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Es ist National Curry Week! Yay! Deshalb: Diese 11 Curry-Rezepte solltest du draufhaben

Bild: Shutterstock
10.10.2016, 12:2901.11.2018, 10:50

Vom 10. bis 16. Oktober feiert Grossbritannien National Curry Week, «celebrating over 200 Years of Indian Restaurants in the UK!». Diverse Städte kämpfen dabei um den Titel der «Curry Capital of Britain», wo der «community cohesion through curry» (Gemeinde-Zusammenhalt dank Curry) besonders stark ist. Es gibt etliche Wettbewerbe, etwa «The World Poppadom Tower Challenge». Und mitunter wird auch The Curryfication of the World angestrebt. Kurzum, sie feiern die Tatsache, dass Curry schlicht und einfach hammergeil ist.

Und ihr solltet das auch!

Leute, ihr müsst mehr Curry kochen! Und damit meine ich nicht etwa Riz Casimir mit dem hellgelben «Cörry-Söseli», sondern das echte Zeugs, wie es etwa in Indien, Pakistan, Grossbritannien und – ja-haaaa! – per sofort auch bei euch zuhause gegessen wird. 

Hier haben wir 11 der bekanntesten Curry-Gerichte gesammelt. Schwierig zuzubereiten sind sie mitnichten.

Aber vielleicht müsst ihr erst noch schnell ein paar Sachen besorgen:

Bild: watson/obi

Geht zum nächsten Asien-Supermarkt und dort werdet ihr alles finden, was man so braucht: All die Gewürze (gemahlen oder als getrocknete Samen), den Garam Masala, etwa, den frischen Koriander, die Curry-Blätter, den Paneer, den Basmati-Reis, die Ingwer-Knoblauch-Paste und und und.

Ein paar Tipps nebenbei:
Das omnipräsente Ghee (geklärte Butter bzw. Butterschmalz) darf man auch mit Bratbutter, Sonnenblumenöl oder Rapsöl ersetzen.
Die vorhin erwähnte Ingwer-Knoblauch-Paste lohnt sich zu kaufen, denn bei jedem Rezept, das nach geriebener Ingwerwurzel und gepresstem Knoblauch verlangt (und das sind nicht wenige, glaubt mir), kann man sich mit der Paste aus dem Gläschen die Arbeit erleichtern. Alternativ kann man aber eine gehörige Masse frischen Knoblauch und Ingwer im Verhältnis 1:1 pürieren und in einem Eiswürfelbehälter im Kühlfach aufbewahren.

Besorgt euch gleich noch eine Handvoll Chutneys und Pickles, denn die isst man dazu. 

Und natürlich Papadams, Chapatis, Naan und solchen Kram. 

Bild: Shutterstock

Eigentlich könnt ihr gleich noch einen Reiskocher besorgen, wenn ihr gleich dabei seid. Wenn man nur schon ein paar Mal im Monat asiatisch kocht, lohnt sich das allemal.

(Es geht aber auch in einer normalen Pfanne. Und zwar <a href="http://www.saison.ch/de/basiskochen/parfum-basmati-oder-jasminreis/" target="_blank"><em>so</em></a>.)
(Es geht aber auch in einer normalen Pfanne. Und zwar so.)
Bild: Shutterstock

Aber kommen wir zu den Rezepten. Fangen wir gleich mit dem Bestseller an:

Chicken Tikka Masala

bild: Shutterstock

Inder und Briten mögen sich um die Ursprünge dieses Gerichts ein wenig streiten (ob diese nun auf Streetfood aus dem Punjab und Uttar Pradesh zurückgehen oder auf die Bangladeshi-Community Schottlands), aber Fakt ist, dass Chicken Tikka Masala seit Jahrzehnten das am meisten gegessene Gericht Grossbritanniens ist. Und dies mit gutem Grund: Es ist superlecker. 
Rezept hier.​

Butter Chicken Curry

Bild: Shutterstock

Das Ur-Fusion-Gericht: Ursprünglich für ein europäisches Klientel entwickelt, ist es heute eines der Standardgerichte der indischen Küche.
Rezept hier.​

Und nun zu der Königsklasse, zu den Lamm-Currys! Mmmh!

Rogan Josh

Bild: Shutterstock

Der Klassiker aus der Küche Kaschmirs.
Rezept hier (psst ... nehmt zwei TL Chilipulver! 1 TL ist zu wenig 😉).

Parsi-Lamm

Zum Beispiel Parsi Dahi nu Gosht (was konkret Lamm-Curry mit Chilis, Koriander und Joghurt bedeutet). Die ursprünglich aus Persien stammende Parsi-Minderheit hat einen grossen Einfluss auf die Küche des Subkontinents hinterlassen. Zum Glück!
Rezept hier (Englisch).

Keema

Bild: maunikagowardhan.co.uk

Dieses Hackfleisch-Rezept kann man mit Lamm- oder Rinderhack zubereiten. Varianten gibt es etliche, wie die Parsi-Version mit gebackenen Eiern (Bild) oder das allseits beliebte mit Erbsen: Rezept hier (Englisch).

Pork Vindaloo

In europäischen Curry-Häusern hat sich die britische Doktrin etabliert, bei der «korma» mit «eher mild» zu übersetzen wäre, «madras» mit «mittelscharf gewürzt» und «vindaloo» mit «ich sterbe».

Ach ja – und dann gab es noch die offiziell-alternative Fussballhymne mit gleichem Namen. Grossartig!

Dies ist aber eine Verballhornung, denn es existieren auch Kormas, die gehörig scharf sind. Madras, hingegen, ist eine Stadt in Südindien, nicht aber ein Rezept. Und Vindaloo ist ein Schweinefleisch-Gericht aus Goa, das den für Goa typischen portugiesischen Einfluss mit der Beigabe von viel Weinessig aufweist. Höllisch scharf ist's trotzdem – aber so was von schmackhaft!
Rezept hier (Englisch).

Themawechsel: Wer hat Lust auf Fisch?

Keralan Fish Molee

bild: watson/obi

Mit Kokosmilch und eher mild. Ihr werdet es lieben.
Rezept hier (Deutsch) und hier (Englisch).

Prawn Jalfrezi

Etwas leichter – aber auch schärfer: Jalfrezi, wobei «jal» mit «würzig» zu übersetzen wäre und «frezi» «stir-fry» bedeutet. Somit wäre die Kochmethode hinreichend erklärt. Gerne wird dieses Gericht mit Hühnchen zubereitet. Die Garnelenvariante ist aber ebenso beliebt. 
Rezept hier (Englisch).

Und nun drei klassische vegetarische Rezepte, die sowohl als Hauptspeise als auch als Beilage serviert werden können:

Tarka Dhal

Bild: Shutterstock

In Indien selbst wird nach wie vor weniger Fleisch gegessen als hierzulande. Dafür werden Hülsenfrüchte noch und nöcher verzehrt. Es gibt etliche Dhal-Rezeptvariationen. Dieses hier ist ein guter Anfang.

Palak Paneer

Bild: Shutterstock

Davon würde sich Popeye in Indien ernähren: Spinat mit Paneer-Käsestückchen. Es gibt auch die Version Saag Paneer, bei dem anderes Grüngemüse zum Einsatz kommt.
Rezept hier.​

Aloo Gobi

Dieses Rezept sollte jedermann kochen können: Blumenkohl, Kartoffeln und ganz, ganz viel Geschmack.
Rezept hier.​

Food! Essen! Yeah!

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