DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Video: watson

Fluchender Haaland und Megafon-Mané – die Highlights des Fussball-Wochenendes

Erling Haaland gibt auch in England unterhaltsame Interviews und Sadio Mané schreit sich in die Herzen der Bayern-Fans. Das sind die etwas anderen Highlights des Fussball-Wochenendes.
08.08.2022, 11:1808.08.2022, 13:06

Megafon-Mané

Das nennt man wohl einen gelungenen Einstand: Keine 30 Minuten brauchte Sadio Mané, um seinen ersten Bundesliga-Treffer zu erzielen. Beim 6:1 bei Eintracht Frankfurt traf der neue Bayern-Star per Kopf zum 3:0. Das alleine hätte schon gereicht, um sich in die Herzen der Fans des Rekordmeisters zu spielen. Doch nach dem Spiel setzte der 30-jährige Senegalese noch einen drauf: Als einziger Bayern-Spieler kletterte er vor den Fans auf den Zaun und heizte die mitgereisten Münchner kurzzeitig sogar mit einem Megafon weiter an.

Video: watson

Haaland bleibt Haaland

Auch Erling Haaland feierte ein erfolgreiches Debüt. Der norwegische Stürmer erzielte beim 2:0-Sieg gegen West Ham beide Tore. Den Elfmeter, den er zum 1:0 verwandelte, holte er gleich selbst raus. Nach seinem ersten Ligaauftritt im Trikot von Manchester City bewies der 22-Jährige dann, dass auch in England unterhaltsame Interviews mit ihm zu erwarten sind.

Das 1:0 von Erling Haaland per Penalty.Video: streamja
Der zweite Treffer nach herrlichem Pass von De Bruyne.Video: streamja

Angesprochen auf eine vergebene Chance und den damit verpassten Hattrick sagte er: «Ja, das ist ein bisschen Scheisse.» Als der Reporter ihn darauf hinwies, dass er nicht fluchen sollte, entschuldigte sich Haaland, bevor ihm das Wort erneut rausrutschte. Am Ende verabschiedete er sich mit den Worten: «Es sind nun bereits 30 Minuten vergangen, seit ich das letzte Mal getroffen habe. Ich muss also weitermachen.»

Video: watson

Der Neue rettet Liverpool

Liverpool tat sich zum Auftakt bei Aufsteiger Fulham überraschend schwer. Nach einem Treffer von Aleksandar Mitrovic lag das Team von Jürgen Klopp zur Halbzeit in Rückstand. In der 51. Minute kam dann Liverpools Rekordeinkauf Darwin Nunez und verwertete 13 Minuten später die Vorlage von Mohamed Salah zum 1:1.

Der erste Premier-League-Treffer von Darwin Nunez.Video: streamja

Weil Mitrovic aber noch einmal traf, brauchte es den Uruguayer erneut, damit Liverpool noch einen Punkt aus London mitnehmen konnte. In der 81. Minute revanchierte sich Nunez bei Salah und bereitete dessen Ausgleichstor vor. Ein 2:2 beim Aufsteiger ist für Liverpool zwar eine Enttäuschung, doch konnte immerhin der 23-jährige Stürmer überzeugen.

Verteidiger Bensebaini macht's wie Messi

Dass Ramy Bensebaini ein offensiv gefährlicher Aussenverteidiger ist, war bereits bekannt. Der Algerier in Diensten von Borussia Mönchengladbach erzielte in der letzten Saison sechs Tore in 24 Spielen und ist zudem ein sicherer Elfmeterschütze. So überraschte es auch nicht, dass er am Samstag auch gegen Hoffenheim traf. Wie er dies tat, sorgte trotzdem für Staunen: Bei einer Ecke kam der Ball zum 27-Jährigen, der am Fünfmeterraum zum Fallrückzieher ansetzte und so das 1:1 erzielte. Am Ende gewann Gladbach 3:1.

Das Tor von Ramy Bensebaini.Video: streamja

Bensebaini war aber nicht der Einzige, der am Wochenende mit einem Fallrückzieher aufwarten konnte. Lionel Messi gelang ebenfalls ein Tor auf diese Weise. Beim 5:0-Sieg gegen Clermont Foot setzte der PSG-Star den Schlusspunkt. Der Argentinier hatte zuvor bereits ein Tor erzielt und das 1:0 von Neymar vorbereitet.

Der Fallrückzieher von Lionel Messi.Video: streamable

Erster Lewandowski-Treffer für Barcelona

Auch wenn es nur ein Testspiel war, freute sich Robert Lewandowski besonders über diesen Treffer. Es war nämlich im vierten Testspiel sein erstes Tor im Trikot des FC Barcelona – noch dazu mit der Nummer 9 auf dem Rücken. Diese hatte bisher Memphis Depay, der den Verein aber wohl bald verlassen wird. Deshalb darf der polnische Stürmer mit seiner favorisierten Nummer auflaufen und muss nicht mehr die 12 auf dem Rücken tragen.

