Schweiz
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Setzt sich für einen starken Grenzschutz ein: FDP-Präsidentin Petra Gössi. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Gössi würde Armee an die Grenze schicken – wären Extrazüge für Migranten nicht die bessere Lösung?

FDP-Präsidentin Petra Gössi wäre bereit, die Armee an die Schweizer Grenze zu schicken. Doch vieles deutet darauf hin, dass viele Flüchtlinge und Migranten gar nicht in die Schweiz wollen, sondern in den Norden.

21.08.16, 03:02 21.08.16, 08:28

«Wird die Situation unberechenbar, sollte die Armee an der Grenze eingesetzt werden», sagt FDP-Präsidentin Petra Gössi im Interview mit der Zeitung «Schweiz am Sonntag». Das dürfe aber nur zur subsidiären Unterstützung des Grenzwachtkorps geschehen. «Die Situation könnte schnell eskalieren, wenn man Soldaten mit Sturmgewehren an die Grenze stellt», sagt Gössi.

Die Armee sei aber «auch eine Option», wenn sich der Druck plötzlich in eine andere Region verlagere. Im Gegensatz zur SVP will die FDP die Grenze aber nicht schliessen. «Die Schweiz hat eine humanitäre Tradition», sagt Gössi. «Sie muss jene Menschen aufnehmen, die wirklich Anrecht auf Asyl haben.» Auch setzt die FDP-Präsidentin auf Dublin.

«Für die Schweiz funktioniert Dublin», sagt sie in der «Schweiz am Sonntag». 2015 konnte die Schweiz 2579 Personen zurückschicken und musste im Gegenzug nur 270 Personen aufnehmen. «Das Verhältnis liegt etwa bei 1:10.»

Deutschland verschärft Grenzkontrollen zur Schweiz

Petra Gössi ist also bereit, die Armee an der Schweizer Grenze zu positionieren. Doch ist das überhaupt nötig? Wäre es am Ende nicht gar zielführender, Extrazüge statt die Armee einzusetzen? Für viele Migranten scheint die Schweiz nämlich gar nicht das Endziel zu sein.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) geht davon aus, dass im laufenden Jahr in der Schweiz insgesamt rund 30'000 Asylgesuche eingehen. Das wären 10'000 weniger als im vergangenen Jahr.

Wollten gar nicht in die Schweiz: Diese Flüchtlinge wollten direkt mit dem Bus nach Deutschland, wurden aber abgewiesen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Immer mehr deutet darauf hin, dass die Migranten direkt weiterreisen wollen. Nach Deutschland, nach Skandinavien. Die Schweiz avanciert zum Transitland. Auf das hat Deutschland nun reagiert und seine Grenze zur Schweiz weiter abgesichert. 

«Die deutschen Behörden haben in den letzten Wochen rund 90 Grenzwächter und 40 Bundespolizisten zusätzlich an diesen Grenzabschnitt delegiert», sagte Bundesrat Ueli Maurer gestern an der Delegiertenversammlung der SVP in Wettingen. Für den Finanzminister ist klar: «Deutschland rückt von seiner Willkommenskultur eindeutig ab.»

Maurer-Reise leitete Wende ein

Maurer selber war es übrigens, der den grossen Paradigmen-Wechsel an der Schweizer Südgrenze einläutete. Der SVP-Mann besuchte am 5. Juli in Rom den italienischen Innenminister Angelino Alfano und einigte sich mit diesem auf eine engere Zusammenarbeit beim Grenzschutz.

«Öffnet die Grenzen»: Die gestrandeten Flüchtlinge in Como würden gerne nach Norden reisen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

 «Seit dem Besuch von Bundesrat Ueli Maurer in Rom Anfang Juli nehmen die Italiener die abgewiesenen Migranten tatsächlich zurück», sagt Roland Liebi, Zentralpräsident der Gewerkschaft des Zoll- und Grenzwachtpersonals, gegenüber dem «SonntagsBlick». Das sei der Grund, weshalb mehr Migranten nach Italien zurückgeschickt werden. Es gebe keine Weisung an die Grenzwächter, mit den Migranten strenger umzugehen oder mehr Menschen zurückzuschicken. (cma)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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143Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zettie94 21.08.2016 22:37
    Highlight Da würden sich die Deutschen aber freuen, wenn die Schweiz die Flüchtlinge mit Extrazügen zu ihnen bringen würde :-D .
    Super Idee, momou sicher!
    13 1 Melden
  • karl_e 21.08.2016 21:24
    Highlight Petra, die Eiskönigin. Mich fröstelt's.
    16 8 Melden
    • atomschlaf 22.08.2016 03:39
      Highlight Dann zieh was Warmes an!
      7 5 Melden
    • karl_e 22.08.2016 11:11
      Highlight Stimmt, atomschlaf. Bei dieser Dame muss man sich warm anziehen!
      5 4 Melden
    • Fabio74 22.08.2016 19:46
      Highlight sie biedert sich rechts an. Will wohl wieder mal paar Krümel vom Herrliberg haben
      4 3 Melden
  • Soli Dar 21.08.2016 19:13
    Highlight Petra Gössi möchte sich wohl ganz in Pfister/Glaner/Köppel-Manier als Asylhardlinerin profilieren... Statt konstruktive Lösungen zu suchen einfach einmal Soldaten an die Grenze schicken... Nützt nichts ist aber populär, medienwirksam und beruhigt die Gemüter.
    20 14 Melden
  • Alnothur 21.08.2016 16:07
    Highlight Und, ja, Watson, auch wenn ihr es nicht wahrhaben wollt und es deshalb nicht freischaltet: in Calais haben Migranten tatsächlich LKWs mit einer Kettensäge angegriffen und einen angezündet. So ist die Realität nunmal, kein Ponyhof...
    34 14 Melden
  • seventhinkingsteps 21.08.2016 14:58
    Highlight «Die Situation könnte schnell eskalieren, wenn man Soldaten mit Sturmgewehren an die Grenze stellt», sagt Gössi.

