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Leerer Beutel für 1,8 Millionen Dollar versteigert (es waren einst Steine vom Mond drin)



The Apollo 11 Contingency Lunar Sample Return Bag used by astronaut Neil Armstrong, to be offered at auction, is displayed at Sotheby's, in New York, Thursday, July 13, 2017. The lunar dust plus some tiny rocks that Armstrong also collected are zipped up in a small bag and are worth an estimated $2 million to $4 million. (AP Photo/Richard Drew)

Neil Armstrong hatte 1969 die Steinproben vom Mond in dem Beutelchen mitgebracht. Bild: AP/AP

Ein Beutel für Mondgestein ist in New York für rund 1.8 Millionen Dollar versteigert worden. Wer den kleinen weissen Reissverschlussbeutel mit der Aufschrift «Lunar Sample Return» kaufte, teilte das Auktionshaus Sotheby's nach der Versteigerung nicht mit.

Der 2012 gestorbene Astronaut Neil Armstrong hatte 1969 Steinproben vom Mond in dem Beutelchen mitgebracht. Am Donnerstag jährte sich die erste Mondlandung zum 48. Mal. Ursprünglich hatte sich das Auktionshaus für den Beutel, in dem zwar keine Steine mehr sind, sich aber noch Reste an Mondstaub befinden, einen Erlös von bis zu 4 Millionen Dollar erhofft.

Das Täschchen war nach dem Ende der Mission fehlerhaft ausgezeichnet worden und wäre fast im Müll gelandet. Jahrzehntelang lag es dann unerkannt in Lagerhäusern, bis es eine Behörde des US-Justizministeriums mit anderen Stücken zusammen versteigerte. Eine Frau zahlte damals 995 Dollar dafür und gab den Beutel nun zur Versteigerung frei.

Ein weiteres Stück der Raumfahrt-Auktion bei Sotheby's brachte dagegen deutlich mehr als erwartet ein. Der komplette Flugplan der «Apollo 13»-Mission wurde nach einem Wettstreit zwischen neun Bietern für 275'000 Dollar verkauft. Dabei hatte sich das Auktionshaus für den Plan nur rund 40'000 Dollar erhofft.

Die Mission hatte 1970 nach der Explosion eines Tanks vorzeitig abgebrochen werden müssen; die drei Besatzungsmitglieder konnten sich in ihrem beschädigten Raumflugzeug zur Erde retten. (sda/dpa)

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