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Die Spieler des FC Basel bejubeln den 19. Schweizer MeisterTitel nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Sion, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 30. April 2016. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Die Spieler freuen sich über den 19. Meistertitel des FC Basel, den 7. in Serie.
Bild: KEYSTONE

Der Kübel geht wieder nach Basel – das sind die wichtigsten Fakten und besten Tweets zum Titel

Es war wie fast immer in den letzten Jahren ein Titel mit Ankündigung. Die siebte Meistertrophäe in Serie war trotzdem eine bemerkenswerte Machtdemonstration des FC Basel. Die wichtigsten Fakten und besten Tweets zum 7. Titel in Serie.



Der 19. Meistertitel

Meistertitel des FC Basel: 1953, 1967, 1969, 1970, 1972, 1973, 1977, 1980, 2002, 2004, 2005, 2008, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016.

Noch nie hat eine Schweizer Mannschaft die heimische Liga so deutlich dominiert wie der FC Basel in den letzten Jahren. Er ist mittlerweile bei 19 Meistertiteln angekommen, und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis er die Rekordmarke der Grasshoppers (27) überbietet.

Von den letzten 15 Meisterschaften entschied der FCB elf für sich. Nur die Grasshoppers (2003) und der FC Zürich (2006, 2007, 2009) konnten die Dominanz zwischenzeitlich brechen. In den letzten sieben Jahren regierte nur noch Rotblau.

Die Meistertitel seit der Jahrtausendwende

2002 in der 11. Runde (NLA-Finalrunde) mit Christian Gross
2004 in der 32. Runde mit Christian Gross
2005 in der 33. Runde mit Christian Gross
2008 in der 36. Runde mit Christian Gross
2010 in der 36. Runde mit Thorsten Fink
2011 in der 36. Runde mit Thorsten Fink
2012 in der 31. Runde mit Heiko Vogel
2013 in der 36. Runde mit Murat Yakin
2014 in der 35. Runde mit Murat Yakin
2015 in der 33. Runde mit Paulo Sousa
2016 in der 31. Runde mit Urs Fischer

Die Basler Helden

Kader FC Basel

Tor: Tomas Vaclik (Tsch/27). Germano Vailati (35). Dario Thürkauf (19).
Verteidigung: Manuel Akanji (20), Naser Aliji (ALB/22), Philipp Degen (33), Daniel Hoegh (DEN/25), Michael Lang (25), Behrang Safari (SWE/31), Walter Samuel (ARG/Sp/38), Marek Suchy (CZE/28), Adama Traoré (CIV/26).
Mittelfeld: Jean-Paul Boëtius (NED/22), Birkir Bjarnason (ISL/27), Davide Callà (31), Matias Delgado (ARG/33), Alexander Fransson (SWE/22), Renato Steffen (24), Taulant Xhaka (ALB/25), Luca Zuffi (26).
Sturm: Breel Embolo (19), Nicolas Hunziker (20), Cedric Itten (19), Marc Janko (AUT/32), Andraz Sporar (SLO/22).
Im Verlauf der Saison abgegebene Spieler: Albian Ajeti (19; Augsburg), Mohamed Elneny (EGY/23/Arsenal), Shkelzen Gashi (ALB/27/Colorado), Yoichiro Kakitani (JPN/26/Cerezo Osaka), Zdravko Kuzmanovic (SRB/28/leihweise Udinese), Mirko Salvi (22/leihweise Lugano).
Trainer: Urs Fischer (50) - Assistenten: Marco Walker (45), Markus Hoffmann (AUT/43), Massimo Colomba (38), Michael Müller (33). - Sportchef: Georg Heitz (45). - Präsident: Bernhard Heusler (52).

Die längsten Meisterserien in Europa

Sieben Titel in Folge ist auch für den Klub, der sich wirtschaftlich in anderen Sphären bewegt als die heimische Konkurrenz, eine ausserordentliche Leistung.

In den Meisterschaften der im UEFA-Ranking in den Top 15 geführten Ländern gelang eine solche oder bessere Erfolgsserie nur Lyon in Frankreich (sieben Mal von 2001 bis 2008), Dynamo Kiew in der Ukraine (neun Mal von 1992 bis 2001) und Olympiakos Piräus in Griechenland (sieben Mal von 1997 bis 2003).

14 Titel: Skonto Riga, Lettland (1991-2004)
13 Titel: Lincoln, Gibraltar (2003-2015), Rosenborg Trondheim, Norwegen (1992-2004)
10 Titel: BATE Borissow, Weissrussland (2006 - 2015), Dinamo Zagreb, Kroatien (2006-2015), Sherrif Tiraspol, Moldawien (2001-2010), Pjunik Jerewan, Armenien (2001-2010), Dynamo Tiflis, Georgien (1990-1999), BFC Dynamo Berlin, DDR (1979-1988), MTK Budapest (1917-1925)
9 Titel: Glasgow Rangers, Schottland (1989-1997), Celtic Glasgow, Schottland (1966-1974), Glacis United, Gibraltar (1966-1974), Dynamo Kiew, Ukraine (1993-2001), ZSKA Sofia (1954-1962)
7 Titel: Basel, Schweiz (2010-2016), Lyon, Frankreich (2002-2008)

Der FC Basel feiert sich selbst

Auch die Konkurrenz gratuliert

Dass der FC Basel in dieser Saison so ungefährdet zum Titel marschieren würde, war trotz seiner Favoritenrolle nicht vorauszusehen. Vor allem die Young Boys schienen gerüstet, um Widerstand zu leisten. Den Bernern wurde aber der schlechte Start in die Meisterschaft zum Verhängnis. Schon nach sieben Runden hatten sie zwölf Punkte Rückstand auf die Basler. Ein Handicap, das nicht mehr gut zu machen war.

Ein anderer FCB hat es heute vergeigt

Meisterliche Reime. Nicht.

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