    Nein, wirklich? So ein Wunder aber auch! Eskalieren, stells sich das mal einer vor! Das hätte ich nie gedacht! Zum Glück haben wir so fähige Politikerinnen wie sie, die die Situation bis ins Detail analysiert haben! Tausend Dank!
    22 23 Melden
  • Greet 21.08.2016 14:55
    Highlight Frauen die Militär gegen Flüchtlinge einsetzen wollen, sollen Dienst leisten gehen und es selbst tun.
    27 24 Melden
  • stadtzuercher 21.08.2016 13:19
    Highlight Als Soldat soll man sich weigern dürfen, Befehle für solche Taten auszuführen.
    37 49 Melden
    • Soli Dar 21.08.2016 21:06
      Highlight Besser als rechts und braun
      24 12 Melden
    • Fabio74 22.08.2016 11:45
      Highlight Lieber links und selber denkend als mit Kadavergehorsam in den Abgrund
      6 5 Melden
  • MrJS 21.08.2016 13:05
    Highlight Was soll das eigentlich, dass seitens der Flüchtlinge ein solches Wunschkonzert betrieben wird? Anrecht auf Asyl hat doch eine Person, welche in ihrem Land nicht mehr ihres Lebens sicher ist. Doch Sicherheit bekommen diese in jedem europäischen Land... Also wieso diese Reiserei? Wenn mein Haus zerbombt worden wäre, ist mir doch egal, ob ich nun in DE oder IT oder CH ein neues Dach über dem Kopf kriege...
    51 6 Melden
  • LeChef 21.08.2016 13:01
    Highlight Kann mich noch an Artikel hier auf watson erinnern, in denen Ungarn und die Balkanländer (vielleicht zurecht) schlecht gemacht wurden, weil sie genau das getan haben. Flüchtlinge durchwinken und nach Deutschland weiterreisen lassen. Es ist klar, dass das ein Bruch des Dublin-Abkommens wäre. Im Moment haben wir aber schon genug Beef mit der EU. Ausserdem wäre es wäre eine Schande, wenn das vielgescholtene Italien seine internationalen Verpflichtungen besser erfüllt als die Schweiz, obwohl es gegenüber den Flüchtlingsströmen exponierter ist.
    18 6 Melden
    • Firefly 21.08.2016 14:04
      Highlight Italien und Griechenland tragen die Hauptlast der momentanen Flüchtlingskrise in Europa und machen, obwohl finanziell nicht gerade zum Besten bestellt, einen hervorragenden Job. Das ist schon ein bischen zum schämen. Man kann die Flüchtlinge ja nicht einfach auf dem Meer ersaufen lassen.
      25 15 Melden
    • Firefly 21.08.2016 16:49
      Highlight Das kann man nur machen, wenn man einen Vertrag mit dem Land hat. Eben darum, das Botschaftsasyl wieder einführen. Und wer hats abgeschafft?
      13 6 Melden
    • atomschlaf 21.08.2016 18:11
      Highlight @Firefly:
      1. Das internationale Seerecht sieht vor, dass Gerettete in den nächstgelegenen Hafen verbracht werden. Somit wäre dies in vielen Fällen auch ohne Vertrag möglich - wenn man wollte!
      2. Um Staatsverträge abschliessen zu können, muss man manchmal mit Zuckerbrot und Peitsche agieren, wobei diese finanzieller, wirtschaftlicher oder militärischer Natur sein können.
      3. Wenn alles nichts fruchtet, könnte man in einem ohnehin instabilen Staat wie Libyen immer noch mit militärischen Mitteln einen Brückenkopf errichten.
      14 9 Melden
    • atomschlaf 21.08.2016 18:13
      Highlight @Firefly: Botschaftsasyl wäre nur mit einem strikten Kontingent machbar, sonst würden wir überrannt, insbesondere bei einem Alleingang der Schweiz.

      Wer es abgeschafft hat? Da wohl eine Gesetzesrevision notwendig war, das Parlament oder sogar das Volk. (Kann mich nicht im Detail erinnern.)
      10 9 Melden
    • Zuagroasta 21.08.2016 22:38
      Highlight Aha, die neutrale Schweiz errichtet in Libyen einen Brückenkopf.
      Mo-Fr zwischen 8 und 17h, oder?
      Ok, genug Sarkasmus versprüht,
      aber wenn ich diesen Unsinn lese,
      muss ich mir ehrlich an den Kopf greifen. Was könnte denn Gewalt, ist ja mit der Errichtung eines "Brückenkopfs" verbunden, wohl auslösen? Gegengewalt?
      Die Flüchtlingsthematik wird sich so schnell nicht auflösen, auf wenn wir 100m hohe Mauern bauen würden.
      Das hat nen Grund. Nennt sich Youth Bulge. Mal informieren.
      Gabs in Europa auch, mit ziemlich miesen Folgen. (spätes 19. Jahrhundert, Anfang 20. ) Muss man wissen.
      5 8 Melden
    • atomschlaf 22.08.2016 03:44
      Highlight @Zuogroasta: Warum die Schweiz? Die Schweiz hat keine Seegrenze und die Schweizer Südgrenze liesse sich rein technisch ohne Problem mit Befestigungen nach israelischem oder spanischem Vorbild weitgehend dicht kriegen.

      Genau weil sich die Migrationsthematik (das sind mit ganz wenigen Ausnahmen keine Flüchtlinge) nicht so schnell auflösen wird, sind drastische Massnahmen angebracht und notwendig.
      10 7 Melden
    • Anam.Cara 22.08.2016 07:24
      Highlight @Atomschlaf:
      interessante Liste mit Vorschlägen.
      zu 1: kürzlich hab ich im TV gesehen, wie ein Schiff der italienischen Marine etwa 600 Menschen von sinkenden Schlauchbooten gerettet haben. Mit diesem Schiff in einen algerischen Hafen einlaufen? Sowas könnte sehr schnell eskalieren...
      Zu 2: Staatsverträge mit politischm Druck sind ein legitimes Mittel. Hat ja mit der Türkei auch ganz gut funktioniert.
      zu 3: Dann wird dieser Brückrnkopf einfach überrannt.

      Leider gibt es keine einfachen Lösungen für ein so komplexes und vielschichtiges Problem...
      6 5 Melden
    • Firefly 22.08.2016 10:18
      Highlight @atomschlaf wir würden nicht überrant, wenn dann die schweizer Botschaft im entsprechenden Land, doch dort geordnete Verhältnisse zu schaffen wäre um ein vielfaches einfacher als an unseren Grenzen. Und in einem Gefängnis leben wie in Israel möchte ich nicht.
      4 5 Melden
    • Zuagroasta 22.08.2016 15:57
      Highlight Atomi, auch wenn du eine 100m hohe Mauer an der Grenze baust,
      wird jemand kommen und einen 101m hohe Leiter mitbringen.
      Das ist wie das arms race zw. UdSSR und USA in den 80ern. Völlig gaga.
      Ein Problem kann man nur lösen wenn man es an der Wurzel packt und nicht wenn es schon vor der Tür steht.
      Anstaat Mauern bauen sollte das Geld in den Herkunftsländern investiert werden, und nein da sind nicht die dortigen Machthaber gemeint. Ganz simpel.

      @firefly: unnötiges Argument.
      Die Situation in Israel ist eine völlig andere. Bitte differenzieren. Merci.
      3 5 Melden
    • atomschlaf 22.08.2016 22:17
      Highlight @Zuagroasta: Wenn dank Mauer nur noch ein paar wenige illegal einreisen, ist das Ziel ausreichend erfüllt. Es braucht keine 100% Undurchlässigkeit.
      Was die Machbarkeit angeht, verweise ich z.B. auf Israel:
      "Dann begann Israel mit dem Bau eines 230 Kilometer langen Zauns an der ägyptischen Grenze, der 2013 abgeschlossen wurde und sich als überaus wirkungsvoll erwiesen hat. Seit 2013 sind praktisch keine Schwarzafrikaner mehr ins Land gekommen."
      http://www.nzz.ch/international/naher-osten-und-nordafrika/mahlzeit-hotel-und-billett-einfach-nach-uganda-1.18558994#kommentare
      6 2 Melden
    • Zuagroasta 23.08.2016 10:40
      Highlight Und 1989 ist die Berliner Mauer gefallen, Atomi. Das haben Mauern, aka Abgrenzungen, so an sich.
      Sie haben evtl. für kurze Zeit eine Wirkung, auf längerer Sicht sieht die Sache meist eindeutig anders aus.

