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Der intelligenteste Menschenaffe ist der Mensch. Aber Schimpansen sind auch ganz schön clever.   Bild: shutterstock

Fast so klug wie du: Das sind die Top 5 der schlausten Tiere

10.09.17, 20:27 11.09.17, 12:17

Schon Aristoteles erkannte, dass Tiere über ein bestimmtes Mass an Intelligenz verfügen. In seiner zoologischen Schrift Historia animalium schrieb der griechische Gelehrte Hunden, Elefanten und einigen weiteren höheren Säugetieren das geistige Niveau eines Kindes zu. Dass einige Tiere zu erstaunlichen kognitiven Leistungen imstande sind, bezweifelt heute kaum jemand mehr. 

Zugleich ist es sehr schwierig, diese Leistungen untereinander und mit der menschlichen Intelligenz zu vergleichen. Schon innerhalb einer Spezies, zum Beispiel beim Menschen, sind Intelligenztests eine delikate Sache; hier vergleicht man so unterschiedliche Tiere wie Delfine, Papageien und Bonobos. Als Kriterien für tierische Intelligenz dienen meist die Gehirngrösse in Relation zum Körpergewicht, das Vokabular (Sprachverständnis), die Lernfähigkeit und der Werkzeuggebrauch.

Jede entsprechende Rangliste sollte daher mit Vorsicht betrachtet werden – es gibt eine Vielzahl von solchen Rankings, die sich keineswegs decken. Sicher ist, dass die Menschenaffen, die Delfine und einige Vogelarten jeweils weit oben stehen. 

Menschenaffen

Orang-Utans, die grösste baumlebende Säugerart, sind phlegmatischer als Schimpansen; deshalb wurde ihre geistige Beweglichkeit lange unterschätzt.  Bild: EPA/DPA

Die grossen Primaten waren seit je Anwärter auf die vordersten Ränge. Seitdem die Biologen auch den Homo sapiens den Menschenaffen zurechnen, steht diese Primatenfamilie ohnehin an der Spitze. Unsere nahen Verwandten – die Gorillas, die Orang-Utans und die Schimpansen – benutzen Werkzeuge und bearbeiten diese sogar, wenn auch in unterschiedlichem Ausmass. Sie lernen voneinander und erkennen sich im Spiegel, auch die lange unterschätzten Orang-Utans sowie vermutlich die Gorillas. Zudem können sie sich in andere hineinversetzen.  

Gorillas sind mit ihrem Spiegelbild konfrontiert.  Video: Youtube

Besonders die Schimpansen, und zwar Bonobos wie Gemeine Schimpansen, zeigen bemerkenswerte Fähigkeiten. Sie jagen organisiert und stellen sogar Waffen für die Jagd her. Sie können lernen, via Zeichensprache mit Menschen zu kommunizieren. Der in Gefangenschaft aufgewachsene Bonobo Kanzi zum Beispiel versteht etwa 3000 Wörter und hat einen aktiven Wortschatz von 500 Wörtern (er kommuniziert über Lexigramme, kleine abstrakte Symbole).

Der Schimpanse Ayumu zeigt Gedächtnisleistungen mit Zahlen, die weit besser sind als bei vielen Menschen. Im Zahlenmemory erinnerte er sich an die richtige Reihenfolge von neun Zahlen, die nur für kurze Zeit zufällig auf einem Touchscreen erschienen. 

Schimpanse Ayumu beim Zahlenmemory.  Bild: Primate Research Institute of Kyoto University

Papageien

Graupapageien gehören zu den klügsten Vögeln. Bild: Shutterstock

Die Verhaltensforscher unterschätzten die Intelligenz der Vögel lange. Doch die Rabenvögel und mehr noch die Papageien sind in der Lage, mit Menschen zu kommunizieren und zielgerichtet Probleme zu lösen, auch mithilfe von Werkzeugen. Einige sind sogar in der Lage, erlernte Strategien zu ändern.

Sie besitzen genau wie Menschen ein in zwei Hälften geteiltes Gehirn, was ihnen erlaubt, mehrere Informationen zeitgleich zu verarbeiten. Die Intelligenz von Papageien entspricht etwa der eines vierjährigen Kindes. Sie können zielgerichtet bestimmte Aufgaben lösen.