Lewandowskis erster Treffer für Barcelona.Video: streamable

Doch das Tor zum 1:0 gegen die UNAM Pumas im Gamper-Cup war auch sein erster Treffer im Camp Nou. Bei seinem ersten Auftritt im Stadion von Barcelona bereitete Lewandowski zudem zwei Treffer vor. Die Katalanen setzten sich 6:0 durch. Es ist jedoch weiterhin unklar, ob Barcelona seine Neuzugänge bis zum Saisonstart am nächsten Wochenende registrieren kann.

Müller zeigt Gnade mit der Eintracht

An einem 6:1-Sieg zum Auftakt kann man nicht viel aussetzen. Doch hätte das Ergebnis zugunsten der Bayern auch noch höher ausfallen können. In der 23. Minute hatte Thomas Müller nach einem Querpass von Serge Gnabry das ganze Tor vor sich, schaffte es aber nicht, den Ball darin unterzubringen. Noch leicht gestört vom Verteidiger stolperte schoss er diesen an den Pfosten. Von dort sprang er zurück an den Kopf des 32-Jährigen und dann ins Aus.

Die vergebene Chance von Thomas Müller.Video: streamja

Nach dem Spiel sagte Thomas Müller gegenüber «Sat.1»: «Ich habe es in dieser Situation schon kommen sehen, der Ball von Serge war etwas kurz und dann ist es so passiert. Im Internet kursiert vermutlich diese Szene schon.» Gnabry entschuldigte sich unter einem Instagram-Post von Müller für den etwas misslungenen Querpass.

Römische Fans sorgen für Gänsehaut

Eine solche Stimmung haben manche Teams nicht einmal bei Pflichtspielen: Beim Freundschaftsspiel zwischen der AS Roma und Schachtar Donezk sorgten die Fans aus der italienischen Hauptstadt für Gänsehaut-Stimmung pur. Davon zeigten sich selbst die Spieler wie Paulo Dybala, dem die Anhängerschaft des Klubs bereits einen unvergesslichen Empfang bereitet hatte, beeindruckt. Rom gewann das Spiel gegen Donezk mit 5:0.

Hradecky ist der Strafraum zu klein

Das sieht man auf diesem Niveau eigentlich nie. Lukas Hradecky, ein gestandener Bundesliga-Goalie mit 228 Einsätzen für Leverkusen und Frankfurt, nahm den Ball mit den Beinen im Sechszehner, aber den Armen ausserhalb des Strafraums in die Hände. Dafür zeigte ihm Schiedsrichter Felix Brych die Rote Karte und weil Leverkusen bereits fünfmal gewechselt hatte, musste Verteidiger Edmond Tapsoba für die restliche Zeit ins Tor. Am Ergebnis änderte dies aber nichts mehr: Das Team von Gerardo Seoane unterlag in Dortmund 0:1.

Die Szene im Video.Video: streamja

Brych gab nach dem Spiel gegenüber Sky zu: «Es tat mir fast ein bisschen leid, dass ich da so hart entscheiden musste.» Doch weil Hradeckys Handspiel eine klare Torchance verhinderte, ging es nicht anders. Hradecky erklärte, die Regel nicht genau gekannt zu haben: «Da hätte ich besser aufpassen sollen bei der Schiedsrichterschulung.»

Schärs strammer Schuss

Eigentlich ist Fabian Schär in der Innenverteidigung zu Hause. Dort ist der 30-jährige Ostschweizer bei Newcastle gesetzt. Doch neben seinen Leistungen in der Defensive kann Schär auch offensiv gefährlich sein. Am Samstag bewies er seine Schussstärke gegen Aufsteiger Nottingham Forest. Das 1:0 erzielte der 71-fache Nationalspieler mit einem Schuss aus rund 20 Metern. Newcastle gewann am Ende souverän mit 2:0.

Das Tor von Fabian Schär.Video: streamja
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die wichtigsten Transfers des Sommers 2022

1 / 69
Die wichtigsten Transfers des Sommers 2022
quelle: keystone / galatasaray press office / ho
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Schiri wird von Fussballerin in die

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
FIFA 23 – das musst du zum Release des neuen Fussball-Games wissen

Viele Gamer:innen haben darauf hingefiebert, jetzt ist es endlich so weit: Am Freitag, 30. September, erscheint «FIFA 23». Es ist der inzwischen 30. Teil der beliebten Fussball-Videospielreihe – und es ist gleichzeitig der Letzte, der den gewohnten Namen tragen wird. Weil sich Hersteller Electronic Arts und der Weltverband FIFA zerstritten haben, wird «FIFA» ab nächstem Jahr «EA Sports FC» heissen.

Zur Story