DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Britain's Geraint Thomas, wearing the overall leader's yellow jersey speeds to the finish line to win the twelfth stage of the Tour de France cycling race over 175.5 kilometers (109 miles) with start in Bourg-Saint-Maurice Les Arcs and Alpe d'Huez, France, Thursday, July 19, 2018. (AP Photo/Christophe Ena )

Geraint Thomas ist jetzt der erste Anwärter auf den Toursieg, auch wenn er das noch anders sieht. Bild: AP/AP

Leader Thomas gewinnt auf der Alpe d'Huez im Sprint und baut Vorsprung auf Froome aus

Geraint Thomas hat das Gelbe Trikot bei der Tour de France mit einem Sieg auf der Königsetappe nach Alpe d’Huez eindrucksvoll verteidigt. Titelverteidiger Chris Froome wird nur Vierter und verliert weiter Zeit.



War das die endgültige Wachablösung im Team Sky? Einen Tag, nachdem er mit seinem Etappensieg in La Rosière Espace San Bernardo das Gelbe Trikot übernommen hatte, hat der Waliser Geraint Thomas auch die Königsetappe der Tour de France gewonnen. Nach 175,5 Kilometern von Bourg-Saint-Maurice Les Arcs auf die legendäre Alpe d'Huez setzt sicht der Waliser im Sprint durch.

abspielen

Der Zielsprint auf der Alpe d'Huez. Video: streamable

Die Analyse:

Zweiter wird der Holländer Tom Dumoulin, Dritter der Franzose Romain Bardet, der im Aufstieg immer wieder angegriffen hatte, aber nicht entscheidend wegkam. Sky-Captain Chris Froome muss sich mit Rang vier begnügen, der wie Bardet 3 Sekunden nach Thomas über die Ziellinie fährt. Damit verliert der Titelverteidiger insgesamt 14 Sekunden auf seinen Teamkollegen. Dank seinem zweiten Etappensieg hintereinander liegt Thomas im Gesamtklassement nun 1:39 Minuten vor seinem Teamkollegen Froome und 1:50 Minuten vor Dumoulin.

«Ich werde versuchen, das Gelbe Trikot noch einige Tage zu verteidigen. Aber die Tour ist so hart. Chris bleibt unsere Nummer eins.»

Geraint Thomas über die Hackordnung bei Team Sky

Der letzte Kilometer:

Zu Beginn des Schlussanstiegs lag noch der Niederländer Steven Kruijswijk in Führung, der sich vor dem vor dem Anstieg zum Col de la Croix de Fer aus einer Spitzengruppe abgesetzt hatte. Doch mehr als vier Minuten Vorsprung reichten ihm nicht zum Sieg, der Niederländer musste sich am Ende mit dem zehnten Platz begnügen.

Froome attackierte gut drei Kilometer vor dem Ziel, setzte sich von der Verfolgergruppe ab und zog mühelos an Kruijswijk vorbei. Doch Dumoulin, Thomas und Bardet fuhren die Lücke wieder zu.

Geht Sagan die Sprint-Konkurrenz aus?

Nach drei happigen Tagen in den Alpen wird es morgen Freitag wieder etwas ruhiger. Auf dem 169,5 km langen Teilstück zwischen Bourg-d’Oisans und Valence sind lediglich zwei kleinere Bergwertungen zu bewältigen. Dies dürfte auch die Sprinter-Fraktion freuen, die sich durch die Aufgaben von Fernando Gaviria, Dylan Groenewegen und André Greipel heute weiter verkleinerte. Tags zuvor waren bereits Marcel Kittel und Mark Cavendish ausgeschieden, weil sie das Zeitlimit überschritten hatten.

Damit geht Peter Sagan langsam die Konkurrenz aus. Der slowakische Strassen-Weltmeister hat in der ersten Tour-Woche wie Gaviria und Groenewegen zwei Etappen gewonnen. Nun weist er in der Punktwertung schon einen Vorsprung von 210 Punkten auf den zweitplatzierten Alexander Kristoff aus. Sollte Sagan das Ziel in Paris erreichen, wird er wohl zum sechsten Mal in den letzten sieben Jahren das grüne Trikot des besten Sprinters gewinnen und damit den Rekord von Erik Zabel egalisieren. (pre/sda)

Als die Tour de France 1948 die Schweiz besuchte

Unvergessene Radsport-Geschichten

30.01.2011: «Dummi huere Ruederer» und «Schiiss-Ponys» machen Reporter Hans Jucker zur Legende

Link zum Artikel

14.02.2004: Der Pirat geht von Bord – aber in den Herzen der Fans lebt Marco Pantani ewig

Link zum Artikel

17.06.1981: «Dä Gottfried isch für mich gschtorbe!» – 2 Tage nach dem Zitat seines Lebens fliegt Beat Breu ins Leadertrikot

Link zum Artikel

14.07.2003: Armstrong rettet sich nach dem Horrorsturz von Beloki mit einem Höllenritt querfeldein über das Kornfeld

Link zum Artikel

20.07.2006: Floyd Landis begeistert die Sportwelt mit einer historischen Flucht – und wird kurz nach dem Tour-Sieg als Doper entlarvt

Link zum Artikel

11.10.1998: Ein halbes Jahrhundert nach Ferdy Kübler trägt mit Oscar Camenzind endlich wieder ein Schweizer das Regenbogentrikot

Link zum Artikel

22.07.2001: Sven Montgomery erlebt an der Tour den schönsten Moment seiner Karriere – und nur drei Tage später den schlimmsten

Link zum Artikel

24.04.1993: Järmann schlägt im Sprint Weltmeister Bugno und gewinnt das Amstel Gold Race

Link zum Artikel

13.07.1967: Tom Simpson stirbt am Mont Ventoux – und sein Name wird zu einem Mahnmal für alle Radsport-Profis

Link zum Artikel

09.04.2006: Ein Lenkerbruch und ein Albtraumsturz zerstören den grossen Traum von Armstrongs Edelhelfer

Link zum Artikel

22.03.1995: Du kannst im Fitness-Center strampeln wie du willst – an den durchdrehenden Nüscheler kommt keiner ran

Link zum Artikel

17.07.1992: Der Thurgauer Rolf Järmann bodigt Ex-Gesamtsieger Pedro Delgado und gewinnt die längste Tour-Etappe

Link zum Artikel

21.07.2009: Jens Voigt stürzt fürchterlich und gibt drei Tage später ein obercooles Interview

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Real gewinnt den Clasico gegen Barça und übernimmt vorerst die Tabellenführung

Real Madrid gewinnt den 182. Meisterschafts-Clasico und überholt in der Tabelle den FC Barcelona. Karim Benzema und Toni Kroos treffen zum 2:1-Heimsieg.

Nach 19 Ligapartien mit 16 Siegen und 3 Unentschieden kassierte Barcelona eine schmerzhafte, im Meisterrennen womöglich entscheidende Niederlage. Die Katalanen konnten nach der Pause durch Oscar Mingueza nur einen Teil ihres 0:2-Rückstands wettmachen.

Real Madrid konterte vorab in der ersten Halbzeit die Angriffe der resolut offensiv eingestellten …

Artikel lesen
Link zum Artikel