Wirtschaft
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President Donald Trump pardons

Zu Thanksgiving begnadigt Donald Trump einen Truthahn. Noch hat der Präsident gut lachen. Bild: AP/AP

Im Endspiel gegen Mueller hat Trump neun Nieten in der Hand

Der Präsident hat Fragen des Sonderermittlers beantwortet. Das Endspiel in der Russlandaffäre hat begonnen.



Das Weisse Haus hat am Dienstag mitgeteilt, der Präsident habe nun die Fragen des Sonderermittlers Robert Mueller schriftlich beantwortet. Er habe dies ohne Hilfe seiner Anwälte getan, prahlte Trump vor Journalisten und fügte hinzu, die Fragen seien ganz leicht gewesen.

epa07052943 White House Counsel and Assistant to the President for US President Donald Trump, Donald McGahn, listens to Supreme Court nominee Brett Kavanaugh  (unseen) as he testifies before the Senate Judiciary Committee hearing on the nomination of Brett Kavanaugh to be an associate justice of the Supreme Court of the United States, on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 27 September 2018. US President Donald J. Trump's nominee to be a US Supreme Court associate justice Brett Kavanaugh is in a tumultuous confirmation process as multiple women have accused Kavanaugh of sexual misconduct.  EPA/SAUL LOEB / POOL

Hat Trump rechtzeitig zurückgepfiffen: Donald McGahn, ehemaliger Anwalt des Weissen Hauses. Bild: EPA/AFP POOL

Allerdings hat Trump nur Fragen zu einer möglichen Zusammenarbeit mit den russischen Geheimdiensten während des Wahlkampfs zugelassen. Strikt geweigert hat er sich, auf eine mögliche Behinderung der Justiz einzugehen. Dummerweise könnte gerade dort der Hund begraben sein.

(N.B.: Behinderung der Justiz ist seinerzeit Richard Nixon in der Watergate-Affäre zum Verhängnis geworden.)

Die «New York Times» hat nämlich soeben enthüllt, dass Trump dem Justizdepartement befehlen wollte, eine Untersuchung gegen Hillary Clinton und den ehemaligen FBI-Chef James Comey einzuleiten. Das wäre ein grober Verstoss gegen die Gewaltentrennung und den Rechtsstaat gewesen. Offenbar konnte ihn der damalige Anwalt des Weissen Hauses, Donald McGahn, nur mit Mühe von diesem Ansinnen abbringen.

Die Anzeichen, dass sich die Russland-Affäre ihrem Ende nähert, sind somit unübersehbar geworden. Es zeichnet sich auch ab, dass Trump dabei sehr schlechte Karten hat.

Robert Mueller

Robert Mueller ist ein Kriegsheld und ein über jeden Zweifel erhabener Gentleman. Er ist kein Linker, sondern nach wie vor eingetragenes Mitglied der Grand Old Party. Er hat das FBI nach dem Debakel von 9/11 wieder auf Vordermann und hat als Strafverfolger die schlimmsten Verbrecher hinter Gitter gebracht.

Protesters march through Times Square during a demonstration in support of special counsel Robert Mueller, Thursday, Nov. 8, 2018, in New York. A protest in New York City has drawn several hundred people calling for the protection of Mueller's investigation into potential coordination between Russia and President Donald Trump's campaign. (AP Photo/Mary Altaffer)

Demonstration für Mueller. Bild: AP/AP

Mueller verfügt über ein breites Netzwerk im amerikanischen Geheimdienst und Justizwesen. Er hat genau gewusst, worauf er sich einlässt. Er hat ein erstklassiges Team von Strafverfolgern und Juristen zusammengestellt. Er muss sich nichts mehr beweisen. Wenn Mueller nicht überzeugt gewesen wäre, dass an der Russland-Affäre etwas dran ist, hätte er den Job niemals angenommen.

Indizien

Trump und seine Speichellecker behaupten zwar stets, es gebe keine Indizien für eine Zusammenarbeit mit den Russen. Doch das ist lächerlich: Donald Trump jr. hat in einem E-Mail selbst zugegeben, dass er sich vom inzwischen legendären Meeting im Trump-Tower am 9. Juni 2016 von der russischen Anwältin Natalia Veselnitskaya «Dreck gegen Hillary» erhofft hat. Mueller hat dieses Meeting bis ins letzte Detail untersucht.

