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IWF sieht «besondere Rolle der EU» im Handelsstreit zwischen China und USA

08.07.2018, 07:03

Im Handelskonflikt zwischen den USA und China kommt der EU nach Worten von IWF-Chefin Christine Lagarde eine besondere Rolle zu. Wenn die europäischen Staaten geschlossen auftreten würden, hätten sie eine echte Stimme.

Gemäss der IWF-Chefin Christine Lagarde befindet sich die EU in einer besonderen Position.
Gemäss der IWF-Chefin Christine Lagarde befindet sich die EU in einer besonderen Position.
Bild: EPA/EPA

«In der Machtdemonstration zwischen den USA einerseits und China andererseits, die zwei vollkommen unterschiedliche Formen des kapitalistischen Antriebs repräsentieren, kann Europa eine ganz bestimmte Karte ausspielen», sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Samstag bei einem Wirtschaftsforum im südfranzösischen Aix-en-Provence.

«Europa ist strategisch für den einen wie für den anderen», insbesondere beim Handel, sagte Lagarde. Europa habe die Macht, den Handelsstreit zwischen Washington und Peking auszubalancieren, müsse aber geschlossen auftreten. «Die Europäer zusammen sind eine Kraft, eine Macht», sagte Lagarde. «Wenn sie geschlossen sind, haben sie eine echte Stimme.»

Die USA und China hatten sich am Freitag gegenseitig mit Milliarden-Strafzöllen belegt. Rund um den Globus schürt der Konflikt zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften die Angst vor einem dramatischen Konjunktureinbruch. (sda/afp)

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