei nicht unbedingt mit jung gleichzusetzen. Lorenzo Insigne, der wohl beste italienische Offensiv-Akteur, ist 27 Jahre alt. Er kommt bisher bloss auf 27 Länderspiele, weil ihm meist andere, ältere Spieler vor die Nase gesetzt wurden. 

«Ohne Spiel, ohne Tor, ohne Verteidigung.»

«Tuttosport»

Und dennoch erlebt Italien gerade eine drastische Verjüngungskur. Im «neuen» italienischen Kader ist neben Giorgio Chiellini (34) bloss Leonardo Bonucci (31) potentieller Stammspieler, der schon über 30 Jahre alt ist. Junge, vielversprechende Talente wie Gianluigi Donnarumma (19) Alessio Romagnoli (23), Mattia Caldara (24), Lorenzo Pellegrini (22), Nicolo Barella (21), Federico Chiesa (20), Federico Bernardeschi (24) oder Andrea Belotti (24) gibt es einige. 

epa06994980 Italian soccer international players Nicolo Barella (L) and Federico Chiesa (R) attend a training session at the Coverciano Sports Center, near Florence, Italy, 03 September 2018. Italy will face Poland in their UEFA Nations League group stage soccer match on 07 September 2018.  EPA/CLAUDIO GIOVANNINI

Jugend forscht: Nicolo Barella (links) zusammen mit Federico Chiesa. Bild: EPA/ANSA

Die meisten wurden die letzten Jahre nicht beachtet und werden jetzt dafür ins kalte Wasser geworfen. Statt sie langsam aufzubauen, sollen sie plötzlich viel Verantwortung übernehmen. 

Derzeit erlebt die Serie A – vor allem dank guten Ausländern – einen Aufschwung. Wenn es die italienischen Klubs schaffen, auch den einheimischen Spielern wieder mehr Spielzeit zu gewähren, wird sich auch die Squadra Azzurra erholen. Bis dahin wird das Team von Roberto Mancini noch viel Lehrgeld bezahlen müssen.

Noch hat Mancini, ausser dem Druck aus den italienischen Medien, keinen Resultate-Stress. Die Nations League kann er vernachlässigen, viel eher muss er bis im nächsten Frühling, wenn die EM-Qualifikation beginnt, eine konkurrenzfähige Mannschaft aufstellen. Der Um- und Aufbruch braucht neben Vertrauen nämlich vor allem eines. Viel Zeit. 

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nelson Muntz 11.09.2018 19:34
    Highlight Highlight Unsere U Mannschaften sind auch erschreckend schwach, gibt es dafür eine plausible Erklärung?
    3 2 Melden
    • droelfmalbumst 11.09.2018 20:53
      Highlight Highlight jo, es wird kein rappen investiert...
      5 2 Melden
  • Jol Bear 11.09.2018 18:18
    Highlight Highlight Wie steht es eigentlich mit der Nachwuchsausbildung in Italien? Haben die Profivereine entsprechende Ausbildungszentren mit qualifizierten Trainern? Bei den Spielen gegen Polen und Portugal ist jedenfalls die mangelhafte Ordnung und ungenügende Stabilität in der Defensive aufgefallen, einst die bewundernswerte Grundlage und Garantie der Erfolge der Azzurri. Geriet man früher gegen Italien 0:1 in Rückstand, bestand die Hoffnung maximal auf ein 1:1, zwei Tore kassierten die nur in Ausnahmefällen.
    10 1 Melden
  • elmono 11.09.2018 17:11
    Highlight Highlight Es hat bisher noch nie so wenig Italiener auf dem Spielfeld wie heute gegeben. Dies ist der niedrigste Stand. Doch die Italiener auf der Bank sind oft besser als ausländische Stammspieler. Ich hoffe, dass sie mit der Zeit mehr Einsatzzeiten erhalten.

    Absolut falsch. Die spielen nicht weil sie Pfeiffen sind. Qualität setzt sich immer durch. Und ein Insigne. Come on. Noch nie auch nur einen Blumentopf gewonnen. Giovinco 2.0 und nicht mehr. Total überbewertet. Der Kader hat bis auf die vier fünf IV, evt. Torhüter und die Flügel Chiesa und Berna null Qualität. So siehts aus.
    20 26 Melden
    • elmono 11.09.2018 18:43
      Highlight Highlight Sorry, meinte Kadaver.
      1 9 Melden
    • Favez 11.09.2018 20:34
      Highlight Highlight Marco Verratti? Der ist verletzt im Moment aber hat ganz klar Qualität. Weitere gute Mittelfeldspieler und alle noch keine 25 Jahre alt:
      Cristante, Pellegrini, Barella, Gagliardini.
      Die sind nicht Weltklasse aber haben alle einen Marktwert von 20-30 Mio. Euro und noch Steigerungspotential.
      Belotti im Sturm ( MW 38 Mio.) und Bonaventura sind auch stark. Ich würde Italien nicht so schnell abschreiben.

