Schweiz
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Thomas N.: «Es tut mir Leid, was ich da verursacht habe»

Bild: Sibylle Heusser/Keystone

Heute hat der Prozess gegen den mutmasslichen Vierfachmörder Thomas N. begonnen. Vier Tage wird die Verhandlung vorraussichtlich dauern, von der Befragung der Gutachter heute Dienstag bis zur Urteilsverkündung am Freitag. watson ist vor Ort und berichtet an dieser Stelle laufend vom Prozess.



Ticker: Rupperswil-Prozess (Tag 1)

*Name der Redaktion bekannt

Wie Gewalt- und Sexualtäter verwahrt werden können

Kleine Verwahrung: Wenn eine Tat mit einer psychischen Erkrankung im Zusammenhang steht, kann eine stationäre therapeutische Massnahme ausgesprochen werden. Diese kann jeweils über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren angeordnet und nach deren Ablauf jeweils verlängert werden. Dabei wird die eigentliche Freiheitsstrafe aufgeschoben.

Ordentliche Verwahrung: Wenn ein Gericht eine ordentliche Verwahrung ausspricht, steht die Therapie des Täters nicht mehr im Vordergrund, sondern der Schutz der Bevölkerung. Bei einer ordentlichen Verwahrung muss einmal im Jahr überprüft werden, ob sie noch gerechtfertigt ist.

Lebenslängliche Verwahrung: Seit einer Volksabstimmung 2004 gibt es die lebenslange Verwahrung. Die Absicht: Extrem gefährliche Sexual- und Gewalttäter sollen ihr Leben lang weggesperrt werden können. Nämlich dann, wenn sie dauerhaft als untherapierbar gelten. (fvo)

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    Alle Leser-Kommentare
  • N. Y. P. D. 13.03.2018 18:46
    Highlight Highlight P.S. Wenn ich zum Beispiel auf einem schön gedeckten Tisch ein Glas umstosse, entschuldige ich mich mit den
    Worten : Es tut mir leid.



    «Es tut mir leid, was ich getan habe.»

    Thomas N. bringt den gleichen Satz für eine andere Begebenheit.

    Nun gut, jeder muss selber wissen, welche Worte wann angebracht sind. Ich finde seine Worte banal.
    • Gringoooo 13.03.2018 22:12
      Highlight Highlight Gibt es denn irgendwelche Worte, welche eine Entschuldigung ausdrücken können für solch eine schreckliche Tat?

      Ich weiss es nicht ... Aber ich kenne keine Worte auf der Welt, die mir als Angehörigen (wenn ich einer wäre) helfen würden.

      Muss jeder selbst wissen
    • N. Y. P. D. 14.03.2018 07:38
      Highlight Highlight Ich bin Deiner Meinung. Es gibt keine Worte.

      Als Angehöriger würde ich auf so eine Entschuldigung pfeiffen.

