Schweiz

Konservativer als die eigenen Eltern – 5 Grafiken zeigen, wie die heutige Jugend tickt

Heirat, Kind, Karriere, Langeweile. bild: shutterstock

Die grösste Jugendbefragung der Schweiz zeigt: Freie Liebe, Punk und Rebellion sind von gestern, Angepasstheit von heute. Die U20er wollen einfach nur heiraten und Kinder bekommen. 

27.10.17, 10:30 28.10.17, 11:43

Es ist wieder soweit: Die Studie «ch-x» präsentiert ihre Zahlen. Die Eidgenössische Jugendbefragung ist die umfassendste Analyse von jungen Erwachsenen in der Schweiz. Rund 52'000 Jugendlichen im Alter von plus minus 19 Jahren fühlt die Studie auf den Zahn. Das sind die wichtigsten Ergebnisse:

Konservative Wertvorstellungen, kein Interesse an Politik

Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Vergebung, Ehrlichkeit, Loyalität und Freundschaft sind für junge Erwachsene die wichtigsten Werte. Ganz nach dem Motto YOLO (You only live once) gewichten Jugendliche den Lebensgenuss ebenfalls sehr hoch.

Werte wie soziale Macht, Besitz, Autorität, das Gesicht in der Öffentlichkeit wahren und Gehorsam, Selbstdisziplin, Höflichkeit, Eltern und ältere Leute in Ehren halten ist für Jugendliche nicht wichtig. Unterdurchschnittlich wenige kreuzten bei der Umfrage diese Werte an. 

Wer Eltern mit einem höheren Bildungshintergrund hat, steht mehr für Werte wie Offenheit und Wandel ein. Für Jugendliche, die in ländlicher Umgebung leben, sind Sicherheit, Konformität und Tradition wichtig. 

Auch befragt wurden die Jugendlichen nach ihren wichtigsten Lebensbereichen. Freundinnen und Freunde stehen für die meisten an erster Stelle. Politik und das Verhältnis zu Gott ist für wenige von zentraler Bedeutung. 

Welche Lebensbereiche sind dir wichtig? 

Lesebeispiel: 98 Prozent der 33'000 befragten 19-Jährigen geben an, dass Freundinnen und Freunde für sie sehr wichtig sind.  grafik: piktochart/helene Obrist

Der Mann arbeitet, die Frau kümmert sich um die Kinder

Rund 69 Prozent der befragten 19-Jährigen geben an, dass sie eines Tages heiraten wollen. Das ideale Heiratsalter liegt für sie zwischen 25 bis 30 Jahren. Die meisten sehen die Heirat als etwas Romantisches und sie gilt als Voraussetzung, um eigene Kinder zu haben. 

Grösser als der Wunsch zu heiraten ist jener nach der Gründung einer Familie. 73 Prozent wünschen sich ein Kind. Dieser Wunsch ist aber an bestimmte Bedingungen geknüpft, wie eine stabile Beziehung oder ein ausreichendes Einkommen. Frauen und Männer wünschen sich mehrheitlich zwei Kinder. 28 Prozent der befragten Frauen gibt an, sich drei Kinder zu wünschen. Als ideales Alter, um Kinder zu bekommen, wird 28 genannt.

Bei der Gestaltung des Familienlebens bevorzugen Jugendliche ein traditionelles Rollenmodell. Alternative Familienmodelle, in denen zum Beispiel die Frau arbeitet und der Mann nicht, können sich nur die wenigsten vorstellen. 

Welches Familienmodell wünschst du dir?

Lesebeispiel: 42 Prozent der befragten Frauen und 44 Prozent der befragten Männer wünschen sich ein Familienmodell, bei dem der Mann Vollzeit und die Frau Teilzeit arbeitet.  grafik: piktochart/helene obrist

Lehre und danach hoch hinaus

Die meisten Befragten geben an, derzeit in einer Ausbildung zu sein. 39 Prozent der Jugendlichen macht eine klassische Berufslehre, die mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) abgeschlossen wird.

Auf den ersten Blick erstaunlich hoch ist die Zahl jener, die zurzeit in keiner Ausbildung sind. Dort ist jedoch anzumerken, dass ein Grossteil bereits im Arbeitsleben steht und die Ausbildung bereits abgeschlossen hat. Ein kleiner Teil, rund vier Prozent der 19-Jährigen, gibt an, nicht zu arbeiten. Davon haben einige keinen Sekundarabschluss oder auch keine abgeschlossene Lehre. Der andere Teil hat zwar einen Schul- oder Lehrabschluss, befindet sich derzeit aber in einem Zwischenjahr. 

Welche Ausbildung machst du zur Zeit?

Lesebeispiel: 16 Prozent der 19-Jährigen machen derzeit eine gymnasiale Ausbildung.  Bild: piktochart/helene obrist

Gefragt wurden die jungen Erwachsenen auch, wo sie sich beruflich mit 35 Jahren sehen. Die meisten antworten, dass sie dann einen akademischen Beruf hätten, also beispielsweise als Arzt, Lehrer, Ingenieur, Künstler, Wissenschaftler oder Forscher arbeiten. Am wenigsten wollen sie eine ungelernte Arbeitskraft sein, also beispielsweise einen Job als Hilfsarbeiter, Gepäckträger oder ungelernter Fabrikarbeiter haben.

Nicht gläubig, aber spirituell

84 Prozent der Jugendlichen gehören einer Konfession an. Darunter die meisten der römisch-katholischen Kirche, gefolgt von der protestantisch-reformierten und der christlich-katholischen Kirche. Fünf Prozent geben an, in einer Freikirche zu sein. 

Tatsächlich religiös sind aber die wenigsten. Als gläubig bezeichnet sich nur ein Viertel der Befragten. Mehr als die Hälfte ist unreligiös. Auch andere Studien bestätigen, dass junge Menschen nicht mehr im traditionellen Sinne religiös sind. Das heisst jedoch nicht, dass sie per se ungläubig sind. Viele glauben zwar nicht an einen Gott, aber an die Existenz irgendeiner höheren geistigen Macht.

