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epa07011336 Italy's Emerson Palmieri (front) changes his shorts during the UEFA Nations League soccer match betwen Portugal and Italy in Lisbon, Portugal, 10 September 2018.  EPA/JOSE SENA GOULAO

Emerson Palmieri weiss immerhin, was er alles anziehen muss, bevor er aufs Feld darf. Bild: EPA/LUSA

Italien spielt miserablen Fussball – weil es den Umbruch verpasst hat

Italien braucht und will den grossen Umbruch in der Nationalmannschaft. Es ist die Aufgabe des neuen Trainers Roberto Mancini, diesen zu vollziehen. Bis dahin sind die «Azzurri» auf der Suche nach ihrer Identität: Derzeit ist es eine Zumutung, ihnen beim Fussball zuzusehen.

11.09.18, 14:16 11.09.18, 15:46


«Italien, eine weitere Enttäuschung.»

«Gazzetto dello Sport»

Zeit, Roberto Mancini braucht viel Zeit. Der 53-jährige Italiener hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, aus Italien diese grosse Fussball-Nation zu machen, die es einmal war. Der über Jahre verpasste Kaderumbruch der «Azzurri» hat unter Mancini begonnen. Doch Italien zahlt erstmal den Preis, um das Verpasste nachzuholen. 

epa07011348 Portugal's Bernardo Silva (R) in action against Italy's Federico Chiesa (L) during the UEFA Nations League soccer match betwen Portugal and Italy in Lisbon, Portugal, 10 September 2018.  EPA/JOSE SENA GOULAO

Federico Chiesa, der Sohn von Ex-Nati-Spieler Enrico Chiesa, ist eines der grossen italienischen Talente. Bild: EPA/LUSA

Dieser Preis ist hoch. In den beiden Partien gegen Polen und Portugal hat Italien, gelinde ausgedrückt, Magerkost geboten. Und das in den ersten beiden Pflichtspielen unter dem neuen «Commissario Tecnico» in der Nations League. Italiens Rückkehr auf die Fussball-Landkarte, nachdem man die WM 2018 «ausgelassen» hat, war erschreckend schwach. Allerdings nicht überraschend. 

«Eine schwere und wohlverdiente Niederlage.»

«Corriere dello Sport»

Beim Heimspiel am Freitag in Bologna gegen Polen hatte Italien bereits grosse Mühe und kam in einer schwachen Partie durch einen glücklichen Penalty immerhin zu einem 1:1. 

Gegen Portugal gestern war der Auftritt aber schon alarmierend harmlos. Der Europameister, ohne Superstar Cristiano Ronaldo angetreten, dominierte Italien nach Belieben und hätte höher als 1:0 gewinnen müssen. 

Das Tor von André Silva. Video: streamable

Das einzige Tor schoss ausgerechnet André Silva – der Mann, der sich bei der AC Milan nicht gegen den 19-jährigen Italiener Patrick Cutrone durchsetzen konnte und zu Sevilla weiterzog. Während Silva gegen Ex-Teamkollege Gigi Donnarumma traf, war Cutrone nicht mal im Aufgebot der italienischen A-Nationalmannschaft. Er war bei der U21 im Einsatz. 

Donnarumma bewahrte Italien vor einer höheren Niederlage. Video: streamable

«Jedes Mal, wenn sie ihre Gegner angreifen, ist es eine Qual.»

«Corriere della Sera»

Italien war in den beiden Partien gegen Polen und Portugal unkreativ, überfordert und harmlos. Quer- statt Steilpässe. Angst statt Mut. Reagieren statt agieren. Während 180 Minuten hat Italien kaum einen gelungenen Spielzug zustande gebracht.

Portugal kam im Gegensatz zu Italien zu einigen Grosschancen. Video: streamable

Und weil die Idee fehlte, wie man gefährlich vor das gegnerische Tor kommen könnte, machte Italien, was man halt macht, wenn man kein Selbstvertrauen hat und keine Lösungen findet: Pässe in die Füsse der Flügelspieler, von da nochmals zurück und dann Alibi-Flanken aus dem Halbfeld. Genau auf diese Weise schied man bereits in den WM-Playoffs gegen Schweden aus. Spielerisch ist Italien unter Mancini bisher stagniert.

