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Die Blockchain wird Banken und die Wirtschaftswelt wie ein Tsunami überrollen

Sie soll das Wirtschaftssystem grundlegend revolutionieren: Die Blockchain. Doch damit sich die neue, dezentrale Transaktionstechnologie über den momentanen Hype hinaus durchsetzt, sind noch einige Hürden zu überwinden.



Die Erwartungen an die Blockchain sind hoch. Sie soll Mittelmänner jeglicher Art ausschalten: Beispielsweise die Bank, die eine Überweisung überprüft oder den Notar, der einen Grundbucheintrag beglaubigt. Die Technologie soll anstelle des vertrauenswürdigen Dritten sicherstellen, dass Transaktionen korrekt durchgeführt werden.

Noch steckt die Blockchain in den Kinderschuhen. Es handelt sich dabei um die Technologie hinter Bitcoin. Dieses Zahlungssystem samt gleichnamiger virtueller Währung hat sich ab 2008 als Folge der Finanzkrise entwickelt.

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Drei entscheidende Vorteile zeichnen das neue System aus: Erstens können Transaktionen in Echtzeit abgewickelt werden. Zweitens erfolgen sie anonym und drittens braucht es für dafür keine Zwischenhändler wie Banken oder Kreditkarteninstitute. bild: watson/shutterstock quelle: spiegel

Die Blockchain-Technologie basiert auf einer verteilten Datenbank. Neue Informationen werden regelmässig in Blöcken zusammengefasst, in einer Abstimmung unter den Teilnehmern validiert, mittels Kryptographie versiegelt und mit den vorherigen Datensätzen verkettet.

Diese Kette von Transaktionsblöcken wird anschliessend auf allen Computern in einem globalen Netzwerk abgespeichert. Dadurch können Informationen nachträglich kaum mehr verändert werden – denn dafür müsste ein Angreifer den Grossteil der überall auf der Welt verteilten Kopien gleichzeitig ändern können. Zugang erhalten die Nutzer über spezielle Software.

«Bitcoin ist quasi die Blockchain 1.0»

Mathias Bucher, Blockchain-Dozent der Luzerner Fachhochschule HSLU

Wie bei Bitcoin wurde die Blockchain-Technologie bislang vor allem in der Finanzwelt genutzt, um Zahlungen durchzuführen und zu protokollieren. «Bitcoin ist quasi die Blockchain 1.0», sagt Mathias Bucher, Blockchain-Dozent der Luzerner Fachhochschule HSLU und Mitgründer eines Blockchain-Startups.

A Bitcoin (virtual currency) paper wallet with QR codes and a coin are seen in an illustration picture taken at La Maison du Bitcoin in Paris, France, May 27, 2015.  REUTERS/Benoit Tessier/File Photo

Die Blockchain der digitalen Währung Bitcoin ist die älteste Blockchain. Sie startete im Januar 2009 und hat mittlerweile eine Grösse von über 105 Gigabyte. Bild: BENOIT TESSIER/REUTERS

Derzeit arbeiten Programmierer, Jungunternehmer und Forscher an einer Blockchain 2.0, die mehr Funktionen bietet und Schwächen von Bitcoin ausmerzen soll. Ihre Anwendungsmöglichkeiten gehen weit über ein Zahlungssystem hinaus.

Blockchain wird die Wirtschaft auf den Kopf stellen

«Die Blockchain wird einen Paradigmenwechsel in der Wirtschaft herbeiführen», sagt Bucher. Sie ermögliche, dass Menschen direkt miteinander Geschäfte machen könnten, ohne sich vorgängig vertrauen zu müssen oder einen Umweg über Intermediäre gehen zu müssen.

Auch Thomas Puschmann, Leiter des Fintech Innovation Lab an der Universität Zürich, glaubt an einen solchen Umbruch: Gerade durch die Konvergenz mit anderen Technologien wie der Cloud werde die Blockchain die Wirtschaftswelt wie ein Tsunami überrollen.

