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Abgas-Betrug: Jetzt wird's auch für Audi ziemlich ungemütlich

Abgas-Betrug: Jetzt wird's auch für Audi ziemlich ungemütlich

02.06.2017, 12:0802.06.2017, 12:32
ARCHIV - Audi-Fahrzeuge stehen am 15.03.2017 waehrend der Bilanz-Pressekonferenz in Ingolstadt (Bayern) vor dem Audi-Forum. (Zu dpa «Dobrindt: Audi hat illegale Abgas-Software verwendet» vom 01.06.201 ...
Bild: dpa

Die Münchner Staatsanwaltschaft weitet ihre Betrugs-Ermittlungen gegen Audi in der Diesel-Affäre nach den neuen Vorwürfen aus. Dabei geht es nun auch um Fahrzeugverkäufe in Deutschland und Europa, nicht nur wie bisher in den USA.

«Wir haben das jetzt erweitert», sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München II am Freitag. Mitte März hatte die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung eingeleitet. Dabei ging es um Abgas-Manipulationen in den USA.

Das Verfahren läuft weiter gegen Unbekannt, wie der Ermittler weiter sagte. Konkrete Beschuldigte im aktiven oder ehemaligen Audi-Management gibt es nicht. Ein Ende der Ermittlungen sei bisher nicht absehbar.

Der deutsche Verkehrminister Alexander Dobrindt hatte am Vortag bekannt gegeben, dass Audi eine «unzulässige Abgas-Software» den Modellen Audi A8 und A7 mit V6- und V8-Dieselmotoren verwendet habe. VW und Audi haben bisher den Standpunkt vertreten, die Abschaltsoftware sei in Europa nicht illegal gewesen. (sda/dpa)

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