Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Europa League, Qualifikation

FC Luzern – NK Osijek 2:1 (1:0), Hinspiel 0:2
Odds BK – FC Vaduz 1:0 (0:0), Hinspiel 0:1

epa06099833 Joao De Oliveira (C) from Luzern and Mateo Barac (L) from Osijek fight for the ball  during the UEFA Europa League second qualifying round, second leg soccer match between Switzerland's FC Luzern and Croatia's NK Osijek, in Lucerne, Switzerland, on Thursday, July 20, 2017.  EPA/URS FLUEELER

Die kroatischen Gegner bringen den FCL zum straucheln Bild: EPA/KEYSTONE

Luzern scheidet gegen Osijek aus – Vaduz scheitert ebenfalls in der Qualifikation

Dem FC Luzern gelingt im eigenen Stadion zwar ein 2:1-Erfolg gegen den NK Osijek, das Scheitern in der 2. Runde der Europa-League-Qualifikation ist allerdings nicht mehr abzuwenden. Auch Super-League-Absteiger Vaduz scheitert.



>>> Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

Als die Innerschweizer im Sog des brillanten Doppeltorschützen Tomi Juric und berauscht von ihrer vorübergehenden Euphorie der möglichen Wende entgegen stürmten, genügte ein Moment der Unachtsamkeit zum entscheidenden Tiefschlag. Osijeks Topskorer Muzafer Ejupi enteilte der aufgerückten Defensive und markierte das in der Gesamtabrechnung massgebende Auswärtstor (72.).

In der hektischen Schlussphase vor 8483 Anhängern war das fünfte Out in der Europa-League-Qualifikation in Serie trotz des ersten Heimsiegs im internationalen Rahmen seit fünf Jahren nicht mehr zu verhindern. Luzern hatte einen destruktiven Kontrahenten dominiert, schaffte es aber im Europacup zum 13. Mal nicht, eine Partie ohne Gegentor zu überstehen.

Flaschenwürfe in der Innenstadt

Unschöne Szenen spielten sich im Vorfeld der Partie in der Luzerner Innenstadt ab. Vor einem Fan-Lokal des FCL kam es zu einer Auseinandersetzung gewaltbereiter Anhänger beider Lager. Gemäss der «Luzerner Zeitung» schleuderten kroatische Krawallanten Glasflaschen in die Menge, bis die Polizei eingriff. In der Folge sollen sich auch Vermummte aus der FCL-Szene an den Ausschreitungen beteiligt haben.

Die Tore

abspielen

Juric trifft per Kopf zum 1:0. Video: streamable

abspielen

Juric erhöht auf 2:0. Video: streamable

abspielen

Das 2:1 durch Muzafer bricht Luzern das Genickt Video: streamable

Vaduz scheitert in Norwegen

Vaduz scheitert in der 2. Qualifikationsrunde der Europa League am norwegischen Vertreter Odd Skien. Dem 0:1 vor eigener Kulisse folgt im Norden nach ungenügender Vorstellung das gleiche Ergebnis. Für die uninspirierten Liechtensteiner war die erste Heimniederlage innerhalb von fünf Europacup-Saisons im wenig berauschenden Rückspiel vor knapp 2500 Zuschauern nicht mehr zu korrigieren - im Gegenteil: In der 82. Minute sorgte Stefan Mladenovic endgültig für Klarheit.

Der Super-League-Absteiger tat sich bei einem formschwachen Widersacher, der auf heimischer Meisterschafts-Bühne in der Krise steckt und in sieben sieglosen Runden nur zwei Treffer produzierte, abermals schwer. Gegen die robuste Defensive erspielte sich der FCV kaum eine Torchance. Drei Tage vor dem Challenge-League-Start in Wil kam die vergleichsweise erfahrene Offensive um den früheren YB-Professional Milan Gajic zu wenig auf Touren.

Die Telegramme

Luzern - Osijek 2:1 (1:0)
8483 Zuschauer. - SR Lundby (NOR).
Tore: 19. Juric 1:0. 62. Juric 2:0. 72. Ejupi 2:1.
Luzern: Omlin; Schwegler, Knezevic, Schmid, Lustenberger; Oliveira (61. Schürpf), Schneuwly, Custodio, Rodriguez (76. Jong); Itten (76. Demhasaj), Juric.
Bemerkungen: Luzern ohne Schulz (nicht spielberechtigt), Lucas, Arnold, Grether, Schindelholz (alle verletzt), Kryeziu (nicht im Kader).

Odd Skien - Vaduz 1:0 (0:0)
Skagerak Arena, Skien. - 2492 Zuschauer. - SR Vasic (SRB). -
Tor: 82. Mladenovic 1:0.
Vaduz: Jehle; von Niederhäusern, Bühler, Puljic, Borgmann; Kamber (46. Turkes), Muntwiler; Brunner, Gajic (78. Burgmeier), Schirinzi (68. Ciccone); Mathys.
Bemerkungen: Vaduz ohne Coulibaly, Jüllich, Costanzo, Kaufmann, Pfründer, Siegrist (alle verletzt), Sherko, Ospelt (nicht im Aufgebot).(abu/sda)

Die höchsten Transfersummen im Fussball in jedem Jahr seit 1980

Witziges zum Fussball

Axel Schwitsel und Co. – das sind die 23 besten #Hitzefussballer

Link zum Artikel

10 Memes, die das Transfer-Dilemma des FC Bayern beschreiben

Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

Link zum Artikel

Das sind die Trikots der neuen Fussball-Saison 2019/20 – das von Sion schlägt sie alle

Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

Link zum Artikel

Na, was fällt dir auf?

Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

Link zum Artikel

Diese 13 Amateur-Fussballer triffst du in JEDEM Trainingslager

Link zum Artikel

Diese Jubelgeste von US-Star Alex Morgan finden Engländer geschmacklos

Link zum Artikel

Das neueste Cover von «FourFourTwo» ist ein kniffliges Rätsel – schlägst du uns?

Link zum Artikel

Das sind die Top 25 der schrägsten Fussballer-Songs aller Zeiten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zum Tod von Diego Maradona: Wie die «Hand Gottes» zur Legende wurde

Diego Armando Maradona stirbt im Alter von 60 Jahren. Kein anderer Spieler hat je eine WM so dominiert wie Diego Maradona 1986. Die beiden Treffer gegen England haben ihn nicht nur in Argentinien zum Fussballgott gemacht.

Diego Maradonas Augen waren noch glasig, sagen diejenigen, die ihn an diesem 22. Juni 1986 in der Kabine haben sitzen sehen. Sein Lächeln sei steinern gewesen. Er war sich bewusst, dass er mit seinem Tor zum 2:0 gegen England einen Akt sublimer Kunst vollbracht hatte. Sublime Kunst bedeutet, etwas Grosses, Überwältigendes, das nur mit dem Gespür für das Aussergewöhnliche überhaupt verstanden und nicht wiederholt werden kann.

Das war sein sublimes Kunststück: Er startete in der eigenen …

Artikel lesen
Link zum Artikel