So funktioniert Blockchain im Alltag

Mit der Blockchain können sämtliche Transaktionen nachvollzogen werden. Das eröffnet eine Reihe von Möglichkeiten. So kann beispielsweise der Weg eines Impfstoffes von der Produktion bis zum Patienten verfolgt werden, der Weg eines Diamanten von der Mine bis zum Schmuckstück.

Zusätzlich können auch Programme auf der Blockchain ausgeführt werden, die sogenannten Smart Contracts (intelligente Verträge). Ein Beispiel dafür sind Autoleasing-Verträge. Die Verträge sind auf der Blockchain hinterlegt, die Zahlungen werden dort registriert und auch das Auto ist über das Internet mit der Blockchain verbunden. Somit würde es möglich werden, das Auto zu blockieren, wenn ein Leasingnehmer die monatlichen Raten nicht bezahlt.

Auch in der öffentlichen Verwaltung bietet die Blockchain Möglichkeiten: Beispielsweise kann sie für E-Voting eingesetzt werden.

Zahlreiche Jungunternehmen arbeiten daran, solche Ideen in die Praxis umzusetzen – auch in der Schweiz. Das Startup Nexussquared will diese Entwicklung beschleunigen und berät andere Blockchain-Startups. Derzeit handle es sich bei den meisten Anwendungen noch um Experimente, sagt Gründer Daniel Gasteiger. Einzelfälle würden programmiert und getestet. «Ab 2017 werden wir aber mehr Anwendungen live sehen.»

Regulierung und Standards gefragt

Doch es gibt auch skeptische Stimmen. Im Unterschied zu den bereits sehr sicheren und günstigen herkömmlichen Technologien müsse die Blockchain «den Nachweis erst erbringen, dass sie ein noch besseres Verhältnis zwischen Sicherheit und Effizienz erzielt», sagte Thomas Jordan, Chef der Schweizerischen Nationalbank (SNB) kürzlich an einem Vortrag.

Noch ist die Technologie nicht ausgereift, es gibt noch zahlreiche Aufgaben zu lösen. So müsse ein weniger energieintensiver Absicherungsmechanismus gefunden werden, sagt HSLU-Dozent Bucher. Heute braucht dieser Mechanismus viel Rechenleistung. Auch die Sicherheit der Smart Contracts und den Schutz der Privatsphäre gelte es zu verbessern.

Weiter müssen gemeinsame Standards definiert werden, wie Puschmann vom Fintech Innovation Lab ergänzt. Beispielsweise gebe es noch keine einheitliche Programmiersprache für Smart Contracts.

Und nicht zuletzt müssen noch zahlreiche rechtliche Aspekte geregelt werden, wie Gasteiger von Nexussquare ergänzt. Zwar sind in der Schweiz neue Regelungen für Fintech geplant. Es gebe aber noch weitergehende offene Fragen, sowohl bei Fintech als auch anderen Gebieten. «Zum Beispiel: Wer ist verantwortlich, wenn beim Tracking von Impfstoffen etwas schiefläuft?»

Dazu komme, dass die Blockchain-Technologie per Definition länderunabhängig eingesetzt werde. Deshalb werde es noch Jahre dauern, bis solche Fragen geregelt seien.

Erste Anwendungen in Unternehmen

Viele der Probleme sind allerdings leichter lösbar, wenn statt einer öffentlichen Blockchain eine private verwendet wird. Beispielsweise kann ein Unternehmen mit seinen Zulieferern und Abnehmern ein Netzwerk bilden, Aussenstehende haben dann keinen Zutritt. Die beschränkte Zahl der Teilnehmer vereinfacht das Ganze. Zudem treiben gerade Grossunternehmen solche Anwendungen voran, da sie ihr Bedürfnis nach Prozessoptimierung erfüllen können.

In einem ersten Schritt werden sich Blockchain-Anwendungen daher auf der Unternehmensebene durchsetzen. Darin sind sich Bucher und Puschmann einig. Bis zum grossen Wirtschaftsumbruch hingegen könne es noch zehn Jahre dauern. «Derzeit befinden wir uns wahrscheinlich an einem Höhepunkt des Hypes», sagt Puschmann.