      Als ob es ein Reuebeweis ist, wollen alle immer wissen, ob sich jemand entschuldigt hat.
  • Mélisande 13.03.2018 16:59
    Highlight Highlight Mich hat bisher immer gestört, dass in den Medien der Fokus so auf den Morden lag.
    Thomas N. ist in erster Linie ein Pädophiler, der es auf Knaben zwischen 11 und 15 abgesehen hatte. Die Morde und der Geldraub waren Neben- oder Folgetaten davon, wenn natürlich auch fatale und schreckliche.
    • Swizzi 13.03.2018 17:48
      Highlight Highlight Beim lesen Ihres Kommentars wird mir übel!
  • slick 13.03.2018 16:56
    Highlight Highlight Bis in 20 Jahren gibt es vielleicht technische Hilfsmittel, die es einem potenziellen Täter verunmöglichen eine Tat zu begehen? Dann könnte man gefahrlos auf eine Verwahrung verzichten. #blackmirror
    • phreko 13.03.2018 17:34
      Highlight Highlight Hast du minority report gesehen? Von wegen "potentielle Täter".
  • Angelle 13.03.2018 16:12
    Highlight Highlight Die Möglichkeit zur Therapie ist auch ein Schutz der Bevölkerung. Denn so sehr dies (fast) alle verdrängen wollen sind auch Täter ein Teil dieser Bevölkerung. Und unter den "Richtigen" Umständen kann jeder zum Täter werden (wenn auch käumlichst in so extremem Masse wie hier vorliegt)
    • Swizzi 13.03.2018 17:49
      Highlight Highlight Da stehen mir die Haare zu Berge!
    • Hashtag 13.03.2018 18:28
      Highlight Highlight Wieso Swizzi?
    • trio 13.03.2018 18:40
      Highlight Highlight @Swizzi
      Und wieso?
    Weitere Antworten anzeigen
  • River 13.03.2018 16:03
    Highlight Highlight Thomas N. eine Therapie zu verweigern, ihn lieber wegsperren in ein einsames Loch oder gar die Todesstrafe anzufordern ist nicht im geringsten konstruktiv. Ihn zu therapieren und versuchen zu resozialisieren beinhaltet auch Forschung an dieser Sorte Persönlichkeit. Es bringt immer neue Erkenntnisse um in Zukunft andere Maßnahmen zu ergreifen. Vielleicht auch Früherkennung und eben auch das erkennen von Kausalitäten. Ihn zu nihilieren bringt gar nichts. Nicht für die Zukunft oder für irgendwas. Ihn zu behandeln bringt neue Erkenntnisse.
    • donmadridsista 14.03.2018 00:59
      Highlight Highlight was für ein dummer einwand - natürlich ist es unumgänglich verbrechen und die täter soweit möglich zu analysieren um präventiv gegen ähnliche vorgehen zu können : allerdings ist offensichtlich keinerlei interesse des täters vorhanden - irgendetwas zur verhinderung auch nur im ansatz ähnlich gestörter verbrechen zu vermeiden. auf den absurdesten teil deines kommentars ,ihm noch den wunsch - ihn wieder in die gesellschaft integrieren zu versuchen - im sinne einer resozialisierung - ist blanker hohn und derart naiv zu glauben - das ihn sonicht sein einziges gerechtes urteil ereilt -dankdemvolk...
  • flyingdutch18 13.03.2018 15:29
    Highlight Highlight In den USA würde so ein Täter je nach Bundesstaat zu lebenslang ohne Aussicht auf Bewährung verurteilt. Die Frage der Verwahrung würde sich dort nicht stellen. Man kann das amerikanische Strafrecht sonst ablehnen, aber hier würde es die einzig richtige Antwort geben.
    • Sandro Lightwood 13.03.2018 17:20
      Highlight Highlight Ja haben auch echt ne tolle Rückfallquote und so.
    • Resistance 13.03.2018 18:28
      Highlight Highlight In manche staaten würde es vermutlich die todestrafe geben.
  • nödganz.klar #161 13.03.2018 15:14
    Highlight Highlight Nochmals für alle die es nicht kapieren: Für eine lebenslange Verwahrung muss schlüssig nachgewiesen werden, dass der Täter auch in Zukunft NICHT und NIEMALS therapiert werden kann. Nur, wer weiss, welche Therapiemethoden uns in 20 Jahren zur Verfügung stehen? Niemand, genau. Vielleicht kann dann so ein Verhalten/Pädophilie, im Gehirn selber gezielt eliminiert werden. Deswegen reicht die ordentliche Verwahrung, er wird wohl eher nicht in absehbarer Zukunft frei sein.
    • kettcar #lina4weindoch 13.03.2018 15:46
      Highlight Highlight Ich will ja jetzt nicht spitzfindig werden, aber die lebenslange Verwahrung lässt die von dir erwähnte Hintertür offen. Es geht um die untherapierbarkeit nach heutigem Forschungsstand.
    • huck 13.03.2018 17:01
      Highlight Highlight "Wohl eher in absehbarer Zukunft"
      Merkst Du selber, oder?
    • Sven Leutenegger 13.03.2018 19:06
      Highlight Highlight Mir eigentlich egal ob es "heilbahr" ist oder nicht. Ich finde nicht dass so ein Mensch es verdient hat eine 2. Chance zu erhalten. Ein Bekannter von mir kannte diese Familie gut. So jemanden freizulassen wäre einfach nicht gerecht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ms. Song 13.03.2018 15:03
    Highlight Highlight Ich kann mir das gar nicht mehr durchlesen. Über den Fall, grob den Prozess und das Urteil zu berichten ist absolut legitim. Alles in so einer Detailliertheit zu tickern geht mit persönlich zu weit. Sorry, aber das grenzt für mich an Voyeurismus. Für den unbeteiligten Leser beinhaltet dies ja keine relevanten Infos. Die wenigstens von uns haben die fachliche Fähigkeit das ganze zu beurteilen. Und alles andere ist Zurschaustellung der Tat, der Opfer und des Täters zur Unterhaltung des Pöbels.
    • Theor 13.03.2018 16:59
      Highlight Highlight Ich sehe durchaus Vorteile einer so nahen Berichterstattung. Erstens interessiert es mich als Jurist selber. Da praktisch nur Medienvertreter zur Verhandlung zugelassen wurden, bekomme ich so immerhin auch was mit.