Political consultant Roger Stone attends a screening of

Ist überzeugt, dass er bald angeklagt wird: Trump-Kumpel Roger Stone. Bild: Brent N. Clarke/Invision/AP/Invision

Ebenfalls mehren sich die Anzeichen, dass Roger Stone, ein langjähriger Vertrauter Trumps, aktiv mit Wikileaks und dem russischen Militärgeheimdienst GRU zusammengearbeitet hat. Stone rechnet nach eigenen Angaben täglich damit, von Mueller angeklagt zu werden.

Krach mit den eigenen Geheimdiensten

Kaum im Amt, ist Trump auf Konfrontationskurs mit seinen Geheimdiensten gegangen. Beim CIA hat er anlässlich seines Antrittsbesuches eine katastrophale Rede gehalten. Neuerdings hat er die Erkenntnisse der CIA-Agenten im Fall Khashoggi in Frage gestellt.

Mit dem FBI streitet Trump sich ebenfalls. Er feuerte den damaligen Chef, weil dieser die Untersuchung gegen den ehemaligen nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn nicht einstellen wollte. Inzwischen hat er fast die gesamte Spitze des FBI ausgewechselt.

epa07122159 FBI Director Christopher Wray joins US Attorney General Jeff Sessions and delivers remarks on the apprehension and arrest of mail bomb suspect Cesar Sayoc jr. during a press conference at the Department of Justice in Washington, DC, USA, 26 October 2018. Attorney General Sessions was joined FBI Director Chris Wray, New York Police Department Commissioner James P. O'Neill, U.S. Attorney Geoffrey Berman for the Southern District of New York, ATF Deputy Director Thomas E. Brandon, FBI New York Field Office Assistant Director in Charge William F. Sweeney, Jr. and U.S. Postal Inspection Service Deputy Chief Gary Barksdale.  EPA/SHAWN THEW

Christopher Wray war Trumps Wahl zum neuen FBI-Chef. Auch mit ihm ist er unzufrieden. Bild: EPA/EPA

Doch auch mit Christopher Wray, dem von ihm selbst ernannten neuen FBI-Chef, liegt er im Clinch. Wray weigert sich, gegen Hillary Clinton vorzugehen.

Trumps Kleinkrieg gegen FBI und CIA könnte sich rächen. Es ist nie eine gute Idee, sich mit den eigenen Geheimdiensten anzulegen.

Wichtige Zeugen sind umgefallen

Angefangen hat es mit Michael Flynn. Der ehemalige Sicherheitsberater hatte sich mit dem russischen Botschafter abgesprochen, bevor er im Amt war, und hat dies gegenüber dem FBI geleugnet. Beides sind Straftatbestände. Flynn hat dies gestanden und ausführlich mit dem Team von Mueller zusammengearbeitet. Nun wartet er auf ein Urteil.

FILE - In this Dec. 1, 2017 file photo, former national security adviser Michael Flynn leaves federal court in Washington. Flynn has been campaigning to support Republican candidates, as he awaits sentencing after pleading guilty to lying to the FBI. In May 2018, Flynn endorsed Montana Republican Senate candidate Troy Downing in a video message, then followed up with a radio interview. In March, he made a personal appearance in California with Republican Omar Navarro in his primary bid for the chance to run against 14-term Democratic U.S. Rep. Maxine Waters. (AP Photo/Susan Walsh, File)

Hat gestanden: der ehemalige Sicherheitsberater Michael Flynn. Bild: AP/AP

Nach Flynn sind eine ganze Reihe von ehemaligen Mitgliedern des Trump-Teams umgefallen: Der aussenpolitische Berater George Papadopoulos war dabei eher ein kleiner Fisch. Das gilt nicht für Paul Manafort. Er war zeitweise Chef des Wahlkampfteams und hat enge Kontakte zu Russland.

Michael Cohen, Trumps ehemaliger persönlicher Anwalt, war jahrzehntelang der Mann fürs Grobe und weiss, wo Trump seine Leichen vergraben hat. Auch er arbeitet mit Mueller zusammen. Schliesslich hat auch Allen Weisselberg, der langjährige Finanzchef der Trump-Organisation, sich bereit erklärt, mit den Strafverfolgungsbehörden zu kooperieren. Er soll alles über Trumps Finanzen wissen.

Muellers Verbündete

Michael Cohen sagt nicht vor dem Sonderermittler aus, sondern vor einem Team des Southern District of New York. Dabei handelt es sich um den Zweig der nationalen Strafbehörde, der am meisten Erfolge im Kampf gegen das organisierte Verbrechen zu verzeichnen hat.