Er erwartet, dass in den nächsten zwei, drei Jahren ein «Tal der Desillusionierung» folgt. Dann werde vielen Tüftlern klar werden, dass sich doch nicht alles ganz so einfach realisieren lasse. Langfristig werde es aber zu einem radikalen Umbau der Wirtschaft kommen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pitsch Matter 08.01.2017 20:05
    Highlight Highlight Ich traue Bitcoin nicht. Wer sagt dass die Menge dieser Bitcoins bei steigendem Preis immer gleich bleibt? Man könnte es ja zu einem Schneeballsystem umbauen, sodass die Gründer immer mehr Bitcoins in den Markt werfen und sich so bereichern. Es ist schon sehr intransparent das ganze.
  • Alnothur 08.01.2017 14:01
    Highlight Highlight Die Blockchain nach heutigem Konzept ist momentan bestenfalls ein proof of concept, auf das die Marketing-Bullshit-Leute gestossen sind. Mehr nicht. Das wird jetzt aufgeblasen, und dann wird die Industrie dahinter erstmal gehörig "auf die Schnauze fallen". Vielleicht gibt es danach Gelegenheit fuer ausgereiftere, marktreife Konzepte.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.01.2017 15:48
      Highlight Highlight Es gibt nicht ein Blockchain-Konzept, sondern mehrere. zB. IOTA ist eher ein Blockgraph (Tangle) als eine Chain.

      https://www.iotatoken.com/

      Es stimmt, dass alles quasi nur Proofs of Concept sind. Und einige Konzepte funktionieren. Allerdings führen sie auch zu neuen Fragen und noch offenen Problemstellungen. Es herrscht aber Zuversicht, dass die Fragen beantwortet und die offenen Probleme gelöst werden können.

      Mit ein paar Abstrichen, zB. mit einer privaten Blockchain, wäre es schon jetzt industrietauglich.

      http://www.the-blockchain.com/2016/12/03/anthony-akentiev-first-look-r3-corda/
  • Flexon 07.01.2017 12:43
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass die Banken von der Entwicklung überrollt werden. Sie sind vielmehr die Early Adopters dieser Technologie und investieren schon sehr viel, um eigene Lösungen zu entwickeln. Sicherlich werden Zahlungsprozesse aber einfacher, schneller und günstiger werden. Sehr interessant sind auch Identitätslösungen wie das Projekt uPort von Consensys auf Ethereum-Basis. Es entstehen auch schon erste dezentrale Messenger wie Status.im, mit denen direkt im Chat bezahlt werden kann und die komplett unabhängig funktionieren (werden).
  • http://bit.ly/2mQDTjX 07.01.2017 12:35
    Highlight Highlight Man kann mit Blockchain (theoretisch) unter anderem auch

    --> den Armen helfen:
    https://www.weforum.org/agenda/2016/03/could-blockchain-technology-help-the-worlds-poor

    --> Bedingungsloses Grundeinkommen realisieren (eine interessante aber noch etwas unausgegorene Idee):
    https://bitnation.co/blog/overview-crypto-basic-income-system-resilience-taxemes-dividend-pathways-branching-schemes/

    --> ein herrschaftsfreies Leben in herrschaftsfreien Kommunen führen:
    https://gnunet.org/sites/default/files/fk-2016-1-p46.pdf

    uvm.
  • lilas 07.01.2017 10:37
    Highlight Highlight Ich oute mich jetzt als Neandertalerin. Mir wird es immer ungemütlicher mit der technischen Entwicklung.
    "Weil ich sie nur teilweise verstehe", sagt man mir dann - stimmt! und bitte wer versteht das Ganze wirklich? Die grösseren Zusammenhänge, was mit was zusammenhängt, was wo zusammenläuft, wer was steuert und wer was kontrolliert und wer am Ende davon profitiert.
    Ich bedanke mich jetzt schon bei allen, die mir einen Aluhut schenken wollen und auch bei denen, die mir jetzt sagen man habe sich auch vor der Dampfmaschine gefürchtet.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.01.2017 13:39
      Highlight Highlight "wer versteht das Ganze wirklich?"

