Schweiz
Gesellschaft & Politik

Secondo Valdettaro bringt DSI in 2 Minuten zu Fall

Alessandro Valdettaro (rechts) beim Bier mit «Weltwoche»-Journalist Philipp Gut (links). 
Alessandro Valdettaro (rechts) beim Bier mit «Weltwoche»-Journalist Philipp Gut (links).
bild: watson

Das Waterloo der SVP: Hier bringt Secondo Valdettaro in zwei Minuten die DSI zu Fall

20.02.2016, 16:1022.02.2016, 07:32

Alessandro Valdettaro ist der Held der DSI-«Arena». Der pensionierte Postmanager lebt seit 56 Jahren in der Schweiz, spricht schöneres Berndeutsch als SVP-Fraktionspräsident Adrian Amstutz und brachte am Freitagabend mit einem bestechenden Publikums-Votum seine Gegner in arge Bedrängnis.

Alessandro Valdettaro: Die Verkörperung des von der DSI bedrohten Secondo, der das pure Gegenteil eines kriminellen Ausländers ist.
srf
«Wenn ich mir diesen Deliktkatalog der DSI durchlese, löst das bei mir Angst und Unsicherheit aus. Nach diesem Gesetz stehe ich mit einem Bein schon in Domodossola.»
Alessandro Valdettaro

Denn auch ohne kriminelle Energie könne man unter dem Regime der Durchsetzungs-Initiative ausgeschafft werden, sagt die Stimme der Secondos aus dem Publikum weiter. 

«Weltwoche»-Vizechef Philipp Guts flapsige Antwort darauf zeigt schön, dass er diesem Einwand so gut wie gar nichts entgegensetzen konnte:

«Also ich weiss gar nicht, was Sie gegen Domodossola haben, das ist doch auch eine hübsche Stadt.»
Philipp Gut
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Den gesamten Artikel über die DSI-«Arena» kannst du hier nachlesen!

(rof)

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Die Affäre Nina: Spionage im Genf der 1930er-Jahre
Eine Tänzerin, ein Genfer Kabarett und geheime Pläne für eine Waffe: Unter dem Namen «Nina» bewegte sich die Italienerin Virginie Rota zwischen Bühne, Diplomatie und Nachrichtendienst. Ihre Geschichte spielte im Genf des Völkerbunds, einer Stadt, in der internationale Politik und Spionage eng beieinanderlagen.
Virginie Rota wurde am 28. April 1907 in Lugano oder möglicherweise in Bergamo als Tochter von Albert Rota und Marie Arrigoni geboren. Schön, intelligent und abenteuerlustig trat Virginie in den 1930er-Jahren in den Dienst des faschistischen Italiens. Sie soll für die erste Abteilung des militärischen Nachrichtendienstes Servizio informazioni militari (SIM) tätig gewesen sein. Zwischen 1934 und 1935 wurde sie von ihren Vorgesetzten auf eine Mission nach Genf entsandt, wo sie in der Pension Clermont in Champel eine Unterkunft fand. Da sie von Beruf Tänzerin war, fiel es der jungen Frau nicht schwer, in einem Kabarett vor Ort engagiert zu werden, wo sie sich «Nina» nannte.
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