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Switzerland's Samuel Kreis during the warm up prior to the Ice Hockey Deutschland Cup match between Slovakia and Switzerland at the Koenig Palast stadium in Krefeld, Germany, on Thursday, November 8, 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Samuel Kreis war am Deutschland Cup einer der besten Spieler. Bild: KEYSTONE

Samuel Kreis hat dem SC Bern abgesagt und in Biel verlängert

Eine bittere Transferniederlage für den SC Bern. Nationalverteidiger Samuel Kreis (24) kehrt nicht zurück. Er hat für zwei weitere Jahre in Biel unterschrieben.



Unter dem unerbittlichen SCB-Meistertrainer Kari Jalonen war er nicht gut genug für die höchste Liga. Der Finne gewährte ihm in der Saison 2016/17 gerade mal 6:49 Minuten Eiszeit und schob ihn zeitweise nach Olten ab.

Kari Jalonen, coach du SC Bern, reagit, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le SC Bern, SCB, ce mercredi 3 octobre 2018 a la patinoire des Vernets a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

SCB-Trainer Kari Jalonen. Bild: KEYSTONE

Mit der Flucht zum EHC Biel hat Samuel Kreis im Frühjahr 2017 seine Karriere gerettet. In Biel ist er innert kürzester Zeit zum Nationalverteidiger gereift. Beim Deutschland Cup war er Anfang November einer der Besten. In der laufenden Saison hat er für Biel in 19 Partien zwei Tore und fünf Assists gebucht. Bei 17:03 Minuten Eiszeit pro Spiel.

Der Vertrag des ehemaligen SCB-Juniors läuft im nächsten Frühjahr aus. Er war auf dem aktuellen Transfermarkt einer der begehrtesten Spieler und hatte mehrere hoch dotierte Offerten auf dem Schreibtisch. Natürlich auch eine vom SC Bern.

Für SCB-Sportchef Alex Chatelain, der erfolgreich die Biebers, Sciaronis und Grassis dieser Welt transferiert, wäre die Rückkehr von Samuel Kreis ein ganz, ganz wichtiger Prestigeerfolg gewesen. Und für den SCB eine enorme Verstärkung und Bereicherung.

Alex Chatelain, General Manager des SC Bern, spricht waehrend einer Vorsaison-Medienkonferenz des SC Bern, am Montag, 5. September 2016, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SCB-Sportchef Alex Chatelain. Bild: KEYSTONE

Samuel Kreis ist ein moderner Verteidiger. Smart, scheibensicher, beweglich. Er ist einer der wenigen Verteidiger, die mit dem Puck umgehen wie mit einem Hund. Einen Hund schlägt man nicht. Einen Hund dressiert man. Damit er dorthin geht, wohin man ihn schickt, und zu einem kommt, wenn man es will.

Cheftrainer Antti Toermaenen reagiert waehrend dem Swiss Ice Hockey Cup halbfinale zwischen den HC Biel und dem HC Davos, am Donnerstag, 4. Januar 2018, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Anthony Anex)

EHC-Biel-Coach Antti Törmänen. Bild: KEYSTONE

Samuel Kreis ist ein Herzstück in Biels hoch entwickeltem «totalem» Lauf-, Tempo- und Kreisel-Hockey. Antti Törmänen braucht bei seinem hochentwickelten Spiel Verteidiger, die das Spiel lesen, die freien Räume sehen und nützen und die den Puck exakt und gut getimt passen können.

Stades de Bienne:

«Ich habe mich entschieden» sagte Samuel Kreis nach dem 4:2-Sieg über die ZSC Lions. «Ich wollte die Sache nicht mehr weiter hinausschieben und meine Zukunft regeln. Ich habe mir die Sache gut überlegt. Wir haben aber Stillschweigen vereinbart. Mein künftiger Arbeitgeber wird nächste Woche kommunizieren.»

Biels, Samuel Kreis, rechts, kaempft um den Puck, gegen Lions Topscorer Denis Holenstein, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen dem EHC Biel und den ZSC Lions, am Samstag 1. Dezember 2018 in der Tissot Arena in Biel. (PPR /Marcel Bieri)

Samuel Kreis kämpft gegen Denis Hollenstein um den Puck.  Bild: PPR

Tja, der künftige Arbeitgeber ist nicht der SC Bern. Der künftige Arbeitgeber ist der bisherige. Der EHC Biel. Samuel Kreis hat um zwei Jahre bis 2021 verlängert.

