Fussball
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Referee Daniele Orsato, center left, speaks to Basel's Marek Suchy, center right, during the UEFA Champions League Group stage Group A matchday 5 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and England's Manchester United FC at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Wednesday, November 22, 2017. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Serey Die zeigt's an: In der Europa League gäbe es praktisch nichts mehr zu holen. Bild: KEYSTONE

Nach dem Coup der Blick nach vorn: Regnet es Geld und hilft Basel YB und sich selbst?

Basel steht dank dem sensationellen 1:0 gegen Manchester United an der Schwelle zum Champions-League-Achtelfinal. Diesen zu erreichen wäre nicht nur finanziell für den Klub hochinteressant, sondern auch für den Schweizer Fussball sportlich bitter nötig.

23.11.17, 16:11 04.12.17, 17:31


Bevor wir auf die Wichtigkeit des Basel-Siegs in finanzieller und sportlicher Hinsicht kommen, hier noch drei Fakten, auf die der FCB mächtig stolz sein darf:

Manchester United's head coach Jose Mourinho, left, and Basel's head coach Raphael Wicky, right, shake hands prior to the UEFA Champions League Group stage Group A matchday 5 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and England's Manchester United FC at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Wednesday, November 22, 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Ausser einem netten Lächeln des Basel-Trainers gibt es gegen den FCB für den José Mourinho praktisch nie was zu holen. Bild: KEYSTONE

Zurück von den englischen und Mourinho'schen Statistiken zum FC Basel. Das Erreichen des Achtelfinals in der Königsklasse wäre aus mehreren Perspektiven lukrativ. Aber der Reihe nach.

Die Ausgangslage

bild: srf

Das europäische Überwintern ist gesichert. Für die CL-Achtelfinals reicht es, wenn ...

Basel's Dimitri Oberlin, Luca Zuffi and Raoul Petretta, from left to right, celebrate their score to 1:0 during an UEFA Champions League Group stage Group A matchday 4 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Russia's CSKA Moskva in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Tuesday, October 31, 2017. (KEYSTONE/Peter Schneider)

In der letzten Runde gleich viele Punkte wie ZSKA holen – und die Achtelfinal-Qualifikation ist praktisch sicher. Bild: KEYSTONE

Das Finanzielle

Die Champions League ist bekanntlich finanziell deutlich attraktiver als die Europa League. Klar wäre sportlich im kleineren Wettbewerb wohl mehr möglich. Aber nur schon die Prämie für die CL-Achtelfinals ist ohne ein absolutes Topresultat praktisch nicht einzuspielen im «Cup der Verlierer» (Franz Beckenbauer).

Champions League:

Europa League:

Der Unterschied einfach erklärt.

Vorher: Champions League, nachher: Europa League. bild: Shutterstock

Der UEFA-Koeffizient

Basel spielt ja immer auch für die Schweiz. Die Punkte der Klubkoeffizienten werden hierfür durch die Anzahl teilnehmende Vereine des entsprechenden Verbandes dividiert (in der Schweiz 5 – Basel, YB, Lugano, Sion, Luzern). Aktuell liegt die Schweiz nur noch auf Rang 15 (letzte Saison 12). 

Weil von den fünf gestarteten Schweizer Teams nur Basel bislang europäisch überzeugen konnte, stehen die SFL-Teams genau an der Schwelle von zwei CL-Qualifikationsplätzen (Ränge 11 bis 15) und nur einem (Ränge 16 bis 51). Dass der Schweizer Meister sich direkt für die Gruppenphase der Königsklasse qualifiziert, ist derzeit utopisch.

