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QUITO, ECUADOR- MAY 06, 2017: Woman holding a sign during a protest with the slogan alive we want them, protest against the femicide in Quito Ecuador

Protest gegen Femizid: Plakate an eine Demonstration in Quito, Ecuador, im Mai 2017. Bild: Shutterstock

Femizid in Lateinamerika – wie die tödliche Machokultur Frauen umbringt



Ein brutales Video schockiert Brasilien. Die Aufnahmen von Sicherheitskameras zeigen Luís Felipe Manvailer, wie er seine Frau Tatiane Spitzner schlägt und von der Garage in den Lift zerrt. In der Wohnung, ausserhalb des Sichtbereichs der Kameras, prügelt Manvailer weiter. Spitzner stirbt. 

Die Ausstrahlung des Videos in einer Fernsehsendung hat der brasilianischen Öffentlichkeit drastisch vor Augen geführt, dass Gewalt gegen Frauen ein tödliches Problem ist. Und es ist nicht ein Problem, das sich auf Brasilien beschränkt. 

Tödliche Seuche Femizid

Brisa Barrionuevo ist erst fünf Jahre alt, und doch ist schon ein Gesetz nach ihr benannt worden: Die «Ley Brisa» ist im Juli dieses Jahres in Argentinien verabschiedet worden. Das Gesetz bestimmt, dass Kinder von ermordeten Frauen bis zu ihrem 21. Geburtstag eine monatliche Zulage in der Höhe von rund 300 Franken erhalten. Ausserdem ermöglicht es ihnen kostenlosen Zugang zu medizinischer und psychologischer Hilfe. 

Brisa gehört zu den rund 2100 Kindern, die von dem Gesetz profitieren werden. Ihre Mutter, Daiana Barrionuevo, verschwand vor vier Jahren; die Leiche der 24-Jährigen wurde Wochen später in einem Fluss gefunden. Barrionueva zahlte mit ihrem Tod dafür, dass sie ihren gewalttätigen Freund verlassen wollte. 

Das neue Gesetz ist ein grosser Erfolg der Nichtregierungsorganisation La Casa del Encuentro und der Protestbewegung Ni Una Menos. Sie kämpfen gegen die mörderische Gewalt gegen Frauen, die besonders Lateinamerika und die Karibik wie eine Seuche heimsucht: Femizid.

Femizid

Femizid (auch Feminizid genannt) bedeutet wörtlich Frauentötung und bezeichnet die Tötung von Frauen oder Mädchen wegen ihres Geschlechts. Der Begriff wird aber auch generell für tödliche Gewalt gegen weibliche Personen verwendet. Femizide kommen am häufigsten in Paarbeziehungen vor. Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Wort erlangte 1976 durch die südafrikanische Feministin Diana Russell grössere Bekanntheit. Sie verwendete den Begriff, um damit extreme Gewalt gegen Frauen zu definieren und den Frauenhass dahinter sichtbar zu machen. 

Wikipeda

Alle 30 Stunden wird in Argentinien eine Frau ermordet

Play Icon

Video: srf

Alle 30 Stunden wird in Argentinien laut La Casa del Encuentro eine Frau ermordet. Im Jahr 2016 waren es 254 – und diese erschreckende Zahl wirkt geradezu moderat im Vergleich zu den viel kleineren Staaten Honduras und El Salvador. Dort wurden 466 beziehungsweise 349 Frauen umgebracht. In ganz Lateinamerika sind es mehr als 12 Frauen jeden Tag. Dazu kommen, was oft vergessen wird, zahlreiche Mordversuche, die in der Statistik nicht erscheinen. 

Femizid-Opfer in Lateinamerika, Karibik und Spanien

Grafik: Femizid-Fälle 2016 in Lateinamerika und der Karibik sowie Spanien

Die Säulen zeigen die absoluten Zahlen, die Punkte die relativen pro 100'000 Frauen. 
>> Zur interaktiven Grafik 
Grafik: UNO-Organisation für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC)

Machismo und Drogenkriminalität

Es sind zwei Faktoren, die das Problem in Lateinamerika verschärfen: die Kultur des «Machismo» und die durch den Drogenhandel genährte organisierte Kriminalität. In der vom Machismo geprägten lateinamerikanischen Kultur betrachten viele Männer Frauen als ihren Besitz, mit dem sie tun können, was immer sie wollen. Oft beschränkt sich das auf Kleidervorschriften oder Handykontrollen. Aber in manchen Fällen äussert sich der Männlichkeitswahn gewalttätig, in häuslicher Gewalt, sexuellem Missbrauch und Mord.  