Dies zeigt sich auch in der Frage nach der Spiritualität. Ein Viertel der Jugendlichen bezeichnet sich als spirituell. 37 Prozent glaubt daran, dass Wunderheiler Heilkräfte besitzen, 30 Prozent daran, dass das Sternzeichen das Leben beeinflusst. Über die Hälfte der 19-Jährigen glaubt daran, dass Glücksbringer tatsächlich Glück bringen. 

Gefragt wurden die jungen Erwachsenen auch, welche religiöse Gruppe als Bedrohung für die Lebensweise in der Schweiz wahrgenommen wird. 46 Prozent sieht die muslimische Gemeinschaft als Bedrohung, 18 Prozent die jüdische, für 13 Prozent sind die Atheisten eine Bedrohung, für 11 Prozent die Christen, 10 Prozent sieht in dem hinduistischen Glauben eine Gefahr und 9 Prozent im buddhistischen. 

Welche Religionsgruppe stellt für unsere Lebensweise eine Bedrohung dar?

Lesebeispiel: 46 Prozent der 19-Jährigen sind der Meinung, dass Muslime für die hiesige Lebensweise eine Bedrohung darstellen. Bild: piktochart/helene obrist

Je tiefer der Bildungshintergrund und je ländlicher die Wohnumgebung, umso mehr wird der Islam als eine Bedrohung wahrgenommen. Ebenfalls eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, gegenüber Muslimen eine negative Haltung zu haben, zeigt sich bei Freikirchlern. Wer in einer Grossstadt wohnt und universalistischere Werte vertritt, fürchtet sich nicht vor der muslimischen Gemeinschaft. 

Sport, Musik, Facebook und Co. 

Am liebsten sind die Jungen in ihrer Freizeit draussen, machen Sport, treffen Freunde oder gehen am Wochenende in den Club. Die beliebtesten Sportarten sind Joggen, Fitness, Schwimmen und Fussball spielen. Über die Hälfte der befragten 19-Jährigen treibt regelmässig Sport in einem Verein. 

Ebenfalls als Freizeitbeschäftigung hoch im Kurs ist Fernseh schauen. Etwa 80 Prozent der Befragten schaut mindestens ein bis zwei Stunden pro Tag fern mit einem TV-Gerät, über Youtube oder über den Computer. Der Fernsehkonsum mit einem TV-Gerät nimmt seit 2010 kontinuierlich ab.

Am liebsten schauen die Jungen Komödien und Action Filme. An dritter Stelle folgen die Nachrichten, an vierter Sportsendungen und Live-Sportübertragungen. 

Gefragt wurden die jungen Erwachsenen auch, welche Musik sie am liebsten hören. Auf dem höchsten Rang liegt dort Hip-Hop, gefolgt von Rap, R&B, elektronischer Musik, Pop und Rock. Diese Musikstile sind in allen Schichten beliebt. Alternativer Rock oder Grunge sowie klassische Musik sind in höheren Bildungsschichten beliebter. Ganz am Ende der Beliebtheits-Rangliste finden sich Opern und Operetten.

Das Surfen im Internet ist bei den Jugendlichen die beliebteste Mediennutzung. Zudem nutzen die meisten Jugendlichen die sozialen Medien täglich. 68 Prozent verschickt jeden Tag E-Mails, 42 Prozent liest Online-Zeitungen, 36 Prozent kommuniziert über Whatsapp und 18 Prozent hört täglich Radio. 

Lesebeispiel: 71 Prozent der Jugendlichen nutzt mindestens einmal täglich die sozialen Medien. Bild: piktochart/Helene Obrist

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Brikne, 20.7.2017
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115Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sir Jonathan Ive 30.10.2017 08:47
    Highlight Was das ganze Esoterik Getue angeht kann ich hier vielleicht etwas beruhigen.
    Die ganze Fase machte ich auch durch un dich habe einige Kollegen die sie auch durchgemacht haben. Das geht bei den meisten vorbei.
    Ich hab auch mal in der Klassen-Debattenrunde die Wirkung der Homöopathie verteidigt. Und den ganzen "Spirituell aber nicht Religiös" Blödsinn habe ich sogar auch eine kurze Zeit von mir gegeben.
    An Seelen und Wunderheiler zu glauben ist in dem Alter auch nicht ungewöhnlich. Aber man wird trotzdem irgendwann erwachsen.
    0 0 Melden
  • Snahpets 28.10.2017 13:52
    Highlight Die Infographiken sind witzig: beim familienmodell sieht der Mann immer gleich aus. Frau hat die Wahl ob sie den kinderwagen schiebt oder die Treppe hinaufstolpert. Sagt mehr über die verkrustete Denkweise aus als die Prozentzahlen der Studie 🙈🙉🙊.
    6 2 Melden
  • Mennsgi 28.10.2017 08:27
    Highlight Wer Eltern mit einem höheren Bildungshintergrund hat, steht mehr für Werte wie Offenheit und Wandel ein. Für Jugendliche, die in ländlicher Umgebung leben, sind Sicherheit, Konformität und Tradition wichtig.
    So formuliert klingt das für mich fast so als ob die ländlichen Menschen dümmer sind als die in der Stadt.
    14 4 Melden
  • draculas_tochter 27.10.2017 18:03
    Highlight Wieso ist meine generation eigentlich so unfassbar langweilig??😭😭😭😭😭😭
    39 18 Melden
  • Luca Brasi 27.10.2017 16:57
    Highlight 18% sehen das Judentum als Gefahr? 😟
    36 5 Melden
    • Rendel 27.10.2017 17:51
      Highlight Na ja, es gibt unter jungen Männern so einige die sehr rechts stehen. (Es würden ja hauptsächlich Rekruten befragt.) Die Umfrage ist vom Departement für Verteidigung, Bevölkerungssschutz und Sport.
      27 10 Melden
    • Rogidog 27.10.2017 18:46
      Highlight Alle Religionen sind eine Gefahr für den menschlichen Geist!!!
      40 16 Melden
    • Rendel 27.10.2017 19:19
      Highlight Wer 3 ! setzt, ist selbst in Gefahr ^^ .
      18 4 Melden
  • Hans Meier 1000 27.10.2017 15:51
    Highlight Umfrage ist nicht wirklich zu gebrauchen.