Die grosse italienische Problemzone ist das Mittelfeld. Ohne den verletzten Marco Verratti fehlt da die Wettbewerbsfähigkeit. Zwar hat man mit Jorginho einen Brasilianer eingebürgert, der jetzt bei Chelsea gross aufspielt, doch der 26-Jährige wirkt in der Nationalmannschaft hilflos. Spieler wie Bryan Cristante, Roberto Gagliardini oder Lorenzo Pellegrini an seiner Seite haben (noch) nicht genügend Qualität. 

«Weder Spiel, noch Ergebnisse: Mancini wechselt neun Spieler, aber die Wende kommt noch immer nicht.»

«La Stampa»

Die zwei Länderspiele in der Nations League, geben allerdings auch Hoffnung. Denn Roberto Mancini ist offenbar gewillt, die momentanen Resultate dem Umbruch unterzuordnen. So stellte er seine Mannschaft nach dem Polen-Spiel auf neun Positionen um. Bloss Torhüter Donnarumma und Jorginho durften in beiden Partien von Beginn weg ran.

Italiens Aufstellungen gegen Polen und Portugal. bild: transfermarkt.ch/watson

Gegen Portugal war zum ersten Mal seit über 20 Jahren in einem Pflichtspiel kein Spieler von Juventus Turin in der Startelf. Und dies zu einer Zeit, in der Juventus die einzige Mannschaft in Italien ist, welche das Wort Erfolg in den letzten sieben Jahren nicht nur vom Hörensagen kennt.  

epa06169874 Italian national soccer team players (L-R) Leonardo Bonucci, Daniele Rugani, and Giorgio Chiellini warm up during their team's training session at the Coverciano Sport Center near Florence, Italy, 29 August 2017. Italy will face Spain on 02 September and Israel on 05 September 2017 in their FIFA World Cup 2018 qualifying soccer matches.  EPA/MAURIZIO DEGL INNOCENTI

Mit Bonucci, Rugani und Chiellini stellt Juventus immerhin ein Abwehr-Trio für die Squadra Azzurra. Bild: EPA/ANSA

Doch bei Juventus spiegelt sich auch ein Problem des italienischen Fussballs wieder: Längst sind es nicht mehr die Italiener, welche die Mannschaft prägen. Im zentralen Mittelfeld hat Juventus zum Beispiel keinen einzigen Italiener im Kader.

«Es hat bisher noch nie so wenig Italiener auf dem Spielfeld wie heute gegeben. Dies ist der niedrigste Stand. Doch die Italiener auf der Bank sind oft besser als ausländische Stammspieler. Ich hoffe, dass sie mit der Zeit mehr Einsatzzeiten erhalten.»

Mancini kritisiert die Serie-A-Klubs

«Italien, weiterhin viel Arbeit.»

«La Repubblica»

Die mangelnden Alternativen aus Italiens Talente-Topf haben auch dazu geführt, dass zum Beispiel der 24-jährige Manuel Lazzari zu seinem Länderspiel-Debüt kam. Ein Mann, der mit SPAL Ferrara von der Serie C (3. ital. Liga) bis in die Serie A aufgestiegen ist und dort mittlerweile gerade mal 39 Partien absolviert hat. 

epa07011237 Portugal's Andre Silva (R) in action against Italy's Manuel Lazzari (L) during the UEFA Nations League soccer match betwen Portugal and Italy in Lisbon, Portugal, 10 September 2018.  EPA/ANTONIO PEDRO SANTOS

Manuel Lazzari gegen André Silva. Bild: EPA/LUSA

Dass Verteidiger Giorgio Chiellini mit acht Länderspieltoren gestern der beste Torschütze im Kader der Italiener war, sagt einerseits viel über die offensive Harmlosigkeit aus, allerdings auch über die vielen unerfahrenen Spieler, die von Mancini aufgeboten wurden. 

Unerfahren ist dabei nicht unbedingt mit jung gleichzusetzen. Lorenzo Insigne, der wohl beste italienische Offensiv-Akteur, ist 27 Jahre alt. Er kommt bisher bloss auf 27 Länderspiele, weil ihm meist andere, ältere Spieler vor die Nase gesetzt wurden. 

«Ohne Spiel, ohne Tor, ohne Verteidigung.»