      Für den Normalbürger bringt die Berichterstattung zweierlei: Erstens sehen sie die Nutzlosigkeit der Verwahrungsinitiative und zweitens sehen sie, woran und vor allem an welchen Akteuren es scheitert, nämlich an mutlosen Gerichtsgutachtern. Die "Kuscheljustiz" ost eben doch nicht immer der Bösewicht. Wir können uns auch nicht über Fachexpertisen hinwegsetzen, auch wenn wir wollten.
  • Gar Manarnar 13.03.2018 14:37
    Highlight Highlight Wieso klammern sich hier alle an diese Verwahrung? Der Typ kommt auch so kaum mehr frei.

    Man könnte meinen das Gericht kann nur zwischen lebenslanger Verwahrung und Freilassung entscheiden.
    • Tattooo 13.03.2018 23:09
      Highlight Highlight Das "kaum" lässt die möglichkeit offen. ...
    • Gar Manarnar 14.03.2018 08:11
      Highlight Highlight Ja, aber das "kaum" = wenn er zu alt oder zu krank ist, um noch was anzustellen.
  • Walser 13.03.2018 12:51
    Highlight Highlight Ihr könnt aufhören zu spekulieren. Der Mörder wird niemals lebenslang verwahrt. Dies aus dem einfachen Grund dass die Richter und auch die Experten von Anfang an der Initiative diesen Ermessensspielraum wollten aber nicht bekamen. Nun erklären sieeinfach alle als therapierbar. Und das Volk wird jedem dieser Monster irgendwann wieder ausgesetzt sein.
  • meliert 13.03.2018 12:46
    Highlight Highlight Thomas N. darf nicht mehr in unsere Gesellschaft, er ist schlicht zu gefährlich.
    • phreko 13.03.2018 17:37
      Highlight Highlight jetzt: Ja.

      In 50 Jahren: Wer weiss? Du?
  • Roland Bach 13.03.2018 12:38
    Highlight Highlight Unsere Psychologen/Psychiater sind ja der Meinung das man alles und jeden therapieren kann, die machen es den Verurteilten nur noch einfacher sie an der Nase herum zu führen, und unseren Richtern ist es wichtiger nicht als Hardliner darzustehen, als die Bevölkerung vor schwerstkriminellen zu schützen, indem man sie verwahrt.
  • Christian Künzi 13.03.2018 12:29
    Highlight Highlight Das Wichtigste ist der Schutz der Bevölkerung - dagegen ist die "Therapie - Möglichkeit" egal!
  • Nausicaä 13.03.2018 12:20
    Highlight Highlight 'unglaubliches Durchhaltevermögen'? Wurde das wirklich so gesagt oder falsch gehört? Im Bezug auf seine Studien? Er hat ja keine seiner Studien abgeschlossen.
    Und dann kommt gleich was mit 'extremer Perfektionismus', was doch ein komplett anderer Schuh ist? Häh? Könnte mich ein Fachmann / Fachmännin aufklären?
    • lilie 13.03.2018 14:50
      Highlight Highlight Das Durchhaltevermögen bezog sich auf den Job als Juniorentrainer und auf das Studium (wird aber nicht ausgeführt, was genau der Gutachter damit meinte).