    Fragen sollten gut abgestimmt sein und die Antworten so gewählt werden, dass die Ergebnisse zu gebrauchen sind.

    Wer würde schon Politik vor den Freunden ankreuzen?

    Mein Freundeskreis beschäftigt sich oft mit Politik und wir reden oft über diverse politische Themen. Ich denke, dass das Alter in der Politik ausschlaggebender ist. Vergleicht man das Alter der Nationalräte, Landräte usw. sieht man, dass das Alter sinkt & somit die politische Aktivität sehr wohl bei den Jungen vorhanden ist.
    35 7 Melden
  • Rendel 27.10.2017 15:29
    Highlight Die Studien sind doch ein Witz! Rekruten befragen und dann noch ein paar jugendliche Frauen und junge Männer befragen die nicht in der RS sind. Das ist komplett für die Tonne!
    42 14 Melden
    • Jol Bear 27.10.2017 17:59
      Highlight Es wurden 50'000 junge Männer und ca. 1800 junge Frauen befragt. Die Stichprobe ist wahrscheinlich schon repräsentiv, aber nicht für die Gruppe "junge Erwachsene" oder "Jugend" sondern für die Gruppe "junge schweizer Männer". Die befragten Frauen machen nur etwas über 3 % der Stichprobe aus, sind im Beteich der "Irrtumswahrscheinlichkeit" und deshalb für die Ergebnisse nicht relevant.
      39 4 Melden
    • Rendel 27.10.2017 19:21
      Highlight Die Ergebnisse werden aber allgemein unter Jugend verkauft.
      20 1 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 27.10.2017 14:25
    Highlight Die heutige Jugend sind Konsumenten. Sie haben nichts anderes gelernt.
    28 39 Melden
    • PaLve! 27.10.2017 15:18
      Highlight Stimme ich als 17jähriger zu, jedoch nicht bei allen, hängt auch ein wenig mit der Reife ab
      14 18 Melden
    • stalker 28.10.2017 01:02
      Highlight Also ich hänge auch gerne mit der Reifen ab😊
      15 1 Melden
  • jSG 27.10.2017 13:49
    Highlight Als 21 jähriger traue ich einigen Werten dieser Umfrage nicht. Zb. Whatsapp nur 36% oder mehr als die Hälfte glaubt, dass Glücksbringer wirklich Glück bringen.

    63 2 Melden
    • Sir Jonathan Ive 30.10.2017 08:17
      Highlight Ein Glücksbringer ist sowieso eine logische Unmöglichkeit. Glück wird so definiert, dass es eben keine Logik dahinter hat, sondern zufällig kommt. Gibt es also einen "Glücksbringer" der Glück bringt, dann ist dieses per Definition kein Glück. Weshalb auch der Glücksbringer kein Glücksbringer ist.
      1 0 Melden
  • Zeit_Genosse 27.10.2017 13:14
    Highlight Wurde das wirklich so befragt?

    "Gefragt wurden die jungen Erwachsenen auch, welche religiöse Gruppe als Bedrohung für die Lebensweise in der Schweiz wahrgenommen wird."

    Dass Religion per se eine Bedrohung darstellt, darauf muss man mal kommen, wenn man eine seriöse Studie auflegen möchte. Und wer wurde zur Whats App-Nutzung befragt?

    Dies Studie sollte man selbst als Untersuchungsobjekt ansehen und von den Medien allenfalls nicht ungeprüft multiplizieren oder richtig interpretiert wiedergeben.

    45 6 Melden
    • atomschlaf 27.10.2017 15:41
      Highlight So abwegig ist die Frage nicht.

      Würde das heutige Christentum die Bibel gleich wörtlich auslegen, wie dies viele Moslems immer noch mit dem Koran tun, wäre auch das Christentum eine Bedrohung für unsere heutige liberale Gesellschaft.

      Gilt vielleicht auch noch für andere Religionen, die ich aber zu wenig kenne, um dies beurteilen zu können.
      23 15 Melden
    • kleiner_Schurke 27.10.2017 17:03
      Highlight Ich sehe z.b. das einziehen der Kirchensteuer von Unternehmen klar als Bedrohung durch Christen. Warum können die sich das anmassen? Warum kann das Christentum generell sich 1.5 Milliarden pro Jahr zu kassieren? ich fühle mich auch durch all die Sekten wie den ICF, FEG, FMG usw. bedroht. Sie reiten ihre Mitglieder oft in finanzielle und psychische Probleme rein, die sie ohne diese Gruppen nie hätten. Den Schaden dürfen wir via Krankenkasse und ALV und IV dann alle mit berappen.
      31 14 Melden
    • Fabio74 28.10.2017 00:39
      Highlight @atomschlaf: Das Christentum ist eine Gefahr, ausgehend von Evangelikalen und Sekten wie ICF, Scientology etc
      6 3 Melden
  • Liselote Meier 27.10.2017 13:00
    Highlight Öhm ihr wisst aber schon, dass von den 52'000 Befragten 50'000 Stellungspflichtige Männer sind? Die anderen 2'000 sind Stichprobenmässig Frauen und Ausländer. Nicht wirklich repräsentativ und verzerrt die Umfrage schon ziemlich gewaltig wie beim Punkt Familienmodell gut ersichtlich ist.

    Und zweitens wird diese "Zwangsumfrage" während der Rekrutierung auch von duzenden nicht ernsthaft ausgefüllt.
    111 7 Melden
    • alessandro 27.10.2017 18:05
      Highlight Es ist eine Frechheit von 18 jährigen Männern auf die gesamte Bevölkerung schliessen zu wollen. Da steht doch jede Gesellschaft schlecht da 😂
      28 3 Melden
    • atomschlaf 27.10.2017 19:28
      Highlight Ich gehe schon davon aus, dass die Umfrageresultate der befragten Frauen und Nichtschweizer entsprechend hochgerechnet wurden, sonst wäre das ja geradezu lachhaft unseriös.
      7 6 Melden
    • Liselote Meier 27.10.2017 20:25
      Highlight Guter Input. Habens auch wahrscheinlich gemacht mit z.b faktor x500. Würde die 10% Hindu Abneigung erklären.