      Niemand versteht das Ganze. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile, die man evtl. noch vestehen könnte.

      "Die grösseren Zusammenhänge"

      Die Blochckain ist eine unendliche Geschichte, die alle kennen, an der jeder mitschreiben darf, und die solange funktioniert, solange wenigstens einer glaubt, dass die Geschichte stimmt.

      "was mit was zusammenhängt"

      Peer to Peer. Gleichberechtigte hängen auf Augenhöhe zusammen und tauschen sich aus.

      "was wo zusammenläuft"

      Es läuft nicht zusammen. Vielmehr kondensiert es im Nebel der Cloud.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.01.2017 13:46
      Highlight Highlight "wer was steuert und wer was kontrolliert und wer am Ende davon profitiert"

      Hier muss man unterscheiden zwischen öffentlichen und privaten Blockchains.

      Öffentliche Blockchains steuern und kontrollieren sich selbst. Es profitieren alle Teilnehmer.

      Private Blockchains werden von einer Gruppe oder Organisation gesteuert und kontrolliert (die zB. jederzeit die Regeln ändern können). Es profitieren die Mitglieder dieser Gruppe/Organisation.

      Bitcoin zB. ist als öffentliche Blockchain gedacht, aber scheint in der Realität mehr und mehr zur einer privaten Blockchain zu mutieren. Konzeptfehler.
    • lilas 07.01.2017 13:58
      Highlight Highlight Konzeptfeher oder bewusst gewollt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 07.01.2017 10:07
    Highlight Highlight Blockchain.. bin nicht sicher.

    Zu wenig individuelle Skalierbarkeit, geringer Datendurchsatz, Einschränkungen beim Speicherplatz, schwer zu verwaltende Berechtigungen, schwierige Integration mit bestehender Legacy im Unternehmen.

    Zu viele Leute träumen ohne sich mit den operativen Hürden auszukennen..
  • Skeptischer Optimist 07.01.2017 09:19
    Highlight Highlight Nein, Herr Löpfe , die Blockchain wird Banken und die Wirtschaftswelt nicht wie ein Tsunami überrollen. Ersparen sie sich Ihre bombastischen Prophezeiungen über ein Konzept, dass Sie nicht wirklich verstehen und sas die Welt nicht braucht. Die Blockchaintechnik ist ein Konstrukt, das sich Nerds ausgebrütet haben, weil sie keine Freundin haben und daher zu viel Zeit um unausgegorene Ideen zu pflegen.
    • SilWayne 07.01.2017 14:48
      Highlight Highlight "...über ein Konzept, dass Sie nicht wirklich verstehen und sas die Welt nicht braucht. Die Blockchaintechnik ist ein Konstrukt, das sich Nerds ausgebrütet haben, weil sie keine Freundin haben und daher zu viel Zeit um unausgegorene Ideen zu pflegen."
      Diese Denkweise schreit förmlich danach, überrollt zu werden.
    • Evan 08.01.2017 17:26
      Highlight Highlight " [...] ist ein Konstrukt, das sich Nerds ausgebrütet haben, weil sie keine Freundin haben und daher zu viel Zeit um unausgegorene Ideen zu pflegen." 😂 Ach, du hast ja so viel Ahnung.
  • fcsg 07.01.2017 07:11
    Highlight Highlight Bitcoin hat enorme Kursschwankungen und ist deshalb kaum das Mittel um das Bankensystem zu ersetzen, weil viel zu riskant. Wie wird denn zukünftig dieses Problem gelöst?
    • lukass 07.01.2017 09:33
      Highlight Highlight Es sind nicht die Bitcoins welche die Banken ersetzen werden sondern die Technologie dahinter: Die Blockchain.
    • fcsg 07.01.2017 11:06
      Highlight Highlight Das habe ich schon verstanden. Aber bei Transaktionen muss immer eine Währung im Hintergrund sein, ansonsten ist eine blockchain nur einen Aneinanderreihung von 1 und 0. Vertrauen kann so nicht geschaffen werden, denn die blockchain hat ja für sich selber keinen Wert.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.01.2017 11:39
      Highlight Highlight Schau dir das hier mal an, fcsg:

      https://ripple.com/xrp-portal/?gclid=CLm5lpLqr9ECFeoK0wodHH4IQw

      Das geht mit normalem Geld (Dollar, Euro, Yen, etc). Die Kryptowährung XRP wird nur für Wechselgeschäfte genutzt.

      Das Vertrauen entsteht durch Gegenseitigkeit der miteinander verbunden Knoten. Die Blockchain berechnet für die gewünschten Geschäfte jeweils einen Pfad des Vertrauens. So wird schliesslich doch Vertrauen geschaffen. Vielleicht sogar besser als bei SWIFT. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sanders 07.01.2017 06:54
    Highlight Highlight Ganz krasse schönfärberei!
    Bitcoin alias Blockchain hat seine schwächen.
    Zu erwähnen wäre hier das 51% Problem und zahlreiche weitere technische Angriffspunkte.
    Die Technologie soll die vertrauenswürdige dritte Partei ersetzen.
    Wollen wir das wirklich?
    Die Bank, der Notar, die Gemeinde...
    • dakapo 07.01.2017 08:25
      Highlight Highlight Es gibt ja nicht nur schwarz und weiss. Ich habe mir für ein Rechtsproblem beispielsweise Dokumente notariell beglaubigen lassen. Dies habe ich zunächst via einem Online-Dienst über eine Blockchain-Validierung gemacht für CHF 3. Da ich aber bezweifelt habe, dass ein Gericht dies heute schon problemlos anerkennen würde, habe ich es anschliessend noch von einem Notar beglaubigen lassen. Für viele CHF 100. Also in diesem Fall wäre ich sehr dankbar für akzeptierte Blockchain-Dienstleistungen.
    • Gantii 07.01.2017 12:41
      Highlight Highlight als wäre eine Bank vertrauenswürdig
    • Sanders 07.01.2017 17:55
      Highlight Highlight Es kann nicht sein, dass ständig weniger bezahlt wird und die Gewinne dabei im Ausland eingefahren werden.
      Der Notar hat seine Aktenschränke, ich kenne seine Telefonnummer und weis wo seine Kanzlei steht.
      Bei Blockchain wissen sie gar nichts!
      Sie wissen nicht mal wer von den 3 CHF am Schluss wirklich profitiert.
      Aber ich kann Ihnen sagen, es ist bestimmt kein schweizer Bürger!

      Die Anwendung von Blockchain auf bestehende, vertrauenswürdig​e Systeme ist totales Wunschdenken.
      Blockchain ist ein Netzwerk, das irgendwo im Internet besteht und von dubiosen Mining Firmen aufrechterhalten wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steely Dan 07.01.2017 00:51
    Highlight Highlight Die Banken werden dadurch nicht überrascht, weil sie sich die wichtigsten Start Ups bereits unter den Nagel gerissen haben und auf der Welle mitreiten wollen:

    https://www.cash.ch/news/politik/blockchain-schweizer-banken-der-zwickmuhle-506783
  • b4n4n4j03 06.01.2017 23:48
    Highlight Highlight Hmm... Also um das Auto abzuschalten wenn jemand die Rechnung nicht zahlt braucht es keine Blockchain... Nur so eine Aussage, um eine Technologie zu hypen...
  • Hans Jürg 06.01.2017 23:19
    Highlight Highlight Geldwäscher, Steuerhinterzieher und andere Verbrecher freuen sich.
  • elmono 06.01.2017 22:52
    Highlight Highlight Ne ist klar das Auto sperren bei nicht bezahlten Leasingraten - lenkt die Blockchain das Fahrzeug dann auch gleich eigenhändig zun Restwertgaranten?😂😂😂 Zukunftsblase 2.0. Nicht einmal die SwissID, welche für eine qualifizierte elektronische Signatur Bedingung ist, kriegen wir in der Schweiz flächendeckend hin. Wie soll sich da bitteschön eine Blockchain durchsetzen?
  • Pascal Mona 06.01.2017 22:21
    Highlight Highlight Ich kenne mich ehrlich gesagt nicht wirklich aus, aber beim Bitcoin wird doch immer die Anonymität hervorgehoben, wieso sollte sich dies durchsetzen? Die Regierungen möchten doch immer mehr Kontrollen und werden wohl kaum tatenlos zugesehen wenn der Bitcoin populärer wird? Persönlich fände ich dies auch nicht gut, obwohl ich klar gegen die gläsernen Bürger bin...
    • demokrit 06.01.2017 22:39
      Highlight Highlight Bitcoin ist nicht anonym.
    • Brrrezel 06.01.2017 22:46
      Highlight Highlight Die Blockchain per se ist überhaupt nicht anonym. Das Ganze basiert ja unter anderem darauf, dass alle Teilnehmer vollen Einblick ins Transaktionsjournal haben.
      Anonymität wird nur bedingt hergestellt, indem Pseudonyme verwendet werden. Das wird immer wieder falsch dargestellt.
    • Pascal Mona 06.01.2017 22:51
      Highlight Highlight Naja ich sehe dabei vorallem für Gelder aus und für illegale/fragwürdige Handlungen den grössten "Wert".
      Naja werde mich bei Gelegenheit mal näher damit beschäftigen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gigi,Gigi 06.01.2017 22:10
    Highlight Highlight Will ich nicht!
    • Keller101 06.01.2017 22:50
      Highlight Highlight Bist Du Bankangestellter oder Notar?
    • DrMabuse 07.01.2017 09:10
      Highlight Highlight Ich auch nicht!
      @keller101 und du IT heini?
  • DrMabuse 06.01.2017 21:52
    Highlight Highlight Bei simplen Transaktionen mag blockchain funktionieren. Wenn es aber um Kreditfinanzierungen gebt braucht es immer noch vertrauen. Und Anonymität funktioniert in Zeiten von terror eher schlecht...
    • Jonasn 06.01.2017 23:46
      Highlight Highlight Blockchain ist viel mehr als Transaktionen. Blockchain kann ebenfalls Identitäten absichern, also deinen Ausweis ersetzen, Registrierungen während einer Flüchtlingskrise unkorrumpierbar speichern, ein e-votingsystem für Angriffe von aussen absichern und noch viel mehr. Blockchain ist nicht bitcoin, bitcoin ist nur eine kryptowährung, die Blockchain als Technologie nutzt.
    • exeswiss 07.01.2017 01:19
      Highlight Highlight vertrauen bei kreditfinanzierungen? heute werden einem kredite nachgeschmissen, ob man sie bezahlen kann oder nicht....
    • Alnothur 07.01.2017 02:17
      Highlight Highlight Man kann Vertrauen aber nicht durch "sicheres Abspeichern" ersetzen. Und letztlich ist Bitcoin nichts Anderes als das.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Wottaupott 06.01.2017 21:21
    Highlight Highlight judihui! ein Programm mehr auf dem Rechner!
    • TobiWanKenobi 07.01.2017 02:23
      Highlight Highlight Hugo jetzt hör schon auf.
      User Image
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.01.2017 11:48
      Highlight Highlight Keine Bange. Wenn das dann einmal funktionieren wird (da musst du aber noch etwas Geduld üben), dann wird es das einzige Programm und Betriebssystems deines Rechners sein. Speicherplatz, Rechenzeit etc. wirst du dann alles aus der Cloud ziehen. Und wenn es richtig kommt, wird dann auch deine Privatsphäre wieder geschützt sein.
    • Alnothur 07.01.2017 16:37
      Highlight Highlight Was fuer eine Dystopie...
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