      Das Ziel Israels mit dem Bau einer befestigten Grenzanlage am Sinai ist aber ein anderer. Dass keine Flüchtlinge mehr dann da einreisen können ist ein Nebeneffekt und mehr auch nicht.
      2 3 Melden
    • atomschlaf 23.08.2016 11:16
      Highlight @Zuagroasta: Was Hauptziel und Nebeneffekt ist, spielt eigentlich keine Rolle. Es geht darum aufzuzeigen, dass effektiver Grenzschutz möglich ist, da immer wieder das Gegenteil behauptet wird.
      4 1 Melden
    • Zuagroasta 23.08.2016 15:54
      Highlight Haha, Atomi. Den ersten Teil des Arguments geflissen übergehen und
      den zweiten Teil drehen bis es passt.
      Bravo.
      Dir scheint ja so etwas wie DDR 2.0
      vorzuschweben. Eventuell kannst du ja in Nordkorea zum Anschauungsunterricht vorbeischauen.
      Die wissen auch wie "(Ab-)Grenzschutz" funktioniert. Die Folgen sind nebensächlich, oder?
      4 4 Melden
    • atomschlaf 23.08.2016 17:10
      Highlight Völlig unpassender Vergleich.
      1. Ging es bei der DDR darum, das eigene Volk einzusperren, während es heute darum geht, zu verhindern, dass Europa von illegalen Wirtschaftsmigranten nicht überrannt wird. Grundsätzliche andere Ausgangslage!
      2. Daraus ergibt sich auch, dass der anzustrebende Grenzschutz nicht hundertprozentig sein muss. Wenn ein paar Tausend pro Jahr illegal nach Europa einreisen, so ist das kein nennenswertes Problem.
      Wenn es dagegen auf Dauer Hunderttausende oder gar Millionen pro Jahr sind, dann haben wir bald vielerorts Zustände wie in Calais. Dies gilt es zu verhindern!
      3 1 Melden
    • atomschlaf 23.08.2016 17:16
      Highlight @Zuagroasta: Noch was: Die DDR ist nicht untergegangen, weil der Grenzschutz versagt hat, sondern weil das Land abgewirtschaftet hatte, seinen Bewohnern kaum mehr Perspektiven bieten konnte und zu guter Letzt die Unterstützung aus Moskau wegblieb.
      Abgesehen vom letzten Punkt begibt sich Europa auf den gleichen Weg. Aber nicht wegen zu restriktivem sondern wegen nicht vorhandenem Grenzschutz. Ein Staat (oder Staatenbund) der eine derart elementare Staatsaufgabe wie den Schutz der eigenen Grenzen nicht mehr hinkriegt, hat abgewirtschaftet und letztlich keine Existenzberechtigung mehr.
      4 1 Melden
    • Zuagroasta 24.08.2016 10:38
      Highlight Anscheinend kannst du meiner Argumentation nicht so ganz folgen,Atomi. Das Beispiel DDR ist nur eine Überspitzung, welche dir auch nicht fremd ist. Es geht nur um
      Abgrenzung, in extremer Weise wie sie dir vorschwebt, und deren Folgen. Also nochmal. Um ein Problem zu lösen, muss man an die Ursache gehen, nicht Alibilösungen vorantreiben wenn das Problem schon "vor der Tür steht".
      Ersteres bringt auf kurze Sicht wenig Besserung, auf lange Sicht schon.
      Bei dem Zweiten ist es genau anders herum. Nur wird beim Zweiten das Problem wieder auftauchen,
      weil man es nicht gelöst hat.
      2 2 Melden
    • atomschlaf 24.08.2016 11:36
      Highlight @Zuagroasta: Die Fluchtursachen kann man höchstens längerfristig beheben. Die afrikanische Korruption und Misswirtschaft und den Geburtenüberschuss kann man nicht kurzfristig beheben, schon gar nicht von aussen. Das heisst nicht, dass man diesbezüglich nichts tun soll, aber die Möglichkeiten sind sehr beschränkt, wenn man nicht in einen neuen Kolonialismus zurückfallen will.

      Somit sind Lösungen für die Zeit bis zu allfälligen Verbesserungen in den Herkunftsländer gefragt und da gehört es entscheidend dazu, die illegale Migration so unattraktiv und gefährlich wie möglich zu machen.

      3 1 Melden
    • Zuagroasta 24.08.2016 12:01
      Highlight Der erste Satz stimmt (hab ich ja vorher schon gesagt, doh!)
      Der erste Teil des Zweiten ist auch richtig, nur dann kommt wieder das übliche "Grenze zu" Gerede.
      Meinst du ernsthaft, dass Menschen die unter null Zukunftsaussichten haben, eine Wüste durchqueren und im Gummiboot über ein Meer fahren, sich von einer Grenze, wie auch immer sie geartet sein mag, aufhalten lassen?
      Mit dieser Haltung wird der Elfenbeinturm, auf dem du sitzt, einstürzen.
      2 1 Melden
    • atomschlaf 24.08.2016 12:18
      Highlight Die Beispiele Spanien und Israel zeigen, dass das recht gut funktioniert mit dem Grenzschutz.
      Das sind nun mal Fakten, auch wenn es Dir nicht gefällt.

      Was schlägst Du denn vor? Mit der Politik der offenen Türen weiterfahren? Weiterhin Jahr für Jahr Hunderttausende in Europa aufnehmen trotz grösstenteils schwerer Integrierbarkeit aufgrund der geringen Bildung und des kulturellen und religiösen Hintergrunds?

      Wie gedenkst Du dem resultierenden Pull-Effekt zu begegnen? Gar nichts dagegen tun und immer noch mehr aufnehmen?
      2 1 Melden
    • atomschlaf 24.08.2016 13:00
      Highlight Noch etwas betr. "Grenze zu-Gerede". Der Schutz seiner Grenzen gehört zu den elementaren Aufgaben eines Staates. Wenn dieser derart elementare Aufgaben nicht mehr ordnungsgemäss wahrnimmt, sind wir sehr bald an dem Punkt, wo wir besser auf einen Staat verzichten und jeder für sich selbst schaut.