Keas, neuseeländische Gebirgspapageien, lernen voneinander indem sie Artgenossen beobachten. Beim Öffnen von Schlössern zum Beispiel scheint es so, dass sie andere Keas nicht einfach imitieren, sondern die Funktionsweise verstehen. Dies gilt auch für andere Spezies aus der Familie der Papageien, etwa Graupapageien – darunter Alex, der 500 Wörter verstand und beschränkt zählen konnte

Ein Graupapagei zeigt, wie man Schlösser öffnet. Video: Youtube

Ebenfalls sehr schlau sind Kakadus. Ihre aussergewöhnlichen Intelligenzleistungen sind verblüffend. In Gefangenschaft gehaltene Indonesische Goffin-Kakadus beissen mit ihrem Schnabel Splitter aus einem Holzbalken, damit sie eine Cashewnuss erreichen können. Oder sie verbiegen einen Draht zu einem Haken, um an eine Nuss zu kommen. 

Video: Youtube

Delfine

Die Intelligenz der Meeressäuger wird zum Teil erbittert diskutiert.  Bild: AP/NOAA FISHERIES

Diese grösste Familie der Zahnwale umfasst Arten wie den Gemeinen Delfin oder den Grossen Schwertwal. Die smarten Meeressäuger haben eine grosse Fangemeinde: Einige Enthusiasten glauben sogar, sie seien dem Menschen nahezu ebenbürtig. In Douglas Adams' Roman «Per Anhalter durch die Galaxis» gelten Delfine als zweitintelligenteste Spezies auf dem Planeten – nach den Mäusen, aber vor dem Menschen.  

Bild: Pinterest

Alle Delfinarten zeichnen sich – wie sämtliche Wale – durch aussergewöhnlich grosse Gehirne aus, auch relativ zu ihrer Körpergrösse. Ihre Denkorgane besitzen zudem eine komplexe, wenn auch dünne Hirnrinde. Die sozialen Tiere kennen einander und besitzen alle ihren eigenen Namen, eine Folge von Pfeiftönen. Delfine kommunizieren mit einem reichhaltigen Repertoire an Lauten miteinander und sind leicht zu dressieren. Sie bestehen den Spiegeltest. 

Der Delfin Presley sieht zum ersten Mal einen Spiegel. Video: Youtube

Wie intelligent sie sind, ist allerdings umstritten. So sind ihre Riesenhirne weniger vernetzt als jene von Landtieren. Ihr Abstraktionsvermögen scheint nicht sehr stark entwickelt zu sein; bei entsprechenden Test schnitten sie nicht besser ab als Tauben oder Ratten. Manche Forscher glauben, dass die Meeressäuger wegen der Echolot-Ortung so grosse Hirne benötigen. Möglicherweise sind die Riesenhirne aber auch nur eine Anpassung an das Leben im kalten Wasser – relativ viele sogenannte Gliazellen halten relativ wenige Neuronen warm

Rabenvögel

Cleverer Vogel: Die «diebische Elster». Bild: Shutterstock

Rabenvögel galten schon in früheren Zeiten als weise, wurden aber auch mit dem Tod assoziiert, da sie sich als Aasfresser oft auf den mittelalterlichen Hinrichtungsstätten aufhielten. Der germanische Hauptgott Odin führte zwei Raben namens Hugin und Mugin mit sich, während eine Elster die germanische Totengöttin Hel begleitete. 

Die Krähe wirft einen Stein ins Rohr, um den Wasserstand zu erhöhen und dadurch an Nahrung zu kommen.  Bild: Giphy

Die Intelligenz der Rabenvögel zeigt sich beispielsweise bei den Krähen, deren Hirn in der Vogelwelt das grösste im Verhältnis zur Körpergrösse ist. Sie sind in der Lage, spontan abstrakte Zusammenhänge zu erkennen, was man lange nur Menschen und Affen zutraute. So ordnen sie Spielkarten nach abstrakten Kategorien. Werkzeuggebrauch ist verbreitet; bekannt ist auch, dass Krähen und Elstern Nüsse auf die Strasse fallen lassen, damit sie aufplatzen. 