«Tuttosport»

Und dennoch erlebt Italien gerade eine drastische Verjüngungskur. Im «neuen» italienischen Kader ist neben Giorgio Chiellini (34) bloss Leonardo Bonucci (31) potentieller Stammspieler, der schon über 30 Jahre alt ist. Junge, vielversprechende Talente wie Gianluigi Donnarumma (19) Alessio Romagnoli (23), Mattia Caldara (24), Lorenzo Pellegrini (22), Nicolo Barella (21), Federico Chiesa (20), Federico Bernardeschi (24) oder Andrea Belotti (24) gibt es einige. 

epa06994980 Italian soccer international players Nicolo Barella (L) and Federico Chiesa (R) attend a training session at the Coverciano Sports Center, near Florence, Italy, 03 September 2018. Italy will face Poland in their UEFA Nations League group stage soccer match on 07 September 2018.  EPA/CLAUDIO GIOVANNINI

Jugend forscht: Nicolo Barella (links) zusammen mit Federico Chiesa. Bild: EPA/ANSA

Die meisten wurden die letzten Jahre nicht beachtet und werden jetzt dafür ins kalte Wasser geworfen. Statt sie langsam aufzubauen, sollen sie plötzlich viel Verantwortung übernehmen. 

Derzeit erlebt die Serie A – vor allem dank guten Ausländern – einen Aufschwung. Wenn es die italienischen Klubs schaffen, auch den einheimischen Spielern wieder mehr Spielzeit zu gewähren, wird sich auch die Squadra Azzurra erholen. Bis dahin wird das Team von Roberto Mancini noch viel Lehrgeld bezahlen müssen.

Noch hat Mancini, ausser dem Druck aus den italienischen Medien, keinen Resultate-Stress. Die Nations League kann er vernachlässigen, viel eher muss er bis im nächsten Frühling, wenn die EM-Qualifikation beginnt, eine konkurrenzfähige Mannschaft aufstellen. Der Um- und Aufbruch braucht neben Vertrauen nämlich vor allem eines. Viel Zeit. 

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44
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nelson Muntz 11.09.2018 19:34
    Highlight Unsere U Mannschaften sind auch erschreckend schwach, gibt es dafür eine plausible Erklärung?
    3 2 Melden
    • droelfmalbumst 11.09.2018 20:53
      Highlight jo, es wird kein rappen investiert...
      5 2 Melden
  • Jol Bear 11.09.2018 18:18
    Highlight Wie steht es eigentlich mit der Nachwuchsausbildung in Italien? Haben die Profivereine entsprechende Ausbildungszentren mit qualifizierten Trainern? Bei den Spielen gegen Polen und Portugal ist jedenfalls die mangelhafte Ordnung und ungenügende Stabilität in der Defensive aufgefallen, einst die bewundernswerte Grundlage und Garantie der Erfolge der Azzurri. Geriet man früher gegen Italien 0:1 in Rückstand, bestand die Hoffnung maximal auf ein 1:1, zwei Tore kassierten die nur in Ausnahmefällen.
    10 1 Melden
  • franzfifty 11.09.2018 17:27
    Highlight Italienische Mentalitaet ist halt > Italienischer Fussball ist der Beste! Somit geht kaum ein Italienier ins Ausland und lernt dort weiter. Und wenn einer geht, dann wird er in Italien als schlecht betitelt. Frankreich und auch die Schweiz sind ein Top Beispiel. Viele Spielen im Ausland, messen sich mit anderen Kulturen und Gegebenheiten, so wird man mental und auch physisch erwachsener. Italienier tun das nicht. Also wird kaum was aendern, die Spieler koennen noch so jung sein und talentiert. Am Trainer liegt das nicht!
    15 32 Melden
    • elmono 11.09.2018 18:43
      Highlight Darum gewinnen die Schweizer die Pokale.
      19 9 Melden
    • franzfifty 11.09.2018 20:14
      Highlight Es gewinnen nicht immer alle Pokale. Und die Geschichte interessiert ja wohl keinen, falls schon, dann muss ja Italien gar nicht mehr Fussball spielen..man kann sich ja an 4 WM Titeln weiterhin ergoetzen. Die Schweiz ist heute die bessere Mannschaft und ist entsprechend auch bei den Wettbewerben dabei. Italien nicht. Pokal hin oder her.
      10 7 Melden
    • droelfmalbumst 11.09.2018 20:53
      Highlight word hoch droelf franz
      2 3 Melden
    • FrancoL 11.09.2018 21:06
      Highlight Das nicht viel mit dem „Auslandaufenthalt“ der Italiener zu tun, schon eher bekommen sie in Ihrem Land zu wenig Spielzeit und werden in allen wichtigen Positionen von Ausländern verdrängt. Es liegt jedoch zu einem guten Teil am Trainer; Ventura und nun auch Mancini sind ungeeignet um mittelmässige Spieler zu einer schlagkräftigen Truppe zu vereinen. Conto hatte dies im Griff, aber leider war er zu kurz am Werk.
      10 0 Melden
  • elmono 11.09.2018 17:11
    Highlight Es hat bisher noch nie so wenig Italiener auf dem Spielfeld wie heute gegeben. Dies ist der niedrigste Stand. Doch die Italiener auf der Bank sind oft besser als ausländische Stammspieler. Ich hoffe, dass sie mit der Zeit mehr Einsatzzeiten erhalten.