      Der Perfektionismus ist tatsächlich ein anderer Schuh, das ist vielleicht vom Journalisten etwas unglücklich geschrieben.

      Einen gewissen Zusammenhang gibt es aber doch: Menschen mit zwanghaften Zügen (denen der Perfektionismus zugeschrieben wird) sind oft eben auch sehr ehrgeizig und verfolgen ein Ziel hartnäckig.
    • Nausicaä 13.03.2018 15:27
      Highlight Highlight Das mit dem Job als Juniorentrainer kann ja sein, aber in Bezug auf das Studium? Er hat ja keines durchgezogen, das ist für mich das Gegenteil von 'unglaubliches Durchhaltevermögen'.
      Aber vielleicht meint er ja, dass er vom Plan, ein Studium durchzuziehen, jahrelang nie abliess und immer mal wieder etwas dafür unternahm.
      'Unglaubliches Durchhaltevermögen' ist trotzdem die völlig falsche Bezeichnung, mMn.

      Beim Rest stimme ich dir zu.

    • lilie 14.03.2018 13:56
      Highlight Highlight @Nausicäa: Es ist wirklich nicht ganz nachvollziehbar. Das einzige, was mir dazu einfällt, ist, dass er sich an fünf verschiedenen Studiengängen versuchte (und offenbar immer scheiterte, warum weiss ich jetzt auch nicht). Auch jetzt überlegt er, einen weiteren Studiengang zu beginnen (Wirtschaft).

      Ich weiss nicht, wie man dem sagen sollte, aber es ist zumindest sehr auffällig, dass er es immer wieder versucht, trotz Misserfolg.

      Das kann man positiv sehen (als Hartnäckigkeit o.Ä.), aber auch evt. eine gewisse Zwanghaftigkeit, vielleicht sogar Unbelehrbarkeit darin erkennen.
  • lilie 13.03.2018 12:03
    Highlight Highlight Die Unterschiede der Gutachter, ob es sich um eine narzisstische Störung oder nur um narzisstische Züge handelt, ist irrelevant. Wesentlich ist, ob die Gutachter beide zum Schluss kommen, ob er therapierbar ist. Das andere sind geringfügige Differenzen in der Beurteilung der Gesamtstörung, welche sich nur unwesentlich auf das Urteil auswirken sollten.
  • Madison Pierce 13.03.2018 11:54
    Highlight Highlight Wir müssen uns schon die Frage stellen, ob wirklich jeder Straftäter eine zweite Chance verdient hat, oder ob es Verbrechen gibt, für die man wirklich lebenslang ins Gefängnis gehört.

    Man soll es nicht machen wie die USA mit langen Haftstrafen und fehlender Resozialisierung.

    Zweite Chance nach Raserunfall? Ja. Nach Totschlag von Frau im Suff? Ja, nach Therapie. Aber nach geplantem, sadistischem fünffachen Mord? Meiner Meinung nach nein.

    Nicht nur weil der Staat extrem viel Geld sparte, sondern weil es mir ungerecht erschiene, wenn so ein Täter wieder frei rumlaufen dürfte.
    • dickmo 13.03.2018 12:05
      Highlight Highlight @Madison Pierce: Staat spart nicht unbedingt. Lebenslanger Vollzug ist ziemlich teuer. Therapie lohnt sich bei Tätern bis 25 Jahre immer. Selbst wenn jeder zweite Rückfällig wird, ist es insgesamt günstiger, als alle bis ans Lebensende zu inhaftieren. Weitere Faustregel: Reduktion der Rückfallrate einer Gefängnisbevölkerung um 2 Prozent holt alle Therapiekosten wieder rein. Siehe auch: https://www.derbund.ch/zuerich/region/So-viel-darf-ein-Carlos-kosten/story/31214332
    • Eric Lang 13.03.2018 12:09
      Highlight Highlight Habe ich etwas verpasst?!?
      Wer war den das fünfte Mordopfer?
      Bei aller Aufregung, sollten wir doch bitten bei der Wahrheit bleiben.
    • Dinolino 13.03.2018 12:16
      Highlight Highlight Seit das Vorgehen der Tat detailliert beleuchtet wurde, bin ich der Meinung dieses Monster hat jeglichen Anspruch auf Therapie/Resozialisierung verwirkt. Ich schäme mich auch Mensch zu sein. Dies inmitten unserer Gesellschaft in der Schweiz schockiert mich zutiefst. Hier sollte es nicht um Geld gehen. Der Vergleich Carlos zu diesem Monster ist empathielos gegenüber allen Opfern beider Verbrecher.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Saubihun 13.03.2018 11:09
    Highlight Highlight Vollkommen irrelevant, ob Thomas N. therapierbar ist oder nicht. Wir alle, als Teil der öffentlichen Gesellschaft fühlen uns bedroht und wollen ihn nicht mehr in unserer Mitte. Was ist uns schlussendlich wichtiger: Individuelle Rechte eines Schwerstverbrecher oder der Ruf nach Schutz unserer Gesellschaft vor solch' extremer Gewalttäter?
    • Radesch 13.03.2018 11:22
      Highlight Highlight @Saubihun