      Muss nur 1 Frau ja sagen zählts als 500, wenn 200 männer ankreuzen Scientolgy, ist "belästigend", ist dies doppelt so wenig belastend.

      Ne, schönreden kann man die Studie nicht 😉


      16 0 Melden
    • axantas 27.10.2017 21:21
      Highlight Ich traue Umfragen nicht unbedingt bedingungslos, aber gestehe denen soviel Intelligenz zu, dass sie diesen Umstand mit einbezogen und, wie atomschlaf schreibt, entsprechend hochgerechnet haben. Blöd sind die ja auch nicht.

      Dass die Rekruten da Mist reinschreiben nur um sie zu ärgern, ist natürlich auch möglich - ich glaube, ich hab es auch getan...
      5 4 Melden
  • Mira Bond 27.10.2017 12:19
    Highlight Lustig...die erfragten Familienmodelle sind auch nicht wirklich up to date: wie sieht es mit der LGBT-Community aus. Was haben die wohl im Fragebogen angekreuzt.?
    44 57 Melden
  • ThePower 27.10.2017 12:17
    Highlight Hmmmh, dann muss ich meine Revolutionspläne wohl verschieben bis zur nächsten Generation🤔
    102 5 Melden
    • almlasdn 27.10.2017 13:12
      Highlight Ruf mich an wenn es los geht!
      33 3 Melden
  • mia g. 27.10.2017 12:14
    Highlight Dankbarkeit zählt für die Generation von heute auch noch zu den wichtigen Werten. Heute sind immer alle #grateful
    45 0 Melden
    • Die verwirrte Dame 27.10.2017 13:57
      Highlight Vergiss nicht #blessed
      31 1 Melden
  • blaubar 27.10.2017 12:12
    Highlight Die heutige Jugend ist die ideale Knetmasse für all die Multikonzerne. Brave new world!
    80 8 Melden
    • mia g. 27.10.2017 13:14
      Highlight Sie nennen sich dann Influencer. Und merken nicht, dass sie nur als Multiplikatoren benutzt werden.
      41 2 Melden
    • Nausicaä 27.10.2017 13:17
      Highlight Jup, hab ich auch gedacht.
      17 1 Melden
    • sowhat 27.10.2017 15:45
      Highlight Ja wir warten auf den nächsten Erlöser.... OMG! ! ! !
      7 3 Melden
  • JJ17 27.10.2017 11:42
    Highlight Also ich bin auch 19 Jahre alt und kann eigentlich die meisten Werte relativ gut nachvollziehen.
    Das einzige was ich aber komplett nicht verstehe sind die angeblich nur 36 Prozent, welche täglich über Whatsapp kommunizieren. Ich hätte diesen Wert auf mindestens 95% geschätzt...
    68 5 Melden
  • Posersalami 27.10.2017 11:40
    Highlight "46 Prozent der 19-Jährigen sind der Meinung, dass Muslime für die hiesige Lebensweise eine Bedrohung darstellen."

    Für unsere Lebensweise stellen ganz andere Dinge eine sehr viel grössere Bedrohung dar. Wurde das gar nicht erst gefragt, oder fehlt es da wieder an essentiellem Wissen?

    ZB. das hier, immerhin schon 7 Jahre alt:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/rohstoffknappheit-bundeswehr-studie-warnt-vor-dramatischer-oelkrise-a-714878.html

    Dagegen sind ein paar radikale Muslime ein laues Lüftchen.
    51 31 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.10.2017 13:34
      Highlight Da hast du natürlich recht. Aber es wird als Bedrohung wahrgenommen, was schlussendlich wahrgenommen wird.

      Und solange das Öl noch fliesst, Die Eiskappen halbwegs noch da sind, Menschen nicht Fliehen weil ihre Heimat vom steigenden Meeresspiegel zerstört wird usw, werden diese Dinge auch nicht als Bedrohung wahrgenommen. Aber es braucht nur ein paar gläubige Verrückte und der Islam wird zur Bedrohung.
      22 4 Melden
    • Menel 27.10.2017 13:57
      Highlight Dann noch der Klimawandel und die Soz.Schere die immer weiter auseinander geht.
      24 5 Melden
    • Posersalami 27.10.2017 14:30
      Highlight @Confused Dingo:
      "Aber es wird als Bedrohung wahrgenommen, was schlussendlich wahrgenommen wird. "

      Hat viel mit Interesse und der Art, wie man sich informiert zu tun. Wenn die meisten eh nur 20min lesen und 1x die Woche Tagesschau gucken ist klar, dass die wahren Bedrohungen nicht wahrgenommen werden. Im Mainstream fristen die eher ein Nischendasein, diverse Peaks finden gar nicht erst statt. Bringt halt keine Klicks..
      15 7 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.10.2017 14:56
      Highlight @Posersalami
      Das spielt natürlich auch noch eine Rolle.
      9 0 Melden
    • sowhat 27.10.2017 15:48
      Highlight Wenn die Frage so suggestiv nach der bedrohlichen Religion gestellt wird, kannst du schlecht antworten was du Anderes bedrohlicher findest.
      15 3 Melden
    • RETO1 29.10.2017 09:05
      Highlight schon ein einziger radikaler Muslim ist eine Gefahr, eine grosse sogar, all die Anschläge schon vergessen?
      1 2 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 29.10.2017 12:16
      Highlight @RETO1
      Und jetzt? deswegen alle Muslime vorverurteilen?

      Für die Menschheit sind extremisten ein verhältnismässig kleines Risiko. Wenn aber z.B. Durch die Klimaveränderun ganze Landstriche unbewohnbar werden, das sind Gefahren, denen wir uns stellen müssen.