Mueller hat zwei Fliegen auf einen Streich erlegt: Er hat sich gegen den Vorwurf immunisiert, seine Befugnisse eigenmächtig auszudehnen; und er hat seine Truppe mit ausgewählten Spezialisten ergänzt.

FILE - In this May 15, 2018 file photo, Barbara Underwood speaks to legislative leaders in Albany, N.Y., interviewing her for the office of New York Attorney General to replace Attorney General Eric Schneiderman who resigned amid domestic abuse allegations. On Thursday, June 14 Attorney General Underwood filed a lawsuit accusing President Donald Trump of illegally using his charitable foundation to pay legal settlements related to his golf clubs and to bolster his presidential campaign. The Trump Foundation defended its record, saying it had donated over $19 million to worthy charitable causes. (AP Photo/Hans Pennick, File)

Hat einen ausgezeichneten Ruf: Barbara Underwood, Justizministerin des Bundesstaates New York. Bild: AP/FR58980 AP

Unterstützung erhält Mueller auch von der Justizministerin des Bundesstaates New York, Barbara Underwood. Sie untersucht mögliche Straftaten der Wohltätigkeitsorganisation von Trump. Sie gilt als eine der fähigsten Juristinnen der Vereinigten Staaten. Mit ihr möchte man keinen Streit haben.

Der ehemalige Marine-Offizier Mueller hat damit seine Truppen in Stellung gebracht und wartet darauf, loszuschlagen.

Die Blaue Welle

Die Midterm-Wahlen sind zu einer empfindlichen Niederlage für Trump geworden. Weil die Demokraten nun über eine komfortable Mehrheit im Abgeordnetenhaus verfügen, können sie verlangen, dass Trumps dubiose Geschäfte unter die Lupe genommen werden. Sie haben bereits angekündigt, dass sie ausführlich von diesem Recht Gebrauch machen werden. Die Republikaner ihrerseits können nicht mehr wie bis anhin dafür sorgen, dass alles unter den Teppich gewischt wird.

Affäre Khashoggi

Trumps zynische Haltung in der Affäre Khashoggi kommt selbst in den eigenen Reihen nicht gut an. Lindsey Graham, der einflussreiche Senator aus South Carolina, geht offen auf Distanz, ebenso der neu gewählte Senator Mitt Romney aus Utah. Das Trump-freundliche «Wall Street Journal» kommentiert: «Präsident Trump hat sich und dem Land mit seinen kruden Äusserungen bezüglich der Beziehungen der USA zu Saudi-Arabien keinen Dienst erwiesen.»

Affäre Ivanka Trump

Im Wahlkampf hat Trump die verschwundenen E-Mails von Hillary Clinton zu einem seiner Hits gemacht. Jetzt wird wieder «Lock her up!» gerufen, doch sind die Schreie ironisch gemeint und gelten Ivanka Trump. Die Präsidententochter hat ebenfalls einen privaten Server für ihre E-Mails verwendet. Dem Weissen Haus ist dies hochnotpeinlich. Wie die Khashoggi-Affäre untergräbt dies weiter die Glaubwürdigkeit von Trump – sofern das überhaupt noch möglich ist.

Ivanka Trump, the daughter of President Donald Trump, arrives for a ceremony to pardon the National Thanksgiving Turkey in the Rose Garden of the White House in Washington, Tuesday, Nov. 20, 2018. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Hat ihre eigene E-Mail-Affäre: Ivanka Trump. Bild: AP/AP

Der neue Justizminister

Trump hat Jeff Sessions als Justizminister gefeuert und ihn durch Matt Whitaker ersetzt. Dieses Manöver wird allgemein als sogenannter Hail-Mary-Pass interpretiert. Darunter versteht man einen Auf-gut-Glück-Pass, beispielsweise wenn der Torhüter in der letzten Sekunde den Ball nach vorne haut und hofft, dass ihn jemand irgendwie ins Tor spediert.