    Absolut falsch. Die spielen nicht weil sie Pfeiffen sind. Qualität setzt sich immer durch. Und ein Insigne. Come on. Noch nie auch nur einen Blumentopf gewonnen. Giovinco 2.0 und nicht mehr. Total überbewertet. Der Kader hat bis auf die vier fünf IV, evt. Torhüter und die Flügel Chiesa und Berna null Qualität. So siehts aus.
    20 26 Melden
    • elmono 11.09.2018 18:43
      Highlight Sorry, meinte Kadaver.
      1 9 Melden
    • Favez 11.09.2018 20:34
      Highlight Marco Verratti? Der ist verletzt im Moment aber hat ganz klar Qualität. Weitere gute Mittelfeldspieler und alle noch keine 25 Jahre alt:
      Cristante, Pellegrini, Barella, Gagliardini.
      Die sind nicht Weltklasse aber haben alle einen Marktwert von 20-30 Mio. Euro und noch Steigerungspotential.
      Belotti im Sturm ( MW 38 Mio.) und Bonaventura sind auch stark. Ich würde Italien nicht so schnell abschreiben.

      15 0 Melden
    • elmono 11.09.2018 20:52
      Highlight Cristante, Pellegrini, Politano, Gagliardini - alles nur absoluter Durchschnitt. Einzig bei Barella seh ich da Luft nach oben. Und Belotti mag bei Torino performen - seit einiger Zeit aber auch mehr schlecht als recht - aber bei einem Topclub null Chance. Ähnlicher Fall wie ein Immobile/Bonaventura. Da ist einfach zu wenig Qualität da. Das ist Durchschnittsmaterial für Durchschnittsklubs wie Lazio, Milan oder Rom. Keiner der genannten würde bei Juve auch nur auf der Tribüne sitzen (ausser vielleicht Bonaventura//Barella). Und Verratti: Potenzial ja, aber keine Entwicklung da - seit Jahren.
      4 7 Melden
    • Favez 12.09.2018 01:41
      Highlight "Belotti hat bei einem Topklub null Chance".
      Wegen einer schlechten Saison (mit zwei Verletzungen wohlgemerkt) sagst du das?
      Das Interesse von Topclubs ist da bei ihm aber er ist Captain bei Turin und möchte nur wechseln, wenn er Stammspieler sein kann im neuen Club. Und ist teuer (100 Mio Klausel).
      Bis auf Bonaventura haben alle genannten Spieler noch 5-10 Jahre Zeit, sich durchzusetzen.
      Das werden sicher nicht alle schaffen, aber du schreibst als weisst du es.
      Mo Salah z.B. war jahrelang auch nur "Mittelmass" und zu wenig kaltblütig. Und jetzt?
      1 0 Melden
  • Sheldon 11.09.2018 16:15
    Highlight Die wollen nur nicht in Gefahr laufen, an die WM in Katar gehen zu müssen. Wer will da schon hin? Mamma mia.
    54 1 Melden
  • Senji 11.09.2018 15:53
    Highlight Ach komm Sandro, so schlecht ist jetzt nicht alles. Wie du selber schreibst gibt es durchaus eine Generation an fähigen Spielern die nachrücken. Und die meisten spielen auch regelmässig und nicht nur bei Abstiegskandidaten, darum könnte es am Schluss sogar schneller gehen als gedacht.

