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Switzerland's Roger Federer  kisses the Men's Singles trophy after defeating   Australia's Mark Philippoussis in the  final of the All England Lawn Tennis Championships on the Centre Court at Wimbledon,  Sunday July 6, 2003.  Federer won the match 7-6 (7-5), 6-2, 7-6 (7-3). (KEYSTONE/AP Photo/Dave Caulkin)

Sicher einer seiner legendärsten Triumphe: 2003 gewinnt Federer erstmals Wimbledon. Bild: AP

Roger Federers 18 Jahre dauernde Reise vom ersten zum 100. Turniersieg

Roger Federer knackt in Dubai eine historische Marke: Er gewinnt seinen 100. Titel auf der Profitour. Im Final besiegt Federer den Griechen Stefanos Tsitsipas 6:4, 6:4.



6601 Tage oder 18 Jahre und einen Monat nach seinem ersten ist Roger Federer zu seinem 100. Turniersieg gekommen. Die Premiere feiert er am 4. Februar 2001 in Mailand dank einem Sieg gegen den Franzosen Julien Boutter.

«Das war eine lange, wunderbare Reise.»

Roger Federer

I26 - 20010204 - MILAN, ITALY : Swiss Roger Federer raises the trophy after winning the ATP tennis tournament in Milan 04 February 2001. Federer won against Frenchman Julien Boutter with 6-4, 7-6, 6-4. EPA PHOTO ANSA/DAL ZENNARO/DEF-BW

Seine erste Trophäe: Federer mit dem Siegerpokal von Mailand 2001. Bild: EPA ANSA

Den 10. Titel holte er zweieinhalb Jahre später. Ab dann ging die Titeljagd rasant vonstatten. Die nächsten 20 sicherte er sich in weniger als zwei Jahren – den 20. im September 2004 mit einem 6:0, 7:6, 6:0 gegen Lleyton Hewitt beim US Open, den 30. im Juli 2005 in Wimbledon gegen Andy Roddick.

2006 ein Dutzend Turniersiege

Im Schnitt gewann Federer seit der Premiere in Mailand alle zwei Monate eine Trophäe. Nur in einer Saison – 2016, als er nach Wimbledon das Tennis-Jahr verletzt abbrechen musste – blieb er ohne Titel. In diese Zeitspanne fällt auch seine längste Durststrecke: Sie dauerte von November 2015 bis Januar 2017 und endete mit dem Gewinn des Australian Open, seinem 89. Titel.

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Die Highlights vom Sieg heute gegen Tsitsipas. Video: YouTube/Tennis Time

Sein einträglichstes Jahr hatte Federer 2006, als er zu zwölf Turniersiegen kam, obwohl er vier Finals gegen Rafael Nadal verlor, darunter Dubai und das French Open, das einzige Major, das er in jener Saison nicht für sich entschied.

Alle Grand-Slam-Titel Federers

Turniersiege in 19 Ländern

Am häufigsten war Federer in Basel und Halle erfolgreich (je 9 Titel). In Dubai gewann er heute zum achten Mal und zum 71. Mal auf einem Hartplatz.

«Mit dem 100. Turniersieg ist definitiv ein Traum in Erfüllung gegangen.»

Roger Federer

In 19 verschiedenen Ländern sammelte er seine 100 Turniersiege. Am erfolgreichsten war er in den USA, wo er 22 Titel errang.

Knackt er auch noch Connors Rekordmarke?

Dass er die meisten seiner Erfolge bei den ganz grossen Anlässen feierte, macht das Erreichen der 100er-Marke noch bemerkenswerter. Nicht mal die Hälfte aller Titel gewann er auf 250er- und 500er-Stufe. 53 Titel feierte er bei Grand Slams, an den ATP Finals oder bei Masters-1000-Turnieren.

FILE - In this Sept. 2, 1991, file photo, Jimmy Connors returns a backhand during a fourth round match against Aaron Krickstein at the U.S. Open tennis tournament in New York.  Connors changed tennis' country-club image, but he'll be back in a genteel, exclusive setting Tuesday, Feb. 10, 2015,  for a private exhibition against Aaron Krickstein, his opponent in the memorable match at the U.S. Open more than 23 years ago.  (AP Photo/Peter Morgan, FIle)

Connors im Herbst seiner Karriere an den US Open 1991. Bild: AP

Als zweiter Spieler in der Open Era (seit 1968) hat Federer die 100er-Marke erreicht. Er liegt 20 Titel vor Rafael Nadal und 27 vor Novak Djokovic. Der einzige, der noch besser dasteht als der Basler, ist Jimmy Connors. Der Amerikaner, der noch bis 1996 vereinzelt auf der Tour spielte, gewann 109 Titel (zwischen 1972 und 1988).

«Ich bin glücklich, dass ich gesund bin und von meinem Team so gut unterstützt werde. Die 109 Siege von Connors sind nicht mein Ziel. Es geht nicht darum, jeden Rekord zu besitzen.»

Roger Federer

Seinen 100. Titel feierte Connors 1983 beim US Open, es war als 31-Jähriger sein achter und letzter Major-Triumph. 14 seiner Titel gewann er als über 30-Jähriger. Federer, der 20-fache Grand-Slam-Sieger, hat in Dubai den 33. Erfolg als Ü30-Spieler errungen. (ram/sda)

Wieder die Nummer 4

In der Weltrangliste stösst Roger Federer am Montag wieder auf Platz 4 vor. Er überholt Kei Nishikori, Kevin Anderson und Juan Martin Del Potro. Stefanos Tsitsipas stürmt erstmals und als erster Grieche überhaupt in die Top-Ten auf Platz 10.

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Mal ein anderes Highlight-Video: Federers bester Punkt jedes Jahres von 1998 bis 2018. Video: YouTube/HAM TENNIS

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Federers 100 Turniersiege

Roger Federer vs. Micky Maus: Das Dance-Off

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodman 02.03.2019 20:39
    Highlight Highlight 100 Titel! und

    "Am öftesten war Federer in Basel und Halle erfolgreich (je 9 Titel)"

    Das ich zwei solche Superlative noch erleben darf.:-)
  • feuseltier 02.03.2019 19:51
    Highlight Highlight Auf weitete mindst. 9 titeln 💪💪💪💪🎈🍻🎈🎈🎉🎉🎉😎😃 go for it
  • Charlie Brown 02.03.2019 19:16
    Highlight Highlight 🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆
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    • Shura 03.03.2019 09:19
      Highlight Highlight Einfach saaaagenhaft. 🐐🎾🏆 Wir freuen uns auf ein Weiteres Jahr. Danke Roger ❤️
    • Calvin Whatison 03.03.2019 12:14
      Highlight Highlight 💛💛💛💛💛💛💛💛💛💛
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Glanzleistung: Federer gibt nur vier Games ab und steht in Miami im Halbfinal

Roger Federer steht in Miami zum siebten Mal im Halbfinal. Der Basler setzt sich im Viertelfinal gegen den Südafrikaner Kevin Anderson nach einer grösstenteils überragenden Leistung 6:0, 6:4 durch.

Federer liegt weiterhin auf Kurs Richtung 101. Titel auf der ATP-Tour. Nachdem der 37-Jährige im Achtelfinal dem jungen Russen Daniil Medwedew keine Chance gelassen hatte, überzeugte er auch gegen den Routinier Anderson. Das hohe Tempo, das Federer von Beginn weg anschlug, überforderte sein Gegenüber lange Zeit komplett. Der dreifache Miami-Sieger leistete sich im ersten Satz kaum einen Fehler und brillierte gleich mit mehreren Zauberschlägen.

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