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Voller Einsatz von Roman Josi (am Boden) für das Team Europa.
Voller Einsatz von Roman Josi (am Boden) für das Team Europa.Bild: X02835

Roman Josi, Superstar! Jetzt wartet auf den Dauerbrenner die schwierigste Aufgabe

Die kleine Sensation ist geschafft: Das Team Europa steht im Final des World Cup of Hockey. Einen sehr grossen Anteil daran hat auch der Schweizer Star-Verteidiger Roman Josi, der im Final gegen Kanada aber nochmals über sich hinauswachsen muss.
26.09.2016, 13:2927.09.2016, 06:25
Janick Wetterwald
Janick Wetterwald
Janick Wetterwald
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Da reiben sich die Hockey-Fans die Augen: Eine halbe Stunde stand Roman Josi im Halbfinal des World Cup of Hockey gegen Schweden auf dem Eis. Damit erhält der Berner im Team Europa abermals mit Abstand am meisten Eiszeit. Keine Frage, er ist einer der ganz grossen Stars dieser Auswahl. 

Zwar gelang dem Verteidiger noch kein Tor oder Assist, doch der Finaleinzug seines Teams spricht auch für die Leistung des Dauerbrenners. Im Halbfinal stand Josi bei einem Gegentor, aber auch bei einem Treffer für Europa auf dem Eis und kam so auf eine ausgeglichene Plus-Minus-Bilanz.

Der Verteidiger der Nashville Predators erhält von Ralph Krueger auch im Powerplay sowie in Unterzahl das Vertrauen. 

Die Kritiker verstummen

Vor Turnierstart war die Kritik gegenüber der Auswahl gross. Grund dafür waren zwei Niederlagen (0:4 und 4:7) in der Turniervorbereitung gegen eine Auswahl aus Nordamerika. 

In dieser Vorbereitung gelang Josi ein herrlicher Backhand-Assist:

Video: streamable

Zum Turnierstart waren die Europäer dann aber voll bereit und sicherten sich mit zwei Siegen schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen Kanada den Einzug unter die besten vier Teams. Eine belanglose Niederlage gegen den jetzigen Finalgegner steckte das Team weg und bodigte im Halbfinal eine starke schwedische Mannschaft. Vor diesem Showdown hat Roman Josi verlauten lassen:

«Wir waren durch die anfängliche Kritik besonders motiviert.»
Roman Josi

Jetzt haben es Josi und seine Kollegen allen Kritikern gezeigt. Die Finalpaarung heisst: Team Canada vs. Team Europa – oder auch Roman Josi gegen Shea Weber, seinen früheren Teamkollegen und Mentor. Auf die neue Saison wechselt der 31-jährige Weber zu den Montreal Canadiens.

Brisantes Aufeinandertreffen

Schon im Halbfinal traf Roman Josi auf einen alten Bekannten. Doch für Nettigkeiten oder ein Schwatz mit Nashville-Teamkollege Mattias Ekholm war dann keine Zeit, obwohl eigentlich ein Abendessen geplant war:

Aber zurück zum Duell mit Weber. Beide Verteidiger erhielten bisher sehr viel Eiszeit in ihren Teams und werden die Aufgabe erhalten, die gegnerischen Top-Offensiv-Linien in Schach zu halten.

«Er hat eine grosse Präsenz und ist einer der stärksten Typen, die ich je getroffen habe.»
Roman Josi über Shea Weberespn.com

Josi kriegt es dabei mit keinen geringeren als den Superstars Sidney Crosby, Brad Marchand und Patrice Bergeron zu tun. Schon in der Vorrunde kam es zum Duell gegen Kanada. Beim 4:1-Sieg der Ahornblätter schoss Crosby zwar das 1:0, danach glänzte aber vor allem die zweite Linie um Jonathan Toews und Logan Couture.

Schon vor der Finalserie im Best-of-3-Modus ist aber klar, dass Roman Josi und sein Team Europa guten Grund zum Feiern haben. Schliesslich haben sie die Erwartungen längst übertroffen und können jetzt den grossen Coup anstreben.

Das erste Finalspiel findet in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch statt. Das zweite Spiel ist für die Nacht vom Donnerstag auf Freitag angesetzt und ein allfälliges drittes Spiel würde in der Nacht auf Sonntag ausgetragen. 

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