      Auch grosse Strapazen auf dem Weg nach Europa berechtigen niemandem, sich hier legal niederlassen zu dürfen. Wenn wir dies weiterhin in grossem Stil zulassen, dann können wir auf Ausländer- und Asylgesetz und den verbundenen Durchsetzungsaufwand gleich ganz verzichten.
      2 1 Melden
    • Zuagroasta 24.08.2016 13:10
      Highlight Den Leuten in ihren Heimatländern helfen. Ihnen Zukunftschancen bieten. Das sage ich seit mehr als einem Jahr (Hilfe für den Libanon als Beispiel) aber von dir und Konsorten kommt nur Grenzen bauen.
      Diese Sache haben wir Europäer
      zu lange ignoriert. Und jetzt wird rumgeheult, weil das Problem uns auf die Füsse fällt.
      In der Zwischenzeit müssen wir uns mit Flüchtlingen arrangieren, daran führt kein Weg vorbei.
      Menschenverachtenden Dummfug von sich geben ist auf alle Fälle keine Lösung, sondern nur ein weiteres Hindernis.
      2 2 Melden
    • trio 27.08.2016 22:51
      Highlight @atom sorry, aber die idee einer geschlossenen Grenze ist einfach nur lächerlich. Schon heute stauen sich die Grenzgänger an der Grenze zu Italien. Wie soll man die alle kontrollieren?
      1 2 Melden
  • Zarzis 21.08.2016 11:45
    Highlight Mmmh, habe Gestern Gössi und Pfister gehört.
    Die zwei Klingen wie der Linke und der Mitte Flügel der SVP. Von FDP und CVP bleibt da nicht viel übring.
    Vorallem will Pfister das C stärker hervor heben. Sorry alter Spruch, damit muss C(ash) gemeint sein. Christlich? Wirklich haben die nicht gerade die neuen AHV Ideen Präsentiert? Was daran Christlich ist weiss keiner.

    Wenn Jesus das hört, wird er in der Gruft so rotieren, das ein Schwarzen Loch entsteht!
    35 22 Melden
    • rodolofo 21.08.2016 13:35
      Highlight Ich glaube, Jesus würde heute ausrufen:
      "Herr vergib ihnen nochmals, denn sie wissen immer noch nicht, was sie tun!"
      21 13 Melden
    • Olmabrotwurst 21.08.2016 14:06
      Highlight Naja und gott hat trotzdem zugelassen das er ans kreuz genagelt wurde welcher vater lässt sein sohn sterben? ^^
      10 12 Melden
    • kleiner_Schurke 21.08.2016 15:10
      Highlight @Braun
      Sie verstehen das Christentum falsch. Gott wollte, dass man ihm Jesus (=Lamm) opfert, damit er den Menschen die Ursünde (Apfel essen im Paradies) vergeben kann. Gott hat es also nicht “zugelassen“ dass man seinen Sohn töten, nein das war ja gerade der Plan. Ist ein seltsames Kerlchen dieser Gott gell?
      17 2 Melden
    • Olmabrotwurst 22.08.2016 10:07
      Highlight Ehrlich gesagt halte ich nicht viel vom neuen-testament.. zuviel blabla..im alten Testament gings noch rund und da lernt man noch was fürs leben..
      2 2 Melden
  • Sapere Aude 21.08.2016 11:19
    Highlight Statt über Grenzschliessungen oder Extrazüge sollte man vielleicht eher über die Bekämpfung der Fluchtursachen diskutieren.
    49 16 Melden
    • Firefly 21.08.2016 14:11
      Highlight @Scrambler, ja, die Staaten der Welt leisten sich lieber anderes wie WM, Olympiade, hochgerustete Armeen, Grenzzaene, überbezahlte Manager, und so weiter. Natürlich könnte man es sich leisten.
      10 15 Melden
    • kleiner_Schurke 21.08.2016 15:11
      Highlight Sollen wir etwa Eritrea erobern und den Pax Helvetica verkünden? Wie sonst könnte man wohl Fluchtursachen bekämpfen?
      28 4 Melden
    • Firefly 21.08.2016 16:54
      Highlight Schurke, Dein Gedanke ist ein nationalistischer, kein internationaler. Globale Probleme können aber nur global gelöst werden. Darum, die internationale Gemeinschaft und Zusammenarbeit stärken anstatt sie sabotieren und den Nationalismus hochheben.
      7 14 Melden
    • kleiner_Schurke 21.08.2016 17:20
      Highlight Was sind denn deine valablen Vorschläge?
      12 3 Melden
    • Skip Bo 21.08.2016 17:45
      Highlight @SA Es wird bereits seeeehr viel über Fluchtursachen diskutiert. Nur, mit Diskussionen wird kein Problem gelöst. Das Wohlstandsgefälle das zu einem grossen Teil schuld ist, lässt sich, wenn überhaupt, erst bis in einigen Jahrzehnten lösen.
      Eine unkonventionelle Lösung dazu könnte ein rascher, radikaler Abbau des europäschen Wohlstandes sein, Herr Draghi arbeitet daran.
      9 1 Melden
    • atomschlaf 21.08.2016 18:16
      Highlight @Firefly: Wenn die internationale Zusammenarbeit funktionieren würde, dann hätte die EU ihre Aussengrenze unter Kontrolle und würde asylberechtigte Migranten fair auf die Mitgliedstaaten verteilen.
      Wie wir gegenwärtig sehen, funktioniert beides hinten und vorne nicht. Daher braucht es momentan nationale Lösungen, ob Dir das gefällt oder nicht.
      14 3 Melden
    • Sapere Aude 21.08.2016 19:12
      Highlight Die EU hat mit dem Dublinsystem von Beginn weg gepfuscht. Das System müsste ein Verteilschlüssel nach demograpischen und ökonomischen Kriterien. Zusätzlich dazu müsste man die legalen Fluchtrouten wieder öffnen und Asylanträge vor Ort ermöglichen, damit Mensch bevor sie eine lebensgefährliche Reise auf sich nehmen wissen, ob sie eine Chance auf Asyl haben oder nicht. Jenen die alleine aus wirtschaftlichen Gründen fliehen wollen muss eine Perspektive vor Ort gegeben werden. Zb. in Form von Stipendien, Förderungen der Bildung und Unterstützung lokaler Projekte.
      6 3 Melden
    • Sapere Aude 21.08.2016 19:23
      Highlight "Zuerst müssen wieder geordnete Verhältnisse an der Südgrenze wiederhergestellt werden. Das ist eine Frage der nationalen Sicherheit und somit dringend."
      Zuerst einmal sind die Verhältnisse an der Südgrenze in keiner Weise in Unordnung. Ausserdem erhöhen wir damit die Sicherheit marginal. Unsere Südgrenze lässt sich nicht hermetisch abriegeln. Die Kontrolle wurden bereits verschärft, nicht alleine an der Schweizer Grenze sondern überall.
      6 7 Melden
    • Sapere Aude 21.08.2016 19:26
      Highlight "@SA Es wird bereits seeeehr viel über Fluchtursachen diskutiert."