Die organisierte Kriminalität, die in mehreren lateinamerikanischen Staaten – namentlich in Mexiko – weite Teile der Gesellschaft und der Institutionen korrumpiert hat, stellt ein massives Problem dar. Die Banden, die dieses brutale, aber lukrative Geschäft betreiben, kennen grausame Rituale – darunter auch Frauenmorde. Junge Männer, die in einer Bande aufgenommen werden oder in deren Rangfolge aufsteigen wollen, müssen sich beweisen. Bekannteste Beispiele für solche Banden sind die berüchtigten «Maras in Mittelamerika, allen voran die «Mara salvatrucha» oder die «Mara 18». 

Ciudad Juárez – Welthauptstadt der Frauenmorde

Traurige Berühmtheit hat die nordmexikanische Grenzstadt Ciudad Juárez erlangt. Seit 1993 verschwinden in der Millionenstadt immer wieder junge Frauen und Mädchen, die meisten im Alter zwischen 13 und 25 Jahren. Ihre oft grausam verstümmelten Leichen findet man später, weggeworfen wie Abfall, in der Wüste oder auf Müllhalden. 
Die Zahl der Opfer ist ungeklärt, Schätzungen gehen von bis zu 740 aus. Die mexikanische Justiz bestreitet, dass es sich um Serienmorde handelt; nur wenige Fälle wurden bisher aufgeklärt. Kritiker werfen den Ermittlungsbehörden Korruption und Inkompetenz vor.

Wikipedia

Tödliches Dreieck

Der ausufernden Gewalt fallen zwar weit mehr Männer als Frauen zum Opfer – in Lateinamerika kommen mehr Menschen durch Gewalttaten um als in der ganzen Welt durch Kriege. Unter den 20 Ländern mit der höchsten Tötungsrate weltweit befanden sich im Jahr 2016 nicht weniger als 15 in Lateinamerika und der Karibik. Besonders das sogenannte Nördliche Dreieck – es besteht aus den Staaten Guatemala, Honduras und El Salvador – gilt als gefährlichste Region der Welt ausserhalb von Kriegsgebieten. 

Doch in Lateinamerika und der Karibik ist auch die Rate sexueller Gewalt gegen Frauen ausserhalb von Beziehungen weltweit am höchsten. Drei von zehn Ländern mit den höchsten Vergewaltigungsraten der Welt liegen laut einem UNO-Bericht in der Karibik. 

Sehr viele Frauen, die der Männergewalt zum Opfer fallen, werden aber von ihren Partnern oder Ex-Partnern umgebracht. Manchmal töten sie die Frauen vor den Augen ihrer Kinder, wie bei einem besonders abscheulichen Fall in Argentinien vor drei Jahren, als ein Mann seiner Ex-Frau die Kehle durchschnitt, während ihre Kinder dabei waren. 

epa06590608 A masked woman holds a mannequin during the International Women's Day protest to demand equal rights in Santiago, Chile, 08 March 2018. The demonstration is an expression of denunciation of violence against women and of solidarity and support with women around the world and was held on International Women's Day which is celebrated worldwide on 08 March.  EPA/MARIO RUIZ

Drastischer Protest gegen Gewalt an Frauen: Demonstration am Frauentag 2018 in Santiago, Chile.  Bild: EPA EFE

Protestwelle

Gegen die Welle der Femizide formieren sich in ganz Lateinamerika Protestbewegungen. Ein Beispiel dafür ist Ni Una Menos – die Bewegung ist nicht nur in Argentinien aktiv, sondern auch in weiteren Ländern der Region, so in Chile. Demonstrantinnen – und auch Demonstranten – tragen den Protest auf die Strasse, von Chile bis Mexiko. 

50'000 Menschen demonstrieren in Peru gegen Gewalt gegen Frauen

Nicht zuletzt diesem Protest, der auch die Sozialen Medien nutzt, ist es zu verdanken, dass mittlerweile mehr als ein Dutzend lateinamerikanische Staaten – darunter Argentinien, Bolivien, Brasilien, El Salvador, Nicaragua und Peru – Femizid als eigenen Straftatbestand im Gesetz verankert haben. Doch Fortschritt auf dieser juristischen Ebene allein wird das Problem nicht lösen. Auf lange Sicht kann sich die Situation nur verbessern, wenn die Machokultur an Einfluss verliert. 

Unerwünschte Mädchen

Lateinamerika ist allerdings nicht die einzige Region der Welt, in der Frauen gefährlich leben. Für Südafrika stellte eine Studie im Jahr 2004 fest, dass durchschnittlich alle sechs Stunden eine Frau von ihrem Partner getötet wird. Zugleich weist das Land weltweit die höchste Vergewaltigungsrate auf.

