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Chef de Mission Ralph Stoeckli poses at the final media conference of Swiss Olympic in the House of Switzerland at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Sunday, February 25, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Höchst zufrieden: Chef de Mission Ralph Stöckli, der als Schweizer Medaillenziel «11 plus» ausgab. Bild: KEYSTONE

Das sind die 15 Schweizer Olympia-Medaillen von Pyeongchang

Nach einem harzigen Beginn löste sich der Knoten – und die Schweiz holte so viele Medaillen wie erst einmal, vor 30 Jahren in Calgary. 5x Gold, 6x Silber und 4x Bronze: Schweizer Athleten sorgten für erwartete, unerwartete und sogar sensationelle Podestplätze.



Silber für die Streithähne

Jenny Perret, left, and Martin Rios, right, of Switzerland pose with their silver medals at the House of Switzerland after the victory ceremony of the curling mixed doubles at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Wednesday, February 14, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Jenny Perret und Martin Rios gehen auf dem Eis nicht zimperlich miteinander um. Auf den Erfolg des Duos, das einst auch privat ein Paar war, hat der raue Umgangston keinen Einfluss. Der Glarner und die Seeländerin gewannen bei der olympischen Premiere des Mixed-Curlings Silber und bescherten der Schweiz die erste Medaille an diesen Spielen.

Bronze statt Gold

Bronze medalist in the men's downhill Beat Feuz, of Switzerland, smiles during the medals ceremony at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Thursday, Feb. 15, 2018. (AP Photo/Patrick Semansky)

Bild: AP

Beat Feuz war in der Abfahrt als Favorit angetreten und hatte sich selber Gold zum Ziel gesetzt. Entsprechend kam die Freude über die Bronzemedaille beim Emmentaler erst mit Verzögerung. Für den Olympiasieg war Feuz 18 Hundertstel zu langsam.

Das unerwartete Silber

epa06532119 Silver medal winner Beat Feuz of Switzerland during the medal ceremony for the men's Alpine Super-G competition at the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 16 February 2018.  EPA/VASSIL DONEV

Bild: EPA

24 Stunden nach der Abfahrt war die Gefühlswelt von Beat Feuz eine ganz andere. Die Silbermedaille im Super-G kam auch für ihn überraschend. Dass ihm diesmal nur 13 Hundertstel zu Gold fehlten, war dem Abfahrts-Weltmeister völlig egal.

Shiffrin bezwungen, Silber gewonnen

Silver medal, Wendy Holdener of Switzerland poses at the House of Switzerland after the women Alpine Skiing slalom race during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Friday, February 16, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Endlich hatte sie Mikaela Shiffrin in einem Slalom wieder einmal bezwungen. Zu Gold reichte es Wendy Holdener trotzdem nicht. Die nach dem ersten Lauf führende Schwyzerin gewann mit fünf Hundertsteln Rückstand auf die Schwedin Frida Hansdotter Silber. Mikaela Shiffrin verpasste als Vierte sogar die Podestplätze.

Der erste Hattrick

Gold medal, Dario Cologna of Switzerland celebrates at the House of Switzerland after the men Cross-Country Skiing 15 km free race during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Friday, February 16, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Nach dem enttäuschenden 6. Rang im Skiathlon zeigte Dario Cologna über 15 km allen den Meister. Der Münstertaler sicherte sich seine insgesamt vierte olympische Goldmedaille, die dritte in Folge über diese Distanz. Das hatte vor ihm noch keiner geschafft.

Der doppelte Coup

Silver medal winner Mathilde Gremaud of Switzerland, left, and Gold medal winner Sarah Hoefflin of Switzerland, right, celebrate at the House of Switzerland after the women Freestyle Skiing Slopestyle final during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 17, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

Sarah Höfflin und Mathilde Gremaud sorgten im Slopestyle-Wettkampf für einen veritablen Coup. Die Genferin und die Freiburgerin gewannen Gold und Silber. Die teaminterne Entscheidung fiel im dritten und letzten Durchgang, in dem Sarah Höfflin ihre Kollegin noch zu übertrumpfen vermochte.