    Italien wird zum Umbruch gezwungen und weil Mancini die Gelegenheit packt und in den ersten (!) zwei besseren Testspielen vieles und viele ausprobiert, lässt man kein gutes Haar an ihm. Und dabei hat er die Haare so schön...
    25 27 Melden
    • Gorna27 11.09.2018 16:03
      Highlight Nur sind es keine Testspiele, sondern Spiele der Nations League.
      Es ist möglich abzusteigen...
      14 18 Melden
    • markusg 11.09.2018 21:30
      Highlight Ist doch egal wenn man dort absteigt! Oder was passiert da schon?!
      3 0 Melden
  • Thadic 11.09.2018 15:38
    Highlight Ich vermute, dass es auch an der ungenügenden Migrantenfreundlichen Nachwuchsförderung liegt. Es ist doch auffällig wie bisher Ballotelli der einzige Schwarze blieb. In der italienischen Leichtathletik sieht es ganz anders aus. Dabei wäre Fussball so ein guter Integrationsförderer, siehe Frankreich.
    72 23 Melden
  • apreolo 11.09.2018 15:26
    Highlight Italien hat eigentlich kein Kader-Problem.
    Aber fast alle italienischen Trainer spielen diesen langweiligen Defensiv-Fussball.
    Ein ausländischer Trainer wäre vielleicht eine Option.
    Wäre doch eine sehr starke Mannschaft: G.Donnarumma, Darmian, Chiellini, Romagnoli, Florenzi, Chiesa, Veratti, Bonaventura, Insigne, Immobile und Belotti/Cutrone
    11 47 Melden
    • Gorna27 11.09.2018 15:30
      Highlight Genau. Darum sind alle so erfolgreich im Ausland....
      31 5 Melden
    • apreolo 11.09.2018 15:39
      Highlight Viele Italiener möchten nicht ins Ausland wechseln, dass hat nichts mit dem Niveau zu tun.
      Von dieser Aufstellung wäre sicher so manch einer Stammspieler bei einem ausländischen Topverein.
      Stellt euch mal vor ein Trainer wie z.B. Klopp (nur vom Spielstil her) würde diese Mannschaft trainieren. Die wären in 2 Jahren wieder Top.
      Aber in Italien wird der ganze Verband von Rentnern betreut.
      15 39 Melden
    • droelfmalbumst 11.09.2018 16:58
      Highlight Italie hat schon länger keine TOP spieler mehr...Cutrone oder Insigne als solche zu bezeichnen ist grobfahrlässig...
      26 13 Melden
  • sansibar 11.09.2018 14:53
    Highlight Daran ist sicher die EU schuld 😉
    46 18 Melden
    • dan2016 11.09.2018 15:34
      Highlight haben das Budget zusammengestrichen....
      7 8 Melden
  • NikolaiZH 11.09.2018 14:47
    Highlight Mancini hat mit dem Gazprombudget und Team voller Stars (für die russ. Liga) mit Zenit alles verloren, was möglich wäre. Mit Italien werden seine Leistungen kaum besser werden. Er ist ein Manager, aber leider kein Trainer
    26 3 Melden
  • FrancoL 11.09.2018 14:29
    Highlight Mancini kann nicht umkrempeln, er kann vielleicht eine Mannschaft mit vielen guten Spieler motivieren, zu mehr ist er nicht fähig.
    Italien braucht einen Trainer der aus mittelmässigem Spielermaterial eine schlagkräftige und top motivierte Truppe formt, bis endlich wieder grössere Talente in die Mannschaft wachsen.
    34 7 Melden
  • Nikolai G. 11.09.2018 14:29
    Highlight Viele grosse Fussbalnationen haben dieses Problem (Deutschland, Spanien, Holland usw.) Oder werden es bald haben (Kroatien) zu lange auf die Alten gesetzt, kein Nachwuchs gefördert. Köbi war da sehr ändlich zum Glück hat Hitzfeld diese Strategie geändert und Petkovic führt sie weiter.
    109 16 Melden
    • jimknopf 11.09.2018 16:04
      Highlight Sehe ich auch so. Deshalb ist wohl auch zu erklären wieso das englische Team wieder erfolgreicher spielt!