FILE - In this April 24, 2014, file photo, then-Iowa Republican senatorial candidate and former U.S. Attorney Matt Whitaker watches before a live televised debate in Johnston, Iowa. Maryland is challenging the appointment of Matthew Whitaker as the new U.S. acting attorney general. A draft filing obtained Tuesday by The Associated Press argues that President Donald Trump sidestepped the Constitution and normal procedure by naming Whitaker to the position in place of Deputy Attorney General Rod Rosenstein.   (AP Photo/Charlie Neibergall, File)

Muss für Trump die Kastanien aus dem Feuer holen: der neue Justizminister Matthew Whitaker. Bild: AP/AP

Trumps Hail-Mary-Pass wird kaum Erfolg haben. Whitaker sieht nicht nur aus wie ein Türsteher eines Stripclubs, er hat auch keinen Leistungsausweis. Selbst den Republikanern ist er peinlich. Kein Wunder: Comedians machen sich genüsslich darüber lustig, dass Whitaker Aufsichtsrat in einer Firma war, die unter anderem WCs für lange Penisse und Zeitreisen anpries. Die Strafbehörden ermitteln derweil wegen Betrug. Besagte Firma wurde bereits zu einer Busse von 25 Millionen Dollar verdonnert.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich Mueller durch Whitaker wird ausbremsen lassen. Stellt also Popcorn-Kübel bereit. Es wartet grosses Kino auf uns.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Billy the Kid 21.11.2018 22:13
    Highlight Highlight Falls Trump Weg vom Fenster wäre - würde Pence ihn beerben. Pence ist noch viel gefährlicher - da nicht so bescheuert wie Trump.
    Nixon wurde von Ford beerbt - ein Typ, der von Bush Senior an seiner Beerdigung (!) dafür gelobt wurde, dass er ein für allemal den "Verschwörungstheorien" punkto Ermordung von John F. Kennedy einen Riegel geschoben habe.
    Das Rabbithole geht tiefer als sich dies Löpfe überhaupt erträumen mag.
    Auch Müller ist kein unbeschriebenes Blatt - 911 und Irak lassen grüssen...
  • malu 64 21.11.2018 20:28
    Highlight Highlight Spannt uns nicht länger auf die Folter! Lasst endlich die Katze aus dem Sack und beendet diese peinliche Präsidentschaft.
  • Dede7 21.11.2018 20:25
    Highlight Highlight Diese Art von Trump-Berichte sind wie eine Droge. Man fühlt sich kurz besser, aber dann kommt es noch schlimmer.

    Aber Trump gibt so viel her, da könnt ihr nicht die Finger davon lassen.
  • News ohne blabla #haha 21.11.2018 20:11
    Highlight Highlight “Trump und seine Speichellecker behaupten zwar stets....“
    Auch wenn ich kein Trump Fan bin, aber es ist da für eine Wortwahl in einer Analyse?
  • Vanessa_2107 21.11.2018 20:10
    Highlight Highlight Sicher stehen wir kurz vor SE Mueller's Verkündigungen, so verrückt wie sich Trump aufführte die letzten Tage. Morgen ist aber Thanksgiving, dann Black Friday (wird uns nun auch immer mehr aufgedrängt) und die Woche ist gelaufen für unsere amerikanischen Freunde. Kaum wird es ein Saturday Night Massacre geben...oder doch? Eines muss man Trump lassen, langweilig war uns die vergangenen Monate wie auf unten folgenden Bild nie mit ihm.
    User Image
  • Todesstern 21.11.2018 19:24
    Highlight Highlight Zu Titel: Niete hält neun Nieten in der Hand.

    Passt doch 😁
  • pfffffffff 21.11.2018 19:07
    Highlight Highlight Ich freu mich schon auf die Verfilmung mit Alec Baldwin und Ian McKellen
  • Magnum44 21.11.2018 18:24
    Highlight Highlight Und dennoch liebe ihn seine Fans. Mir gefällt der Ausdruck Teflon-Doni, ohne soliden Gegenkandidat wird er 2020 garantiert wiedergewählt.
    User Image
  • c_meier 21.11.2018 17:52
    Highlight Highlight wie steht es eigentlich um diesen Artikel von Ende 2016/Anfang 2017 wo man hinschreiben konnte wann Herr Präsident nicht mehr im Amt sein soll?
    ist dort noch jemand im Rennen?
    • KurtFaber 21.11.2018 18:48
      Highlight Highlight Leider nein, man konnte nur bis Ende des ersten Amtsjahres tippen.
  • zeromaster80 21.11.2018 17:43
    Highlight Highlight Ich stelle schon paar Eimer für die Wuttränen der Linken bereit.
    Play Icon
    • Vanessa_2107 21.11.2018 18:45
      Highlight Highlight @zero - wer zuletzt lacht, lacht am besten.
  • mrmikech 21.11.2018 16:30
    Highlight Highlight Also, ich finde WCs für lange Penisse und Zeitreisen sehr praktisch...
    • Gähn 21.11.2018 16:58
      Highlight Highlight Zeitreisen sind so 80er Jahre. Das haben bisher schon viele gemacht.
      Ich halte mich da lieber an den Erfinder der Portalgun für interdimensionales Reisen. 😀😉
    • mi.geo 21.11.2018 18:19
      Highlight Highlight Die Portalgun würde auch bei langen Penissen helfen 🙈
  • INVKR 21.11.2018 16:28
    Highlight Highlight "Er habe dies ohne Hilfe seiner Anwälte getan, prahlte Trump vor Journalisten und fügte hinzu, die Fragen seien ganz leicht gewesen."

