Schweiz

Mehr gehen, weniger kommen: Zuwanderung in der Schweiz weiter am Abnehmen

Publiziert: 27.10.16, 12:07 Aktualisiert: 27.10.16, 12:17

Bisher liegt das Wanderungssaldo 2016 bei 44'300 Personen. Bild: KEYSTONE

Der rückläufige Trend bei der Zuwanderung hält an. In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 sind weniger Personen in die Schweiz gekommen und mehr ausgereist als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Der Wanderungssaldo, also die Differenz zwischen Einwanderungen und Auswanderungen, ging gegenüber Ende September 2015 um fast ein Fünftel zurück, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Donnerstag mitteilte.

Die Einwanderung in die ständige ausländische Wohnbevölkerung verringerte sich zwischen Januar und Ende September 2016 gegenüber der Vorjahresperiode um 6,9 Prozent. Zugleich nahm die Auswanderung um 4,7 Prozent zu. Der Wanderungssaldo betrug damit noch 44'300 Personen.

Gemäss den Zahlen des SEM hat der Wanderungssaldo sowohl bei den Staatsangehörigen der EU/EFTA-Länder als auch bei den Drittstaatsangehörigen abgenommen. (sda)

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  • whatthepuck 27.10.2016 17:10
    Highlight Wir sollten davon wegkommen unsere Attraktivität anhand von Zuwanderungszahlen zu messen. Abgesehen davon, dass das nicht nachhaltig ist, ist es auch eine höchst subjektive Messgrösse. Verschiedene Leute kommen und gehen aus verschiedenen Gründen in dieses Land.

    Und solange immer noch jedes Jahr etwa die Stadt Biel nur mit Ausländern gefüllt in die Schweiz zieht muss man sich nur um eines Sorgen machen: Darum, wie dieses Wachstum sozial und wirtschaftlich bewältigt wird.
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    • Rom78 28.10.2016 12:35
      Highlight Von wo soll den Wirtschaftswachstum herkommen, in einer übersättigten Gesellschaft wie der Schweiz, wenn nicht von der Zuwanderung.
      Es gibt viele Gründe um die Zuwanderung zu stoppen, man muss sich aber auch die Konsequenzen im Klaren sein.
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  • Rom78 27.10.2016 15:57
    Highlight Wer in den letzten Jahre eine Immobilie gekauft hat, kann sich mal auf einen saftigen Wertverlust einstellen.
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    • stef2014 27.10.2016 17:13
      Highlight Du willst uns jetzt sicher auch noch den Zusammenhang erklären, oder? Danke.
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    • Fabio74 28.10.2016 08:57
      Highlight Und weshalb?
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    • Rom78 28.10.2016 12:28
      Highlight Weniger Zuwanderung, weniger Nachfrage, weniger Nachfrage tiefere Preise.

      Ich weiss nicht was da so schwierig sein soll. Marktwirtschaft eben.
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  • Dovahkiin 27.10.2016 13:02
    Highlight Ich will Negativzuwanderung! Mit dieser Zahl kommen wir immer noch auf über 60'000 netto pro Jahr. Und kein Doppelbürgerprivileg mehr. Doppelbürger sind für mich Ausländer. Ohne Negativzuwanderung und Abschaffung des Doppelbürgerprivilegs verschärft sich meine diesbezügliche Meinung. (Genauso wie bei der Missachtung der Demokratie.)
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    • Fumo 27.10.2016 14:58
      Highlight Du "willst"? Was gibt dir das Recht das zu verlangen?
      Warum willst du das?
      Und warum sollte es jemand kümmern dass sich deine Meinung verschärft?
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    • Fabio74 28.10.2016 09:00
      Highlight Dann gute Reise. Du kannst wollen was du möchtest, aber du bist einer von Millionen Stimmberechtigten.
      Ich sehe mit der doppelten Staatsbürgerschaft kein Problem. Wer den Schweizer Pass ist Schweizer.simple Definition. Selbst für SVPler sollte dies nicht zu hoch sein
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  • DerRaucher 27.10.2016 12:20
    Highlight Ich bin überzeugt das dieser Trend weiter nach unten anhalten wird. Die Kontingentsfrage wird sich schon bald von alleine lösen. Die Schweiz war auf jedenfall schon einmal attraktiver als Einwanderungsland. Dazu geht es Ländern wie z.b Deutschland wirtschaftlich wieder besser.
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