      Offensichtlich zum wenig, wenn Gössi weiterhin Waffenexporte nach Saudi Arabien befürwortet.
      11 7 Melden
    • Skip Bo 21.08.2016 20:12
      Highlight @SA "Jenen die alleine aus wirtschaftlichen Gründen fliehen wollen muss eine Perspektive vor Ort gegeben werden. Zb. in Form von Stipendien, Förderungen der Bildung und Unterstützung lokaler Projekte."

      wird seit Jahrzehnten wenig erfolgreich praktiziert, nennt man Entwicklungshilfe.
      Das Wirtschaftsmodell 1-2 Söhne in Deutschland alimentieren eine Grossfamilie in der Heimat hat sich bereits gut bewährt und rum gesprochen. Sie machen das ökonomisch sinnvollste.
      4 1 Melden
    • Firefly 21.08.2016 22:49
      Highlight @Atom, Nationalismus hat noch weniger Probleme gelöst, während internationale Zusammenarbeit bisher sehr viel erreicht hat bezüglich Frieden und Wohlstand. Leider wird diese heute von Nationalisten aus Egoismus schlecht gemacht und sabotiert. Aber welches globale Problem hat Nationalismus je gelöst?
      5 3 Melden
    • Firefly 21.08.2016 22:57
      Highlight @schurke, die EU muss sich umgehend auf einen Verteilschluessel und einen gemeinsamen Umgang mit der Flüchtlingskriese einigen und diese umsetzen. Dann sollte auch die EU und auch die Schweiz das Botschaftsasyl wider einführen. Und keine Waffenlieferungen mehr für Lander die Krieg führen oder kriegsfurende Länder unterstützen.
      1 2 Melden
    • atomschlaf 22.08.2016 03:48
      Highlight @Firefly: Ich bin keineswegs ein Freund nationalistischer Lösungen. Mir wäre es sehr viel lieber, wenn die EU endlich die illegale Migration an den Aussengrenzen unterbindet, statt dass jedes Land wieder Grenzkontrollen und -zäune aufzieht.

      Mindestens was das Mittelmeer angeht, sehe ich aber weit und breit keine Entwicklung hin zu einem soliden Grenzschutz. So züchtet man Nationalismus im Eiltempo!
      5 0 Melden
    • Anam.Cara 22.08.2016 07:36
      Highlight @Atomschlaf: warst Du mal auf dem Mittelmeer? Ziemlich gross und ziemlich viel Wasser. Die ital. Marine ist damit beschäftigt, ertrinkende zu retten. Niemand weiss, wieviele illegale Boote da durchsickern.
      Nehmen wir an, wir könnten das Mittelmeer dicht machen. Was machst Du dann mit den Flüchtlings-Booten? Zurück schicken? Oder gleich vor Ort entscheiden ob jeder einzelne ein Flüchtling ist?
      2 3 Melden
  • koks 21.08.2016 11:12
    Highlight Muss ich immer lachen, wenn eine Politikerin die Armee mit den zwangsdienenden Männern irgendwohin schicken will. Andere sollen den Dreck für die Gössi machen, damit die ihr verwöhntes gutbetuchtes Leben weiterführen darf, ohne darin die geringgeschätzten Ausländer als Störung wahrzunehmen.
    36 20 Melden
  • demokrit 21.08.2016 10:47
    Highlight "Wäre es am Ende nicht gar zielführender, Extrazüge statt die Armee einzusetzen?" - Solche Sätze sind letztlich die Aufforderung zur Förderung illegaler Migration. Asyl ist kein Wunschkonzert, man kann sich das Land nicht aussuchen.
    93 16 Melden
    • Fabio74 21.08.2016 12:13
      Highlight Man kann aber auch nicht die Augen vor Tatsachen verschliessen, die Gössis FDP mitverursacht mit ihren dreckigen Geschäften
      26 41 Melden
    • demokrit 21.08.2016 12:40
      Highlight Eine politische Frage und klar kein Grund für strafrechtlich relevante Rechtsverstösse.
      9 4 Melden
    • Lumpirr01 21.08.2016 13:49
      Highlight @Fabio74: Jetzt echt? Frau Gössi ist nicht Besitzerin der FDP, sondern bloss Vorsitzende im Nebenamt. Sie ist im Hauptamt CEO von NEBAG, einer Beteiligungsgesellschaft für kleine Schweizer Nebenwerte. Lieber Fabio, welche dieser Beteiligung ist gemäss Deiner Meinung dreckig? Ohne Deine konkrete Antwort verbleibt Dein Postung nichts anderes als heisse Luft.....
      26 4 Melden
    • Firefly 21.08.2016 14:25
      Highlight @simply smarter, nein, die Leute kommen, weil es ihnen in ihrem Land beschissen geht oder sie gar verfolgt werden. Würde es ihnen gut gehen, würden sie nicht kommen. Wieso und warum es den Ländern schlecht geht oder sie Bürger verfolgen, mag verschiedene Gründe haben, aber diese Gründe sind der Ursprung der Migration, nicht unser Sozialsystem.
      5 22 Melden
    • demokrit 21.08.2016 19:15
      Highlight Es verhält sich nicht immer alles so schön monokausal.
      6 2 Melden
    • atomschlaf 22.08.2016 03:50
      Highlight Natürlich gibt es verschiedenste Ursachen für die Migration. Ändert aber nichts daran, dass der fehlende Grenzschutz conditio sine qua non für die illegale Migration im gegenwärtigen Ausmass ist!
      7 0 Melden
    • Fabio74 22.08.2016 11:52
      Highlight @Lumpirr muss man euch SVPlern alles vorkauen?
      Die FDP befürwortet Waffenexporte in Ländern wie Saudi-Arabien, Katar etc.
      Die FDp unterstützt Geschäfte mit Regimes die ihre Völker unterdrücken. Die FDP unterstützte sehr lang Schwarzgelder.
      0 4 Melden
    • Fabio74 22.08.2016 11:53
      Highlight Due Leute,simply, gehen weil es keine Perpektiven gibt. Misswirtschaft Korruption vom Westen mitunterstützt...
      Aber global denken und Komplexes lösen wollen ist schwieriger als simple Parolen, wie Mauern bauen
      1 4 Melden
    • Lumpirr01 23.08.2016 09:42
      Highlight @Fabio74: Eigentlich habe ich sehr konkrete Angaben zu dreckigen Geschäften von Firmen erwartet, wo der Firmeninhaber nachvollziehbar ein FDP - Mitglied sein soll. Nun bringst Du wieder die allgemeine bekannte linke Floskel mit den unsauberen Geschäften, welche für die ganze Migration verantwortlich sein sollen. Durch das wiederholte Verbreiten von heisser Luft werden diese Behauptungen auch nicht wahrer! NB: Ich bin weder Parteimitglied von SVP noch von FDP................
      3 0 Melden
  • zombie woof 21.08.2016 10:44
    Highlight Die Schweiz hat eine humanitaere Tradition....ob die Dame wohl versteht was sie da sagt?
    35 58 Melden
    • Matthias Studer 21.08.2016 12:15
      Highlight Definitiv nicht. Wenn Dublin nur gut ist, wenn mehr gehen als kommen, hat "humanitäre Tradition" nicht verstanden.
      14 26 Melden
    • Richu 21.08.2016 17:09
      Highlight @ zombie woof: Bin überrascht, dass Sie nicht verstehen wollen, dass es für Wirtschaftsflüchtlinge keine humanitäre Tradition braucht!
      8 4 Melden
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 21.08.2016 10:12
    Highlight warum sollen wir ihnen den wunsch nicht erfüllen? die merkel schafft das schon.
    25 38 Melden
    • Robert K. 21.08.2016 10:38
      Highlight Frau Merkel muss diese Probleme lösen, "wir schaffen das nicht" geht nicht. Gilt auch für die Schweiz.
      21 30 Melden
    • Firefly 21.08.2016 14:27
      Highlight Frau Merkels Probleme sind unsere Probleme, früher oder später.
      16 3 Melden
  • Robert K. 21.08.2016 10:09
    Highlight Frau Gössi, es sind Lösungen gesucht. Ihre Vorschläge sind keine.
    51 55 Melden
    • Robert K. 21.08.2016 13:33
      Highlight @Zaffee ja, unbrauchbare, die Realität wird durch diese "Vorschläge" nicht erreicht.
      13 13 Melden
    • Firefly 21.08.2016 14:30
      Highlight Realität ist was ist. Nur Ziele werden erreicht, oder auch nicht, wenn sie Realitätsfremd sind.
      6 1 Melden
    • atomschlaf 22.08.2016 03:52
      Highlight @Robert K.: Was hast Du denn für Vorschläge?
      3 0 Melden
    • Robert K. 22.08.2016 10:23
      Highlight Jede(r) die(der) in die Schweiz kommt, muss einen Arbeitsplatz finden, bzw. einen annehmen. Das bedingt automatisch, dass die Menschen sich um die Sprache bzw. Ausbildung/Lehrstelle kümmern müssen. Wer keine selber findet, bekommt eine zugewiesen.
      1 0 Melden
    • Fabio74 22.08.2016 19:53
      Highlight Symbolpolitik hat sie beim grossen Bruder gelernt.
      Wichtig ist dass das "Volk" applaudiert
      1 0 Melden
  • gas_wookie 21.08.2016 10:02
    Highlight Die Organisation von Extrazügen wäre dann wohl staatliche Schlepperei.
    91 11 Melden
    • Döst 21.08.2016 16:35
      Highlight Letztes Jahr gabs ja ähnliches auf der Balkanroute von Griechenland bis D. Das war schon so gut organisiert, dass es praktisch eine normale Busfahrt war.
      Aber wohlan: wenn D Migranten direkt von Italien übernehmen will, kann D diese in Italien gerne selber abholen (mit Bus, Bahn). Und dann bitte durch das EU Land Österreich fahren (ist eh der direkteste Weg).
      Seltsamerweise höre ich aber nichts dergleichen von Merkel.... seltsam, seltsam...
      7 2 Melden
    • gas_wookie 21.08.2016 19:27
      Highlight Das war schon krass. Im Balkan gubt es kaum ÖV und wenn dann funktioniert er kaum. Für den Transport von Migranten haben sie aber innert kürzester Zeit eine praktisch sekundengetakatete Logistik auf die Beine gestellt. Das hat mich oft beschäftigt, wie das möglich war.
      5 2 Melden
  • Herbert Anneler 21.08.2016 10:01
    Highlight Die Armee an der Grenze: Pflästerlipolitik à la SVP. Gössi wird eine Hypothek für die Liberalen, die es sich sonst eigentlich gewohnt sind, an den Ursachen, nicht populistisch an den Folgen anzusetzen. Das führt bloss in die Sackgasse. Ah ja: zur Sicherheit auch gleich noch die EMRK aufheben! Ich wünsche unseren Grenzbesetzern ein gutes Gewissen angesichts des Elends in Como und Mailand...
    40 53 Melden
    • Lumpirr01 21.08.2016 11:18
      Highlight Der Migrationsstrom geht erst dann zurück, wenn die Migranten in der Sackgasse stecken und es keine Weiterreise mehr in den Norden gibt. Viele diese Leute stammen aus städtischen Gebieten südlich des Sahels, sind männlich, relativ gut ausgebildet und befähigt, in ihrem Heimatland uns persönlich als Entwicklungshelfer zu unterstützen und ihre angestammten Gebiete weiter zu entwickeln. Begreiflich, dass sie den Weg in den Wohlstand suchen. Wollen wir als zukünftiges Ziel vermeiden, die Hälfte der Milliarde Afrikaner in Europa zu haben, müssen wir ob Wohl oder Übel hier den Riegel schieben...
      31 9 Melden
    • michiOW 21.08.2016 11:30
      Highlight Wollen Sie damit etwa behaupten, dass diese Praktik die Flüchtlinge in den Tod schickt wie man es damals mit den jüdischen Flüchtlingen getan hat im 2.WK?