    Die blonde Dumpfbacke meint schon wieder, das wäre ein IQ - Test gewesen, was? Wie damals als er stolz verkündete, er sei ein Genie, weil er keine Fehler in einem Test für Demenz im Endstadium gemacht hatte.
  • Charlie84 21.11.2018 16:06
    Highlight Highlight Nr 6.: Die blau Welle->Wunschenken. 1) Die Demokraten haben schlechter abgeschnitten als erhofft. 2) Trump hat dafür gesorgt dass der elitärere der beiden Kammern (Senat) noch stärker republikanisch ist. 3) Dass der amtierende Präsident bei den Midterms verliert ist normal: Im Schnitt haben die Präsidenten 37 Mandate verloren - Trump nur deren 27. Er ist überdurchschnittlich.

    Wenn man die Berichterstattung von aussen betrachtet kann man nicht verstehen wieso Trump so gut abschneidet. Die Leute kaufen den (Leit-) Medien halt nicht alles ab, der Inhalt zählt mehr als der Stil.
    • loquito 21.11.2018 16:49
      Highlight Highlight Wow... Einer der noch am Trump hängt. Was machen die Trumpanhänger eigentlich, wenn rauskommt, dass Trump mit den Russen (ja, dass muss man sich weniger als 30 Jahre nach dem kalten Krieg auf der Zunge zergehen lassen), also mit dem Erzfeind, verbrüderte?
    • Charlie84 21.11.2018 17:32
      Highlight Highlight Nein, das sind nur Fakten, wenn du es nicht gemerkt hast.
    • Berggurke 21.11.2018 17:50
      Highlight Highlight @Charlie84
      Falsch. 1) Die Demokraten haben in etwa so abgeschnitten wie erhofft, nachdem es zunächst eher schlecht ausgesehen hat. 2) Demokraten mussten im Senat 26 Sitze (voeöe davon in rep. Bundesstaaten )verteidigen, Republikaner deren 9. So viele mussten die Dem. seit 1914 nicht mehr verteidigen, von demher ist das abschneiden dort ok bis gut, insbesondere im hinblick auf die Wahlen 2020 und 2022. 3) Demokraten gewinnen voraussichtlich 35-40 Sitze dazu. Das ist ein gutes Ergebnis, insbesondere da die Wahlkreise oft sehr zu gunsten der Rep. eingeteilt sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 21.11.2018 16:02
    Highlight Highlight Mir wär lieber, Mueller hätte statt neun Nieten einen Trump(f) in der Hand...
  • Gummibär 21.11.2018 15:24
    Highlight Highlight Warum das Bild mit den zwei Puten ? Was haben die beiden mit Sonderermittler Müller zu tun ?
    • Randy Orton 21.11.2018 15:39
      Highlight Highlight Ein Putin, zwei Puten?
    • Sauäschnörrli 21.11.2018 15:43
      Highlight Highlight Es geht um Trump, der schon einmal das Begnadigen übt.
  • Imnon 21.11.2018 15:23
    Highlight Highlight Ich glaub erst, dass was von Müller kommt, wenn es da ist. Ständig wird nur darüber geblablat, was kommt und es kommt nichts. Nichts. Nichts.

    Ich vermute, hier wird aus Gründen ein Timing gesetzt. Was das im konkreten Fall hier sein könnte weiss ich nicht. Kenne mich mit den USA zu wenig aus.