      Extremisten sind ein Problem, ja. Aber davon sollten wir uns nicht verängstigen und ablenken lassen. Denn dann haben die Terroristen ja ihr Ziel erreicht.
      1 1 Melden
    • RETO1 29.10.2017 14:24
      Highlight schau dir mal all die IslamStaaten an, dann weisst du das Muslime eine grosse Gefahr sind für die freiheitliche Gesellschaft
      1 1 Melden
    • Posersalami 29.10.2017 15:14
      Highlight @ RETO1: Sie meinen zB. Indonesien, das Land mit den meisten Muslimen weltweit? Ja, das ist ganz furchtbar da mit der Freiheit.. Oder Indien, die Probleme da kommen natürlich nur vom Islam!!! Oder Malaysia? Da hab ich gehört ist es auch ganz ganz furchtbar! NICHT
      1 1 Melden
    • RETO1 29.10.2017 20:23
      Highlight @ Posersalami
      deine Liste ist nicht gerade umfangreich
      Indonesien: der radikale islam ist auf dem Vormarsch und die Homophobie, nicht mitbekommen?
      Indien ist kein muslimisches Land sondern hinduistisch geprägt (noch)
      In Malaysia ist Homosexualität verboten
      Gell
      1 1 Melden
    • Posersalami 29.10.2017 21:52
      Highlight In Indien leben ca. 10% aller Muslime weltweit! Homophobie gibts auch in anderen Ländern. Hier sind homosexuelle Menschen teilweise nur Bürger zweiter Klasse, in Russland werden sie teilweise gejagt. In Myanmar gibts für die lebenslange Haft, in Sri Lanka 10 Jahre, ist da auch der Islam Schuld? In Jamaika gibts für Schwule gar die Todesstrafe! Islam!!! Nein?

      Die Realität sieht abseits ihrer Echokammer anders aus, als sie sich das so vorstellen!
      2 1 Melden
  • andrew1 27.10.2017 11:36
    Highlight Frauen sind einfühlsamer und sensibler als männer also besser für die Kinderbetreuung geeigenet. Männer sind rationaler und sachlicher was in der geschäftswelt und insbesondere im management gefragter ist. Emotionale und irrationale eintscheidungen mag es dort nicht leiden und schlagen sich direkt in zahlen nieder. Klar ist es nicht in jedem fall so, aber es gibt immer statistische ausreisser. Nichts ungewöhnliches. Ich behaupte mal für etwa 80% wird meine these stimmen.
    31 126 Melden
    • Gigle 27.10.2017 12:56
      Highlight Auf wissenschaftlicher Ebene wirklich eine top Leistung! Akurate These mit Behauptung zu Beginn und Behauptung als Schlussfolgerung.

      Es gibt keine anerkannte Studie, die bestätigt was sie behaupten. Aber es gibt ein paar interessante Studien, z.B. aus den späten 90er oder auch eine neuere aus dem Jahr 2015, die dem was sie da behaupten ganz klar widersprechen oder zumindest das ganze nicht so krass aus dem Zusammenhang reissen.
      Aber hey, was weiss ich als ausgebildete Naturwissenschaftlerin schon, schliesslich sind 80% ziemlich überzeugend und ich wahrscheinlich nur hysterisch.
      57 7 Melden
    • Marlon Mendieta 27.10.2017 13:11
      Highlight Probiers doch mal mit Horoskopen.
      Die stimmen auch zu 80%
      Glaube ich jedenfalls
      46 4 Melden
    • Menel 27.10.2017 13:59
      Highlight Männer diskriminieren Männer 🙈

      Zeigen sie mir die Studie, die das nachgewiesen hat. Bitte.
      26 6 Melden
    • Gummibär 28.10.2017 17:09
      Highlight "Männer sind rationaler und sachlicher"

      95% aller Gefängnisinsassen sind Männer weil sie rationaler und sachlicher handeln.
      Bei der Gewalt gegen den Partner ist der Anteil rational und sachlich handelnder Frauen immerhin etwas höher:
      Verurteilte Männer in der Schweiz: 85.3%
      Verurteilte Frauen in der Schweiz: 14.7%

      (Quelle: Bundesamt für Statistik, 2012)
      5 2 Melden
  • Baba 27.10.2017 11:32
    Highlight "[...]Selbstdisziplin, Höflichkeit [...]ist für Jugendliche nicht wichtig."

    In meinen Augen gesellschaftlich eine verheerende Entwicklung, an der aber jene, die diese jungen Menschen erzogen haben eine massive Mitschuld tragen. Was nicht verlangt wird, kann und wird sich auch nicht entwickeln...

    Die Generation YOLO hat da offenbar ein massives Defizit 😕😕😕
    45 12 Melden
    • Nausicaä 27.10.2017 13:27
      Highlight Wenn die alle wirklich eine akademische Karriere einschlagen wollen, werden sie die Selbstdisziplin gezwungenermaßen noch entwickeln. Studieren geht nicht ohne (teils ein hohes Mass an) Selbstdisziplin.

      Und 'Höflichkeit' ist eh ein Un-Konzept. Es braucht echten Respekt und Empathie in der Welt und im Umgang, keine Höflichkeit.
      24 6 Melden
    • Jolene 27.10.2017 13:54
      Highlight Tja wie schön man solche Statistiken benutzen, um seine höchst bedenklichen Vorurteile zu verteidigen und Jugendliche alle in einen Topf zu werfen.
      8 4 Melden
    • Baba 27.10.2017 15:53
      Highlight Meine Einschätzung, dass Selbstdisziplin und Höflichkeit -
      welche gemäss dieser Studie und nicht meiner Meinung nach - der nächsten Generation ziemlich unwichtig sind, der Gesellschaft aber zuträglich wären, ist also "Verteidigung bedenklicher Vorurteile" und "alle Jugendlichen in einen Tof geworfen"... Interessante Schlussfolgerung, Jolene.

      Und ob das nun Respekt, Empathie oder Höflichkeit genannt wird, ist m.E. sekundär. Alle diese Eigenschaften/Verhaltensweisen machen das Zusammenleben unterschiedlicher Menschen angenehmer. Gilt übrigens für Alt und Jung!
      9 0 Melden
    • Nausicaä 28.10.2017 09:31
      Highlight Baba: Zu deinem zweiten Abschnitt: Nein, natürlich ist es nicht dasselbe.
      Höflichkeit meint Anstandsregeln, Verhaltensweisen, die man in Situationen mechanisch abspielt. Respekt ist eine innere Haltung.
      3 0 Melden
  • halfenauer 27.10.2017 11:19
    Highlight Die Piktogramme beim Familienmodell zeigen eigentlich die unverblühmte Wahrheit:
    Der Mann arbeitet und ist entspannt, und falls die auch Frau arbeitet, ist sie total gestresst (im Piktogramm rennt sie die Treppe rauf mit Aktenkoffer und Notizen), weil sie neben der Arbeit noch den ganzen Haushalt schmeisst, die Kinder in die Kita bringt und abholt, und falls die Kinder mal krank sind, meistens die Frau und nicht der Mann zuhause bleibt, was wiederrum stressig ist, weil die Arbeit dann am nächsten Tag trotzdem gemacht werden muss.