      Beim Asyl geht es darum, dass man verfolgten Menschen Schutz gewährt, falls sie diesen nötig haben.

      Die Idee dahinter ist also nicht, dass man den Menschen ein grundlegend besseres, sondern nur ein sicheres Leben ermöglicht.

      Ich wäre also für eine grundlegende Anderung im Asylwesen: Asyl wird nur noch Bürgern von Nachbarsländern gewährt oder solche, welche direkt mit einem Flugzeug kommen.
      9 14 Melden
    • michiOW 21.08.2016 11:41
      Highlight Man sollte aber auch das Botschaftsasyl wiedereinführen, damit verfolgte Menschen im eigenen Land eine Chance auf Asyl haben. Jedoch sollte dort der Status eines "Vorläufig aufgenommen" nicht vergeben werden dürfen.

      So würde man auch die Schlepperindustrie ziemlich hart treffen.

      Man müsste aber Abkommen abschliessen mit nordafrikanischen Staaten für die Rücknahme von Bootsflüchtlingen, jedoch mit der Taktik je weniger Flüchtlinge kommen desto mehr Zucker.

      Die Staaten, welche an unsichere Staaten grenzen, müssten man aber mit Geld und Blauhelmsoldaten zum Schutz der Asylanten unterstützen.
      12 11 Melden
    • michiOW 21.08.2016 15:53
      Highlight @simply smarter

      @alle, welche mir ein Blitzchen gegeben haben: Bitte zeigt mir meinen Irrtum auf und wir können gerne diskutieren, ob dies so ist.

      Würde mich wirlklich interessieren was grundsätzlich dagegen spricht.
      7 2 Melden
  • Lowend 21.08.2016 09:58
    Highlight Die Hemmungen fallen und schon bald werden die ersten Politiker vielleicht ein neues Euthanasie-Program, als Lösung für die humanitären Probleme empfehlen?
    Wenn sie dann noch einen netten Namen finden würden, wäre ihnen der Applaus der Unmenschen sicher!
    37 62 Melden
    • Zarzis 21.08.2016 11:32
      Highlight So wie Oparation:
      -Sorgenfreier Schlaf
      -Süsse Träume
      -Ewiges Glück
      -Besser Leben
      -Endstation Paradies

      Oder sind die Vorschläge schon zu Zynisch?
      17 9 Melden
  • thestruggleisreal 21.08.2016 09:56
    Highlight anhand der kommentare hab ich das eigentliche problem unserer zeit tatsächlich entdeckt: jedes individuum in westlichen ländern hat tatsächlich das gefühl aussenminister zu sein - mir kommt bisschen das kotzen darüber
    36 27 Melden
  • Alnothur 21.08.2016 09:51
    Highlight Gut, da mein letzter Kommentar nicht aufgeschalten wurde, neuer Versuch:

    Die Migranten weigern sich, einen Asylantrag zu stellen und bringen sich in Calais und Como ganz alleine selbst in eine beschissene Situation, und alles was euch in den Sinn kommt ist:"die pöhse Schweiz hält sich an Dublin, das geht ja gar nicht!"?
    72 21 Melden
    • Fabio74 21.08.2016 12:16
      Highlight Sehe es bisschen anders. Europa inkl. CH ist nicht willens und absolut unfähig auf diese Situation die nun gut 1 Jahr existiert zu reagieren und sich auf Lösungen zu einigen. Das Dublin so nicht funktioniert wenn die Last allein auf den Griechen und Italienern lastet, sollte klar sein.
      Solidarität und Unterstützung scheint heute tot zu sein. Es lebe der Nationalismus, der Ego-Trip und der Hass auf alles was nicht Mitteleuropäisch aussieht.
      Das ist die Tragödie
      14 31 Melden
    • Firefly 21.08.2016 14:34
      Highlight Ja, genau das ist die Tragödie!
      5 9 Melden
    • Döst 21.08.2016 16:39
      Highlight @Fabio74: wie solidarisch war es denn, dass Italien jahrenlang Migranten Richtung Norden durchgewunken haben? Dasselbe Griechenland.
      Dass man die Schengengrenzen sichern kann, zeigt Spanien seit Jahren.
      12 2 Melden
    • atomschlaf 21.08.2016 18:21
      Highlight @Fabio: Wie ich gestern schon geschrieben habe, hat sich insbesondere die Schweiz in den letzten Jahren sehr solidarisch mit Italien gezeigt, indem Zehntausende Asylbewerber aufgenommen wurden, die eigentlich von Italien hätten registriert und untergebracht werden müssen.

      Nun wäre es für Italien langsam an der Zeit, die Solidarität zu erwidern und einen ernstzunehmenden Grenzschutz aufzubauen. Die bisherige Durchwinkepolitik wird nicht mehr lange funktionieren.
      12 1 Melden
    • karl_e 22.08.2016 00:23
      Highlight @atomschlaf, dast: Italien und Griechenland haben seeehr lange Grenzen bzw. Küstenlinien. Wie soll man die schützen, ohne den Einsatz von Torpedobooten und anderem Kriegsgerät? Das wollt ihr doch auch nicht, nicht wahr?


      1 3 Melden
    • atomschlaf 22.08.2016 03:38
      Highlight @karl_e: Warum kommen Gegner geschützer Grenzen immer mit derartigen, oft unrealistischen, Extrembeispielen?

      Ein erster Schritt wäre schon mal, Gerettete in den nächstgelegenen (möglichst afrikanischen) Hafen, statt nach Italien zu bringen, so wie dies das internationale Seerecht vorsieht.
      Danach wären mit Libyen und weiteren Mittelmeerstaaten geeignete Abkommen nach spanischem Vorbild abzuschliessen. Wenn das nicht geht oder nicht hilft, dann kann man dann weitere Möglichkeiten prüfen.
      7 0 Melden
    • Fabio74 22.08.2016 11:56
      Highlight Dast: Spanien zahlt Marokko für die Arbeit. Was die Marokkaner machen interessiert keinen, hauptsache die EU Grenzw bleibt sauber.
      0 3 Melden
    • atomschlaf 22.08.2016 15:52
      Highlight Richtig, Fabio. Hauptsache die EU Grenze bleibt sauber bzw. möglichst dicht. Genau darum geht es.
      2 0 Melden
    • Fabio74 22.08.2016 19:56
      Highlight @atomschlaf: Genau das ist zum Kotzen. Aus den Augen aus den Sinn. Ob die Leute krepieren oder verrecken interessiert den selbstgerechte, vollgefressenenen Europäer natürlich nicht.
      0 4 Melden
  • rodolofo 21.08.2016 07:39
    Highlight Das müsste uns jetzt aber stutzig machen!
    Die Asylsuchenden wollen gar nicht mehr unbedingt in die Schweiz, sondern bevorzugen Deutschland!
    Offenbar ist es uns gelungen, so schlecht zu kochen, dass unser Braten nicht mehr so verlockend bis nach Afrika hinüber riecht, wie der Deutsche Braten!
    Wenn er dann noch nach Verwesung zu stinken beginnt, sobald die Wirtschaft die Insel des starken Frankens und der bornierten Arroganz verlässt, haben Petra Gössi und ihren Rechtsbürgerlichen Kollegen ihr Ziel erreicht:
    Wir haben und sind eine teure Armee und müssen sie nicht mal an die Grenze stellen...
    32 68 Melden
    • demokrit 21.08.2016 10:52
      Highlight Die Tatsache, dass man sich das Wunschland gemäss der in Aussicht gestellten Sozialhilfe aussucht, zeigt, dass es sich bei den Migrationsströmen nur noch untergeordnet um berechtigte Asylanträge handelt.
      55 15 Melden
    • rodolofo 21.08.2016 11:14
      Highlight Das glaube ich nicht.
      Wenn ich den weiten Weg gemacht hätte, und dabei erst noch überlebt (...), würde ich am Schluss auch noch versuchen, den besten Zielort zu erreichen.
      Das würde ich als "echter Flüchtling" ebenso versuchen, wie als "falscher Flüchtling".
      Ausserdem halte ich diese Kategorisierungen in "echte" und "unechte" Flüchtlinge für irreführend, da sie uns vorgaukelt, wir könnten auf eine humane Weise inhuman sein.
      Wer seine Heimat fluchtartig verlässt, hat immer triftige Gründe dafür!
      Was ist schlimmer, seine Meinung nicht sagen zu dürfen, oder zu verhungern (Wirtschaftsflüchtling)?
      15 20 Melden
    • demokrit 21.08.2016 12:46
      Highlight Erst einmal sind das Asylbewerber und keine Flüchtlinge. Flüchtling ist man erst dann, wenn man politisch von staatlicher Seite verfolgt wird. So steht es im Asylgesetz. Man darf es ruhig auch lesen.
      13 4 Melden
    • Döst 21.08.2016 16:40
      Highlight Im 1. Halbjahr 2016 hat die Schweiz mehr Aslygesuche gehabt als 1. Halbjahr 2015.
      Von wegen die Schweiz sei nicht mehr "gefragt" bei Migranten...
      7 1 Melden
    • rodolofo 21.08.2016 18:54
      Highlight @ Dast S.
      Na dann bin ich ja halbwegs beruhigt.
      3 1 Melden
  • Gustav.s 21.08.2016 07:15
    Highlight Die Frage ist doch ob sie überhaupt durchreisen können oder wir einfach ein Lager auf der anderen Seite haben.
    Die wirklichen Zielländer wollen nämlich nicht mehr.
    63 2 Melden
  • Almos Talented 21.08.2016 05:30
    Highlight Und auch wenn sie die Schweiz nur als Transitland nutzen, damit besteht immernoch ein problem!
    kommt weg vom nationalen denken. das ist längst überholt. nur begreifen das noch nicht alle.

    konflikte irgendwo in der welt werden uns früher oder später selbst betreffen. damit müssen wir lernen umzugehen. abschottung ist kein weg, den wir einschlagen können in der heutigen zeit.

    eine gute zusammenarbeit in der flüchtlingsverteilung wäre mal ein anfang. aber sogar das ist anscheinend zuviel verlangt