      8 1 Melden
    • Hans Franz 11.09.2018 17:27
      Highlight bei Deutschland wie auch Spanien sehe ich dieses Problem nicht.. nach welchen Kritieren kommst du zu dieser Schlussfolgerung?
      12 4 Melden
  • Don Manolo 11.09.2018 14:25
    Highlight Man kann nun sagen Italien war schlecht oder Portugal war besser. Altersdurchschnitt war bei beiden Teams beinahe gleich und zum Thema Ausländer in der Heimischen Liga.... Da hat es Italien im Vergleich mit Portugal noch sehr gut🙄
    60 1 Melden
    • Bruno S. 88 11.09.2018 15:27
      Highlight Also Portugiesischer Fussballfan hat man es nicht leicht. Wenn wir gewinnen, wird unsere selecção nur auf Ronaldo reduziert. Jetzt wo er weg ist, wird bei einem Sieg nicht über die starken Portugiesen gesprochen sondern über den schwachen Gegner...
      ich hätte jetzt ein Artikel wie "Die Portugiesen sind doch nicht nur Ronaldo!" erwartet...aber ebe! S isch nöd eifach!
      36 11 Melden
    • droelfmalbumst 11.09.2018 16:59
      Highlight Portugal hat SEHR VIELE extrem starke Spieler die nachkommen... Bernardo, Bruma, Neves, Gelson, Pizzi.... unsere Zeit kommt noch :)
      8 7 Melden
    • Hans Franz 11.09.2018 17:30
      Highlight 100% deiner Meinung... Portugal hat momentan eine sehr gute Balance zwischen "Alten" (Patricio, Pepe, Moutinho, Ronaldo) und "neuen" (Cancelo, Ruben's, Bernardo, Bruma, Gelson, Gedson)... Italien hat diesen Mix leider verpasst
      5 4 Melden
    • Einloz 11.09.2018 18:28
      Highlight .... Vergesst mir den Carvalho nicht! Ist zwar nicht so spektakulär, weil er jeweils nur kurz am Ball ist, fast immer mit 2 oder 3 Ballberührungen auskommt, den intelligenten Pass spielt und zudem viele defensive Zweikämpfe führt.
      5 0 Melden
    • droelfmalbumst 11.09.2018 20:52
      Highlight wie kann man den schnauz-boy den vergessen!!
      er könnte aber ein ticken schneller agieren. dann ist er für mich der ultimative sechser der zukunft
      3 0 Melden
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 11.09.2018 14:22
    Highlight Francesco Totti kommt in den Himmel. «Warum hängen hier so viele Uhren und alle gehen anders?» – Petrus: «Jede Fussballnation hat ihre eigene Uhr, und für jede Schwalbe geht sie eine Sekunde vor.» – Totti: «Und wo ist die von Italien?» – Petrus: «Die dient uns in der Küche als Ventilator.»
    186 95 Melden
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 11.09.2018 14:18
    Highlight Roberto Mancini ist auch die komplett falsche Wahl als Trainer. Er lässt einen altmodischen Fussball spielen und sein letzter wirklicher Erfolg liegt Jahre zurück. Gebe ihm kein Jahr! Dann gibt es einen anderen Trainer.
    21 34 Melden
    • sottosopra 11.09.2018 14:31
      Highlight Gehe mit dir einig, dass Mancini die falsche Wahl ist. Taktisch mittelmässiger Trainer der sich nicht weiterentwickelt hat. Auch ist er nicht ein "Reisser-Typ" wie Conte. Dieser hat es im 2016 geschafft, aus einer spielerisch beschränkten Mannschaft, ein Team zu formen, in welchem jeder Spieler wusste, was er zu tun hat. Die Mannschaft war taktisch perfekt aufgestellt.
      Qualitativ hat Italien heute bessere Spieler als noch vor zwei Jahren unter Conte (remember das Sturmduo Pellè-Éder). Leider schaffen es die Trainer (Ventura und Mancini) nicht, mehr herauszuholen.
      32 35 Melden
    • piedone lo sbirro 12.09.2018 10:29
      Highlight sottosopra

