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«Trägst du lange Unterhosen?» – das kommt raus, wenn man einem Coach ein Mikrofon ansteckt



Der Schweizer Pay-TV-Sender «MySports» feierte gestern Abend eine interessante Premiere. Erstmals wurde im Schweizer Eishockey ein Trainer während des Spiels mit einem Mikrofon ausgerüstet. So war man beim Swiss-League-Derby zwischen dem EHC Olten und dem SC Langenthal hautnah an SCL-Coach Per «Pelle» Hanberg dran.

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Das Best-Of von Per Hanberg mit Mikrofon. Video: YouTube/MySports

Weil die Übertragung sich nicht nur auf die Momente an der Bande beschränkte, erhielt der Zuschauer so einige spannende Einblicke. Man sah, wie Coach Hanberg und sein Assistent Jeff Campbell in der Pause zur Mannschaft sprachen, oder in ihrem Büro das bisherige Spiel aufarbeiteten. So kritisierte Hanberg den Einsatz seiner Spieler: «Wir skaten nicht schnell genug. Wir sind immer zwei, drei Schritte hinter ihnen.»

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Hanberg und Assistent Campbell besprechen sich in der Pause. bild: screenshot mysports

Wenn sie sich mit ihrem Trainer unterhielten, hörte man auch, was die Spieler sagten. Interessant war beispielsweise der Input von Stürmer Nico Dünner. Offensichtlich genervt, beschwerte er sich beim Trainer über die Länge der Einsätze auf dem Eis: «Schon wieder zu lange! Die Einsätze sind immer zu lang. Und dann gibt es einen Konter.»

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Nico Dünner diskutiert mit Per Hanberg. bild: screenshot Mysports

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Die Highlights des gestrigen Derbys. Video: YouTube/MySports

Nicht alles, was besprochen wurde, hatte mit Eishockey zu tun. Beispielsweise merkte Hanberg an, dass es ziemlich frisch sei im Schoren an diesem Abend und er fragte Assistent Campbell: «Trägst du lange Unterhosen?» Tat dieser offenbar nicht.

Alles in allem war es eine gelungenen Premiere. Und auch für den SC Langenthal gab es etwas zu feiern. Sie schlugen Erzrivale Olten mit 3:0. Dennoch war Hanberg nach dem Spiel nicht restlos zufrieden: «Wir kamen nicht auf das Level, das wir eigentlich wollten», sagte er zu Jeff Campbell. Dieser stimmte zu: «Unser Goalie hat einfach besser gespielt. Wenn unser Powerplay funktioniert hätte, hätten wir 7:0 gewonnen.» (abu)

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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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