So werden die europäischen Plätze für die Saison 2018/19 verteilt. bild: wikipedia

In der laufenden Europacup-Kampagne gibt es weiterhin (egal ob CL oder EL) für einen Sieg zwei Punkte und ein Remis einen Punkt pro Team. Einen Unterschied zwischen den beiden Wettbewerben gibt es aber doch:

YBs Miralem Sulejmani, links, gegen Luganos Vladimir Golemic, rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Lugano, im Stade de Suisse in Bern, am Sonntag, 10. September 2017. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Für die Schweiz sind in dieser Saison auch noch YB und Lugano auf UEFA-Punktejagd. Aber auf die beiden wollen wir uns aufgrund der ersten vier Spieltage mal eher nicht verlassen ... Bild: KEYSTONE

Erschwerend kommt für die Schweiz hinzu, dass im nächsten Jahr die Saison 2013/14 im Fünfjahresranking weg fällt. Dort holten die Klubs der SFL mit 7,200 Punkten so viel wie seither nicht mehr. Es droht das Abrutschen auf Rang 16. Diese Gefahr wäre mit dem Erreichen der CL-Achtelfinals aber praktisch gebannt.

Damit würde sich der FCB aktuell selbst einen Gefallen machen. Für die Saison 2018/19 hat die Schweiz noch zwei Plätze in der CL-Qualifikation. Aber ab 2019 könnte es je nach UEFA-Koeffizient nur noch für ein Team reichen. Und das Basel den nationalen Titel für die nächsten Jahre nicht abonniert hat, zeigt die laufende Saison.

Die teuersten Zu- und Abgänge der Super-League-Klubs

Wie Basel wohl mit Geld umgeht?

Video: watson

Du spielst selbst Fussball? Dann kennst du diese Dinge bestimmt.

Wegen diesen 11 Typen ist Fussballspielen auch in der zweiten (oder dritten) Mannschaft so herrlich

Diese 12 herrlichen Videos aus dem Amateur-Fussball zeigen perfekt, wie du dich im Ausgang verhältst

Vom heulenden Schiri bis zum Spieler mit Durchfall: So schöne Geschichten kann nur der Provinz-Fussball schreiben

Nur wenn du dich auch an diese 25 Dinge erinnern kannst, warst du ein echtes Fussballkind

Jeder Amateur-Fussballer kennt diese 14 Momente der Saisonvorbereitung genau

Auch DU wirst dich ertappt fühlen: 13 Grafiken, die den Amateurfussball perfekt beschreiben

12 (Not-)Lügen, die jeder Hobby-Fussballer kennt – und was man sich dabei denkt

«Bin bei der Freundin stecken geblieben» – die verrücktesten Ausreden im Regionalfussball

12 Persönlichkeiten, die an keinem Grümpi (Grümpeli, Grümpeler, Grömpi) fehlen dürfen

Diese 11 Amateur-Fussballer triffst du in JEDEM Trainingslager

12 Ausdrücke, die nur Fussballer verstehen – und die passende «Erklärung für Dummies» gleich dazu

Kein Bock auf Training? Mach es besser als diese 10 (fast echten) Super-League-Schwänzer

Hier gibt's gleich eines der lustigsten Eigentore aller Zeiten zu sehen

Wichtig für alle Amateur-Fussballer: Schaut das und ihr fühlt euch eine Zillion Mal besser