Krähe löst Probleme. Video: Youtube

Auch andere Spezies dieser Familie lernen schnell. Kolkraben sollen sogar ein Moralempfinden haben und sie können schwindeln. Sie erkennen Gesichter und erinnern sich auch nach Jahren noch daran. Elstern bestehen den Spiegel-Test. 

Elefanten

Gutes Gedächtnis: Elefanten vergessen nicht so schnell.  Bild: EPA/EPA

Die Dickhäuter haben ein grosses – bei Bullen kann es bis zu 5,4 Kilogramm schwer sein – und hoch entwickeltes Gehirn. Ihre Schläfenlappen sind gefurcht, was auf hohe Intelligenz und ein gutes Gedächtnis hindeutet. Viele Elefanten – jedoch nicht alle – erkennen sich selbst im Spiegel.

Die Rüsselriesen erkennen nur an der Stimme Herkunft, Alter und Geschlecht eines Menschen. In Ostafrika können sie Massai – von denen sie gejagt werden – zuverlässig von Kamba – diese Bauern jagen nicht – unterscheiden. Wie smart Elefanten sind, zeigt sich auch daran, dass sie gezielt Gebiete umgehen, in denen Wilderer auf sie lauern. 

Elefanten, die laut Untersuchungen Mitgefühl, Trauer, Freude, Furcht und Rachsucht empfinden können, nutzen Werkzeuge nicht nur, sie stellen sie auch her. In diesem Bereich stehen sie annähernd auf einer Ebene mit Menschenaffen. Ausserdem sind sie in der Lage, miteinander zu kooperieren, um ein Ziel zu erreichen – zum Beispiel Nahrung. 

Die Elefanten kooperieren, um die Platte mit Nahrung zu sich zu ziehen. Zieht nur einer, dreht sich die Platte.  Bild: ABC News

Weitere Kandidaten, die es nur knapp nicht in die Top 5 geschafft haben, sind Kraken, Wildschweine, Seelöwen und unsere Haustiere Hund und Katze. Schreibe in der Kommentarspalte, welche Tiere deiner Meinung nach in die Top 5 gehören!

Hunde haben es nicht unter die Top 5 geschafft. Nicht einmal diese hier – dabei sind das die 10 schlausten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schlafwandler 13.09.2017 00:50
    Highlight Zu den Menschenaffen: Es gibt eine Forscherin, die seit Jahren mit einer Gorilladame namens Koko zusammenlebt. Die beiden haben auch eine gemeinsame Zeichensprache mit einem ziemlich umfangreichen Wortschatz, der von beiden regelmässig erweitert wird (z.B. durch das Verbinden von Wörtern, etc.)
    Probleme lösen kann Koko auch nicht schlecht aber bei den Relationen haperts noch ein bisschen: In einem Wutanfall hat sie ein Lavabo aus der Wand gerissen und behauptet es wäre die Katze gewesen :)
    1 0 Melden
  • Pana 11.09.2017 18:56
    Highlight Ich hatte früher nen Papagei. Über die Intelligenz musste ich immer wieder staunen. Beispiel: Der Papagei hat bemerkt, wie jedes mal wenn das Telefon klingelt, ich mit jemanden reden kann, der sich nicht im Zimmer aufhält. Eines Tages hörte ich, wie er in seinem Zimmer "Ring Ring, Ring Ring" machte. Nach ner Minute oder so brüllte ich ein "Ja, Hallo?", worauf er aufhörte zu klingeln und begeistert mit "Hallo!" antwortete :)
    32 0 Melden
  • Randy Orton 10.09.2017 23:51
    Highlight Ich zweifle gerade meine Intelligenz an. Beim gif mit der Krähe habe ich verdammt lange gebraucht, bis ich realisiert habe, dass es immer der selbe Stein ist😄
    25 0 Melden
  • Typu 10.09.2017 23:41
    Highlight Und der gemeine Otten??
    12 2 Melden
  • Benji Spike Bodmer 10.09.2017 22:35
    Highlight Und was ist mit den Kraken? ^^
    25 7 Melden
    • Bear.88 11.09.2017 10:55
      Highlight genau !
      5 0 Melden
  • ybfreak 10.09.2017 22:27
    Highlight Für die Top 5 käme mir die Ratte in den Sinn. Für ihre Grösse ist ihr Hirn zu unglaublich hoher Sozialkompetenz fähig. In der Schulzeit hatte ein Kollege mehrere Ratten, eine davon war fast ganz blind. Die anderen kümmerten sich rührend um die blinde Ratte, fütterten sie und gaben ihr den Weg vor, wenn sie ausserhalb des Käfigs unterwegs waren.
    52 5 Melden
    • Nausicaä 11.09.2017 11:32
      Highlight Das wusste ich nicht. Orcas zeigen ähnliches Verhalten. Ich sah mal eine Sendung: Orcas jagen ja in Gruppe. Ein Orca war an der Flosse verletzt und konnte nicht mehr jagen, also hat ihn seine Gruppe die ganze Zeit versorgt :).
      15 0 Melden
  • ybfreak 10.09.2017 22:23
    Highlight "Zugleich ist es sehr schwierig, diese Leistungen untereinander und mit der menschlichen Intelligenz zu vergleichen."