Weibliche Opfer tödlicher Gewalt

Karte: Femizid weltweit

In Lateinamerika und der Karibik sowie im südlichen Afrika ist die Gefahr für Frauen am grössten, tödlicher Gewalt zum Opfer zu fallen. 
>> Zur interaktiven Karte 
Karte: smallarmssurvey.org

Prekär ist die Lage der Frauen aber besonders in Indien: Der Femizid trifft hier vornehmlich die ungeborenen Mädchen. Jedes Jahr werden Millionen von Mädchen abgetrieben – und eine unbekannte Anzahl von weiblichen Säuglingen umgebracht – , weil Mädchen traditionell als Last betrachtet werden. Für sie muss bei der Heirat eine Mitgift bereitgestellt werden. Dies ist auch für frisch verheiratete Ehefrauen gefährlich: Tausende werden Opfer von sogenannten Mitgiftmorden, wenn der Ehemann oder dessen Familie mit der Mitgift nicht zufrieden sind. 

Durch die massenhafte Abtreibung weiblicher Föten hat sich das Geschlechterverhältnis in Indien – aber auch in China – bereits massiv verschoben. 2014 wurden pro 1000 Jungen lediglich 887 Mädchen geboren – die natürliche Zahl wäre 940. Der enorme Männerüberschuss, der daraus resultiert, führt wiederum zu verstärkter Gewalt gegen Frauen: Pro Tag werden in Indien mehr als 100 Vergewaltigungen angezeigt.

Wie in Lateinamerika und Südafrika sind auch in Indien tief verwurzelte patriarchale Vorstellungen vom Wert der Geschlechter am Werk. Und wie dort wird aus diesen Vorstellungen oft tödliche Realität. 

Und die Schweiz?

Seit 2010 sind in der Schweiz jährlich zwischen 20 und 32 Frauen bei Tötungsdelikten ums Leben gekommen. Dazu kommen 39 bis 64 Fälle von versuchter Tötung. 
Im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern kommen in der Schweiz bei Tötungsdelikten nicht überwiegend Männer zu Tode. Der Anteil der weiblichen Opfer war in den Jahren 2013–2016 sogar höher als jener der männlichen Opfer.​

BfS/Polizeiliche Kriminalstatistik

Vollendete Tötungsdelikte in der Schweiz (2010-2017)

Vollendete Tötungsdelikte in der Schweiz (2010-2017)

  Grafik: watson/BfS

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Doku: «Justice for my Sister» (Trailer). Rebeca Eunece Pérez, deren Schwester ermordet wurde, kämpft für Gerechtigkeit.  Video: YouTube/Justice for my Sister

