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Die Berner um 0-2 Torschuetzen Tristan Scherwey, zweiter von links, bejubeln dessen Tor, beim fuenften Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem SC Bern, am Samstag, 26. Maerz 2016, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Tristan Scherwey und seine Teamkollegen bejubeln den Berner Siegtreffer in der Verlängerung.
Bild: KEYSTONE

Scherwey nach seinem Siegtor in der Overtime: «Ich dachte, der Puck flog auf die Tribüne»

Das erste Break im Playoff-Final ist Tatsache. Der SC Bern siegt beim HC Lugano in Spiel 3 dank eines Overtime-Treffers von Tristan Scherwey mit 3:2. Der Schütze des goldenen Tores will allerdings nichts von einer Vorentscheidung wissen.



Wieder gelingt Tristan Scherwey für den SC Bern ein entscheidendes Tor in einer Verlängerung. In der 70. Minute schiesst der 24-jährige Flügel sein Team im Playoff-Final gegen Lugano zum Break und damit zur 2:1-Führung. Dabei dachte Scherwey zuerst, der Puck sei von der Latte auf die Tribüne geflogen.

«Ich hörte, dass ich die Latte getroffen hatte und dachte, der Puck sei vor dort sicher auf die Tribüne geflogen. Aber dann sah ich den Schiedsrichter, der Tor anzeigte», beschrieb Tristan Scherwey die entscheidende Szene.

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Scherweys Siegtor in der Verlängerung.
streamable

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Wie schon vor zwei Tagen in Bern, als Thomas Rüfenacht kurz vor Schluss der regulären Spielzeit zum 1:0 traf, entschied einer von Berns Vorkämpfern die Partie. Für Scherwey war es bereits das zweite Siegestor in einer Verlängerung. In der Halbfinalserie gegen Davos hatte er in Spiel 4 zum 3:2 für Bern getroffen.

Bern errang neun seiner zehn Playoff-Siege mit nur einem Tor Unterschied. Am Dienstag in Lugano setzten sich die Berner zum fünften Mal entweder in der Overtime (4) oder in einem Penaltyschiessen (1) durch.

«Das Schwierigste kommt noch»

Ist nun mit der Eroberung des Heimvorteils das schwierigste Stück auf dem Weg zum Titelgewinn zurückgelegt? Scherwey: «Das Break ist zwar geschafft, das Schwierigste kommt aber noch auf uns zu. In der Verlängerung haben wir Gas gegeben und das Glück erzwungen. Das müssen wir auch am Samstag im eigenen Stadion wieder so machen.»

Berns Tristan Scherwey im dritten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem SC Bern, in der Resega Halle in Lugano, am Donnerstag, 7. April 2016. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

Scherwey zeigte vor seinem Overtime-Treffer eine eher unauffällige Partie.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Lugano verlor zum zweiten Mal hintereinander in der Schlussphase einen Final. Die Luganesi haderten erneut mit den Referees. Damien Brunner wartete kurz vor Schluss vergebens auf den Penaltypfiff, als ihm mit einem einhändigen Stockschlag Simon Mosers solo vor dem Tor der Stock aus der Hand geschlagen wurde. Immerhin ist jetzt die Ausgangslage klar. Luganos Trainer Doug Shedden: «Wir müssen am Samstag nach Bern fahren und ein Auswärtsspiel gewinnen!» (pre/sda)

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • der bergdoktor 08.04.2016 07:57
    Highlight Highlight Der Schuss ging von Anfang an rein! Schaut euch die Wiederholung nochmals genau an, der Puck prallt von der senkrechten Verstrebung zurück an Merzlikins Allerwertesten und wieder ins Tor. Und noch zur Szene von Moser. Wie Brunner bereits im Interview fair erwähnt, kommt es nur zu dieser Szene, da Sekunden vorher ein Stockschlag von Bertaggia an Krüger auch nicht geahndet wird. Also alles gleicht sich irgendwo aus! Letztendlich ist der Sieg auch nicht gestohlen. Die ordentliche Spielzeit war ausgeglichen aber in der Verlängerung hat nur noch eine Mannschaft gespielt!
    • Turist 08.04.2016 23:33
      Highlight Highlight Habe mich gestern auch sehr gewundert, dass niemand beim SRF gesehen hat, dass der Puck die Latte zwar berührte, dann aber direkt im Tor landete und von der hinteren Torstange zurück an Merzlikins flog, von wo aus die Scheibe erneut ins Tor kullerte.

      Aus der Sicht der Hintertorkamera ist das eigentlich gar nicht zu übersehen... Trotzdem sah es keiner unserer super Sportreporter...


Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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