    77 71 Melden
    • Gustav.s 21.08.2016 07:24
      Highlight Das Problem ist nicht nationales, sondern kulturelles denken. Dies ist auf beiden Seiten vorhanden, wir wollen unser gewohntes System nicht verlieren und die Einwanderer wollen ihre System auch hier behalten, einfach unter besseren Umständen.
      Dies wird irgendwann zu einem extrem repressiven Staat oder zu Bürgerkriegsähnlichen Zuständen führen.
      63 13 Melden
    • Skip Bo 21.08.2016 08:22
      Highlight Gut gemeinte Aufrufe nützen nichts. Die Flüchtlingsverteilung in Europa wird nicht funktionieren. Mi dem Alleinentscheid von Merkel fühlen sich die anderen Staaten von der Verantwortung entbunden.
      Die Diskussionen werden nur noch Quartalsweise geführt, man traut sich nicht zu denken was in den nächsten 10-30 Jahren passieren könnte.
      Gemessen an unseren Massstäben hätten ca. 2000-3000 Millionen, Menschen Gründe nach Europa zu kommen. Die Wanderungen werden die nächsten Jahre weitergehen. Europa hat längerfristig keine andere Wahl als Aussengrenzen dicht zu machen.
      47 10 Melden
    • atomschlaf 21.08.2016 18:22
      Highlight @Skip Bo: So ist es. Und je früher man die Aussengrenzen dicht macht, desto kleiner wird der Schaden für Bevölkerung, Sozialsysteme und innere Sicherheit sein.
      4 0 Melden
    • karl_e 22.08.2016 00:27
      Highlight Und wie machen atomschlaf und skip die Aussengrenzen dicht? Konkret, bitte schön, kein Geschwätz!
      2 3 Melden
    • Skip Bo 22.08.2016 07:41
      Highlight @karl_e
      Ankömmlinge welche EU Boden betreten werden registriert und müssen vo Ort beweisen, dass sie ein Anrecht auf Asyl haben. Die anderen werden zurückgebracht. Wer gefälschte Dokumente vorweist wird zurückgeschickt.
      Die Aussengrenzen zu nicht Schengen Staaten müssen von Frontex gesichert werden, nicht von nationalen Grenzwächtern nur so kann die benötigte Mannstärke bereitgestellt werden.
      Bei konsequenter Anwendung wird der Migrationsdruck sinken.
      Dauerhafte Rückkehrer könnten mit einer Art Belohnungssystem animiert werden ihre Fähigkeiten dem Heimatland zur Verfügung zu stelle.
      2 1 Melden
    • karl_e 22.08.2016 11:08
      Highlight Wohin und vor allem auf welche Weise werden die anderen zurückgebracht? Beispielsweise nach Eritrea oder Somalia? Konkret, bitte!
      1 1 Melden
    • Skip Bo 22.08.2016 15:29
      Highlight Die EU organisiert die Rückreise. Mit dem Schiff nach Nordafrika, dann mit Bahn/Bus in die Herkunftsländer. Während der Rückreise stehen die Rückkehrer unter dem Schutz der EU/Frontex. Die UNO überwacht das Ganze. Unkooperative Staaten werden sanktioniert.
      0 0 Melden
    • Fabio74 22.08.2016 19:59
      Highlight @skip bo: Fast herzig deine weltfremden Ideen. Da fahren also EU-Beamte in einem souveränen Staat mit Flüchtlingen die man nicht will durch diverse Länder durch.
      Man muss naiv sein, dass Algerien oder Ägypten oder Marokko sowas akzeptieren...
      1 1 Melden
    • Skip Bo 22.08.2016 20:24
      Highlight Warum nicht mal das Undenkbare denken? Wurde schon mal das Gespräch mit Ägypten gesucht? Transitfahrten sollten doch kein Problem sein.
      Kleingeister sollten mal ihren Horizont öffnen für Lösungen anstatt für endlose, herzige Diskussionen.
      Naiv ist es zu glauben dieses Problem liesse sich aussitzen.
      0 1 Melden
    • Skip Bo 22.08.2016 20:55
      Highlight @Fabio Habe mir die Mühe gemacht deine Posts zu diesem Thema durchzulesen. Dreiviertel sind sinnfreie Anwürfe, der Rest sind Benennungen von Zuständen. Nennst du das denken?

      "Lieber links und selber denkend als mit Kadavergehorsam in den Abgrund"
      Wo denkst du hin?
      2 0 Melden
    • Almos Talented 25.08.2016 01:41
      Highlight @Skip Bo
      Ich muss ja kein Befürworter dieser Lösung sein, aber ich anerkenne dies als konkreten Vorschlag, welcher zurzeit bei vielen Staaten mehr anklang fände.

      Aber in einem Punkt geben Sie mir vermutlich ungewollt recht: Das ganze ist nur durch eine enge europäische zusammenarbeit möglich.
      Eine Abschottung bei welcher jede Nation ihr Ego Ding durchziehen würde jegliche Zusammenarbeit verhindern.
      Sei es bei der Flüchtlingsverteilung oder Ihr vorschlag der EU Aussengrenzdichtmachung.
      0 0 Melden
  • Pointer 21.08.2016 03:19
    Highlight Die Flüchtlinge und Migranten sollen doch bitte in Italien den Asyslantrag stellen, so wie das im Dubliner Übereinkommen geregelt ist.
    88 31 Melden
    • mrmikech 21.08.2016 09:23
      Highlight Italien hat schon zig mal die EU um hilfe gebeten. Das registrieren und zwischenlagern von flüchtlinge ist viel arbeit und kostet viel geld. Griechenland hat das gleiche problem. Solange die EU nicht als ein land auf diese probleme reagiert klappt es nie. Oh, und vielleicht sollten wir mal aufhören die ganze welt mit waffen zu überschwemmen. Hilft vielleicht auch noch.
      39 21 Melden
    • atomschlaf 21.08.2016 18:30
      Highlight @mrmikech: Italien ist aber die drittgrösste Volkswirtschaft der EU und hat 60 Mio. Einwohner.
      2015 hat Italien trotz mehr als 7-facher Einwohnerzahl nur gut doppelt so viele Asylgesuche wie die Schweiz entgegengenommen (83'970).
      Wenn Italien überfordert ist, dann muss die Schweiz schon lange überfordert sein.

      Quelle für die Zahl:
      http://www.cir-onlus.org/it/comunicazione/news-cir/51-ultime-news-2016/2059-richiedenti-asilo-in-italia-nel-2015-quasi-84mila-32-rispetto-al-2014-58-di-richieste-respinte
      6 0 Melden

Schweizer sind so optimistisch wie nie zuvor (und mögen die Armee)

Die Schweizerinnen und Schweizer fühlen sich sicher und blicken optimistisch in die Zukunft – so optimistisch wie noch nie seit Beginn der Befragungen. Sie vertrauen auch den Behörden und Institutionen überdurchschnittlich stark.

Das Sicherheitsempfinden wird jährlich von der Militärakademie und dem Center for Security Studies an der ETH Zürich erhoben, in der heutigen Form seit 1999. Manche Fragestellungen reichen indes weiter zurück. Am Freitag sind die Resultate der Studie «Sicherheit …

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