Gewalt gegen Frauen: Studentin wird in Paris auf offener Strasse geschlagen

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Video: watson/Angelina Graf

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Video: srf

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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Walser 10.08.2018 06:15
    Highlight Highlight In den Staistiken die ich nun konsultiert habe, wurden zb. in Argentinien 5x mehr Männer als Frauen ermordet. Kann mir das jemand erklären? Wie passt das jetzt in diesen Bericht?
    • Citation Needed 11.08.2018 06:48
      Highlight Highlight Schau Statistiken im Bereich „häusliche Gewalt“ an. Darin werden Gewalttaten erfasst, die in Beziehungen (Ehe, Partnerschaft) angesiedelt sind. Darum geht es im Artikel. Und diese Zahlen sind mehr als eindeutig.
    • Citation Needed 11.08.2018 15:15
      Highlight Highlight Du musst nach häuslicher Gewalt gesonderte Statistiken suchen. Es geht im Artikel konkret um Morde mit Beziehungshintergrund: Ehe, Paarbeziehung, etc. (In der Statistik sind auch Kinder enthalten, zumindest in der CH, es wird aber nach Beziehungsgrad aufgeschlüsselt.). Es kommt schon drauf an, ob Du Zahlen ansiehst, in denen auch Opfer von z.B. Bandenkriegen, Drogenhandel, etc. (meist männlich) vorkommen oder ob nach Konstellation der Gewaltanwendung gezählt wird.
      Ist dies der Fall, dann stützen die Zahlen den Bericht.
  • Enzasa 09.08.2018 22:48
    Highlight Highlight Es nervt, dass manche Menschen Gewalt gegen Frauen immer wieder relativieren müssen.
    Was ist so schwer daran zu akzeptiert, dass es christliche Kulturen gibt, die ihre Frauen als Leibeigene betrachten?
    Warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass es gewalttätige Männer gibt, egal ob aus gesellschaftlichen, religiösen oder kulturellen Gründen?
    Warum sind wir uns nicht einig, dass Gewalt gegen Frauen* nicht akzeptiert wird und wir uns überlegen und austauschen wie wir ein Zeichen setzen können?
    * Gewalt gegen Männer darf auch nicht akzeptiert werden, ist aber nicht das Thema des Artikels
  • Klaus07 09.08.2018 18:17
    Highlight Highlight Ich mach einmal eine gewagte These. Je religiöser und konservativer ein Land ist, desto häufiger gibt es Gewalttaten von Männern gegenüber ihren Frauen. Kann mich auch Grundsätzlich irren, aber Lateinamerika ist Erz Katholisch.
    • Phrosch 09.08.2018 19:28
      Highlight Highlight Ich würde die These gern ergänzen: weil dies bei unterschiedlichen Religionen beobachtet werden kann, ist weniger die jeweilige Religion das Problem, sondern die konservative Haltung.
    • Rabbi Jussuf 09.08.2018 19:35
      Highlight Highlight Klaus
      Ich vermute eher, dass dahinter das Patriarchat steckt. Das wiederum von fast allen Religionen sehr gefördert wird. Also, der Einfluss der Religion dürfte eher indirekter Natur sein.
    • Klaus07 09.08.2018 20:05
      Highlight Highlight @Phrosch
      Es gibt diverse Göttinen, aber die Macht in einer Religion liegt bis auf ein paar Indigene Religionen, eigentlich immer bei den Männern. Was heisst konservativ? Festhalten an alten Bräuchen und ideologien. Da dies eigentlich immer religiöse Ideologien sind, ist die Religion, beziehungsweise der Umgang mit den Geschlechterrollen innerhalb der Religion, massgeblich für diese Menschenunwürdigen Gewalt an Frauen verantwortlich.
  • Der Mann im Mond 09.08.2018 17:50
    Highlight Highlight Am Femizid in Lateinamerika oder sonstwo auf der Welt sind nicht zuletzt die Mütter der Machos mitschuldig. Erst ihr "platonischer Inzest" macht diese Bubis zu dem was sie sind. Da es ein gesellschaftliches Problem ist kann er nur gesellschaftlich gelöst werden. Ich schlage vor, dass die Erziehung der Kinder den Eltern enzogen wird und von der Gesellschaft übernommen wird. Das heisst natürlich nicht, dass eine private beziehung zwischen Kindern, Eltern, Geschwistern und sonstigen Verwandten verunmöglicht wird. Die Erziehung aber soll im Kollektiv von statten gehen.
    • Platon 09.08.2018 20:21
      Highlight Highlight @der Mann
      Reden Sie über mich?🤔
    • Gähn on the rocks 09.08.2018 21:50
      Highlight Highlight entschuldigung.
      ich stimme bedingt zu.
      aber mehr noch sind die väter schuld.
      die ehemänner führen ihren buben vor, dass man vor frauen keinen respekt haben muss. wala.
    • Rabbi Jussuf 09.08.2018 22:35
      Highlight Highlight "die ehemänner führen ihren buben vor, dass man vor frauen keinen respekt haben muss."
      DAS stimmt nun grade nicht für lateinamerikanische Länder!
      Dort würden Schweizer und überhaupt Europäer, auch Spanier, als Rüpel ohne Manieren angesehen, wenn sie mit Frauen so umgehen wie bei sich zu Hause.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steven86 09.08.2018 15:18
    Highlight Highlight Unglaublich wie kann Mann nur. Leider gibt es zu viel Orte auf der Welt, wo Frauen mehr als Eigentum angeschaut wird. Diese Matchokultur widert einen an.
  • Waedliman 09.08.2018 15:05
    Highlight Highlight Bei all der Rechnerei - es sind fast ausschliesslich Männer, die diese Morde begehen. Morde an Frauen dadurch zu relativieren, dass ja deutlich mehr Männer umgebracht werden, ist zynisch und verkennt die Hintergründe. Viele männliche Opfer von Tötungsdelikten sind selbst Täter, weil Banden andere Banden bekriegen. Frauen sind hier wohl grundsätzlich als Opfer männlicher Gewalt zu bezeichnen, denn weder sind sie - in der Regel - im Drogenhandel tätig, noch überhaupt in organisierter Kriminalität. Und sie wählen Mord in der Regel auch nicht als Mittel zur Konfliktlösung
    • DemonCore 09.08.2018 16:33
      Highlight Highlight Ich finde es zynisch so zu tun als ob ein Geschlecht, hier die Männer, systematisch Angehörige des anderen Geschlechts, das der Frauen, ermorden. Es sind Individuen die andere Individuen ermorden, und kaum einer dieser Männer wird seine Tat in einen grösseren Zusammenhang, wie bspw. der Emanzipation oder von Frauenrechten stellen. Es sind auch Frauen, die Drogenhändler aufgezogen haben, und ihre Väter gedeckt haben, es gibt auch weibliche Kartellchefs. Frauen die Macht haben sind genauso brutal wie Männer in gleicher Position. Mir kommen röm. Kaisermütter u. russische Zarinnen in den Sinn.
    • Enzasa 09.08.2018 22:23
      Highlight Highlight Es geht nicht um römische Kausermütter oder russische Zarinen sondern um normale lateinamerikanische Frauen
    • Citation Needed 11.08.2018 15:26
      Highlight Highlight Demoncore: anzuerkennen, dass Männer mehr Gewalttaten begehen und dass es spezifische, systematisch gegen Frauen gerichtete Gewalttaten gibt heisst ja nicht, dass man ALLE Männer als Täter verurteilt und ALLE Frauen als Opfer anschaut. Soll man so tun, als gäb es keine Unterschiede, nur damit ein paar Ewiggestrige daraus keine Kollektivschuld/keinen kollektiven Opferstatus ableiten können? Bitte nicht!
  • HAL9000 09.08.2018 14:59
    Highlight Highlight Schöne Welt in der wir leben...
    (Ironie, für jene die es nicht checken)
  • Tsunami90 09.08.2018 14:36
    Highlight Highlight Vor 3 wochen als ich in Peru war wurde eine Junge Frau von ihrem Ex im Bus mit Benzin übergossen und angezündet. Seine Aussage; wenn ich ihre Schönheit nicht haben kann, soll das keiner.