    Die Tatsache, dass der Mensch, zumindest meines Wissens, das einzige Lebewesen auf diesem Planeten ist, dass den eigenen Lebensraum zerstört, macht eigentlich jeglichen Vergleich zu Tieren überflüssig. Denn damit ist der Mensch trotz seiner anscheinend grossen Hirnleistung und den fantastischen kognitiven Fähigkeiten das mit Abstand dümmste was die Welt bisher hervorgebracht hat.

    91 51 Melden
    • Money is everything 10.09.2017 23:32
      Highlight Jaja die Menschheit ist ja soo dumm...Diesen Satz habe isch schon genug von Gutmenschen gehört, um ihn ernst zu nehmen.
      16 48 Melden
    • Bear.88 11.09.2017 11:00
      Highlight @captain obvious

      Was hat dies mit Gutmensch zu tun? Die Aussage von ybfreak ist nicht so abwägig, deine jedoch völlig banal. Wenn etwas oft gesagt wird, kann man dies nicht mehr ernst nehmen? Worauf stützt du dich bei deiner Aussage, bzw. wie willst du die Aussage von ybfreak dementieren?

      Es ist fakt, dass der Mensch seine Fähigkeiten nicht voll und ganz aussnutzt. Würde das Model Geld durch das soziale Model ersetzt werden, würde es uns A einiges besser gehen (gibt wirklich Menschen denen es nicht so gut geht) und B würden wir aus wissenschaftlicher Sicht einiges weiter sein [1]
      21 8 Melden
    • Bear.88 11.09.2017 11:04
      Highlight Nehmen wir zum Beispiel die Atomlobby. Seit vielen Jahrzehnten verdienen viele Leute sich eine goldene Nase. Das Geld wurde jedoch nicht eingesetzt für weitere Technologien. Universitäten und Fachhochschulen arbeiten an der Fusionsenergie. Wären diese von der Atomlobby finanziell Unterstützt worden, wären die Forschung und Entwicklung viel weiter... Das Problem ist, dass wenn jeder sein eigener Fusionsgenerator hätte, der Verdienst viel kleiner wäre. Das Ziel ist möglichst viel Verdienen und alles rausholen was geht. Das Geld wird auch nicht für weitere Forschungen eingesetzt. [2]
      14 3 Melden
    • Bear.88 11.09.2017 11:07
      Highlight Oder nehmen wir da Beispiel Dubler. In dieser Firma ist die wöchentliche Arbeitszeit. Bei Dubler ist eine Arbeitswoche ca. 35h. Dieses System funktioniert perfekt. Der Bedarf der Schweiz ist abgedeckt und die Mitarbeiter müssen nicht mehrarbeit leisten um noch mehr Geld einzunehmen. Dies ist leider nicht der normalfall. Denn alle meinen mindestenz 40h die Woche müssen sein. Dies ist aber nicht korrekt. Aber eben. Ich glaube nicht das du mir Folgen kannst mit dem was ich dir sagen will. Deine 2. Sätze sagen schon genug aus. Nimm alles hin, alles ist super und gut...
      10 5 Melden
    • ybfreak 11.09.2017 11:12
      Highlight In dieser Beziehung ist der Mensch tatsächlich dümmer als jedes andere Lebewesen und das schmälert leider das eigentlich geniale Konstrukt Mensch erheblich. Wir sind zu so vielen fantastischen Leistungen imstande, aber im Gegenzug auch in der Lage, unsere Fähigkeiten in die falsche Richtung zu kanalisieren. Und die Menschheit ist auf dem besten Weg, diesen Planet soweit zu zerstören, dass auf Teilen der Welt irgendwann fast kein Leben mehr möglich ist. Und ja, dass nenne ich Dummheit. Ob das nur Gutmenschen so sehen überlasse ich ihnen.
      9 4 Melden
    • Ollowain 11.09.2017 11:13
      Highlight Captain obvious: Was ist denn an einem Gutmenschen schlecht?
      11 2 Melden
    • Nausicaä 11.09.2017 11:57
      Highlight Die Wahrheit liegt wohl dazwischen. Die menschliche Intelligenz ist beeindruckend konstruktiv, und versucht es oft und schafft es teilweise, individuelles oder kollektives menschliches Leben zu verbessern. Doch der Mensch ist nicht gescheit genug, um die Folgen seiner Pläne und seines Schaffens in all seinen Aspekten abzuschätzen. Dann noch die Leidenschaften und damit verbundenen destruktiven Kräfte der Menschen, die man bei Tieren in diesem Mass nicht erkennt..