      15 0 Melden
    • elmono 11.09.2018 20:52
      Highlight Highlight Cristante, Pellegrini, Politano, Gagliardini - alles nur absoluter Durchschnitt. Einzig bei Barella seh ich da Luft nach oben. Und Belotti mag bei Torino performen - seit einiger Zeit aber auch mehr schlecht als recht - aber bei einem Topclub null Chance. Ähnlicher Fall wie ein Immobile/Bonaventura. Da ist einfach zu wenig Qualität da. Das ist Durchschnittsmaterial für Durchschnittsklubs wie Lazio, Milan oder Rom. Keiner der genannten würde bei Juve auch nur auf der Tribüne sitzen (ausser vielleicht Bonaventura//Barella). Und Verratti: Potenzial ja, aber keine Entwicklung da - seit Jahren.
      4 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 11.09.2018 16:15
    Highlight Highlight Die wollen nur nicht in Gefahr laufen, an die WM in Katar gehen zu müssen. Wer will da schon hin? Mamma mia.
    54 1 Melden
  • Senji 11.09.2018 15:53
    Highlight Highlight Ach komm Sandro, so schlecht ist jetzt nicht alles. Wie du selber schreibst gibt es durchaus eine Generation an fähigen Spielern die nachrücken. Und die meisten spielen auch regelmässig und nicht nur bei Abstiegskandidaten, darum könnte es am Schluss sogar schneller gehen als gedacht.