      Urteile werden nicht danach gefällt, was du, ich oder die Gesellschaft will. Ja die Gerichte will. Wir haben diese Kompetenzen bewusst an Gerichte abgegeben. Auch in einem solch grausamen und unverständlichen Fall gelten die Gesetze. Auch diese abscheuliche Tat wurde durch einen Menschen begangen und deswegen hat dieser auch Menschenrechte.

      Und selbst wenn die lebenslange Verwahrung nicht ausgesprochen wird, kommt er nicht wieder raus. Die Hürden für eine Freilassung sind auch bei einer ordentlichen oder einer kleinen Verwahrung so hoch, dass er wahrscheinlich nie mehr rauskommt.
    • Rumpelstilzchen 13.03.2018 11:33
      Highlight Highlight Die individuellen Rechte jedes Individuums. Nennt sich Rechtsstaat. Aber lasst den Schauprozess beginnen.
    • Ms. Song 13.03.2018 11:36
      Highlight Highlight Wie würdest du den Fall sehen, wenn der Täter z.B. dein Bruder wäre? Ein Mensch besteht nicht nur aus seiner Tat und Schuld. Ich bin froh, in einem Land zu leben, in dem die Menschenrechte gewahrt werden. Lebenslange Haftstrafen sind nur so lange gut, wie die Richter deine Meinung vertreten und nach deiner Moral urteilen. Schau mal in den Staaten, wie viele Leute da für vergleichbar geringe Verbrechen ewig sitzen. Wir sollten nicht auf den Zug aufspringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 13.03.2018 11:05
    Highlight Highlight Der Täter wird umfassend abgeklärt, befragt, betreut, dann im Bau jahrelang therapiert, begleitet und darauf vorbereitet, wieder geläutert in die Zivilisation entlassen zu werden.
    Es wird den Staat ein paar Millionen kosten.
    Das ist eine Feststellung.

    Weiss jemand wie die Hilfestellung
    des Staates auf der Opferseite
    aussieht ?
    • ARoq 13.03.2018 11:19
      Highlight Highlight Die Opfer haben die selben Rechte wie der Täter.
      Worauf willst du hinaus?
    • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 13.03.2018 11:19
      Highlight Highlight Relativ dürftig. Es können Leistungen gemäss OHG (Opferhilfegesetz) geltend gemacht werden. Evtl. eine Genugtuungsleistung an nahe Angehörige. Der Betrag ist allerdings nicht sehr hoch und ein Rückforderungsrecht gegenüber dem Täter in gleicher Höhe geht auf den Kanton über: Das bedeutet, dass unter Umständen die weitergehenden Zivilforderungen gegen den Täter hinter dem Anspruch des Kantons zurücktreten. Falls die finanziellen Verhältnisse des Täters knapp bemessen sind, kann das dazu führen, das die Angehörigen des Opfers ihre Zivilforderungen nicht geltend machen.
    • satyros 13.03.2018 11:22
      Highlight Highlight Ja, das Opferhilfegesetz sieht Unterstützung vor. Dies vor allem für den Fall, dass der Täter, der ja eigentlich dafür aufkommen müsste, nicht zahlen kann, bzw. die Kosten bei ihm nicht eingetrieben werden können. Neben einer Genugtuung für die Opfer und ihre Angehörigen ist explizit vorgesehen, dass der Staat für die Anwaltskosten im gesamten Verfahren aufkommt und für die Psychotherapie- und medizinischen Kosten. Es kann auch weiterer Schadenersatz geltend gemacht werden. Daneben gibt es noch staatlich finanzierte Opferhilfeberatungsstellen, die Opfer und Angehörige unterstützen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 13.03.2018 10:58
    Highlight Highlight @Watson