Ein grosser Transfersieg für die Bieler. Wenn sie sich an der Spitze etablieren wollen, dann müssen sie dazu in der Lage sein, Spieler wie Samuel Kreis halten zu können.

Es ist auch ein weiser Entscheid des Nationalverteidigers. Unter Antti Törmänen kann er noch besser, kann er noch besser werden. Nach der Vertragsverlängerung ist die Frage nicht mehr, ob er zu WM-Einsätzen kommen wird. Sondern nur noch wann.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bieler95 03.12.2018 11:24
    Highlight Highlight Danke Sämi 💪🏻💪🏻 Und jetzt noch ein paar gute Spieler für nächste Saison und es kommt wieder gut. Allez Bienne ❤️💛
  • T. aus B. 02.12.2018 17:37
    Highlight Highlight Es ist noch nicht lange her, da war Sven Leuenberger der ewige Buhmann. Die Titel 2010 und 2013 hin oder her. 2014 mit den Playouts war er der *Depp* schlechthin und es wurde ihm unterstellt, er kriege keinen Transfer hin.
    Dies nur zur Einordnung. Wenn man zudem sieht, wie bisher die anderen ‚Grossen‘ mit Ausnahme Zug unterwegs sind, ist es im Zusammenhang mit Bern wie so oft Genöle auf hohem Niveau. Die letzten 2,5 Jahre gibt’s sportlich (NL) nicht viel zu maulen. Sportchef, Jalonen u.a. ‚Schuldige‘ hin oder her. Und was in 12 Monaten ist (Goalielösung z.B.), wird man sehen.
  • länzu 02.12.2018 14:46
    Highlight Highlight Bravo Sämi Kreis. Das ist ein weiser Entscheid. In Bern wärst du unter Jalonen so oder so in den dritten oder vierten Block verbannt worden, weil er nicht gerne etwas wechselt. Die Nati wäre weit weg gewesen. Und bei Biel hast du eideutig den besseren Coach, der das modernere Hockey spielt. Weiterhin viel Erfolg mit dem EHCB.
  • Couleur 02.12.2018 14:33
    Highlight Highlight "Für SCB-Sportchef Alex Chatelain, der erfolgreich die Biebers, Sciaronis und Grassis dieser Welt transferiert..."

    Da hat der Eismeister aber ganz tief in der Sarkasmusschublade gewühlt :-)
  • 00892-B 02.12.2018 14:29
    Highlight Highlight Mich würde die Quelle von KZ noch interessieren. Wenn Kreis selbst sagt, es wurde Stillschweigen vereinbart.
    • hanibal79 02.12.2018 16:49
      Highlight Highlight Vielleicht konnte ja sein Agent nicht das Maul halten. Oder der Steinegger konnte sich nicht mehr an die Vereinbarung erinnern. Eine weitere Möglichkeit ist noch, dass es sich um Fake News handelt und Kreis nächstes Jahr in Lausanne sein Glück sucht. Wäre ja nicht der Erste und in Lausanne kennen die Spieler den Wert des Geldes noch.
  • Mighty 02.12.2018 13:03
    Highlight Highlight Sorry, aber es war wohl klar das Kreis nicht zurück nach Bern kommt solange Jalonen Trainer ist..
    • schwiizermeischterevz 02.12.2018 14:12
      Highlight Highlight ist sein vertrag auch für die nati b gültig?
  • BeatBox 02.12.2018 12:51
    Highlight Highlight Gut so, vielleicht wird er in den nächsten Jahren auch auf den Boden seiner spielerischen Fähigkeiten runtergeholt. Ich konnte das Cabaret um ihn nicht verstehen, und Nati Verteidiger ist im System Fischer mittlerweile ja fast jeder. Ein guter erster Pass ist für einen Verteidiger wichtig, aber die Defensivarbeit ist halt immer noch zentral und da hat Kreis noch viel zu lernen!
    • Dynamischer-Muzzi 02.12.2018 14:06
      Highlight Highlight Ach freu ich mich darauf, wenn sich Sämu in der Nati fest spielt und dein Kommentar zeigt, welch geistiges Kind dahinter steckt.
      Klar muss er noch einiges lernen, aber das wird er in Biel machen und sich somit auf in der Nati fest spielen.
      Viel wichtiger ist aber, dass er sich nicht von der dicken Kohle locken lässt, sondern weiß was er in und an Biel hat.
    • MARC AUREL 02.12.2018 18:52
      Highlight Highlight Keine Angst Muzzi wenn Kreis gut genug ist wird der verlorene Sohn zurückkehren in @ Jahren!
    • Dynamischer-Muzzi 02.12.2018 19:58
      Highlight Highlight So in 12 Jahren, um seine Karriere zu beenden vielleicht Marc, da habe ich überhaupt nichts dagegen. Er hat sich aber für eine Zukunft mit Spielpraxis und der Chance für die Nati entschieden und die liegt für ihn klar in Biel.
      Er hat keinen Bock auf langweiliges Ergebnishockey, sondern will Powerhockey mit Spass spielen 😋
    Weitere Antworten anzeigen
  • goldmandli 02.12.2018 12:26
    Highlight Highlight Das freut mich für die Bieler. Insbesondere nachdem sie schon Pedretti und Diem verloren haben.

    Ausserdem würde ich mal behaupten, dass ein Spieler wie Kreis vor 2 Jahren unter den Radar gefallen wäre, wären 6 Ausländer in der Liga erlaubt.
  • N. Y. P. 02.12.2018 11:58
    Highlight Highlight Schöne Geschichte.

    Samuel Kreis zeigt so auch Dankbarkeit gegenüber Biel.

    Antti Tormänen hat es ausgezeichnet hingekriegt, aus "war nicht gut genug für" - Spielern ein tolles Team zusammenzuzimmern, das Tempohockey zelebriert.

    Es wirft aber auch ein schlechtes Licht auf SCB-Meistertrainer Kari Jalonen. Kann er nur mit fertigen Spielern Erfolg haben ?
    • Toddyboy 02.12.2018 15:57
      Highlight Highlight Er war ja hauptsächlich ein hochdekorierter Nationaltrainer... Dies erklärt genau diese Tatsache!
    • Freilos 02.12.2018 16:48
      Highlight Highlight Ich meine mich zu erinnern, dass Klaus Zaugg uns den Kari als den Finnischen Arno Del Curto präsentiert hat, den besten Trainer in Europa. Ich denke er ist eher die finnische Antwort auf Harold Kreis.
    • Apfel Birne 03.12.2018 13:15
      Highlight Highlight Ja er ist auch sehr erfolgreich... aber keine Frage er setzt viel zu wenig auf die Jungen was mich als Fan extrem nervt...
  • Tikkanen 02.12.2018 11:53
    Highlight Highlight ...Chlöisu, bitte jetzt den Druck auf den unfähigen Chalet erhöhen🤔Als Spieler eine Randerscheinung, als Sportchef schlichtweg unbrauchbar🤢 Derweil die halbe Hockeyschweiz aufrüstet kann der Lotter-Alex nicht mal mehr Eigengewächse zurück in Europas Hockeyhauptstadt holen🤢
    Lösung: Laser kann nach Davos und bringt die Murmeli wieder in die Spur, AdC wird sich als GM und Sportchef in Bern um die 1. Mannschaft kümmern und dazu Future strategisch leiten👍🏻 U drüber usä auch gleich noch dem Käru sein mittlerweile überhand nehmendes Resultathockey abgewöhnen😋🍷
    • manolo 02.12.2018 15:58
      Highlight Highlight @ tik... Du bist und bleibst ein Wetterschmöcker !
    • HotIce 02.12.2018 16:08
      Highlight Highlight Schau an. Tikkanen kann auch konstruktiv 😲
      Wenigstens ein bisschen. 😉
    • mukeleven 02.12.2018 16:40
      Highlight Highlight ooops - es scheint so als ob bern ein auslaufmodell wird...
      tja - laser will niemand in davos - und arno ziehts wenn ueberhaupt richtung palmen ins gemachte bett von vicky - auch habisreutinger und ireland sind auslaufmodelle, genauso wie der langeweile-käru.
      so schnell verliert ein club wie der SCB an sex-appeal.
      ja nu, als kleiner trost werden die hirschmedailons ja bald gereicht....
      btw: arno zieht gerade inkognito in amsterdam um die häuser...

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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