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Fenerbahce supporters cheer on the stands during the Champions League third qualifying round, second leg, soccer match between Fenerbahce and Benfica at the Sukru Saracoglu stadium in Istanbul, Tuesday, Aug. 14, 2018. (AP Photo/Lefteris Pitarakis)

Sie soll Michael Frey mit Toren happy machen: Fans von Fenerbahce.  Bild: AP

So «gut» steht's finanziell um Freys neuen Klub Fenerbahce Istanbul

Die «Süddeutsche Zeitung» befasst sich in einem Artikel zum türkischen Fussball auch mit Fenerbahce Istanbul, dem neuen Klub des Schweizer Stürmers Michael Frey, und dessen finanzieller Schieflage.



Im Artikel heisst es unter anderem: «Fenerbahce zum Beispiel bezahlte seinen Profis erst nach dem Wechsel im Präsidentenamt im Frühjahr die ausstehenden Gehälter für drei Monate.» Der Klub wolle eigentlich in eine neue Ära aufbrechen, nachdem die Mitglieder den skandalumwitterten Präsidenten Aziz Yildirim nach 20 Jahren abgewählt und Ali Koc ins Amt gehievt hatten.

Der Neue ist da: Michael Frey in Istanbul.

Das neue Kluboberhaupt entspringe einer der erfolgreichsten Unternehmer-Dynastien der Türkei. Aber Koc übernahm ein schweres Erbe, und besonders das Verpassen der Champions-League-Gruppenphase potenziert die Probleme.

Fenerbahces alte Führung veräusserte bereits die Einkünfte aus den Ticketverkäufen (bis 2021), den VIP-Logen, den Fernsehrechten, den Fenerium-Stores und der Werbung (bis 2023). Als eine seiner ersten Amtshandlungen spendete der neue Präsident Ali Koc dem Verein 50 Millionen Euro. Aber selbst diese immense Summe bietet angesichts der Gesamtverschuldung nur kurz eine Linderung.

Frey der teuerste Einkauf

Der Schuldenstand von Fenerbahce betrug – Stand Juni und damit noch vor Donald Trumps Einführung der Strafzölle gegen die Türkei – 1,75 Milliarden Lira. An diesem Mittwoch musste man knapp sieben Lira bezahlen, um einen Euro zu bekommen. Trumps Politik verschärft nur die selbst verschuldete Krise.

Die angespannte finanzielle Situation hatte auch Auswirkungen auf die Transfertätigkeiten von Fenerbahce. Mit knapp 3 Millionen Euro ist Michael Frey der teuerste Zugang des Klubs. Insgesamt gab Fenerbahce in diesem Sommer bloss etwas mehr als 9 Millionen Euro für neue Spieler aus. Vor einem Jahr war es doppelt so viel, 2015 waren es noch 40 Millionen Euro gewesen. (ram/sda)

Eigentlich wollten wir eine normale Repo machen, aber …

Video: watson/Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Herren 23.08.2018 20:18
    Highlight Highlight Gut möglich, dass wir ihn schon bald wieder in der Schweiz sehen werden, den Michi. Ich tippe mal auf St. Gallen ...
    • zellweger_fussballgott 23.08.2018 22:35
      Highlight Highlight Wohl kaum. Das würde nicht gut gehen, da Frey bei Luzern Tafer "kaputtgetreten" hat. Seither hat er ein sehr schlechtes Standing in der Ostschweiz.
    • Willy Tanner 24.08.2018 07:51
      Highlight Highlight Ah, St. Galler beschweren sich über einen der kaputttritt? St. Gallen war doch der Verein von Ertan Irizik!!!
  • c_meier 23.08.2018 19:53
    Highlight Highlight ich hoffe mal für Frey der Lohn wurde in Dollar oder Euro festgeschrieben und nicht in Lira.
    viel Glück aber Fortsetzung folgt nehm ich mal an....
    • Max Cherry 23.08.2018 21:54
      Highlight Highlight Wenn er sich dem Trainerstaff gegenüber so verhält wie mit Ludovic Magnin gibts wohl bald weder Euro noch Lira.
    • Max Dick 24.08.2018 08:36
      Highlight Highlight Ich hoffe für ihn, er wurde in Lira festgeschrieben :D
  • Couleur 23.08.2018 18:31
    Highlight Highlight Da haben sich zwei gefunden ;-)

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