    Wurden die Piktogramme aus Absicht so gewählt?!
    75 23 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.10.2017 13:35
      Highlight Ein hoch auf das Patriarchat!
      13 0 Melden
    • Harpist 27.10.2017 13:43
      Highlight Ich verstehe auch nicht wieso es die Möglichkeit des teilzeitarbeitenden oder Kinderbetreuenden Mannes nicht gibt. Als wäre dieses Modell heute undenkbar!
      31 0 Melden
    • atomschlaf 27.10.2017 15:44
      Highlight "Ich verstehe auch nicht wieso es die Möglichkeit des teilzeitarbeitenden oder Kinderbetreuenden Mannes nicht gibt"

      Ist leider in den allermeisten Betrieben immer noch der Karrierekiller schlechthin! :-(
      10 0 Melden
    • Alnothur 27.10.2017 19:00
      Highlight "Ist leider in den allermeisten Betrieben immer noch der Karrierekiller schlechthin"

      Das gilt aber genauso auch bei den Frauen. Und tadaa - weil viel mehr Frauen als Männer Teilzeit arbeiten, hat es entsprechend weniger Frauen im Kader.
      9 1 Melden
  • bibaboo 27.10.2017 11:06
    Highlight Nur 37% sollen Whatsapp benutzen? Ich traue dieser Statistik nicht so ganz..
    51 1 Melden
  • Sanchez 27.10.2017 11:05
    Highlight Nun, schlussendlich wählt jeder sein passendes Lebensmodell. Findet man einen Partner, der die gleichen Werte teilt, ist dies umso schöner.
    Ich lebte von 18 bis ca. 30 auf der Überholspur (auf allen Ebenen). Irgendwann kam dann das Haus, die Heirat und nun das 1. Kind.
    Demnach also konservativ. Mir egal.
    Weiter bin ich der Meinung, dass die Erziehung Primär Aufgabe der Eltern ist. Ich arbeite 80%, meine Frau 40%. Passt.
    PS: Langweilig - wie im Titel beschrieben- ist uns nicht 😉
    36 3 Melden
  • rauchzeichen 27.10.2017 10:59
    Highlight hip hop gefolgt von rap. ^^ die kultur schlägt die musik. aber solche dinge in einer studie zu sehen, kratzen dann halt schon an der glaubwürdigkeit. 46% haben schiss vorm islam? echt jetzt? wenn diese zahlen plusminus stimmen habe ich diese generation gründlich überschätzt. schade eigentlich.
    77 33 Melden
    • atomschlaf 27.10.2017 11:34
      Highlight Nein rauchzeichen, 46 Prozent haben nicht "Angst" vor dem Islam. 46 Prozent sehen den Islam als Bedrohung für die hiesige Lebensweise.
      Das ist nicht dasselbe.
      32 17 Melden
    • SusiBlue 27.10.2017 11:53
      Highlight Wieso wird so eine Frage ("welche Religion empfindet man als Bedrohung") überhaupt gestellt?!
      Das ist doch krank und trägt nur zur Aufwiegelung und Festigung undifferenzierter Meinungen bei.
      47 21 Melden
    • rauchzeichen 27.10.2017 12:46
      Highlight whatever, die propagandamaschinerie dr svp scheint gewirkt zu haben. ich hab bis heute nur bedrohung und angst gehört, jedoch kein konkretes argument, dass auch nur ansatzweise diese gefühle rechtfertigt. gut manipuliert, herr blocher.

      genau susi! wieso fragt man nicht; fühlen sie sich in ihrer lebensweise durch etwas bedroht? wenn ja was? dann könnte man offen antworten ohne einschränkungen auf ein themengebiet. die zahlen werden durch die frage wohl extremisiert, echt schade um den aufwand der studie, wenns an der fragestellung scheitert.
      14 5 Melden
    • atomschlaf 27.10.2017 14:14
      Highlight rauchzeichen, da braucht es keine SVP-Propaganda.
      Da reicht ein Blick in anderen Länder mit zunehndem moslemischen Bevölkerungsanteil.
      11 15 Melden
  • reaper54 27.10.2017 10:54
    Highlight "36 Prozent kommuniziert über Whatsapp" finde nur ich diesen Wert relativ tief?
    Ich hätte diesen Wert als massiv höher geschätzt. Gibt es eine Erklärung dafür? (z.B. Nutzung von alternativen Messengern? Soziale Medien wurden ja auch zusammengefasst...)
    245 4 Melden
    • Paganapana 27.10.2017 11:02
      Highlight In meinem umfeld beträgt dieser wert etwa 98%
      88 2 Melden
  • ahaok 27.10.2017 10:51
    Highlight "Auf dem höchsten Rang liegt dort Hip-Hop gefolgt von Rap." Ähm ja
    86 3 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.10.2017 10:51
    Highlight Das "Höflichkeit" kein Wert an sich mehr ist, finde ich äusserst bedenklich.
    193 17 Melden
    • Mafi 27.10.2017 11:21
      Highlight Höflichkeit wird mit Unterwerfung konnotiert. ich denke Respektvoller Umgang ware passender, und dem würde auch mehr zugestummen.
      19 11 Melden
    • Leventis 27.10.2017 13:38
      Highlight Wenn man freundlich zueinander ist, werden Höflichkeiten obsolet.. ;)
      8 0 Melden
    • Jolene 27.10.2017 13:44
      Highlight Also ich kann das nicht nachvollziehen. Ich kenne nur sehr wenige, die nicht höflich sind.
      5 0 Melden
    • Joshuuaa 27.10.2017 22:39
      Highlight Es gibt dazu einen schönen Text von André Compte-Spoonville. Er meint, Höflichkeit sei die erste Tugend und eine Als-ob-Tugend. Man lerne beispielsweise Dankbarkeit zu imitieren, indem man "Danke" sagt. In der Pubertät dann, wird Höflichkeit unwichtiger teils sogar verworfen - wahre Tugend - Liebe, Treue, Gerechtigkeit, Toleranz... - wird wichtig. Das ist gut so: Den lieber ein Gerechter ohne Manieren als ein höflicher Nazi;)
      4 0 Melden
    • SJ_California 28.10.2017 09:38
      Highlight Und Respekt gegenübern den Mitmenschen. Mir wär's lieber die Jugendlichen hätten etwas mehr davon und weniger Interesse an traditionellen Familienformen...
      0 0 Melden
  • Theor 27.10.2017 10:46
    Highlight Ich komm einfach nicht mehr draus. Vermutlich weil ich mit 30 einfach nicht mehr zu der "Jugend" zähle - aber einerseits les ich hier ständig von Artikeln, dass offene Beziehungen und benching und ghosting und fisting oder was weiss ich, wie die Bezeichnungen hier alle heissen, voll im Trend sind. Das alte Familienmodell, Monogamie und Treue scheint out zu sein?