    WANN wird Müller die Untersuchung zum Abschluss bringen und die Ergebnisse öffentlich machen? WANN? Hat jemand begründete Vorschläge?
    • Sauäschnörrli 21.11.2018 15:33
      Highlight Highlight Hast dir wohl noch nie Gedanken dazu gemacht was passiert wenn Mueller aus der Hüfte schiesst und verfehlt. Dass muss einfach sitzen, denn Muellers Karriere wäre nicht das Einzige dass danach vorbei wäre.
    • roger.schmid 21.11.2018 15:35
      Highlight Highlight @Imnon: Mueller wird die Ergebnisse präsentieren, wenn die Untersuchung abgeschlossen ist. Wann das genau sein wird, weiss nur er selbst. So eine grosse Untersuchungen dauert nunmal seine Zeit.
      Wieso er nicht vor Abschluss Ergebnisse ausplaudert, dürfte wohl auf der Hand liegen..
      Wirf auch mal einen Blick auf folgende Grafik - obwohl sie bereits überholt ist:
      User Image
    • Imnon 21.11.2018 15:58
      Highlight Highlight Sauäschnörrli, hast du noch ein anderes Argument ausser dem Offensichtlichsten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Xonco 21.11.2018 15:21
    Highlight Highlight Mir ist das ganze ja ziemlich egal, aber Sachen zu schreiben wie: Trump und seine Speichellecker... tut doch nicht not...

    Kann mir kaum vorstellen das alles so Schwarz - Weiss ist,

    das einer der Trump in gewissen Dingen befürwortet, ihm nirgends widerspricht.
    • Philipp Löpfe 21.11.2018 15:25
      Highlight Highlight Okay, Schmeichler hätte wahrscheinlich gereicht. Aber hast du je Hannity & Co. zugehört?
    • ThomasHiller 21.11.2018 15:33
      Highlight Highlight Das war genau mein Gedanke. Ehrlich, watson, das könnt ihr besser formulieren!
      Obwohl ich Trump absolut nicht leiden kann wünschte ich mir von der Presse etwas mehr Neutralität in der Formulierung.
    • Xonco 21.11.2018 15:40
      Highlight Highlight Muss ich verneinen, allgemein zu wenig Zeit für aktuelle Internationale Politik, bilde mir deswegen keine Meinung.

      Sollte auch keine Kritik am Rest deines Werkes sein, nur ein Feedback, da der Begriff sehr verallgemeinernd verwendet wurde und mir als Leser das Interesse am restlichen Artikel vergangen ist.

      Oft lese ich deine Artikel obwohl, oder vielleicht genau weil wir Grundverschiedene Ansichten haben. Aber joa,,
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber 21.11.2018 15:08
    Highlight Highlight Wozu Nieten, wenn man fast jedem auch Sch... okolade verkaufen kann.
  • Bert der Geologe 21.11.2018 15:07
    Highlight Highlight Bin schon seit zwei Jahren am popcornfressen.
  • Yorik2010 21.11.2018 15:06
    Highlight Highlight Dieser hochkarätig intellektuelle Tiefflieger kann nun so langsam auf seine ewig dämlich grinsende Schnauze fallen! Die Zeit ist reif!
  • Sauäschnörrli 21.11.2018 14:51
    Highlight Highlight Geht für mich langsam schon in die Richtung Thesenjournalismus. Aber was sag ich, lesen tu ichs trotzdem.
  • Rednerpult Tester 21.11.2018 14:28
    Highlight Highlight Die US Mühlen mühlen ja noch langsamer als die CH Mühlen. Fertiger Schwachstrom diese Russland Internet Ermittlung.
    • phreko 21.11.2018 15:22
      Highlight Highlight Welches Internet?
    • DieFeuerlilie 21.11.2018 17:06
      Highlight Highlight @phreko
      Na, das der alten Schule natürlich. Besagtes Neuland eben!

      Nein.. Im Ernst: Ich weiss auch nicht, was er damit meint. *schulterzuck
  • Jockerman 21.11.2018 14:27
    Highlight Highlight Es wird gar nix passieren.
    Teflon-Doni wird so weiter machen
    und noch mehr Chaos verbreiten.
  • N. Y. P. 21.11.2018 14:21
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist ein Gute Laune - Verbreiter - Artikel.

    Was mich besonders freut : Die Reaktion von Mr President auf die Fragen von Mueller zur Russland - Affäre. Trump prahlte vor Journalisten, die Fragen seien ganz leicht gewesen.

    Vermutlich hat Mr President die ausgeklügelten Fragen von Mueller schlichtweg nicht verstanden.

    Und der Satz, die Fragen seien einfach gewesen, ist der Satz eines Primarschülers.

    Item.