    Gewalt gegen Frauen erachte ich als eines der grössten Übeln unserer Zeit.
  • Bündn0r 09.08.2018 14:25
    Highlight Highlight In Argentinien wurden 2016 2605 Personen umgebracht, davon 349 Fraue. Anders gesagt 13% Frauen.
    Hier wird zwar nicht aus einer Mücke einen Elefanten gemacht, aber zumindest aus einer Ziege.
    Wenn ein Problem vorhanden ist, dann Die Kartell/Banden/Drogenkriminalität, die sich hauptsächlich unter Männer abspielt.
    • Die Redaktion 09.08.2018 15:17
      Highlight Highlight Kartell/Banden/Drogenkriminalität ist schlimm und niemand sollte dadurch ums Leben kommen. Es ist aber einfach nicht dasselbe wie getötet zu werden, weil man nicht "hin halten" wollte. Ich hoffe Sie verstehen den Unterschied.
    • Yoko Ono 09.08.2018 15:44
      Highlight Highlight 2605 Menschen sind viel, 349 aber auch. Das eine Problem mindert nicht das andere, und beide sollten bekämpft werden. Dein Kommentar empfinde ich als ziemlich abwertend gegenüber den Frauen und deren Angehörigen, welche diese Morde sicher nicht als unbedeutende Mücken- oder Ziegen-Probleme empfinden. Aber ja, sind ja "nur" Frauen, da gibt es wichtigere Probleme, wie die Bandenkriege. /sarkasmusoff
    • Blutgrätscher 09.08.2018 16:54
      Highlight Highlight Diese ständigen Whataboutismen

      Ein Artikel über Gewalt an Frauen:
      "Eigentlich sollte man hier über Kartellmorde reden!"
      Ein Artikel über Russlands Machenschaften:
      "Eigentlich müssen wir über US-Machenschaften reden!"
      Artikel über Menschenrechte in Europa:
      "Wir müssen genau jetzt über Menschenrechte in Saudi-Arabien reden!"

      Warum werdet ihr nicht selbst Journalisten und schreibt über Kartellmorde, die CIA und Burkas? Dann müsste man diese Kommentare auch nicht dort schreiben, wo sie nicht hingehören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turi 09.08.2018 14:04
    Highlight Highlight 466 Morden an Frauen in Honduras stehen ca 5200 Morde an Männern (Jahr 2015) gegenüber.

    Wer eine feministische Agenda verfolgt, beklagt bloss die 10% weiblichen Opfer. Alle übrigen vernünftigen Menschen beklagen die 5700 Toten im Gesamten.

    Auch wenn es natürlich nicht so sexy ist heutzutage, über ermordete Männer zu berichten.
    • Daniel Huber 09.08.2018 14:24
      Highlight Highlight @Turi: Ich verfolge keine feministische Agenda. Es geht im Artikel darum, dass in Lateinamerika mehr Frauen als anderswo (mit Ausnahme von einigen afrikanischen Ländern) männlicher Gewalt zum Opfer fallen und dass dies mit Männlichkeitswahn und Drogenkriminalität zu tun hat. Viele der männlichen Toten sind zudem Opfer der Bandenkriege, während die meisten getöteten Frauen von ihren Partnern umgebracht wurden.
    • Linus Luchs 09.08.2018 14:41
      Highlight Highlight Vielleicht findest du ja eine Statistik darüber, wie oft in Honduras ein Mann eine Frau ermordet, wie oft ein Mann einen Mann, wie oft eine Frau einen Mann und wie oft eine Frau eine Frau.

      Es gibt eine Studie über Morde in den USA von 1976 bis 2015. Resultat: Männer begingen zehnmal so oft Morde wie Frauen und waren viermal so häufig Opfer eines Mordes.*

      Morden ist Männersache, Turi, und Frauen werden vor allem von Männern umgebracht. Das könntest du auch ohne feministische Agenda einsehen.