    Und auf der anderen Seite wünschen sich die Jugendlichen eine Familie und überlegen sich, wie sie Kinder erziehen? Wissen die Jugendlichen, das man für Familie ganz schön viele Kompromisse eingehen und Konflikte lösen muss?
    79 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.10.2017 10:57
      Highlight Hinweis: hier sitzt du in einer Blase ...

      Geh nach draussen!

      43 36 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.10.2017 11:20
      Highlight Nun, Buzzfeed, Vice, ze.tt und Bento sind halt nicht die Welt, sondern vor allem kleine Blasen.
      20 2 Melden
    • Gigle 27.10.2017 12:18
      Highlight Ganz ehrlich, das sind Jugendliche. Ist bei mir noch nicht allzu lange her, da war ich auch Teenager und über die Lebensvorstellungen, die ich dazumals hatte kann ich heute nur müde lächeln. Teenager leben in einer wirren Blase voller Hormone, Idealismus und ja meist auch überrissenen romantischen Vorstellungen. Ich kann solche Artikel nicht wirklich ernst nehmen und auch nicht viel abgewinnen.
      32 1 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.10.2017 14:41
      Highlight @Wolfus
      Wer in der Blase sitzt, sollte nicht mit Nierensteinen werfen!
      7 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.10.2017 14:56
      Highlight @Confused:

      Ich verabreiche nur Ananas - scheinst mir ein Kandidat zu sein ^^
      2 3 Melden
  • GhettoGünther 27.10.2017 10:46
    Highlight Ich finde es schade dass Metal und Rock langsam aber sicher gegen die elektronische musik untergeht
    51 19 Melden
    • Gilbert Schiess 27.10.2017 12:00
      Highlight Da hast Du recht.
      Aber jetzt gibt es Jack Slamer, Winthi Rock, so wie er früher war, als ich im Alter der Befragten war.

      Sorry, diese Werbung musste sein, nein ich bin nicht der Sänger von J.S.
      8 2 Melden
  • Snaggy 27.10.2017 10:39
    Highlight Passend dazu:

    20 0 Melden
  • kleiner_Schurke 27.10.2017 10:39
    Highlight An eine "höhere Macht" glaubt man vor allem dann, wenn man nicht sagen will, dass man stockungläubig ist. Ging mir auch so. Dann steht man im Ernstfall bei den gläubigen Freaks nicht ganz nackt da. Die 37% die an Wunderheiler glauben und 30% an Horoskope geben mir hingegen wieder mehr zu denken.
    275 32 Melden
    • Snowy 27.10.2017 11:03
      Highlight Ging bei mir auch ein paar Jahre bis ich klar dazu stehen konnte, dass ich Atheist/Agnostiker bin. Vor allem wenn die Eltern an gläubig sind, ist dies nicht ganz einfach.

      Gibt mir zu denken, dass gemäss der Umfrage mehr Jugendliche sich von Atheisten bedroht fühlen als vom Christentum.
      Völlig schizophren: Oder kann mir grad jemand einen Krieg nennen der von Atheisten angezettelt wurde? Oder einen terroristischen Anschlag im Namen eines Atheisten..?
      63 13 Melden
    • kleiner_Schurke 27.10.2017 11:18
      Highlight Habe genau das gleich gedacht, aber mit einen Bemerkung verkniffen da dann gleich wieder die Hitler und Stalin Keule kommen. Und das kenn ich schon.
      15 3 Melden
    • halfenauer 27.10.2017 11:24
      Highlight Ganz genau! Ging mir auch so, obwohl ich stockungläubig bin. Aber hinstehen und sagen, dass das alles hier bloss ein Riesenzufall ist und wir nach dem Tod einfach in einzelne Atome und Moleküle zerfallen, und mehr nicht, das konnte ich früher irgendwie noch nicht. Heute schon...
      19 2 Melden
    • halfenauer 27.10.2017 11:27
      Highlight @Snowy: Linker Terrorismus ist meistens nicht in Religion begründet. Als Beispiel die RAF.
      15 7 Melden
    • Saraina 27.10.2017 11:28
      Highlight Gosh, und ich dachte, bei Kriegen geht es um Ressourcen, Macht, Geostrategie und Landnahme!

      Von Stalin, Mao und Kim hast du noch nie gehört? Weil, das waren und sind ganz sicher Atheisten. Und den Herrn Hussein, Assad, Putin, Trump und Konsorten dürfte der eigene Arsch auch deutlich näher stehen als Gott.
      16 8 Melden
    • Die verwirrte Dame 27.10.2017 11:53
      Highlight Liegt glaube ich daran, dass viele "Atheismus" mit "Satanismus" gleichstellen...
      13 3 Melden
    • Snowy 27.10.2017 12:27
      Highlight Natürlich gibt es Atheisten, die Arschlöcher sind oder gar Kriege führen - aber (grosser Unterschied) sie tun es eben nicht im Namen des Atheismus.

      Die Religionsführer arrangieren sich immer jeweils mit der aktuellen Machtelite - DAS Erfolgsrezept seit 2000 Jahren.