    Mir fällt auf, dass es keinerlei Support mehr gibt für Trump in den Kommentarspalten..
    • Gähn 21.11.2018 16:14
      Highlight Highlight Ich hab schon vor zwei Jahren gesagt, dass seine Unterstützer hier in zwei Kategorien eingeteilt werden können.
      1. Rechtsnationalistische Opportunisten die sich von diesem widerlichen und lächerlichen Menschen beflügelt fühlen.
      2. Internettrolle die krampfhaft Aufmerksamkeit suchen.
      Die ersten können sich Trump nicht mehr schön reden.
      Den zweiten sind wohl die dummen Sprüche vergangen.
  • Genital Motors 21.11.2018 14:13
    Highlight Highlight 8 Jahre und ich gewinne eine neue Gibson Gitarre....
    • Sarkasmusdetektor 21.11.2018 15:48
      Highlight Highlight Und was musst du abdrücken wenn nicht?
    • Ville_16 21.11.2018 16:07
      Highlight Highlight Ich brauche noch noch zwei Jahre und bekomme von Watson eine Reise nach Russland.
    • DieFeuerlilie 21.11.2018 17:59
      Highlight Highlight @Ville16

      One way..? ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basswow 21.11.2018 14:11
    Highlight Highlight Yesss 👍🏽 MARA 🤔
  • Max Dick 21.11.2018 14:09
    Highlight Highlight Ich bin gespannt, wie sich der Senat, oder zumindest gewisse repuplikanische Senatoren nun nach den midterms gegenüber Trump verhalten werden. Werden sie weiter alles durchwinken, oder werden sie Trump zumindest was das Einstellen von Ministern, etc. zu ernsthaften Kompromissen zwingen?
  • TodosSomosSecondos 21.11.2018 14:07
    Highlight Highlight Und dann kommt einfach der Supreme Court und sagt der Präsident kann nicht angeklagt werden und das Popcorn kommt in die Tonne
  • Eskimo 21.11.2018 14:07
    Highlight Highlight Ach Löpfe.....😂
  • Gretzky 21.11.2018 14:06
    Highlight Highlight Ich bin auch heute immer noch fassungslos, dass sie diesen Typen zum Präsidenten gewählt haben und die meisten von denen immer zu ihm halten! Das gibt einem echt zu denken!!
    • Ville_16 21.11.2018 16:10
      Highlight Highlight Weshalb? US Amerikaner leben in Amerika, was ausserhalb ist interessiert da nicht viele. Und in den USA läufts aus Republikaner Sicht momentan gar nicht schlecht.
    • reconquista's creed 21.11.2018 16:22
      Highlight Highlight Sie fragen weshalb?
      Welcher anständige Mensch will sich schon von so einem Anti-Menschen vertreten sehen?
      Einem Kriminellen, Lügner, Betrüger, Rassisten, der Leute beleidigt, über Leichen geht, Schicksale von Geschäftspartnern zerstört, keine Steuern zahlt, Leute abzockt (Trump University), rückständiges und rückwärtsgerichtetes Denken hat, dem Empathie fehlt, der Kinder von den Müttern trennt, dem politischer Mord egal ist, 3x verheiratet war und trotzdem Pornostars knallt..?
  • Chili5000 21.11.2018 14:03
    Highlight Highlight Alter, wie lange braucht dieser Mueller noch!!!!
    • Gähn 21.11.2018 16:17
      Highlight Highlight Einfach gesagt: it's done, when it's done.
      Mueller wird wohl so lange brauchen, weil er sauber, präzise und gut arbeitet.
  • Amboss 21.11.2018 14:00
    Highlight Highlight Ich hoffe einfach, Herr Muller macht seine Ergebnisse dann bald mal bekannt.
    Zwei Jahre haben wir den Donald nun schon, so langsam wäre es schon spannend zu wissen ,wie das denn nun war mit Russland...
    • D(r)ummer 21.11.2018 14:44
      Highlight Highlight Die "Republik" (.ch) hat einen guten und sehr langen Artikel über Manafort geschrieben.

      Gegen Ende ging mir immer mehr ein Lichtchen auf.
    • darkshadow 21.11.2018 17:01
      Highlight Highlight Auch möglich, dass Muller dann einfach vor dem Pressetermin einen "Autounfall" hat
  • roger.schmid 21.11.2018 13:52
    Highlight Highlight "Stellt also Popcorn-Kübel bereit. Es wartet grosses Kino auf uns."