      * https://derstandard.at/2000061323706/Warum-Maenner-und-Frauen-toeten
    • Negan 09.08.2018 14:47
      Highlight Highlight @Daniel Huber
      In LA geschehen generell mehr Morde, da das Leben eines Mensch. kult. bedingt dort weniger Wert hat. Ergo wird auch mit den "schwächeren" weniger zimperlich umgeg.. Man könnte ja auch sagen, da die Männer für das finanz. in diesen Kult. verantwort. sind, müssen sie sich der höheren Gef. aussetzen um die Familie zu ernähren und werden deshalb Opfer von Bandenkrim.. Kommt also doch immer darauf an aus welchem Blickw. man es sieht. Jeder Mord ist einer zu viel. Aber bei einer solchen Mordrate wie in LA, sollte man das Prob. allg. angehen und nicht wieder nur die 10% herauspicken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Echo der Zeit 09.08.2018 13:45
    Highlight Highlight Die Machokultur ist Gesellschaftlich so verankert in Lateinamerika das er sogar von denn Frauen Akzeptiert wird - gab da mal im Magazin ein Guter Artikel darüber wie das in denn Familien gelebt wird - Ein Junger man hat es Schwerer eine Frau zu Finden wenn er sich gegen die Machokultur stellt - das ist auch bei uns leider so.
    • Tsunami90 09.08.2018 14:23
      Highlight Highlight Das ist BS! In Peru im Ausgang ist es derart einfach Frauen kennen zu lernen, weil sie wissen, dass das Machotum deutlich weniger ausgeprägt ist oder gar nicht vorhanden. Bitte verwechseln sie Selbstbewustsein nicht mit Machotum oder Chauvinismus.
    • Die Redaktion 09.08.2018 14:38
      Highlight Highlight @Tsunami90

      https://www.zeit.de/amp/gesellschaft/2016-08/peru-lima-protest-macho-kultur-frauen

      Offensichtlich hatten die 150000 Demonstranten ganz andere Informationen als Sie.
    • Die Redaktion 09.08.2018 14:42
      Highlight Highlight @Echo der Zeit

      Wurde Ihr Account gekapert? Ich kann mich nicht erinnern, dass Sie jemals falsche Grammatik benutzt oder gar dutzende Fehler gemacht hätten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • OMG Zini 09.08.2018 13:35
    Highlight Highlight Irgendwie scheint das kulturell verwurzelt zu sein. Ich kenne einige Latinas die hier geboren sind, die sich nur Latinos als Partner aussuchen. Mit den Gründen: Latinos haben Feuer, sind temperamentvoll und keine Langweiler. Und wenn sie dann mal doch zuschlagen, naja, dann ist das ein Zeichen der Liebe.... Verstehe es wer will....
    • rodolofo 09.08.2018 19:14
      Highlight Highlight Macht der Prägung vermutlich.
      Ich kenne eine Italo-Schweizerin, die hatte einen richtig lauten und schlagkräftigen Patriarchen zum Vater.
      Dann hat sie einen Mann geheiratet, der sich als prügelnder Alkoholiker entpuppte.
      Wegen den gemeinsamen Kindern harrte sie in ihrem Ehe-Gefängnis aus.
      Ein weiterer wichtiger Grund für schleichende Versklavungen ist also die Sorge um die Kinder!
      Als die Kinder ausgezogen sind, schaffte sie es doch noch, sich loszureissen.
      Heute geniesst sie ihr Leben und sprüht von dem, was wir an der Italianita viel lieber haben, als den Machismo.
    • Enzasa 09.08.2018 22:38
      Highlight Highlight Frauen die schlagende Väter hatten, finden meistens Männer die schlagen, das ist einfach so bedeutet aber nicht dass diese Frauen glücklich sind
  • Frances Ryder 09.08.2018 13:09
    Highlight Highlight Argentinien 2016: Für jede Frau die ermordet wurde, wurden 9-10 Männer ermordet. Wieso macht aus diesem allgemeinen Gewaltproblem in Lateinamerika jetzt wieder ein gender issue draus?

    Und wieso wird das genaue Vehältnis der Opfer in Lateinamerika im Artikel verschwiegen, aber bei der Schweiz, wo es 50/50 ist stellt man natürlich sofort eine Grafik rein?
    • dä dingsbums 09.08.2018 13:30
      Highlight Highlight Es ist nicht zum aushalten hier.

      Jedes mal wenn es irgendwie um Frauen geht, kommt einer wie Du und schreibt was wie "Aber die Männer auch, blablabla".

      Jedes mal.

      Wurden diese 9-10 Männer von ihren Frauen ermordet? Nein?
      Also, dann lass es sein und Kommentiere etwas das mit dem_Thema_zu_tun_hat.
    • Die Redaktion 09.08.2018 13:36
      Highlight Highlight Ah so die Männer wurden von ihren Frauen ermordet. Man lernt nie aus.