    Italien wird zum Umbruch gezwungen und weil Mancini die Gelegenheit packt und in den ersten (!) zwei besseren Testspielen vieles und viele ausprobiert, lässt man kein gutes Haar an ihm. Und dabei hat er die Haare so schön...
    25 27 Melden
    • Gorna27 11.09.2018 16:03
      Highlight Highlight Nur sind es keine Testspiele, sondern Spiele der Nations League.
      Es ist möglich abzusteigen...
      14 18 Melden
    • markusg 11.09.2018 21:30
      Highlight Highlight Ist doch egal wenn man dort absteigt! Oder was passiert da schon?!
      3 0 Melden
  • Thadic 11.09.2018 15:38
    Highlight Highlight Ich vermute, dass es auch an der ungenügenden Migrantenfreundlichen Nachwuchsförderung liegt. Es ist doch auffällig wie bisher Ballotelli der einzige Schwarze blieb. In der italienischen Leichtathletik sieht es ganz anders aus. Dabei wäre Fussball so ein guter Integrationsförderer, siehe Frankreich.
    72 23 Melden
  • apreolo 11.09.2018 15:26
    Highlight Highlight Italien hat eigentlich kein Kader-Problem.
    Aber fast alle italienischen Trainer spielen diesen langweiligen Defensiv-Fussball.
    Ein ausländischer Trainer wäre vielleicht eine Option.
    Wäre doch eine sehr starke Mannschaft: G.Donnarumma, Darmian, Chiellini, Romagnoli, Florenzi, Chiesa, Veratti, Bonaventura, Insigne, Immobile und Belotti/Cutrone
    11 47 Melden
    • Gorna27 11.09.2018 15:30
      Highlight Highlight Genau. Darum sind alle so erfolgreich im Ausland....
      31 5 Melden
    • apreolo 11.09.2018 15:39
      Highlight Highlight Viele Italiener möchten nicht ins Ausland wechseln, dass hat nichts mit dem Niveau zu tun.
      Von dieser Aufstellung wäre sicher so manch einer Stammspieler bei einem ausländischen Topverein.
      Stellt euch mal vor ein Trainer wie z.B. Klopp (nur vom Spielstil her) würde diese Mannschaft trainieren. Die wären in 2 Jahren wieder Top.
      Aber in Italien wird der ganze Verband von Rentnern betreut.
      15 39 Melden
    • droelfmalbumst 11.09.2018 16:58
      Highlight Highlight Italie hat schon länger keine TOP spieler mehr...Cutrone oder Insigne als solche zu bezeichnen ist grobfahrlässig...
      26 13 Melden
  • sansibar 11.09.2018 14:53
    Highlight Highlight Daran ist sicher die EU schuld 😉
    46 18 Melden
    • dan2016 11.09.2018 15:34
      Highlight Highlight haben das Budget zusammengestrichen....
      7 8 Melden
  • NikolaiZH 11.09.2018 14:47
    Highlight Highlight Mancini hat mit dem Gazprombudget und Team voller Stars (für die russ. Liga) mit Zenit alles verloren, was möglich wäre. Mit Italien werden seine Leistungen kaum besser werden. Er ist ein Manager, aber leider kein Trainer
    26 3 Melden
  • FrancoL 11.09.2018 14:29
    Highlight Highlight Mancini kann nicht umkrempeln, er kann vielleicht eine Mannschaft mit vielen guten Spieler motivieren, zu mehr ist er nicht fähig.
    Italien braucht einen Trainer der aus mittelmässigem Spielermaterial eine schlagkräftige und top motivierte Truppe formt, bis endlich wieder grössere Talente in die Mannschaft wachsen.
    34 7 Melden
  • Nik G. 11.09.2018 14:29
    Highlight Highlight Viele grosse Fussbalnationen haben dieses Problem (Deutschland, Spanien, Holland usw.) Oder werden es bald haben (Kroatien) zu lange auf die Alten gesetzt, kein Nachwuchs gefördert. Köbi war da sehr ändlich zum Glück hat Hitzfeld diese Strategie geändert und Petkovic führt sie weiter.
    109 16 Melden
    • jimknopf 11.09.2018 16:04
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Deshalb ist wohl auch zu erklären wieso das englische Team wieder erfolgreicher spielt!
      8 1 Melden
    • Hans Franz 11.09.2018 17:27
      Highlight Highlight bei Deutschland wie auch Spanien sehe ich dieses Problem nicht.. nach welchen Kritieren kommst du zu dieser Schlussfolgerung?
      12 4 Melden
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 11.09.2018 14:22
    Highlight Highlight Francesco Totti kommt in den Himmel. «Warum hängen hier so viele Uhren und alle gehen anders?» – Petrus: «Jede Fussballnation hat ihre eigene Uhr, und für jede Schwalbe geht sie eine Sekunde vor.» – Totti: «Und wo ist die von Italien?» – Petrus: «Die dient uns in der Küche als Ventilator.»
    186 95 Melden
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 11.09.2018 14:18
    Highlight Highlight Roberto Mancini ist auch die komplett falsche Wahl als Trainer. Er lässt einen altmodischen Fussball spielen und sein letzter wirklicher Erfolg liegt Jahre zurück. Gebe ihm kein Jahr! Dann gibt es einen anderen Trainer.
    21 34 Melden
    • sottosopra 11.09.2018 14:31
      Highlight Highlight Gehe mit dir einig, dass Mancini die falsche Wahl ist. Taktisch mittelmässiger Trainer der sich nicht weiterentwickelt hat. Auch ist er nicht ein "Reisser-Typ" wie Conte. Dieser hat es im 2016 geschafft, aus einer spielerisch beschränkten Mannschaft, ein Team zu formen, in welchem jeder Spieler wusste, was er zu tun hat. Die Mannschaft war taktisch perfekt aufgestellt.
      Qualitativ hat Italien heute bessere Spieler als noch vor zwei Jahren unter Conte (remember das Sturmduo Pellè-Éder). Leider schaffen es die Trainer (Ventura und Mancini) nicht, mehr herauszuholen.
      32 35 Melden
    • piedone lo sbirro 12.09.2018 10:29
      Highlight Highlight sottosopra

      was tut denn ihr lieblingsclub für die squadra azzurra, erzählen sie mal!

      die möglichen talente sitzen auf der tribüne oder auf der bank, bzw. sie werden als tauschware gehandelt oder nach portugal abgeschoben. stattdessen werden zweitklassige ausländer wie höwedes, emre can usw. gekauft. bzw. rentner für 230mio.

      bin kein mancini-fan, doch besseres ist momentan nicht zu haben. die squadra azzurra ist das abbild von korruption und misswirtschaft des calcio.
      1 0 Melden
    • sottosopra 12.09.2018 10:54
      Highlight Highlight Die Topvereine sind darauf angewiesen, qualitativ starke Spieler zu holen. Da kann man nicht starke italienische Spieler aus dem Boden zaubern, wenn es sie nicht gibt.

      Juve war der letzte Verein, welcher der italienischen Nationalmannschaft Qualitätsspieler zur Verfügung stellen konnte. Um international bestehen zu können, muss Juve nun anders vorgehen und kauft im Ausland ein.

      Anzeichen für diese Entwicklung gab es schon vor 10 Jahren (als Inter die CL gewinnen konnte, ohne im Final auch nur einen italienischen Spieler aufzustellen), nur wurde nichts dagegen unternommen.
      0 1 Melden
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