Wirtschaft
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Boni für freigestellte Post-Chefin Ruoff eingefroren



ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON POST CEO SUSANNE RUOFF, AM SONNTAG, 10. JUNI 2018 - Susanne Ruoff, Konzernleiterin Die Post, spricht waehrend der Bilanzmedienkonferenz, am Donnerstag 10. Maerz 2016 in Bern. Die Schweizerische Post hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 645 Millionen Franken erwirtschaftet - 7 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Dem Bund sollen 200 Millionen Franken als Dividende ausgeschuettet werden. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Susanne Ruoff. Bild: KEYSTONE

Der Subventions-Skandal bei der Post könnte Susanne Ruoff mehr als nur die Stelle kosten. Die Boni der inzwischen freigestellten Chefin werden erst nach Abschluss der Untersuchung freigegeben. Diese belaufen sich auf bis zu 310'000 Franken.

Das geht aus dem am Freitag publizierten Kaderlohnreporting 2017 hervor. Auch die variablen Lohnbestandteile für das laufende Jahr sind blockiert. Ob die Beträge ausgezahlt werden, entscheidet sich gemäss dem Bericht erst nach Abschluss aller Untersuchungen. Die Post hat ihre Erkenntnisse am Montag präsentiert. Das Bundesamt für Polizei klärt derzeit die strafrechtliche Verantwortlichkeit.

Ruoff muss trotzdem nicht darben. Ihr Fixlohn belief sich letztes Jahr auf 610'000 Franken. Für Spesen, GA, und andere Nebenleistungen erhielt sie über 50'000 Franken.

Spitzenverdiener bei den Unternehmen des Bundes bleibt SBB-Chef Andreas Meyer. Er verdiente letztes Jahr 1'007'235 Franken. Der Fixlohn belief sich auf 600'000 Franken, der Rest sind variable Lohnbestandteile und Nebenleistungen. 2016 hatte Meyer bei gleichem Fixlohn gut 40'000 Franken mehr erhalten. Die übrigen Mitglieder der SBB-Geschäftsleitung kamen 2017 im Schnitt auf 553'000 Franken.

Ruag-Konzernchef Urs Breitmeier hatte vor einigen Jahren noch über eine Million Franken kassiert. 2016 sank die Entschädigung auf gut 900'000 Franken, letztes Jahre waren es noch 795'330 Franken. Der Fixlohn lag etwas tiefer bei 561'000 Franken. Gesunken sind vor allem Boni und andere variable Lohnbestandteile. Diese betrugen noch gut 200'000 Franken, gegenüber 354'000 Franken im Vorjahr.

Gestiegen ist dagegen die Entschädigung von Postfinance-Chef Hansruedi König. Diese belief sich auf insgesamt 834'000 Franken, rund 24'000 Franken mehr als im Jahr zuvor. (sda)

«Entlassung von Post-Chefin Ruoff ist hart, aber richtig»

Video: srf

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schniggeding 15.06.2018 18:29
    Highlight Highlight Jetzt hat die Gute soooviel Verantwortung übernommen und als Dank wird ihr einfach der Bonus auf Eis gelegt.
  • nass 15.06.2018 17:36
    Highlight Highlight Wird ja immer besser, jetzt soll(te) sie für diese Misswirtschaft auch noch einen Bonus kriegen?! *ich glaub mich laust der Affe*
  • Töfflifahrer 15.06.2018 17:29
    Highlight Highlight Boni bei Bundesbetrieben? Echt jetzt?
  • Makatitom 15.06.2018 15:56
    Highlight Highlight Eingefroren? eingezogen wäre richtiger, und der "Managerin" gleich noch Einzahlungsscheine zugeschickt, damit sie die Boni der letzten 5 Jahre zurück zahlt
  • dorfne 15.06.2018 14:12
    Highlight Highlight Nicht einfrieren und dann auszahlen, wenn Gras über die Sache gewachsen ist - Streichen!

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