      Ich bin mir nicht sicher ob Sie den Artikel überhaupt gelesen haben, denn da steht:

      "Der ausufernden Gewalt fallen zwar weit mehr Männer als Frauen zum Opfer...."
    • Daniel Huber 09.08.2018 13:53
      Highlight Highlight @Frances Ryder: Es ist eine bekannte Tatsache, dass weltweit bei Tötungen Männer massiv überproportional beteiligt sind, und zwar sowohl als Täter wie als Opfer. Auf der Täterseite dominieren sie jedoch in noch höherem Ausmass, am meisten in Lateinamerika.
      Der Anteil der Frauen unter den Opfern ist in Asien und Europa höher als in Lateinamerika. In einigen Ländern wie Neuseeland, Japan oder eben der Schweiz ist der Anteil gleich hoch oder übertrifft sogar jenen der Männer – aber bei viel tieferen Raten (< 1/100'000). Das Risiko für Frauen ist daher in Lateinamerika (und Afrika) viel höher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 09.08.2018 13:07
    Highlight Highlight Da in Lateinamerika auch sehr viele Männer ermordet werden, ist wohl diese Aussage im Bezug auf die Stellung der Frau am aufschlussreichsten: "in Lateinamerika u.d. Karibik ist auch die Gewalt gegen Frauen ausserhalb von Beziehungen am höchsten." Und für die Schweiz das: "Der Anteil der weiblichen Mordopfer war 2013 bis 2016 sogar höher als jene der männlichen Opfer." Gleichberechtigung auf dem Paier ja, aber nicht in allen Köpfen. Auch wenn Viele es nicht mehr hören können: Die Geschlechterdiskussion muss weltweit weiter gehen.
    • mogad 09.08.2018 14:07
      Highlight Highlight @Politisch unkorrekt. Da die Zahl der ermordeten Frauen in der CH grösser ist als jene der ermordeten Männer, geh ich davon aus dass Frauen zwar auf dem Papier gleichberechtigt sind aber in Wirklichkeit in manchen Köpfen noch nicht gleichwertig. Ja, ich hätte wohl den Begriff Gleichwertigkeit gebrauchen sollen, der ja viel mit Respekt und Begegnung auf Augenhöhe zu tun hat.
    • mogad 09.08.2018 18:30
      Highlight Highlight @Politisch unkorrekt. Was Sie hier machen Whataboutismus.
  • Enzasa 09.08.2018 12:57
    Highlight Highlight Katholiken prügeln und töten ihre Frauen. Katholische Männer unterdrücken und schlagen ihre Frauen. Katholische Männer sind eine Gefahr für die Gleichberechtigung in Europa. Katholiken verursachen Ehrenmorde.

    😮 Ironie
    Femizid ist kulturbedingt und geschieht nicht aus religiösen Gründen.


    • Gubbe 09.08.2018 13:23
      Highlight Highlight Mancherorts gehört Kultur und Religion zusammen. Kultur ist nicht nur das Malen und Theaterbesuche. Ich denke, es liegt an der Aufklärung und der Schulbildung.
    • LeChef 09.08.2018 13:32
      Highlight Highlight Was jetzt, Religion oder Kultur? Oder vielleicht beides, weil das schlecht zu trennen ist..?
    • danbla 09.08.2018 13:32
      Highlight Highlight Ja genau, das ist ein rein katholisches Phänomen.
      So viel Bullsh*** in einem so kurzen Kommentar habe ich selten gelesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 09.08.2018 12:56
    Highlight Highlight Solange einer Gesellschaft eingetrichtert wird das Frauen nur zum Kinder machen da sind und an den Herd gehören, wird sich nichts verändern. Aber auch solange Frauen als Sexobjekte dargestellt werden.
    • mogad 09.08.2018 14:12
      Highlight Highlight .....und sich leider "freiwillig"als solche darstellen lassen. Da frag ich mich, wie viele andere Möglichkeiten zum Geldverdienen haben Frauen aus Osteuropa, Lateinamerika usw.., als sich als Erotikmodels zu verkaufen. Happerts an der Bildung, an den Karrierechancen in der Wirtschaft????
    • Die Redaktion 09.08.2018 14:17
      Highlight Highlight Irgendwie paradox dies von jemamdem zu hören der findet Josef Stalin (davor Charles Manson) sein ein passendes Profilbild.

      PS Das ist ieine Kritik am Kommentar an sich.
    • The greatest man who ever inhaled oxygen 09.08.2018 15:02
      Highlight Highlight Der Nick im Verbund mit dem Avatar ist Satire. Ich finde keinen von beiden gut, wollte noch einen anderen ans Avatar machen, aber ich glaube das wäre zu weit gegangen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Enzasa 09.08.2018 12:51
    Highlight Highlight Danke für den Artikel.