      @Dame: Dieses Problem ist vor allem in den USA stark verbreitet, wo die Vorstellung herrscht, dass man die Moral vor allem von der Religion bezieht.
      Natürlich ist genau das Gegenteil der Fall. Studien zeigen auf, dass je religiöser eine Gesellschaft, je weniger empathisch sind die Handlungen der einzelnen Mitglieder.
      9 1 Melden
    • Pain_in_the_ass 27.10.2017 12:59
      Highlight Nicht schlecht, da bleibt mir gleich die Spucke weg. Dieser Schurke nennt mrd. von Menschen Freaks, nur weil sie nicht die Selbe Weltanschauung besitzen, und die breite Masse applaudiert. Das nenn ich doch Toleranz und Achtung vor der menschlichen Würde! Es scheinen sehr viele tolerante und intelligente Kommentatoren hier rum zu lungern.
      1 9 Melden
    • kleiner_Schurke 27.10.2017 13:55
      Highlight Sieht du Snowy hier kommt sie, halt als Mao-Atheisten-Keule. Langweilig. Dabei terrorisiert Kim Jong Un sein Volk ja sicher nicht im Namen des Atheismus. Der IS aber kämpft in Namen Allahs und das ist ein fundamentale unterschied. Ich habe noch nie von einem Atheisten gehört der sich mit den Worten "Einstein ist gross" in die Luft gesprengt hätte.
      12 2 Melden
    • Saraina 27.10.2017 14:12
      Highlight Schurke, du verwechselst Ursache und Feigenblatt.
      4 4 Melden
    • kleiner_Schurke 27.10.2017 15:41
      Highlight @Pain... Du unterliegst dem fundamentalen Irrtum z.b. Christen hätten unter sich das gleiche Weltbild und würde quasi eine homogene Gruppe bilden. Das ist mitnichten so. Es gibt schon grundsätzliche Unterschiede zwischen Reformierte, Katholiken und Orthodoxen. Daneben gibt es dann ca. 3000 "Geschmacksrichtungen" bei den Christen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Man bedenke dass von den Skopzen über die Arianer bis zum Brüderverein oder der ICF sich alle Christen nennen. Ihre Weltanschauung könnten nicht unterschiedlicher sein.
      4 2 Melden
    • Rendel 27.10.2017 21:02
      Highlight Ich fühlte mich noch von keiner Religion bedroht. Die Frage an und für sich ist schon seltsam.
      4 2 Melden
    • kleiner_Schurke 27.10.2017 22:04
      Highlight Dan hattest du viel Glück. Aus religiösen, vorwiegend christlichen Kreisen, habe ich bisher nebst 4 Morddrohungen nebst übelste Beschimpfungen erhalten. In einem Fall schlich sich ein EGW Pastor in unser Haus ein um "Bekehrungsmaterial" vor unserer Türe zu deponieren. Das war der Moment wo ich meinen Namen durch ein Pseudonym ersetzt habe für Kommentare. Denn einschleichen bei Türen die ins Schloss fallen, geht gar nicht. Ab da wird es echt gefährlich.
      3 2 Melden
    • kleiner_Schurke 28.10.2017 00:14
      Highlight Und da könnt ihr blitzen so viel ihr wollt! Einschleichen geht gar nicht!
      3 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.10.2017 10:38
    Highlight "Werte wie soziale Macht, Besitz, Autorität, das Gesicht in der Öffentlichkeit wahren und Gehorsam, Selbstdisziplin, Höflichkeit, Eltern und ältere Leute in Ehren halten ist für Jugendliche nicht wichtig."
    Wie definiert der Autor "Konservativ"? Unter den nicht mehr wichtigen Werte scheinen mir doch einige zu sein, die ich eher den konservativen Werten zuordnen würden.
    70 1 Melden
    • Saraina 27.10.2017 11:32
      Highlight Geht mir auch so. Der Autor definiert konservativ wie es scheint einseitig über das Familienmodell.
      40 0 Melden
  • M@ Di11on (亚光狄龙) 27.10.2017 10:36
    Highlight Konservativer??? Wohl eher vernünftiger und ohne rosa Brille.
    34 74 Melden
    • Rebellischer Y 27.10.2017 12:20
      Highlight Wohl eher langweiliger und ohne Ideologie...Leider!
      24 19 Melden
    • Sir Jonathan Ive 30.10.2017 08:42
      Highlight Ist konservativ denn ein böses Wort?

      Was das Familienmodell und die Religion angeht ist klar ein konservatives Mindset zu sehen.

      Was die Esoterik angeht aber eher nicht.
      In meiner Erfahrung sind mehr linke von "Wunderheilern" und "Homöopathie" etc. am schwärmen.
      0 0 Melden
  • NotWhatYouExpect 27.10.2017 10:35
    Highlight Wo ist das Modell mit Vater Teilzeit und Frau Arbeitet 100%?

    Und warum wir die Frau bei der Arbeit Intelligenter dargestellt als der Mann? Sie hat ja ein Buch in der Hand und klettert denke ich die Karriereleiter hinauf.
    67 12 Melden
    • Duscholux 27.10.2017 10:51
      Highlight Der Mann ist schon Chef, der kann nicht mehr höher. :P

      Ne würde da nicht zu viel hineininterpretieren.
      53 5 Melden
    • panaap 27.10.2017 10:57
      Highlight Intelligenter? Sie muss etwas nachschauen, während der Mann es schon lange weiss
      36 7 Melden
    • little.saurus 27.10.2017 10:57
      Highlight Also zeig mir mal einen Mann der das Kind selbstständig stillen kann...
      8 24 Melden
    • Cerberus 27.10.2017 11:00
      Highlight Das ist die neue konservative Haltung. Sie trägt im das Aktenköfferli und liest im die Schweizer Illustrierte vor.
      38 5 Melden
    • NotWhatYouExpect 27.10.2017 11:16
      Highlight @Little Saurus: Na das ganze betrifft ja nicht nur die Zeit direkt nach der Geburt.
      9 0 Melden
    • atomschlaf 27.10.2017 11:38
      Highlight Sehe ich ganz anders, NotWhatYouExpect.
      Beim Treppensteigen lesen ist alles andere als intelligent.
      Sie wird gleich stolpern.
      17 4 Melden

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