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epa07236003 Xherdan Shaqiri of Liverpool celebrates after scoring during the English Premier League soccer match between Liverpool FC and Manchester United FC at Anfield in Liverpool, Britain, 16 December 2018.  EPA/PETER POWELL EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications.

Ob Shaqiri bei einem Torerfolg gegen die Bayern jubeln wird, weiss er noch nicht. Bild: EPA/EPA

Shaqiri vor dem Champions-League-Duell mit seinem Ex-Klub: «Die Bayern sind Favorit»



Morgen trifft Xherdan Shaqiri mit dem FC Liverpool im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League auf seinen Ex-Klub Bayern München. Für den Schweizer Nationalspieler natürlich eine ganz besondere Affiche. Im Interview mit Sport1 hat sich der «Kraftwürfel» aber nicht nur über die Bayern, sondern auch zu Jürgen Klopp und seinem Transfer zu Liverpool geäussert.

Shaqiri über ...

... das Duell mit den Bayern:

«Ich wusste sofort, dass das eine schwierige, aber interessante Herausforderung wird. Wir werden versuchen, die Schwächen der Bayern auszunutzen, und wollen wieder ins Finale kommen – wie im letzten Jahr. Die Bayern waren mein Wunschlos.»

... die Favoritenrolle:

«Ich würde den Bayern die Favoritenrolle zuschieben. Sie sind seit Jahren vielleicht der beste Klub der Welt. Sie spielen immer um Titel. Liverpool ist aber auf dem besten Weg, da hinzukommen, wo die Bayern schon sind.»

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Shaqiri zeigt Sport1 sein Zuhause. Video: YouTube/SPORT1

... einen möglichen Torerfolg gegen die Bayern:

«Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn ich in der Allianz Arena ein Tor schiessen würde. Oder an der Anfield Road. Mir ist eigentlich egal, wo ich treffe. Aber gegen die Bayern wäre es doppelt speziell. Ob ich jubeln würde, kann isch jetzt noch nicht beantworten. Das entscheide ich je nach Laune. Aber es wird sicher schwierig für mich sein, zu jubeln.»

... seine Zeit bei Bayern München:

«Ich habe durchweg positive Erinnerungen an München. Die bislang beste Zeit meiner Karriere hatte ich bei den Bayern. Es waren zweieinhalb wirklich schöne Jahre, mit vielen Titeln und Emotionen. Ich habe damals sehr viel gelernt. Nicht nur sportlich, sondern auch menschlich. Und ich habe viele Freunde gewonnen. Jedes Mal, wenn ich nach München zurückkomme, fühle ich mich wie zu Hause.»

... eine mögliche Rückkehr zu den Bayern:

«Eine Rückkehr zu den Bayern ist für mich total vorstellbar, denn ich trage die Bayern immer in meinem Herzen. Würden sie mich wieder anrufen, wäre das sicher interessant und emotional für mich. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Rückkehr jedoch unvorstellbar, da ich aus meiner Sicht beim für mich perfekten Verein unter der perfekten Führung bin.»

... Trainer Jürgen Klopp:

«Er hat bei diesem grossen Klub einiges verändert. Wenn ich ins Training komme, sehe ich auch die Leute, die etwa in der Küche arbeiten. Sie lieben ihn, weil er so freundlich und bodenständig ist und mit jedem spricht. Das zeichnet den Charakter eines Menschen aus. Einen super Charakter zu haben, ist das Wichtigste. Damit kann man vieles erreichen im Leben. Er versteht halt nicht nur viel vom Fussball, sondern ist auch menschlich sehr gut.»

Liverpool's coach Juergen Klopp, left, speaks to Liverpool's Xherdan Shaqiri during the English Premier League soccer match between West Ham United and Liverpool at the London Stadium in London, Monday, Feb. 4, 2019.(AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Klopp und Shaqiri – nicht immer scheinen sie einer Meinung zu sein. Bild: AP/AP

... seinen Wechsel zu Liverpool:

«Ich hatte bei Stoke City drei schöne Jahre. Sie gaben mir die Chance, Premier League zu spielen. Aber wir sind leider abgestiegen. Darüber war ich sehr enttäuscht, denn das hat der Verein nicht verdient. Ich wollte dann aber eine neue Herausforderung und hatte die Möglichkeit mit Liverpool. Jürgen hat mich angerufen und wollte mich unbedingt im Team haben. Ich habe dann auch nicht lange gezögert, weil ich unbedingt unter ihm in diesem tollen Verein spielen wollte.»

... den Anruf von Klopp:

«Mein Bruder Erdin kündigte mir seinen Anruf an. Dann schrieb mir Jürgen eine SMS und fragte, ob ich per Facetime erreichbar sei. Dann habe ich geschrieben: ‹Klar.› Also rief er mich beim ersten Telefonat mit Facetime an. Das war lustig.»

(pre)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Frangelico 18.02.2019 13:00
    Highlight Highlight Zu sagen Bayern ist Favorit ist ja auch keine gute Einstellung dem Fc. Liverpool gegenüber
    • Raembe 18.02.2019 16:56
      Highlight Highlight So funktioniert Fussball vor grossen Spielen, niemand will die Favoritenrolle.
  • IFIRIAINIZI 18.02.2019 12:03
    Highlight Highlight Das Sofa und dieser Teppich dazu... 🤢
    • Ron John 18.02.2019 18:41
      Highlight Highlight Balkan Style....
  • R10 18.02.2019 11:11
    Highlight Highlight Ich habe den ganzen letzten Sommer über gehofft, dass Bayern Shaqiri verpflichtet. Schade wurde daraus nichts.
    Er geniesst bei Bayern, gerade auch bei den Fans, immer noch einen sehr guten Ruf und sein damaliger Beitrag zum Triple war grösser, als viele hier in der Schweiz denken mögen.
    • fuego 18.02.2019 11:27
      Highlight Highlight Mein Gott bin ich froh ging der nicht wieder zu den Bauern. Ich drücke Liverpool die Daumen und hoffe sie ziehen den Bayern die Lederhosen aus!
    • R10 18.02.2019 12:51
      Highlight Highlight Warum sollte er auch zu den Bauern gehen? Er befindet sich im besten Fussballalter und kann sicher noch 6-7 Jahre spielen und Millionen verdienen.
      Da wäre er ja schön blöd, wenn er jetzt schon zum Kühe melken übergehen würde, während er selbiges auch noch ein bisschen mit dem Portemonnaie der Fenway Gruppe machen kann.
    • fuego 18.02.2019 13:14
      Highlight Highlight Nicht schlecht gekontert hahaha. Musste schmunzeln.

      Aber ich hoffe du weisst was ich meine...

      Bayern = Bauern
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