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

12
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • satyros 23.11.2017 18:40
    Highlight Warum genau ein besserer Länderkoeffizient YB helfen soll, verstehe ich nicht ganz. Der Meister spielt CL-Quali, der Zweite je nach je CL- oder EL-Quali. Aber in die CL wird man als Zweiter der Schweiz eh nie mehr kommen, da viel weniger Plätze auf diesem Weg zu vergeben sind. Es spielt also für die Topmannschaften eine eher untergeordnete Rolle, auf welchem Platz die Schweiz in diesem Länderranking steht. Wichtig ist das für Clubs wie Luzern oder Sitten, die dann als Meisterschaftsfünfter in die EL-Quali nachrücken können. Die hätten allerdings auch selber am Koeffizienten arbeiten können.
    10 11 Melden
  • Entenmann 23.11.2017 18:20
    Highlight Mehr Geld für Basel ist nicht gut für den Schweizer Fussball. Koeffizient hin oder her. Und wahrscheinlich wird Basel auch diese Saison wieder Meister, einfach mit einem etwas kleineren Vorsprung. Ab nächster Saison ist dann wieder mit 20 Punkten zu rechnen:-(
    22 28 Melden
  • AJACIED 23.11.2017 17:57
    Highlight Ja ist ja gut wir wissen langsam das es im Uefa Cup weniger zu verdienen gibt!
    Aber das es ab den 1/16 Finals ganz gute Partien gibt kein Kommentar.
    25 5 Melden
    • maxi 23.11.2017 19:09
      Highlight es gibt auch in den gruppenspiele hübsche begegnungen...sportlich villeicht nicht absolute feinkost aber von der atmosphäre her tausendmal geiler als die sterilen cl partien
      18 4 Melden
    • Schnurri 24.11.2017 07:02
      Highlight nur man müsste man diese erreichen und leider hat yb das veryoungboysen nicht verlernt
      3 6 Melden
    • AJACIED 25.11.2017 14:28
      Highlight Tja wenn viele das Gefühl haben Partizan und Dynamo seien nicht besser als YB. Sehr arrogant von gewisse Leuten.
      2 0 Melden
  • egemek 23.11.2017 17:16
    Highlight Wenn Basel gewinnt, sind sie weiter. Egal wie hoch Moskau gegen ManU gewinnt, einer der beiden wird immer ein schlechteres Torverhältnis als Basel (mind. +4) haben.

    Aber sehr wahrscheinlich reicht bereits eine knappe Niederlage, da ManU den Gruppensieg will.
    23 9 Melden
    • egemek 23.11.2017 17:26
      Highlight Sollte mind. +5 sein... 😎
      1 4 Melden
    • satyros 23.11.2017 17:52
      Highlight Bei Punktgleichheit zählt zuerst die direkte Begegnung. Gewinnen Basel und Moskau die nächsten Spiele, haben Manchester, Basel und Moskau je 12 Punkte (davon je 6 aus den direkten Begegnungen). Basel hat eine Goaldifferenz aus den Direktbegegnungen von -1, Manchster bisher +5 und Moskau -4. Gewinnt also Moskau in Manchster 4:0, ist Basel draussen. Egal, wie hoch sie Benfica schlagen.
      20 7 Melden
    • egemek 23.11.2017 18:59
      Highlight Danke fürs Aufklären 👍
      3 1 Melden
  • espe 23.11.2017 16:50
    Highlight Was man zum UEFA-Koeffizient bzw. den Rängen 10 und 11 noch sagen kann: Der CL-Sieger wird sich vermutlich auch über die Liga qualifizieren. Dann sollte das Land auf Rang 11 diesen Fixplatz erben. Bei weiteren guten Ergebnissen wäre ein Sprung auf diesen Rang für die Schweiz noch möglich.
    Darum: Hopp YB und hopp Lugano!
    52 3 Melden
    • azoui 24.11.2017 08:50
      Highlight Die Sache mit YB hat sich, seit gestern Abend erledigt, ....wieder einmal.
      1 2 Melden

Sternstunde! YB qualifiziert sich dank Hoarau-Doppelpack für die Champions League 

Schweizer Meister Young Boys erreicht erstmals die Gruppenphase der Champions League. Guillaume Hoarau wendet in Zagreb mit zwei Toren in 137 Sekunden einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg.

Nach einer Stunde sah es für die Young Boys im Zagreber Maksimir-Stadion ganz düster aus. Das überaus unangenehme Dinamo Zagreb, das erstmals seit 2013 vor ausverkauften Rängen spielte, führte dank eines frühen Treffers mit 1:0 und hatte, so schien es, alles unter Kontrolle.

Keine nennenswerte Chance, mit etwas Wohlwollen eine Halbchance liess Kroatiens Meister bis dahin zu. Kam hinzu, dass YB nach 55 Minuten Miralem Sulejmani verlor. Der blass gebliebene Flügelspieler stürzte nach einem …

Artikel lesen