      So sind wir zwar bestimmt die intelligentesten, aber auch die unzulänglichsten Wesen auf Planet Erde.
      11 2 Melden
    • Balikc 12.09.2017 15:57
      Highlight Wir müssen unterscheiden zwischen kognitiven Fähigkeiten der Individuen und Sozialem Verhalten bzw. "Schwarmintelligenz" der gesamten Population.
      Das Hauptproblem bei uns Menschen besteht wohl darin, dass nicht die Weitsichtigsten, Intelligentesten oder Erfahrensten das Sagen haben, sondern die Macht allzu oft bei den Narzissten, Draufgängern & Skrupellosen liegt.
      6 0 Melden
  • The Host 10.09.2017 21:52
    Highlight Wo sind die Tintenfische?
    11 5 Melden
  • ste-kuede85 10.09.2017 21:47
    Highlight Oktopoden fehlen.
    14 9 Melden
  • Nausicaä 10.09.2017 21:39
    Highlight Hühner! Über deren hohe Intelligenz gab es ja kürzlich einen Artikel bei Watson.
    14 18 Melden
    • Nausicaä 11.09.2017 11:27
      Highlight Was habt ihr Blitzer bloss gegen Hühner. Hühner sind voll cool :(.
      32 1 Melden
    • Dingsda 12.09.2017 19:15
      Highlight :)
      3 0 Melden
  • Datsyuk 10.09.2017 20:38
    Highlight Und wie gehen wir mit Menschenaffen, Papapageien, Delfinen, Elefanten und Rabenvögeln um?
    68 6 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 10.09.2017 22:38
      Highlight Gleich wie mit allen Menschenarten (bis auf uns), gewissen Papageien, chinesischen Delfinen, Mammuts und (sorry Rabenvögel) tausend anderen wundervollen Arten.
      14 4 Melden
    • The Origin Gra 10.09.2017 23:00
      Highlight Leider sehr sehr Unmenschlich 😭
      Raben werden vergiftet und als Vogelscheuchen verwendet, Delphine werden z.B. in Japan in Buchten getrieben und Brutal Abgeschlachtet, Menschenaffen werden gewildert oder für Experimente Missbraucht, Elefanten werden wegen des Elfenbeins stark gewiltert und oft Qualvoll Abgemurkst...

      Aber was will man von einer Speziess erwarten die sich als immer Intelligenter bezeichnet aber seit bald 10.000 Jahren immer Grauenvollere Waffen baut die unsere Erde in Fetzen Reisen könnte?
      22 4 Melden
    • Aussensicht 12.09.2017 21:37
      Highlight Und was ist mit den Schweinen? Wieso tun die nie jemandem leid? Dabei gehören die zu den Inteligenten und werden millionenfach abgeschlachtet (nach einem häufig würdelosen Leben)
      4 0 Melden
    • Datsyuk 12.09.2017 23:25
      Highlight Aussensicht, ja das stimmt.
      3 0 Melden

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