    Ok.
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  • Lörrlee 21.11.2018 13:49
    Highlight Highlight Popcorn bereit :)
    • D(r)ummer 21.11.2018 14:00
      Highlight Highlight Ich bin b(e)reit. Wenns los geht :-)
    • fabsli 21.11.2018 14:00
      Highlight Highlight Ist schon seit 1 Jahr bereit. Ist langsam etwas gummig.
    • Vanessa_2107 21.11.2018 15:07
      Highlight Highlight Verfalldatum 🍿naht, bitte vor Weihnachten!!
  • James McNew 21.11.2018 13:46
    Highlight Highlight Naja, wenn Trump selbst rechtlich nichts wasserfestes nachgewiesen werden kann, wird alles an ihm abprallen. Nicht mal bei einem Impeachment hätte er was zu befürchten mit der aktuellen Situation im Parlament. Viiiiiielleicht hat das alles Konsequenzen für die nächsten Wahlen, aber zu viel Zuversicht ist nicht angebracht. Für die Trump-Anhänger ist alles witch-hunt und Fake-News, die sie nur in ihrer Ansicht bestärkt. Und die Demokraten haben noch keinen valablen Kandidaten in Sicht, der das Electoral College gewinnen könnte...
    • reconquista's creed 21.11.2018 16:23
      Highlight Highlight Naja, das haben die Republikaner auch nicht.
  • Heinz Schmid 21.11.2018 13:45
    Highlight Highlight
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  • Therealmonti 21.11.2018 13:35
    Highlight Highlight Schön und gut, lieber Löpfe. Aber wie ist es nun mit Deiner mir angebotenen Wette (um kein Bier), dass Trump Ende dieses Jahres nicht mehr im Amt sein wird?
  • Rellik 21.11.2018 13:33
    Highlight Highlight Kann bitte jemand aus der Sportredaktion Löpfe erklären was eine Hail-Mary ist?
  • Wilson_Wilson 21.11.2018 13:29
    Highlight Highlight Trump Trump Trump Trump Trump.... Watson, ehrlich, ich mag dich. Aber ist es nicht mal euch irgendwann mal zu blöd jeden Tag mindestens drei Trump Artikel zu bringen??
    • DieFeuerlilie 21.11.2018 17:10
      Highlight Highlight Also.. ich mag Trump-Artikel. :)
  • Cédric Wermutstropfen 21.11.2018 13:25
    Highlight Highlight Ich bin ja kein Fan der Person Trump, aber der Artikel erweckt mit seiner Machart nicht gerade den Eindruck von Seriosität. Besonders bei Punkt 2 dringt die subjektive Einstellung des Verfassers klar durch. Der Inhalt mag korrekt sein, aber der Schreibstil passt nicht dazu.
    • Leider Geil 21.11.2018 15:17
      Highlight Highlight Ja, ab "Trump und seine Speichellecker" hatte ich auch reichlich an Motivation eingebüsst. Und ich kann Trump nicht ausstehen, aber so ein Schreibstil in einem öffentlichen Medium löst bei mir doch immer irgendwie wieder ein etwas komisches Gefühl aus. Und wenn bei sowas alle um mich herum jubeln würden, hätte ich ein noch komischeres gefühl. Es erinnert mich einfach auch an (schlechte) Propaganda. Das würd' ich glaub' ich diplomatischer zum Ausdruck bringen wollen.
    • DieFeuerlilie 21.11.2018 17:22
      Highlight Highlight @Leider Geil

      Lustig: Du forderst Seriosität und Sachlichkeit, nennst dich aber “Leider Geil“.. ;)
    • Janeywilcox 21.11.2018 17:52
      Highlight Highlight „Wo recht zu unrecht wird, wird widerstand zur pflicht“
      ich finde, das passt im journalismus im moment auch. Für trump sind jegliche - seriöse - medien feinde des volkes. Keine meinung zu trump zu haben, geht heute fast nicht mehr. wer neutral zu ihm steht, ist es eben nicht.
      Kann man z.B. neutral über die Nazi-zeit berichten? Vielleicht schon, sollte man aber nicht.
      Neutralität hat bei dieser absurdität nicht mehr die gleichen voraussetzungen.
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Wir leben im Zeitalter der grossen Lügen

Wer lügt, soll klotzen, nicht kleckern. Das wusste schon Hitlers Propagandaminister Goebbels. Heute feiert dieses Prinzip wieder Triumphe. 

«Wenn man eine grosse Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben», soll Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels einst gesagt haben. Ob er es tatsächlich getan hat, ist umstritten. Auf jeden Fall hat er erkannt: Wer mit einer Lüge Erfolg haben will, darf nicht kleckern, sondern er muss klotzen.

Natürlich denkt jeder, der das Goebbels-Zitat liest, unweigerlich an Donald Trump. Er ist der aktuell berühmteste Lügenbold. Und er klotzt: Einen Marsch von …

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