Trumpf Bischofberger stach

Silver medalist Marc Bischofberger of Switzerland celebrates at the House of Switzerland after the Men Freestyle Skiing Ski Cross final during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Wednesday, February 21, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Skicross-Fahrer waren als starkes Quartett angereist, dem bei optimalem Verlauf jedem etwas Grosses zugetraut worden war. Gestochen hat der Trumpf Marc Bischofberger. Die Silbermedaille ist ein weiteres Indiz für die Leistungssteigerung des Appenzellers in diesem Winter. Zwei seiner drei Weltcup-Siege errang er in der aktuellen Saison.

Silber für den Grössten

Silver medalist Ramon Zenhaeusern of Switzerland celebrates during the victory ceremony on the Medal Plaza for the men alpine skiing slalom event at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Thursday, February 22, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Der Grösste war im Slalom völlig unerwartet der Zweitbeste. Der zwei Meter lange Ramon Zenhäusern lieferte eine Leistung ab, die ihm noch vor wenigen Wochen nur seine Begleiter im engsten Umfeld zugetraut hatten.

Fast wie in St.Moritz

Gold medal winner Michelle Gisin of Switzerland, left, and Bronze medal winner Wendy Holdener of Switzerland, right, pose at the House of Switzerland at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Thursday, February 22, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Ein Jahr nach dem Doppelerfolg an der WM in St.Moritz räumten Michelle Gisin und Wendy Holdener in der Kombination erneut ab – diesmal allerdings in geänderter Reihenfolge. Michelle Gisin, die WM-Zweite, wurde Olympiasiegerin, Wendy Holdener, die Weltmeisterin, gewann Bronze.

Nach der Enttäuschung Bronze

epa06558063 Bronze medalist Fanny Smith of Switzerland during the medal ceremony for the women's Freestyle Cross event at the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 23 February 2018.  EPA/DIEGO AZUBEL

Bild: EPA

In Sotschi war ihr lediglich der 7. Rang geblieben, nun holte Fanny Smith im Skicross Versäumtes nach. Die Waadtländerin gewann nach einem packenden Duell im Final gegen die schwedische Favoritin Sandra Näslund die Bronzemedaille.

Bronze nach Sieg gegen Kanada

SwitzerlandÕs Curling Bronze medal winners, Dominik Maerki,Claudio Paetz, Valentin Tanner, Benoit Schwarz, and Peter de Cruz, from left to right, celebrate at the House of Switzerland after the women Freestyle Skiing Ski Cross event during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 24, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Das Schweizer Curling-Quartett vom CC Genève sicherte sich Bronze in grossem Stil. Im Spiel um Platz 3 bezwangen Valentin Tanner, Peter De Cruz, Claudio Pätz und Benoît Schwarz Kanada. Es war die bereits siebente Schweizer Medaille seit Wiederaufnahme der Sportart ins olympische Programm vor 30 Jahren.

Der Lange war der Grösste

Team Switzerland, gold medalists in the alpine team event, pose during their medals ceremony at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Saturday, Feb. 24, 2018. (AP Photo/Patrick Semansky)

Bild: AP

Bei der Premiere des alpinen Team-Events war der Grösste der Grösste. Ramon Zenhäusern führte die Schweizer Equipe, zu der auch Daniel Yule, Denise Feierabend und Ersatzmann Luca Aerni gehörten, zusammen mit Wendy Holdener zu Gold. Der Walliser und die Schwyzerin entschieden alle vier Duelle für sich.

Sechs souveräne Schritte zum Gold

Gold medal winner Nevin Galmarini of Switzerland celebrates at the House of Switzerland after the Snowboard Parallel Slalom event during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 24, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Vier Jahre nach Silber in Sotschi wollte Snowboarder Nevin Galmarini im Riesenslalom Gold – und er gewann Gold. Der Engadiner tat dies in beeindruckender Manier. Galmarini, der schon in der Qualifikation der Schnellste war, spulte seine sechs Läufe souverän ab und blieb unangetastet. (ram/sda)

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