    Wie und was führt zur definition therapierbar oder untherapierbar. Kann das mal jemand erläutern? Wie kommen psychologen dazu das man einem Menschen noch helfen kann oder nicht? Als Laie auf dem Feld ist das verflucht schwer dies zu differenzieren finde ich
    • dickmo 13.03.2018 11:20
      Highlight Highlight @Scaros_2: Gutachter müssen beurteilen, ob ein Täter mittels Therapie sein Rückfallrisiko soweit reduzieren kann, dass er keine Gefahr mehr darstellt. Urbaniok machte das nach seiner Check-Liste Fortress, Knecht nach eher neuropsychiatrischem Ansatz. Dass jemand komplett untherapierbar sei, sagt eigentlich kein Gutachter direkt. Aber Urbaniok kann auf seiner Checkliste so niedrige Erfolgschancen errechnen, dass es implizit "untherapierbar" heisst. Und Knecht sagte im Fall von Markus Wenger, dass bei ihm der altersbedingte Testosteronrückgang effektiver sei als jede Therapie = untherapierbar.
    • Scaros_2 13.03.2018 11:24
      Highlight Highlight Klingt komplex - Aber ich frage mich schon ob sich das Lohnt, einem Menschen der solche Verbrechen begangen hat die Zeit zu widmen, den Versuch zu starten zu Therapieren, unmengen von Geld auszugeben und nie zu wissen ob es Erfolg hat.

      Vielleicht bin ich da zu hart aber in meinen Augen hat es ein Mensch nicht verdient.

      Human wegsperren und Ende.
    • dickmo 13.03.2018 11:29
      Highlight Highlight @Scaros_2: Es sind verschiedene normative Dienstleistungen des Rechtsstaates gegeneinander abzuwägen, die ein ich würde mal sagen vierdimensionales Spannungsfeld öffnen: 1. Sühne für die Opfer und Hinterbliebenen 2. Strafe für den Täter 3. Wiedereingliederung von Straftätern (meistens günstiger als wegsperren, besonders bei jungen Straftätern) 4. Verhältnismässigkeit. 5. Schutz der Allgemeinheit vor gefährlichen Straftätern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unchruut 13.03.2018 10:40
    Highlight Highlight Gilt Pädophilie generell als nicht heilbar? Oder was wird hier überhaupt mit heilbar gemeint? Wäre ‚geheilt‘, wenn der pädophile Mensch nicht zum Täter wird? Oder wenn er gar nicht mehr diese Neigung verspürt?
    • p4trick 13.03.2018 10:55
      Highlight Highlight Ist Pädophilie nicht eine Neigung wie Hetero oder Homosexuell? Daher keine Krankheit und kann daher auch nicht therapiert werden?
    • thzw 13.03.2018 11:00
      Highlight Highlight Pädophilie ist eine sexuelle Orientierung wie Homosexualität. Man kann in einer Therapie höchstens darauf hin arbeiten, dass der Betroffene seinen Trieb nicht auslebt und so keine anderen Menschen schädigt.
    • Nausicaä 13.03.2018 11:02
      Highlight Highlight Pädophilie meint die Neigung, Kinder und Jugendliche sexuell anziehend zu finden. Das ist nicht selbst gewählt und soweit ich weiss nicht therapierbar. Viele Pädophile leiden an ihrer Veranlagung, ohne dieser jemals nachzugehen.
      Päderasten dagegen sind diejenigen Menschen mit pädophiler Veranlagung ist, die der Neigung auch nachgehen, heisst sich an Minderjährigen vergehen oder Minderjährigen-Pornos konsumieren. Erst bei diesen besteht ein Strafbestand.
    Weitere Antworten anzeigen

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