      was tut denn ihr lieblingsclub für die squadra azzurra, erzählen sie mal!

      die möglichen talente sitzen auf der tribüne oder auf der bank, bzw. sie werden als tauschware gehandelt oder nach portugal abgeschoben. stattdessen werden zweitklassige ausländer wie höwedes, emre can usw. gekauft. bzw. rentner für 230mio.

      bin kein mancini-fan, doch besseres ist momentan nicht zu haben. die squadra azzurra ist das abbild von korruption und misswirtschaft des calcio.
      1 0 Melden
    • sottosopra 12.09.2018 10:54
      Highlight Die Topvereine sind darauf angewiesen, qualitativ starke Spieler zu holen. Da kann man nicht starke italienische Spieler aus dem Boden zaubern, wenn es sie nicht gibt.

      Juve war der letzte Verein, welcher der italienischen Nationalmannschaft Qualitätsspieler zur Verfügung stellen konnte. Um international bestehen zu können, muss Juve nun anders vorgehen und kauft im Ausland ein.

      Anzeichen für diese Entwicklung gab es schon vor 10 Jahren (als Inter die CL gewinnen konnte, ohne im Final auch nur einen italienischen Spieler aufzustellen), nur wurde nichts dagegen unternommen.
      0 1 Melden
    • sottosopra 12.09.2018 11:17
      Highlight Ein weiteres Problem: italienische Spieler sind teuer. Ausländische und international erprobte Spieler kriegst du in der Regel billiger.

      Ein Beispiel: Belotti wird vom Torino-Präsi "festgehalten": Man wolle ihn nicht unter 100 Mio ziehen lassen. Ein absurder Preis für einen überdurchschnittlichen Stürmer, welcher sich aber nie international unter Beweis stellen konnte.

      Aber es gibt unzählige weiter solcher Spieler wie z.B. Bernardeschi, Politano, Verdi, Cristante, Caldara.

      Logisch kaufen die Vereine (keine Wohltätigkeitsorganisationen) im Ausland.
      0 1 Melden
    • piedone lo sbirro 12.09.2018 12:27
      Highlight sottosopra

      die serie a hat 4 milliarden schulden. top ausländer gehen schon seit jahren nicht mehr in die marode und unattraktive serie a.
      dazu jahrelang versäumte jugend-und talentförderung. kein wunder wartet ihr lieblingsclub seit über 25 jahren auf die CL, selbst mit 11 ausländern.

      italienische spieler sind teuer? wo sind denn die transferziele morata, golovin, godin, pogba und marcelo geblieben?

      hauptsponsor und somit das sagen beim ital. verband hat fiat bzw. die familie agnelli. wenn die squadra azzurra scheitert, hat das viel mit der vecchia signora zu tun...
      1 0 Melden
    • sottosopra 12.09.2018 14:34
      Highlight äusserst wirre Analyse die zu viele Themen vermischt und die Schuld bei der Familie Agnelli sucht. Im Gegenzug wäre es auch fair, sich bei der Familie Agnelli für die WM-Triumphe von 1982 und 2006 zu bedanken ;-)

      Jahrelange versäumte Jugend- und Talentförderung soll der Grund sein, wieso Juve in den vergangenen 25 Jahren 5 mal im CL-Final stand und diese verlor? Woran liegt es denn, ihrer Meinung nach, wenn Mannschaften wie Bayern, Manchester United, Chelsea, Arsenal, Milan, Inter auch seit über 5 Jahren auf einen CL-Titel geschweige denn eine Finalteilnahme warten?
      0 1 Melden
    • piedone lo sbirro 13.09.2018 08:26
      Highlight sottosopra

      italien hätte das potential gehabt um noch weit mehr erfolge zu feiern. der EM titel fehlt seit 1968! gewisse familienclans schaden dem calcio weit mehr, als dass sie ihm nützen.

      bayern gewann 2013 die CL, chelsea 2012 die CL und 2013 die EL, manu 2008 die CL und 2017 die EL, inter 2010 sogar das triple, davon können sie nur träumen. seit 1996 gabs keinen einzigen blumentopf mehr zu feiern - die finalteilnahmen zählen nur die loser :-)
      1 0 Melden

Spanien siegt in England – alle Schweizer Tore gegen Island im Video

Im ersten Spiel nach dem enttäuschenden WM-Ausscheiden fegt die Nati in St.Gallen Island regelrecht vom Platz. Sie ist in allen Belangen überlegen und feiert beim 6:0 den höchsten Pflichtspiel-Sieg seit fast drei Jahren.

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