    Es ist längst überfällig öffentlich darüber zu diskutieren.
    Als Frau bin ich einfach nur froh, in Westeuropa zu leben. Hier kämpfen Frauen um Lohngerechtigkeit und Frauenquoten, was ich auch richtig finde. Es sind paradiesische Zustände sich darum zu bemühen, Sprache geschlechterneutral zu gestalten.
    • dä dingsbums 09.08.2018 13:33
      Highlight Highlight Leider nein, Westeuropa ist nicht perfekt.

      In Spanien z.B. stirbt im Schnitt jede Woche eine Frau an Gewalt durch den Partner.

    • DerMeiner 09.08.2018 14:37
      Highlight Highlight Ich krieg schon nur Migräne, wenn ich Frauenquote höre. Es bringt nichts darüber zu diskutieren. Wünsche Ihnen jedoch viel Spass dabei, als Quotenfrau abgestempelt zu werden.
      Das Ganze ist ein Schuss ins Knie für die Frau und bewirkt nichts (positives).
  • Toni.Stark 09.08.2018 12:28
    Highlight Highlight Und genau aus diesen Kulturen möchten einige linke Kräfte in der Schweiz so viele wie möglich ins Land schleusen. Verstehe ich nicht wirklich.
    • lily.mcbean 09.08.2018 15:29
      Highlight Highlight Holy crap! Südamerikaner sind imfall vorwiegend katholisch, ti trut!
    • Toni.Stark 09.08.2018 18:06
      Highlight Highlight Von all diesen Machokulturen. Ist weltweit der Fall. Fakt.
  • TheRealSnakePlissken 09.08.2018 12:23
    Highlight Highlight Der Beitrag der Religion an den Femiziden in den verschiedenen Weltregionen (Lateinamerika->Katholizismus; Indien->Hinduismus usw.) sollte nicht unerwähnt bleiben. Gestern Abend noch einen Beitrag gesehen im SRF zum Parlamentsentscheid in Argentinien betreffend der Legalisierung der Abtreibung. Mit leuchtenden Augen befürwortete dort eine junge Frau (!) den Zwang, ein durch Vergewaltigung entstandenes Embryo austragen zu müssen!! Die wird sicher von Papst Franziskus persönlich empfangen und gesegnet. Wie war das noch mal mit der„Gottesmutter“ Maria, die vom Hl. Geist „heimgesucht“ wurde???
    • Blutgruppe 09.08.2018 21:25
      Highlight Highlight Saudi Arabien, Iran etc. -> Islam auch nicht vergessen
    • TheRealSnakePlissken 11.08.2018 09:51
      Highlight Highlight Den tölpelhaft hinterwäldlerischen Islam haben wir ja schon tagtäglich im Schwitzkasten, aber den ach-so-unkorrupten und sozial-engagierten Franziskus wird in unseren Breiten meines Erachtens immer noch viel zu viel Verehrung entgegengebracht. Dabei war und ist die Kirche - wie alle Religionen - auf die Kultivierung von Armut, Unwissenheit und Elend angewiesen, um darauf ihr trauriges Süppchen zu kochen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
  • N. Y. P. D. 09.08.2018 12:02
    Highlight Highlight In der vom Machismo geprägten lateinamerikanischen Kultur betrachten viele Männer Frauen als ihren Besitz, mit dem sie tun können, was immer sie wollen.

    Ja, dann wollen wir natürlich die Länder nicht vergessen, wo Frauen gezwungen werden einen schwarzen Sack über den Kopf zu ziehen.
    • Waedliman 09.08.2018 15:02
      Highlight Highlight ...mit dem Unterschied, dass Gutmenschen Frauen mit Kartoffelsäcken überm Körper gerne unterstellen, dass sie dies freiwillig machen, weil sie in ihrer verklärten Sicht auf radikale Auslegungen des Koran völlig vergessen, dass dies nichts anderem dient als der Demütigung und Degradierung der Frau zum Objekt.
    • Die Redaktion 09.08.2018 15:57
      Highlight Highlight Der Titel des Artikels lautet "Femizid in Lateinamerika". Ich bin eigentlich nicht überrascht, dass er dann auch genau dieses Thema behandelt. Ihr etwa?
    • salamandre 09.08.2018 17:34
      Highlight Highlight wie Du anhand der Reaktionen auf Deinen Beitrag sehen kannst, findet das ein gutes Drittel absolut ok. gute Nacht liebe welt
    Weitere Antworten anzeigen
  • *sharky* 09.08.2018 11:56
    Highlight Highlight Man muss gar nicht so weit suchen... leider...

    https://www.watson.ch/!685202133

    Sch£!$$-Machos (sag ich als "Südländer")!
    Habe mit Law & Order und so Zeugs gar nichts am Hut, aber in solchen Fällen wünsche ich mir Mord 1. Grades Bestrafung nach angelsächsischem Recht, Zuchthaus und Schlüssel wegschmeissen.

Wie sich die indische Banditenkönigin an den Männern rächte

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