Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vor Korea soll ein Wrack samt Goldschatz liegen – eine Firma will es gefunden haben



Ein vor 113 Jahren gesunkenes russisches Kriegsschiff soll vor der südkoreanischen Küste aufgespürt worden sein. Das Gerücht: An Bord soll sich eine grosse Menge Gold befinden, das heute angeblich mehrere Milliarden Pfund wert sein soll (Telegraph). 

Die Shinil Group, eine südkoreanische Firma, berichtete, man habe das Wrack der Dimitrii Donskoi nahe der Insel Ulleungdo gefunden. In der Vergangenheit hatten schon mehrfach Firmen behauptet, das Wrack entdeckt zu haben. Einige Unternehmen waren durch die Suche nach dem Schiff pleite gegangen. 

Dieses Video soll die Entdeckung zeigen:

abspielen

Video: YouTube/ShinilGroup

Was ist das für ein Schiff?

Das Kriegsschiff Dimitrii Donskoi, benannt nach einem russischen Fürsten, der bis heute Kriegs- und Nationalheld ist, war laut BBC 1905 von seiner eigenen Crew versenkt worden. Dies sei ein Schlüsselmoment im Russisch-Japanischen Krieg gewesen. 

Dmitrii Donskoi

Der Kreuzer Dmitrii Donskoi der russischen Armee, aufgenommen am 3. Oktober 1891 vor Brest/Frankreich. Bild: Gemeinfrei

Es halten sich schon länger Gerüchte, die Dimitrii Donskoi habe das Gold der russischen Pazifik-Flotte an Bord gehabt, um Crew-Gehälter und Anlege-Gebühren zu bezahlen. Dieses Gold wäre heute Milliarden wert. Laut BBC zweifeln Wissenschaftler jedoch, dass ein Kriegsschiff eine derart wertvolle Fracht transportieren würde. 

Wer sind die Finder des Wracks?

Die Shinil Group postete ein Video auf Youtube, das die Suche und das Auffinden des Wracks mittels zwei kleiner bemannter Mini-U-Boote zeigen soll. Das Profil der Shinil Group gilt jedoch als mysteriös. Südkoreanische Medien berichten, die Firma sei im Juni erst gegründet worden, mit einem Startkapital von lediglich 100 Millionen Koreanischen Won. Das entspräche rund 87'000 Franken. 

Auch habe die Shinil Group noch keine Bergungsrechte bei den Behörden beantragt. In diesem Fall müsste die Firma zehn Prozent des geschätzten Wertes des Wracks zahlen. Sollten die Gerüchte um den sagenhaften Goldschatz stimmen, käme dabei eine Summe zusammen, die ein Vielfaches der Firma wert wäre. Der BBC teilte die Shinil Group mit, man werde bald eine Pressekonferenz abhalten, um alle Zweifel auszuräumen. (pbl/watson.de)

Mehr alte Schiffe

abspielen

Video: watson

Historische Bilder aus der Schweiz

Ab in die Badi! Das sagten sich auch schon unsere Grosseltern – und so sah das damals aus

Link zum Artikel

Was Menschen früher am Sonntag so trieben ...

Link zum Artikel

47 Bilder zeigen, was die Models Backstage so trieben, als es noch keine Smartphones gab

Link zum Artikel

Anno dazumal auf dem Bürgenstock: 29 wahnsinnig schöne Bilder von Audrey Hepburn                 

Link zum Artikel

Als es am Gotthard noch gemütlich zu und her ging

Link zum Artikel

Vertraut und doch ganz anders – so sah die Schweiz vor hundert Jahren aus

Link zum Artikel

Nazi-Schmierfinken, Mord und Blechschaden: Polizeibilder aus Zürich von damals

Link zum Artikel

Grossartige Fotos aus Basel, als über dem Birsig noch Plumpsklos hingen

Link zum Artikel

Fantastische Bilder aus einer Zeit, in der in Zürich noch keine Hipster rumkurvten

Link zum Artikel

Wow! So sah Luzern aus, bevor die Japaner die Stadt ins Internet gestellt haben

Link zum Artikel

Diese Bilder beweisen, dass es in Bern schon früher gemütlich zu und her ging

Link zum Artikel

In Farbe: Vor exakt 70 Jahren wurde Winston Churchill in Zürich wie ein Superstar empfangen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Rivella – wie aus einem «Abfallprodukt» das schweizerischste aller Getränke entstand

Rivella ist das heimliche Nationalgetränk von Herr und Frau Schweizer. Erfunden wurde es von einem Juristen, bestehen tut es aus einem «Abfallprodukt». Die Geschichte einer besonderen Flüssigkeitsmischung.

Begonnen hat alles 1951 in einem Badezimmer im Städtchen Rapperswil am Zürichsee. Ein junger Jurist namens Robert Barth übt sich als Zauberlehrling. Doch anders als in Goethes gleichnamigem Gedicht versucht er sich in seinem Selbstversuch nicht an einem Besen, sondern an einer Mixtur aus Mineralwasser, Kräuteraromen sowie dem aus Molke gewonnenen Milchserum. Dabei mag auch dieser Zauberlehrling immer wieder geklagt haben: 

Doch auch Robert Barth wird die Geister, die er rief, nicht los. Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel