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Kinder, die in einem Sektenmilieu aufwachsen, brauchen Schutz. bild PD

Sekteneltern vergewaltigen ihre Kinder psychisch – und niemand schaut hin

13.08.16, 09:48 15.08.16, 06:01

Kürzlich fand im Hallenstadion der Kongress der Zeugen Jehovas statt. Für Beobachter eine Tortur. Bei solchen Monsterveranstaltungen salbadern die Redner ihr Mantra vom richtigen Glauben an Gott, von der bösen Welt und dem nahen Weltende stundenlang herunter.

Was für Erwachsene schon eine Geduldsprobe ist, muss für Kinder auch in den langen Gottesdiensten im Königreichssaal quälend sein. Denn es ist schlicht nicht kindgerecht, stundenlang still zu sitzen und sich Dinge anzuhören, die sie nicht richtig verstehen.

Kinder sitzen wie brave Lämmer in den Gottesdiensten

Trotzdem sitzen sie wie brave Lämmer da und regen sich kaum. Das hat nichts mit Gott oder dem Glauben an ihn zu tun, sondern mit der rigiden Erziehung. Die meisten Kinder der Zeugen Jehovas werden darauf konditioniert, still zu sitzen, wenn Gott ins Spiel kommt. Sie müssen lernen, die eigenen Bedürfnisse zu unterdrücken, wenn es um ihren Jehova geht.

Zehntausende Kinder wachsen in der Schweiz in einem Sektenmilieu auf. Sie haben keine Wahl. Niemand schaut hin, wenn die Indoktrination die Qualität eines seelischen Missbrauchs hat. Selbst die Behörden greifen in der Regel erst ein, wenn körperlicher Missbrauch hinzukommt und nachgewiesen werden kann. Sie berufen sich auf die Religionsfreiheit der Eltern.

Verfassung und Kinderrechtscharta garantieren Kindern  Religionsfreiheit. Doch das ist eine Farce. 

Doch was ist mit der Religionsfreiheit der Kinder? In diesem Punkt gilt das Kindswohl nichts. Dabei garantiert die UNO-Kinderrechtscharta den Kindern Glaubensfreiheit. Sie dürfen also den Glauben selbst bestimmen. Übrigens garantiert uns auch unsere Verfassung die Glaubens- und Kultusfreiheit.

In der Kinderkonvention heisst es wörtlich: 

«Die Vertragsstaaten achten das Recht des Kindes auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Die Vertragsstaaten achten die Rechte und Pflichten der Eltern und gegebenenfalls des Vormunds, das Kind bei der Ausübung dieses Rechts in einer seiner Entwicklung entsprechenden Weise zu leiten. Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekunden, darf nur den gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die zum Schutz der Öffentlichen Sicherheit, Ordnung, Gesundheit oder Sittlichkeit oder der Grundrechte und -freiheiten anderer erforderlich sind.»

Diese Artikel sind für die Katz'. Kaum ein Land hält sie ein. Ich erlebe es immer wieder bei Scheidungen, bei denen ein sektenhafter Hintergrund eine Rolle spielt.

Wenn ein Elternteil in eine Sekte abrutscht, wird es für Kinder ungemütlich

Konkret: Driftet eine Mutter in eine radikale esoterische oder religiöse Bewegung ab, bewirkt dies oft eine Trennung. Konfrontiert beispielsweise ihr Ehemann sie mit kritischen Argumenten, hintertreibt die Sekte die Beziehung des Paares, indem sie religiöse Kriterien ins Spiel bringt.

Ihr Mann hindere sie mit seiner Ignoranz an ihrer spirituellen oder religiösen Entwicklung. Die einzige Lösung, um ihr Seelenheil zu retten, sei die Trennung, argumentieren sektenhafte Gruppen.

Vor Gericht versuchen die geschockten Männer meist, ihre Kinder vor der religiösen Indoktrination zu schützen. Sie verlangen von den Scheidungsrichtern, der Mutter diesbezügliche Auflagen zu machen.

Kinder zu Sektenbesuch gezwungen

Dies ist aber in den allermeisten Fällen ein hoffnungsloses Unterfangen, wie die Erfahrungen zeigen. Es gibt auch den umgekehrten Fall. Mütter wollen verhindern, dass der Vater nach der Trennung seine Kinder bei den Besuchswochenenden in die esoterische oder religiöse Gruppe mitnimmt. Auch in dieser Situation scheuen sich die Richter in der Regel, Auflagen zu machen, die zum Kindswohl beitragen würden.

Religion und Glauben sind bei uns immer noch heilige Kühe. Auch wenn darunter Kinder leiden. Auch wenn die Kinderkonvention missachtet wird. Kinder sind der religiösen Indoktrination der Eltern schutzlos ausgeliefert.

Natürlich braucht es die Glaubensfreiheit. Natürlich gehört die religiöse Erziehung ins Elternhaus. Es bräuchte aber dringend eine Ombudsstelle mit Weisungsgewalt, an die sich Kinder oder Jugendliche wenden könnten.

Kinder brauchen Anlaufstelle, die eingreifen kann

Bei Verdacht auf eine religiöse Radikalisierung müsste den Kindern ein Beistand zur Seite gestellt werden. Auch Verwandte, Lehrer oder Nachbarn müssten die Ombudsstelle auf gefährliche Entwicklungen aufmerksam machen können.

Doch solche Vorschläge bleiben eine Illusion. Es sei denn, dass immer mehr Jugendliche von Islamisten für den heiligen Krieg rekrutiert werden und als Attentäter heimkehren. Nur dies könnte den politischen Willen fördern, endlich etwas zu unternehmen.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 15.09.2016 03:30
    Highlight Mit Schlägen werden persönliches Selbstbewusstsein der Kinder gebrochen dass Kinder dem Patriarchen Willens Kinder gefügig gemacht wird. Wenn Kinder wegen schlechter Erziehung die Urteilsfähigkeit fehlt wird es dann sehr schwer haben, draussen in der Welt sich zu bewähren u. zurecht zu finden. Oft gibt es in d. Pubertät eine Fehlentwicklung in asozialen Umfeld endet. Oft machen erwachsen Kinder aus frommen Elternhaus sich strafbar weil Verständnis zum sozialen Umfeld fehlt. Wir leben in Leistungsgesellschaft, in der keine Schwächen geduldet werden, u. erst recht nicht den Kranken u. Schwachen
    0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 23:29
      Highlight Schläge auf den Kopf vermag wohl vorübergehend gefügig machen, doch wie bei Kriegen der Stärkere den Vorrang hat, muss der Besiegte sich gedemütigt sich ergeben. Die unterdrückt werden, müssen das tun was ihnen auferlegt wird. Freies denken wird unterbunden, da sich der Papa um seine Schäfchen kümmert, mit einer Autorität die Gehorsam fordert, ohne Wenn und Aber. Mit Preussen- Strategie werden Kinder gefügig gemacht, und zu unselbstständigen schwachen Charakter verzogen, von denen wie im dritten Reich und auch jetzt, eines Rufers in der Wüste nacheifern.
      0 0 Melden
  • Alienus 16.08.2016 01:59
    Highlight Pasionaria

    1/2

    Bin momentan im Haus- und Dunstkreis des Phantaismus gelandet. Möchte mal wieder in die wirklich reale irre Welt zurück taumeln.

    Was sollte man häufiger zur Schau machen? Die Etymologieakrobatik oder die Hermenutikpiruetten etwa? Meinst Du nicht, es könnten hierbei die Verben vor die Blogger geworfen werden?

    Beim Mr. Robionik strampelt's heftigst auf der Stelle. Gar lustig war's bei den Bibeltexten, als Gott seine Roboter schuf! Aber irgend wie klappt's mit diesen Robotniks auch nicht so richtig. Ein Konstruktionsfehler! Der große Kreateur als der gigantische Murkser?
    0 0 Melden
  • Alienus 16.08.2016 01:56
    Highlight 2/2

    Die wiederholten neuen geistig-geistlichen Software-Ladungen führen auch nicht zum Ziel und mit der Hardware klappt's sowieso nicht.

    Ein Softwareaustausch scheint notwendig, da z.Z. einige Robotniks schwerste Irrungen und Wirrungen durch Raubladungen aufgrund falscher und depperter Programmierer haben.

    Nun, Roboter leitet sich vom indoeurop. Arbeiten ab. Welch eine herrliche und betörende Menschwerdung, als diese Robotniks erstmal die scharfschneidigen Steine in die Pfote nahmen und das gottähnliche Gefühl der totalen Macht erlebten. Wie heurig und immerzu und Amen.
    0 0 Melden
    • Pasionaria 20.08.2016 00:18
      Highlight 1/2
      @ jemand der versucht, in die wirklich reale irre Welt zurückzutaumeln."

      "Was sollte man häufiger zur Schau machen? Die Etymologieakrobatik oder die Hermenutikpiruetten etwa? Meinst Du nicht, es könnten hierbei die Verben vor die Blogger geworfen werden?"
      Nicht wirklich, da gibt es doch einen wesentlichen Unterschied zwischen der Ety-akrobatik und den Herm-piruetten. Indem die Akrobatik für Insider > Spracheninteressierte... und die Piruetten für die Outsider > die Möchtegern-Wohlfühl-Glaubensausleger bestimmt sind. Du scheinst mir fähig, beiden etwas auf die Sprünge zu helfen zu.





      0 0 Melden
    • Pasionaria 20.08.2016 00:20
      Highlight 2/2
      Mr. Robionik und seine....... - wie erwartet alles andere als leichte Kost, resp. Thematik, aber umso spanneder.
      Richte Deinem familiären, ambitionierten Burschen folgendes aus: Alien's fantasy is filling the gaps of reality with his creativity.....!

      Bleibt einfach am .....Roboter und seinen Ausläufern.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 23:14
    Highlight Ich bin doch sehr kritisch was die Extrapolation von Herrn Stamm betrifft. Ein Beispiel still stizender Kinder und dan induktiv ableiten und verallgemeinern. Ich war selbst von 15-16jährig bei den Zeugen Jehovas. Als auch diese meine Bedenken und Fragen nicht zufriedenstellend beantworten konnten, bin ich wieder ausgetreten. Ohne Probleme. Solche Indoktrination nennt sich nunmal Erziehung. Eingreifen muss man wo das Kindeswohl gefährdet ist.

    Eine Gegenfrage. Was ist, wenn man, wie in meinem Fall dem Kind die Religionsfreiheit zugesteht und es einer Sekte beitreten will. Soll dies legitim sein
    2 1 Melden
  • DrMabuse 15.08.2016 20:40
    Highlight Bei den Jehovas sollte mittlerweile der letzte gemerkt haben, dass es der grösste Durchfall ist. Wie oft wollen die den Weltuntergang noch verschieben.
    Naja solange alle brav 10% Steuern vom Einkommen bezahlen ist das neu gute Abo Firma,-)
    3 3 Melden
  • Entkehrung 15.08.2016 20:09
    Highlight Im Grundsatz gebe ich Herrn Stamm recht. Ich habe selber erlebt, dass ich mich im religiösen Umfeld meiner Familie "automatisch" an den Glauben meiner Eltern angepasst habe. Offenheit gegenüber anderen Ansichten wurde von Anfang an untergraben.

    Persönlich würde ich jedoch nicht von "Vergewaltigung" sprechen. Dieses Wort trifft das Problem nicht so ganz...
    ___________________________
    www.entkehrung.com
    3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 10:47
    Highlight Gemäss Gauss'sche IQ Kurve vergewaltigen ca. 80 % der Eltern ihre Kinder psychisch.. Riesen werden von Zwergen erzogen. Das Resultat sieht man in jeder Tagesschaumeldung.
    4 2 Melden
  • Nordwolf 14.08.2016 16:47
    Highlight Ich gebe Herr Stamm recht.
    33 5 Melden
  • TheMan 14.08.2016 15:34
    Highlight Ich habe gestern eine Psychische Misshandlung eine Kindes gesehen. Durch Ihre Mutter, die dem Kind keine Süssigkeiten kaufen wollte. Die war sicher in einer Sekte, nicht Wahr Herr Stamm? Er wird aber Sicher keine antwort geben.
    11 114 Melden
    • Nordwolf 14.08.2016 16:46
      Highlight Was hat das verneinen von Süssigkeiten mit der gehirnwäsche bei Kindern gemeinsam?
      65 4 Melden
    • TheMan 14.08.2016 19:40
      Highlight Als wäre dies was Stamm beschreibt eine Gehirnwäsche. Er sieht es so an. Ist aber keine. Es wäre sein Wunsch das es eine wäre.
      4 58 Melden
    • Nordwolf 14.08.2016 20:25
      Highlight Könnten Sie das bitte genauer erläutern? Sie werden ja nicht gezwungen den Artikel zu lesen oder zu glauben.
      27 3 Melden
    • Pasionaria 15.08.2016 00:06
      Highlight Bitte sich nicht zu Worte melden, wenn man nichts, aber auch gar nichts, zu sagen hat. Wenn Sie nicht einmal imstande sind, einen Artikel zu lesen.
      Sehr bedauerlich - lesen Sie doch bitte eher die Bibelanleitung, oder wenden Sie sich an Ihren Pfaffen.
      17 5 Melden
    • Alienus 15.08.2016 06:35
      Highlight Vorsicht, Bibel lesen kann Ihren Verstand gefährden!
      14 2 Melden
    • Nordwolf 15.08.2016 09:38
      Highlight Nicht nur die Bibel
      15 1 Melden
    • Pasionaria 15.08.2016 09:54
      Highlight Alienus
      ........dafür seine Fantasie anregen!
      Du weisst ja wohl, dass Hörigkeit und Denkfaulheit die Phantasie anregen
      3 1 Melden
  • olivier vincent 14.08.2016 10:43
    Highlight James Hetfield hat es schön zusammengefasst, wie es ist in einer Sekte aufzuwachsen:
    (Sorry für Metal-ungeübte Ohren, aber ich musste beim Lesen des Beitrages sofort an diesen Text denken. Ist auch im Beschrieb des Videos, falls man schnelle Gitarren verachtet.)



    8 1 Melden
  • dath bane 14.08.2016 09:53
    Highlight Als Kind bin ich nie davon ausgegangen, dass ich Religionsfreiheit habe. Ich liess den reformierten Religionsunterricht über mich ergehen, weil ich meinen Eltern vertraut habe - und verliess die Kirche dann mit 16. Ich denke die Schule und Lehrer sind als Anlaufstelle für diese Kinder geeignet und bin darum gegen Heimunterricht. Schwierig ist hier dann die Beurteilung, welche Gemeinschaft gefährlich ist. Schliesslich müssen die Kinder auch in grossen Religionen stundenlang stillsitzen.
    42 2 Melden
    • SJ_California 14.08.2016 15:08
      Highlight In der Schule sollten die Religionen im Religionsunterricht nicht getrennt unterrichtet werden, oder wie sollen die Kinder denn lernen andere Religionen zu respektieren?
      34 9 Melden
    • formerly known as 15.08.2016 09:53
      Highlight SJ_California:

      100% einverstanden mit Ihrem Beitrag.
      4 2 Melden
  • rodolofo 14.08.2016 08:55
    Highlight Mir gehen diese offensiven Wachturm-Religionsverkäufer auch auf die Nerven!
    Aber in einer Marktwirtschaft gehört das mit dazu!
    Zeugen Jehowas versuchen für ihr Religions-Set einsame und verunsicherte Religions-Neu-KundInnen zu gewinnen. Und wenn sie solche KundInnen mit einem ersten Aktions-Lockangebot geködert haben und diese angebissen haben, ziehen sie an der Angelschnur und verkaufen auch noch Nachfolge-Produkte:
    Zum "Direkten Draht zu Gott" kommen dann noch das "Gebets-App" und das Kirchen-Abo dazu.
    Besonders interessant für privatwirtschaftliche Sekten sind die süchtigen Stamm-KundInnen
    21 3 Melden
  • Spooky 14.08.2016 03:42
    Highlight Sekten sind schlimm, keine Frage. Mit diesen dubiosen Sekten sollte man aufräumen. Das geht aber nicht, weil wir in der Schweiz die Glaubensfreiheit haben.

    Aber auch der Glaube an das Geld, beziehungsweise der Glaube an den Kapitalismus, ist schlimm. Der Kapitalismus ist die allerschlimmste aller Sekten und hinterlässt die blutigste Spur auf unserem Planeten und mit Abstand am meisten Opfer. Auch bei den Kindern.
    58 28 Melden
    • wipix 14.08.2016 16:20
      Highlight Absurder Vergleich! Wir sind im Grunde genommen immer noch Jäger und Sammler mit den ururur alten Trieben der Fortpflanzung und Gen-erhaltung. Auch Du!
      Kannst es Dir aussuchen zu welchen Teilen Dein Trieb besteht... Tendenzen werden Dir zugestanden. Alles andere ist Camouflage im Kampf ums Überleben.😀
      5 9 Melden
    • Spooky 15.08.2016 19:48
      Highlight @wipix
      Mein Vergleich ist kein absurder Vergleich. Der Kapitalismus ist eine Sekte, deren Mitglieder ans Geld glauben. Andere Sekten glauben etwas anderes. Aber das Prinzip ist dasselbe.
      0 1 Melden
  • atomschlaf 14.08.2016 01:16
    Highlight Immer dasselbe mit den Strenggläubigen und Frömmlern - egal welcher Religion!
    Wir solten diesen Leuten null Toleranz entgegenbringen.
    72 13 Melden
    • Michael Mettler 14.08.2016 06:50
      Highlight Immer dasselbe mit denen die nachplappern. Verallgemeinern, alle in einen Topf werfen und damit nur hetzen. Und ich dachte die Strenggläubigen und Frömmler sind Hinterwäldler...
      21 66 Melden
    • rodolofo 14.08.2016 09:02
      Highlight Ich glaube, wir müssen aufpassen, dass wir den Begriff Sekte nicht inflationär verwenden!
      Bei den Zeugen Jehowas bin ich mir nicht ganz sicher, da sie einerseits eine Sekte sind, jedoch vielfältige Kontakte zur Aussenwelt pflegen und normal im Arbeitsleben integriert sind. Ihre Kinder gehen in Öffentliche Schulen.
      Wie gesagt war ein Schulkollege von mir ein Kind von Zeugen Jehowa - Eltern, ohne dass mir an ihm etwas spezielles aufgefallen war. Ich sehe die Zeugen Jehowas also mehr als religiöse Minderheit, die wie jede andere Minderheit (z.Bsp. die Albaner) ihr spezielles Brauchtum pflegen.
      21 20 Melden
    • Anam.Cara 14.08.2016 19:16
      Highlight Ich sehe das auch wie rodolofo. Herr Stamm bringt ein Beispiel von den Zeugen Jehovas, wo die Kinder gezwungen werden, stundenlange still zu sitzen. Dann verallgemeinert er elegant in Richtung "religiöse Indoktrination". Gut gelungen, dieser Rückschluss von Sekten zu Weltreligionen, so wie wir das von Herrn Stamm gewohnt sind.

      Der Artikel könnte in zwei Sätzen zusammen gefasst werden: jede extreme Ausübung einer Ideologie richtet sich gegen das Wohl der Menschen. Und Kinder leiden besonders darunter.

      Das würde ich jederzeit unterschreiben. Die Verallgemeinerung eher nicht.
      13 6 Melden
  • kleiner_Schurke 13.08.2016 23:48
    Highlight Aus Evangelikalen Kreisen gibt es ja sogar systematische Anleitungen zum Schlagen von Kindern. Prominent in dieser Hinsicht ist das Buch von Michael Pearl “Wie man einen Knaben gewöhnt“. http://www.infosekta.ch/media/pdf/PEARL_PEARL_2005_2008_Wie_man_einen_Knaben.pdf Das Buch wird auch heute noch gerne als Ratgeber für Eltern in evangelikalen Gruppen empfohlen. Wenn ich dann noch an die 9 Kinder denken die Rodolfo unten beschriebt, läuft es mir kalt den Rücken runter.
    45 8 Melden
    • Michael Mettler 14.08.2016 00:59
      Highlight Mich nerven deine Verallgemeinerungen. Und ja ich wurde geschlagen. In einer Sekte. In den Evangelikalen Kreisen bewegen sich mehrere Hunderttausend Menschen. Ich denke Aufklärung ist verdammt wichtig aber dein Gehetze verändert rein gar nichts.
      19 68 Melden
    • kleiner_Schurke 14.08.2016 05:38
      Highlight Mit anderen Worten: Du als Opfer der Evangelikalen nimmst nun also die Evangelikalen in Schutz? Oder wie sollen wir das verstehen?
      56 8 Melden
    • Michael Mettler 14.08.2016 06:46
      Highlight Erstens, nehme ich niemand in den Schutz. Zweitens, habe ich dich und nicht alle angesprochen. Drittens unterscheide ich zwischen Menschen in evangeilkalen Kreisen die ein gestörtes Verhalten haben und solchen die einfach Ihren Glauben ausleben. Viertens, bin ich nicht Opfer «der Evangelikalen» sondern Teil von ganz wenig Evangelikalen (Splittergruppe von ca. 40 Personen). Fünftens, mich nervt auch in deiner Replik die Verallgemeinerung und dein Gehetze.
      19 67 Melden
    • wipix 14.08.2016 07:37
      Highlight @Michael Mettler
      Stockolm Syndrom?
      32 10 Melden
    • kleiner_Schurke 14.08.2016 11:14
      Highlight Worin genau liegt denn meine Verallgemeinerung, wenn ich den Link zu einem Dokument poste, das auf die kritische Rezension des genannten Buches durch Dr. Spiess von Infosekta hinweist? Frau Spiess, die ich persönlich kenne, wird doch noch am ehesten einen Überblick haben, welche Problemen der Evangelikalen in ihrem Beratungs-Alltag häufig auftauchen. Eines davon ist eben leider Gewalt an Kindern. Und wie sie selber aufzeigt gibt es sogar Bücher die zu Gewaltanwendung an Kindern ermuntern. Es ist mir schon bewusst, dass nicht alle Evangelikalen sich so verhalten.
      20 2 Melden
    • kleiner_Schurke 14.08.2016 11:15
      Highlight “Normale Evangelikale“ sind aber wohl kaum das Thema dieses Sektenblogs. Der etwas allgemein gefast Begriff Evangelikale ist besser anzuwenden als jedes mal ICF; FEG, FMG, Pfimi, Bewegung Plus, JMEM, EGW, Adoray, Chrischona, Vineyard, Hauskreis X, oder einer der rund 100 evangelikalen Gruppierungen die es gibt, alle zu nennen. Würde man hingegen nur die spezifischen Gruppe nenne dann kommt die Replik unmittelbar “ja das ist das Problem der Gruppe X, alles anderen sind sicher OK“. Ferner taucht eben der ICF jedes Jahr in Spitzenposition bei das Anzahl Anfragen bei Infosekta auf.
      23 2 Melden
    • kleiner_Schurke 14.08.2016 11:16
      Highlight Das sind leider die Fakten und wer die Fakten nennt und auf Probleme aufmerksam mach, ist sicher kein “Hetzer“. Die schlechte Situation vieler Evangelikalen Kinder resultiert aus der Ignoranz der Behörden, die dieses heikle Thema sicher nicht anfassen werden und der Art der ad hominem Attacken durch Leute wie dich, welche Kritiker am liebsten Mundtot machen würden. Zum Glück gibt es die Non Profit Organisation Infosekta und diesen Sektenblog. Herr Stamm leistet mit seiner Arbeit eine wertvollen Beitrag zur Gesellschaft, denn unser Staat ist dazu leider in der Lage.
      25 3 Melden
    • Michael Mettler 14.08.2016 11:41
      Highlight @wipex: Lesen bildet, gilt auch für Hobbypsychologen. Unter dem Stockholm-Syndrom versteht man ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen. Dies kann dazu führen, dass das Opfer mit den Tätern sympathisiert und mit ihnen kooperiert.
      4 25 Melden
    • kleiner_Schurke 14.08.2016 13:44
      Highlight @Michale Mettler
      Weshalb dieser aggressiven Unterton gegen jeden hier in diesem Forum?
      25 3 Melden
    • Michael Mettler 14.08.2016 13:52
      Highlight @kleiner Schurke: ich fasse zusammen: du bist auf jeden fall im recht was die problematik anbelangt. Diese taten dürfen in der welt nicht vorkommen. Zu vertuschen gibt es nichts. Die art und weise wie das thema behandelt wird hingegen ist problematischund sicher nicht zielführend. Sie ist eher problemfördernd. Ich wiederhole mich: dein wissen und deine intelligenz kannst du besser einsetzen. Freue mich auf den moment in dem ich merke das wir obwohl wir unterschiedlicher herkunft sind das gleiche ziel verfolgen. Den missbrauch von religion und glauben zu verhindern.
      11 17 Melden
    • wipix 14.08.2016 16:09
      Highlight @Michael Mettler
      Genau: Meiner Meinung nach sind Kinder von Sekten/rel. Eiferern in einer ähnlichen Situation und die Abhängikeit lässt für die wehrlosen keine Optionen offen. Auch wenn das Stockholmsyndrom oft mit kürzere Ereignisse (Entführungen) in Verbindung gebracht werden, sind die Ursachen ind Auswirkungen die selben!
      Es tut mir leid, was Ihnen wiederfahren ist. Meiner Meinung nach gibt es zu viel Leid im religiösen Kontext! Hilfe zu suchen / finden im Glauben ist, so denke ich, nicht die Lösung! Wäre quasi der Packt mit dem Teufel, um es mit religöser Zunge zu sagen!
      10 1 Melden
    • Michael Mettler 14.08.2016 19:37
      Highlight @wipix: da wir beide keine psychologen sind ist meinung eins nicht mehr als eine meinung. Meinung zwei ist interessant. Warum mischen sie die religion und den glauben? Die religion ist das konstrukt welches die traurigen geschichten auslöst. Der glauben ist was persönliches was laut meiner verfassung völlig ok ist. Und warum ist es ein pakt mit dem teufel wenn ich an etwas glaube?
      1 10 Melden
    • wipix 14.08.2016 22:24
      Highlight @Michael Mettler
      ich spreche hier in der Sprache von Gläubigen, die den Teufel gerne an die Wand malen um sich vor Dummheiten zu bewahren. Und wenn der Glaube Privatsache wäre, würden wir hier nicht diskutieren. Grundsätzlich nämlich interessiert mich nicht was in den Köpfen meiner Mitmenschen vorgeht, solange diese Phantasien nicht unsere/meine Freiheit tangieren und solange nicht Mitmenschen, die sich (noch) nicht wehren können diesen Phantasien unterworfen werden.
      Gläubige sind meiner Meinung nach nicht selten Suchende, die ihre Fragen in abstrakten, religiösen Erklärungen suchen.
      8 1 Melden
    • Pasionaria 15.08.2016 00:27
      Highlight 1/2
      M. Mettler
      Cc wipex
      "....Unter dem Stockholm-Syndrom versteht man ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen. Dies kann dazu führen, dass das Opfer mit den Tätern sympathisiert und mit ihnen kooperiert."

      Dazu kann man problemlos Parallelen ziehen, indem man Opfer durch > Kind, Geiselnehmer durch relig. Dogmatiker, Entführer durch Eltern ersetzt.


      6 1 Melden
    • Pasionaria 15.08.2016 00:28
      Highlight 2/2
      M. Mettler
      .......
      Fazit: entweder kooperiert das Kind eines Tages mit der Religionsgemeinschaft und bleibt geschädigt, oder es (er-)löst sich von den mentalen 'Geiselnehmern'.
      Also hat wipex nicht derart daneben gegriffen!

      4 1 Melden
  • Rodolfo 13.08.2016 20:32
    Highlight ...und hier geht's weiter: Angeblich hatte ich zu Hause erzählt, dass ich vor diesen Leuten jetzt Angst hätte.
    Kindheitserlebnis? Von diesen 9 Kindern haben, sehr viel später, 2 Selbstmord gemacht und eines befand sich bis zum Tode in einer psych. Anstalt.
    Dieser Sonntagmorgen bei den Stündelern hat sich bei mir als sehr aktives, aufgewecktes Kind bis heute extrem eingeprägt!
    53 3 Melden
  • Rodolfo 13.08.2016 20:26
    Highlight Mit 7 Jahren wurde ich von unsern Nachbarn, die 9 Kinder hatten, an einem Sonntag in "ihre" Kirche eingeladen. Ich weiss nicht mehr, wie die Sekte wirklich hiess, bei uns in der Familie waren es die "Stündeler". Alle 9 Kinder sassen dann, schön aufgereiht und herausgeputzt auf der langen Bank im Versammlungssaal. Keines bewegte sich, ich sass daneben und schaute mich neugierig um - bis ich vom Familienvater angemahnt wurde: "Ruhig sitzen!"
    Als ich um 11 Uhr an die frische Luft konnte, fröstelte ich trotz Sommer. Geblieben war: Hölle, Strafe, Rache, - mangels Platz geht's im next Text weiter...
    65 3 Melden
    • Alienus 13.08.2016 23:12
      Highlight Rodolfo

      Wg. Stündeler / Stündler

      .....in der Schweiz und im Elsasz insbesondere Spottname für Angehörige des Methodismus, bzw. der evangelischen Gemeinschaft, die ihren Glaubenseifer in auffälliger Weise zur Schau trugen .....

      Dt- Wörterbuch Grimm
      20 2 Melden
    • Pasionaria 15.08.2016 00:39
      Highlight Alienus
      dachte schon auch Du, nicht nur die Stündeler, seist im Hauskreis eines -ismus gefangen gehalten worden.
      Trag doch lieber häufiger Deine Etymologieakrobatik bei Watson 'zur Schau'.
      Hält Dich der angehende Dr. Robionik-Bub dermassen auf Trab? Kommt Ihr wenigstens weiter?
      0 4 Melden
  • pamayer 13.08.2016 19:15
    Highlight Sehr präzise auf den punkt gebracht.
    23 1 Melden
  • Ingenieur 13.08.2016 19:03
    Highlight Was ist denn eine Sekte? Alle Gruppierungen, die uns unbekannt sind? Es gibt Leute die alles, was keine Landeskirchen sind als Sekte beschreiben. Aber Gruppierungen zu verunglimpfen, nur weil man sie nicht kennt, sollte ja nicht das Ziel sein. Wenn Gruppierungen Kinder schaden zufügen, gehören diese Gruppierungen verboten. Aber mir scheint, dass ein grosser Teil der Allgemeinheit selbst Vereine wie FEG oder sonstige Mainstream Freikirchen als Sekten abstempelt, während diese zum grossen Teil reine Plauschvereine sind. Dort macht jeder ein bisschen das, was ihm halt passt.
    18 71 Melden
    • kleiner_Schurke 13.08.2016 20:29
      Highlight Warum spielst du hier den Apologeten für die FEG und den ICF?
      55 13 Melden
    • TheMan 14.08.2016 15:31
      Highlight Ingenieur für Stamm sind alle Kirchen, Sekten. Ob Kath, Ref, FEG , ICF. Selber hat aber Stamm keine Ahnung über Sekten. Er war nie in Einer. Er hat alles vom Hörensagen anderen Menschen. Er ist unter den Echten Sektenexperten nicht umunstritten. Selber habe ich schon X-mal bewiesen, das er 0 Ahnung über Religionen/Sekten hat. Kritikfähig ist er ebenfalls nicht. Eher Verblendet.
      6 18 Melden
    • kleiner_Schurke 14.08.2016 22:31
      Highlight @TheMan
      Mit anderen Worten, man kann eine Gruppierung nur dann beurteilen wenn man selber Mitglied war oder sich zumindest unter diesen Leuten aufgehalten hat. Was für ein absurder Gedanke. Dann stehen sie also dem Daesh vollkommen neutral gegenüber. Denn ich nehme jetzt mal an sie waren nie Daesh Mitglied und kenne die Gruppe höchstens aus dem TV, also nur vom Hörensagen. Analoges gilt die Waffen SS. Da sie nie Mitglied waren und ihr Wissen bestenfalls aus Bücher beziehen, können sie nicht beurteilen ob die Gruppe gut oder schlecht ist. q.e.d.
      12 0 Melden
    • kleiner_Schurke 14.08.2016 22:31
      Highlight @TheMan2
      Ferner haben sie durchaus recht, dass die Katholiken, Reformierten, die FEG, die ICF usw. nur Sekten sind. Sekten sind ja bekanntlich immer Abspaltungen einer ursprünglichen Religion. Das Christentum wurde von einem Juden gegründet der ja auch explizit sagt, das AT gelte weiterhin, also ist es streng gesehen, eine jüdische Sekte und mit dem Christentum alle Geschmacksrichtungen und Abspaltungen, die es davon gibt. Ich sehe nicht was an dieser Definition falsch sein soll. Unter welchen “wirklichen Sekten-Kennern“ ist Herr Stamm umstritten? Namen?
      8 0 Melden
    • TheMan 14.08.2016 23:10
      Highlight Klar wurde das AT nie ausgemustert bei Jesus. Den die 10Gebote gelten nach wie vor. Sie stehen sogar in den Menschenrechtskarta und dem Schweizer Gesetz. Mehr kann er gar nicht Geltend machen. Da nur dies von Gott kommt. Ich bin ein EX-Pfimiler und habe Kolegen im ICF, FEG usw. Wir wurden nie zu etwas gezwungen. Nach Stamm sind das Sekten und es gibt Probleme dort auszutreten usw. Das ich nicht Lache. Stamm sollte mal das Turiner Grabtuch brauchen für seinen Text. Und beweisen, das es ein Fake ist. Ich werde lachen darüber.
      2 12 Melden
    • kleiner_Schurke 15.08.2016 07:12
      Highlight Wo genau steht in den allgemeinen Menschenrechten und der Schweizer Verfassung das erste der 10 Gebote?
      7 0 Melden
    • kleiner_Schurke 15.08.2016 07:18
      Highlight Die Fachstelle für Sektenfragen führt eine Statistik, wer von welchen Gruppierungen (Sekten) anfragen an das Team von Psychologen stellt. Seit mehr als 10 Jahren sind es die Mitglieder oder Angehörigen von Mitgliedern der ICF, Scientology oder den Zeugen Jehovas die abwechselnd die meisten Anfragen stellen. Wenn die ICF so problemlos ist, wie du sie darstellst, wie erklärst du dann das es derart viele Anfragen zu Problemen mit der ICF gibt?
      7 0 Melden
    • kleiner_Schurke 15.08.2016 19:35
      Highlight Und typischer Wiese fehlen hier nun die Antworten von TheMan. Zwar werden unsinnigen Behauptungen wie z.b. Das die Schweizer Verfassung auf den 10 Geboten gründet und ähnlicher Unsinn, zu Hauf in den Raum gestellt, fragt man nach wo denn diese Gebote zu finden seine – Stille. Zwar soll es Experten geben die sich über Herr Stamm ärgern. Fragt man nach Namen – Stille. Auch die Frage warum die ICF denn derart viele Anfragen bei Infosekta auslöst – unbeantwortet.
      1 0 Melden
    • TheMan 15.08.2016 19:52
      Highlight kleiner_schurke. Meine Kolegen gingen Ein und Aus bei ICF. Sie gingen dan, wen Sie Lust hätten. Bezahlten nichts (Kolekte gab man vielleicht) Das einzige Problem was ICF hatte, war das Schneeballprinzip. Man sollte immer Kollegen und Kolleginen fragen ob sie mitkommen. Haben dies meine Kollegen getan? Gefragt ja, gedrängt Nein. ICF ist genau soviel eine Sekte wie Stamm ein Sektenexperte.
      1 2 Melden
    • Ingenieur 15.08.2016 20:33
      Highlight kleiner Schurke es ist ganz klar, wieso die ICF die meisten Anfragen erhält, weil sie schnell gewachsen sind, junge Leute anziehen und somit erfahren auch mehr aussenstehende, dass ihre Bekannten dort dabei sind und entsprechend gibts mehr Anfragen. Eine Anfrage an Infosecta sagt ja rein gar nichts mehr aus, als dass es Leute gibt, die sich unsicher über eine Gruppierung sind, weil sie sie nicht kennen.
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    • kleiner_Schurke 15.08.2016 20:58
      Highlight Meine Fragen sind immer noch nicht beantwortet. Wer sind die Experten und welche Gebote stehen in unserer Bundesverfassung sowie den Menschenrechten. Es wird Zeit nun mit Fakten über den Tisch zu komen. Und @TheMan: bist du denn dabei gewesen als deine Kollegen ein und ausgegangen sind und nicht bezahlt haben oder weisst du das nur vom Hörensagen? Wäre das der Fall, dann liess dein eigenes Posting vom 14.08.2016 15:31. @Ingenieur die Gruppe ist, mir zumindest seit den 90 Jahren bekannt und das Wachstum in der Schweiz ist eher rückläufig.
      1 1 Melden
    • TheMan 15.08.2016 21:07
      Highlight kleiner_schurke, wie wäre es mit nicht Töten, nicht Stehlen, nicht begehren Fremden Gutes? Ach. A ganz vergessen es gibt ja soviele Selbsternnante Sektenexperte. Und sie Treten alle gerne in der Öffentlichkeit auf. Da sie gerne im Mittelpunkt stehen und nicht merken das Sie Nonsens schreiben.
      0 1 Melden
    • kleiner_Schurke 15.08.2016 22:27
      Highlight Nicht töten, nicht stehlen usw. wahren schon Jahrtausende vor dem Christentum bekannt z.b In Regelwerken in Ägypten 2600 v.Chr. Das oberste Christliche Gebot, Gebot Nr. 1 Man solle keinen anderen Gott haben als eben diesen Christlichen Gott, kommt in der Bundesverfassung nicht vor. Im Gegenteil in BV 15 steht “Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören...“ also das genaue Gegenteil vom 1. Gebot der Bibel. Die Schweizer Verfassung fußt eben auf den Menschenrechten und die auf der franz Revolution und der Aufklärung.
      2 0 Melden
    • kleiner_Schurke 15.08.2016 22:39
      Highlight In der Bibel hingegen finde ich:
      1. Rassismus “…Denn es gibt viele Ungehorsame, Schwätzer und Schwindler, besonders unter denen, die aus dem Judentum kommen“. (Titus 1,10-11).
      2. Homophobie: “Und wenn jemand mit einem Manne schläft, wie man mit einer Frau schläft, so haben beide ein Gräuel verübt. Sie müssen getötet werden...“. (Levitcus, 20:13)
      3. Sexismus: “Lasset eure Weiber schweigen in der Gemeinde“ (1 Kor. 14,34)
      Darauf gründen weder die Menschenrechte noch die Schweizer Verfassung sondern die moralischen Standards von Menschen mit einem Bronzezeitlichen Weltbild.
      2 0 Melden
    • TheMan 15.08.2016 23:28
      Highlight Gahn aus dem AT zittieren und nicht wissen, das diese Sachen von Menschen und nicht von Gott kommt. 👏👏👏
      0 1 Melden
    • kleiner_Schurke 16.08.2016 07:04
      Highlight 1 Kor. 14,34 = NT . Die 10 Gebote vom Menschen nicht von Gott?
      1 0 Melden
    • TheMan 16.08.2016 09:02
      Highlight 1Kor war vor Jesus.
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    • kleiner_Schurke 16.08.2016 10:32
      Highlight Du scheinst ja von deiner eigenen Religion keinen blassen Schimmer zu haben. https://de.wikipedia.org/wiki/1._Brief_des_Paulus_an_die_Korinther und Paulus lebte nach Christus https://de.wikipedia.org/wiki/Paulus_von_Tarsus
      1 0 Melden
    • TheMan 16.08.2016 13:15
      Highlight Und deine Sachen wurden alles von Jesus gesagt. Nein. Aber egal du bist wie Stamm.
      0 1 Melden
    • kleiner_Schurke 16.08.2016 14:36
      Highlight Ich wähle immer 2 Zitate aus dem AT und eines aus dem NT, weil ich mit genau deiser Sorte von Antwort rechne. Der Apostel Paulis ist nicht mit dem Jünger Paulus identisch. Paulus lebte lange nach Jesus und nannte sich bloss Apostel. Seine Briefe wurde kanonisiert und in die Bibel aufgenommen obwohl er nicht zum direkten Umfeld von Jesus zählte. Peinlich wen ich als Atheist solche Basics einem Christen erklären muss. Du hast nicht einer meiner Fragen beantwortet und verhedderst dich immer schlimmer in Widersprüche.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.08.2016 18:07
    Highlight Hugo Stamm ist pensioniert. Dennoch schreibt er unermüdlich gegen Missstände an. Grandios gegen Missstände bezüglich Kindern. Aber weit und breit fühlt sich niemand zuständig, diese harten Fakten zu bearbeiten. Ich fasse das nicht. Was ist das für eine Beamtenmaschine, die Menschen wie Stückgut behandelt? Wir haben hier einen Journalisten, der bis an die Schmerzgrenze recherchiert und Bürokraten, die die Realität nicht begreifen und sehen wollen. Das ist furchtbar! Sehen diese Leute nicht, wie tief das Problem in unsere Gesellschaft greift? Oder sind da nur Stümper am "Werk"?
    48 22 Melden
    • Ingenieur 13.08.2016 20:02
      Highlight Das kann man schon machen. Aber dann muss man konsequent sein und das auf alle Eltern anwenden. Es gibt viele Eltern, die in keiner Kirche sind und ihre Kinder psychisch missbrauchen aufs heftigste. In Anbetracht, dass nur ein verschwindend kleiner Teil der Bevölkerung in einer Sekte sind, ist das leider auch zahlenmässig das grössere Übel als die Sektenmitglieder, die Kinder missbrauchen. Beides gehört bestraft und verfolgt von Amtes wegen. Nur auf die Sekten abzuzielen ist heuchlerisch.
      29 13 Melden
    • rodolofo 14.08.2016 09:14
      Highlight Im Kleinen läuft's genau so, wie im Grossen, in der Weltpolitik:
      Wenn Du "eingreifen" willst und Missstände in einer Familie, oder in einem Staat, beheben willst, dann musst Du Dich auf ein langes und aufreibendes Engagement gefasst machen! Besonders frustrierend für Helfer und Retter ist es, wenn sich die Opfer in einer Familie loyal zu den Tätern verhalten, weil sie bereits eine Perversion entwickelt haben und sich selber als wertlos sehen.
      Als eingreifender Sozialarbeiter wirst Du dann zum neuen Sündenbock, auf den die familiären Agressionen (insbesondere des Patriarchen) abgeladen werden.
      14 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.08.2016 13:01
      Highlight Rodolfo, was ein psychischer Missbrauch ist, ist schnell Definitionssache. Viele Kindermüssen stundenlang still sitzen, dürfen nicht dreckig werden, etc. Wo beginnt der Missbrauch, und wo fällt es in die Freiheit der Erziehung? Das Problem sind nicht die bösen Opfer, die sich mit den bösen Tätern verbünden, sondern das Eingreifen in fremde Systeme, weil sie den eigenen Werten nicht entsprechen. Was hindert den Zeugen Jehowas daran "einzugreifen", weil Sie Ihre Kinder verziehen (psychisch missbrauchen), indem Sie diese nicht lehren still zu sitzen?
      6 0 Melden
    • rodolofo 14.08.2016 13:43
      Highlight Ja Zaafee, wir begeben uns da in einen "Erziehungs-Sumpf", in dem schon viele verloren gingen...
      Ich behaupte, dass die Mehrzahl von sogenannten "Psychischen Störungen" auf erzieherische Misshandlungen und Manipulationen zurückzuführen sind! Meistens geschehen solche Misshandlungen gedankenlos und unabsichtlich.
      Im Gegensatz zu unprofessionellem Verhalten im Geschäft werden solche Vergehen auch kaum geahndet.
      Die Familie ist Privatsache! Da dürfen sich Eltern noch nach Herzenslust austoben!
      Kinder nehmen alles sehr intensiv und sensibel auf!
      Später in der Therapie: "Erinnere Dich!"
      9 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.08.2016 16:38
      Highlight Rodolfo, Ihre Behauptung, dass die Mehrzahl von sogenannten(?) "Psychischen Störungen" auf erzieherische Misshandlungen und Manipulationen zurückzuführen seien, ist genau das was Sie sagen: eine Behauptung, nichts weiter! Sie hält keinerlei wissenschaftlicher Untersuchungen stand. Wohl werden Erfahrungen in Kindheit und Jugend bei gewissen Störungen erwähnt, allerdings nur als Einflussfaktor, nicht als Ursache und nicht nur auf die Eltern, sondern alle Peergruppen bezogen. (gekürzt weil 600 Zeic)

      Für was Eltern pauschal und ohne Grundlage alles verantwortlich gemacht werden, ist eine Sauerei.
      4 0 Melden
    • rodolofo 15.08.2016 09:28
      Highlight Ich sage "sogenannt", weil ich das Ausbilden von psychischen Störungen in den gestörten gesellschaftlichen Verhältnissen, in denen wir leben, für sehr gesunde Reaktionen halte!
      Wie könnten wir denn sonst überleben, wenn wir als Kinder die Erwachsenen nicht imitieren würden?!
      Es gibt 2 Geschichten:
      Eine offizielle Geschichte der erwachsenen "Täter" und eine inoffizielle, verdrängte Geschichte kindlicher Opfer "erzieherischer Massnahmen".
      Komme hinter die Geschichte, die sie Dir nicht erzählen, an die Du Dich aber erinnern kannst!
      Dann wirst Du Deine Verwirrungen entwirren können und gesund!
      1 2 Melden
  • Dasrauschen 13.08.2016 16:55
    Highlight Ich, 38, und meine 3 Geschwister haben das selbe als Kinder durchgemacht.
    Gingen nach Dozwil, ca 2mal pro Woche. Es war von Weltuntergang und Ufos die Rede, wir haben alles geglaubt.
    Mit 14 hab ich mich dann langsam geweigert bis ich dann gar nicht mehr ging. Meine Eltern gehn immernoch. Das ganze Thema ist noch heute Tabu obwohl wir sonst mehr ider weniger gut mit unseren Eltern auskommen.
    Ich hege keinen Groll gegen meine Eltern, jedoch hat es meine Abneigung zu Religion stark geprägt.
    121 0 Melden
  • Michael Mettler 13.08.2016 16:09
    Highlight Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Den psychischen Terror habe ich nicht so erlebt wie beschrieben. Wer sich regelkonform verhält führt als Kind ein entspanntes Leben. Man lernt Disziplin und hat viele Freunde in der Sekte. Jedoch die Verrwirrtheit nach dem Sektenausstieg und das sich finden in der »normalen« Welt war/ist hart. Das man als Aussenstehenden nicht damit umgehen kann ist logisch da die Weltanschauung derart unterschiedlich ist. Mir tut jedes Kind leid das dieses Erlebniss schlimmer empfand...
    57 53 Melden
    • maddiepilz 13.08.2016 23:13
      Highlight verstehe die ganzen Blitze bei Michaels Kommentar nicht. Eine reine Meinungsäusserung aus erster Hand.
      32 16 Melden
  • kleiner_Schurke 13.08.2016 15:14
    Highlight In Sachen “Religiöse Belästigung“ gibt es, ausser vielleicht Infosekta, keine wirklich proffessionelle Anlaufstelle in der Schweiz. Das Bewusstsein für dieses Problematiken ist leider noch nicht vorhanden. So hatte ich z.b. vor ein paar Jahren den Gemeinderat und den Kirchgemeinderat eines Dorfes vor der neu hinzugezogenen ICF gewarnt. Die Gruppe ist einschlägig bekannt. Ich erlebte blanke Ablehnung, ja man warf mir vor die ICF schlecht machen zu wollen und am Ende stand ich als der Depp da. Mittlerweile wisse die was ich gemeint hatte.
    80 14 Melden
    • Ingenieur 13.08.2016 18:57
      Highlight ICF als gefährliche Sekte abzutun, sagt mehr über dich als über ICF aus. Ich bin kein Mitglied von diesem Verein, aber weiss von Freunden wie es dort läuft. Verglichen mit gefährlichen Gruppierungen, ist der ICF ein Plauschverein. Aber ich verstehe dich schon, alles was uns unbekannt ist, stufen wir erstmal als gefährlich ein. Aber dann sollte man die Sache eher erst mal genauer kennen lernen bevor man zur Gemeinde rennt.
      19 88 Melden
    • Benot 13.08.2016 19:46
      Highlight ICF?
      "Wer den Zehnten nicht abgibt, muss auch keinen Segen von Gott erwarten."
      Ha, ha, ha!!!
      69 8 Melden
    • Ingenieur 13.08.2016 20:00
      Highlight @Benot Das Zitat hast du dir schön ausgedacht. Ich kenne einige Leute, die dem ICF keinen zehnten abgeben und keine "Konsequenzen" haben oder in irgendeiner Weise ausgeschlossen würden.
      10 57 Melden
    • maddiepilz 13.08.2016 23:14
      Highlight @Ingenieur: "einige Leute" also. Und die anderen?
      23 2 Melden
    • Pasionaria 13.08.2016 23:49
      Highlight Ingenieur
      Meinen Sie mit ICF > die ignoranten Christlichen Fundis?
      "Ich bin kein Mitglied von diesem Verein, aber weiss von Freunden wie es dort läuft." - Das sagen alle Beschöniger....., soo interessant, keiner ist Mitglied aber.....

      Wenn einer es ev. besser als Ihre Freunde weiss, ist schon anzunehmen H. Stamm.
      Unter vielem anderen z.B. > http://blog.tagesanzeiger.ch/hugostamm/index.php/34440/gegen-icf-haben-die-kirchen-keinen-stich/
      19 1 Melden
  • Angelo C. 13.08.2016 14:33
    Highlight Für einmal ein Beitrag dieser Stamm-Kolumne, den ich uneingeschränkt teilen mag.

    Im Prinzip gilt diese Art der Kindesindoktrination nicht nur bei Sekten, sondern auch für extrem praktizierte Weltreligionen - da sind die Unterschiede nicht so gross wie man auf den ersten Blick glauben möchte 🤔!

    Obwohl meine damalige Gattin aus einer stramm katholischen Familie, ich selbst zumindest auf dem Papier evangelisch war, haben wir unsere drei Kinder bewusst nicht getauft, denn sie sollen dann, wenn sie urteilsfähig geworden sind, unbeeinflusst selbst entscheiden, was für sie spirituell relevant ist.
    96 7 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 13.08.2016 16:35
      Highlight Auch wenn die Eltern nicht extrem sind, wurde man getauft, muss man sich fügen oder befreien.

      Nach der Theorie bin ich jetzt urteilsfähig(TM) und ich denke, die Sakramente oder die entsprechenden Riten einer anderen Religion könnte ich nachholen. Nie einer Religionsgemeinschaft angehört zu haben, kann man aber nicht werden, wenn man mal bei einer war. Du kannst nicht nie getauft worden sein, wenn du mal getauft wurdest.
      5 43 Melden
    • Angelo C. 13.08.2016 17:31
      Highlight Eine teilweise unverständliche Aussage, sorry...

      Ich habe nirgends behauptet, dass ich Eltern welche ihre Kinder taufen lassen, als Extreme empfinde! Auch ich bin getauft worden, dies von sehr liberal denkende Eltern.

      Habe lediglich meine ganz persönliche Motivation dargelegt, weswegen wir unsere drei Kinder nicht taufen liessen. Ihnen eine spätere, freie Wahl anheim stellend, dies ohne dass sie schon einen unverlangten symbolischen Stempel aufgedrückt erhielten.

      Den Rest deiner Aussage verstehe ich nicht recht, was mir der Herr und du verzeihen mögen 😑!

      57 3 Melden
    • rodolofo 14.08.2016 09:25
      Highlight Da hast Du ja eine sehr flexible Katholikin geheiratet!
      Meine ist da wesentlich dominanter...
      Unser Sohn absolvierte natürlich das ganze Katholische Programm inklusive Ministrieren!
      Geschadet hat es ihm nicht im Geringsten.
      Vielmehr hat er eine traditionelle Form der Ethik kennengelernt.
      Heute besucht er so selten eine Kirche, wie ich, da er "das Religiöse" ausleben konnte.
      Im Gegensatz zu ihm entdecke ich als ehemaliger Links-Alternativer Atheist zunehmend meine spirituelle Ader!
      Mir schwebt aber mehr eine Art Moderne Natur-Religion vor, mit der Holzer'schen Permakultur als Natur-Kathedralen.
      10 7 Melden
    • Angelo C. 14.08.2016 13:40
      Highlight rodolofo: Sie wurde bei mir allmählich flexibler 😉!

      Meine Kinder haben in der Stadt Zürich lediglich (im Rahmen des wertneutralen Schulfachs Religion und Kultur o.ä.) die Wertvorstellungen der div. Weltreligionen erfahren, was m.E. eine gute Grundvoraussetzung späterer Entscheidungsfindung darstellte.

      Jeder Mensch sollte sich m.E. selbst auf die Suche nach spiritueller Weltanschauung machen, so daran interessiert. Was ja offenbar auch du so tust.

      Interessant finde ich Bücher von Rupert Sheldrake, Pim van Lommel und Bruce Lipton, wobei dir der letztgenannte am Ehesten entsprechen könnte.
      14 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 14.08.2016 14:30
      Highlight Hi, ich wollte dir nichts in den Mund legen und habe nicht von extremen Eltern gesprochen, im Gegenteil.

      Nun, ich wollte sagen, dass diese 'Suche' sich anders anfühlt, wenn man per Definition nicht in den Himmel kommen kann.

      Beziehst du das 'unverständlich' auch darauf, dass mir dies egal sein kann, wenn ich sowieso nicht daran glaube?

      Denn das wollte ich sagen: Ich finde deine Entscheidung gut und sie macht einen Unterschied.
      5 5 Melden
  • Share 13.08.2016 14:21
    Highlight Wo fängt die Indoktrination an, wo hört die Erlebniswelt auf? Wo liegt die Differenz bei Religion zu Sekte zu nationalem Brauchtum zu lokalen Ritualen, wenn es um die Erlebniswelt bei Kindern geht? Mag dies ein Aspekt sein, warum diese Probleme nicht angesprochen werden, geschweige denn geahndet? Und bräuchte es konsequenterweise dann nicht eine Mini-Parade, so einmal um die Rote Fabrik herum, für kindgerechtes feiern, aehm, demonstrieren?
    7 24 Melden
    • Share 15.08.2016 20:46
      Highlight Ja, herzlichen Dank an die stumme Army of Trolls.
      0 0 Melden
    • Share 15.08.2016 20:53
      Highlight Wenn eine Kinderkrippe aufmachen würde, wären Hunderte mit Tausenden Auflagen und Millionen von Argumenten sofort zur Stelle..

      Hier geht es konkret darum, dass der Elternteil, in einer Sekte verbleibend, seinen Kindern verklickert, dass der Andere jetzt in die Böse Welt da draussen gegangen ist. Das ist derber Missbrauch.
      Wer denkt, dass Konsequenz, ausgehend von der Charta, fehlt am Platz ist, soll das doch bitte formulieren. Und den Faktor Gruppendynamik nicht vergessen.
      1 0 Melden
  • Petitsuisse 13.08.2016 13:51
    Highlight Für mich der beste Beitrag der Reihe «Sektenblog». Ich kann da dieses Mal nur zustimmen.
    80 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.08.2016 18:12
      Highlight Der Beitrag über die Knabenbeschneidung war mindestens gleich gut!
      12 3 Melden
    • Petitsuisse 13.08.2016 20:22
      Highlight Für mich nicht, pardon
      7 21 Melden
    • Pasionaria 13.08.2016 23:38
      Highlight Ch. Wacker
      Bitte Argumente, Begründung, Erklärung - dies ohne pardon!
      10 14 Melden
    • Petitsuisse 14.08.2016 10:02
      Highlight So schon gar nicht Pasionaria.
      10 4 Melden
    • Pasionaria 14.08.2016 17:13
      Highlight Chris W.
      aha - so tönt es immer, wenn Argumente ausbleiben. Schade.
      Wieso disqualifizieren sich herausgeforderte Christen immer dermassen selbst?
      Unbegreiflich und doch sehr verständlich....
      Also keine Argumente?
      5 5 Melden
    • Petitsuisse 14.08.2016 18:57
      Highlight Erstens bin ich niemandem hier Rechenschaft schuldig. Zweitens bin ich weder Christ noch sonst eine Religion zugehörig. Drittens meide ich den Kontakt mit Diskussionsjunkies wie Ihnen wie der (nichtexistente) Teufel das (wirkungslose) Weihwasser, da dies meines Erachtens unnötige Zeitverschwendung ist, wie eben gerade wieder feststelle. Und von einer Herausforderung kann keine Rede sein, dazu müsste man nämlich auf Augenhöhe argumentieren, und ich denke nicht, dass sich das in diesem Falle so verhält. Falls das arrogant rüberkam, dann gut so, das war meine Absicht. Schönen Tag noch.
      4 3 Melden
    • Pasionaria 15.08.2016 18:27
      Highlight C.Wacker
      Ei, ei, ei, Ihr Votum liest sich tatsächlich recht selbstgefällig. Darf ich rekapitulieren:
      deleted..... meint: "Der Beitrag über die Knabenbeschneidung war mindestens gleich gut! "
      Darauf Klugredner Ch. Wacker: "Für mich nicht, pardon ".

      Nun fragt jemand - und dies in einem Blog, wo kommuniziert wird - nach Ihren Argumenten und darauf 'flippt' der Gefragte beinahe aus.

      Wieso sind Sie nicht bereit Ihren Ausruf zu begründen? Ist nur die Augenhöhe daran schuld? Wenn es daran liegt, kann ich mich schon zu Ihnen hinunter beugen.
      0 3 Melden
  • teufelchen7 13.08.2016 12:50
    Highlight alle religionen machen hirnwäsche und stecken die menschen in engen rahmen. im westen ist es heute einfacher raus zu kommen. dass alle kinder religionsfreiheit haben, ist schwierig umzusetzen. da sind eltern, schulen, bedürfnis dazu zu gehören etc. aber wichtig ist, dass die kinder wissen, dass sie rechte haben...

    wir sollten die kinder aus sektenfamilien auch nicht ausgrenzen! sonst würden sie noch schwerer haben, raus zu kommen...
    59 13 Melden
    • Stachanowist 13.08.2016 15:24
      Highlight @ teufelchen

      "alle religionen machen hirnwäsche und stecken die menschen in engen rahmen."

      Ich bin in einem religiösen Umfeld aufgewachsen, durfte aber meine religiöse bzw. unreligiöse Entwicklung selbst auswählen und wurde nie in einen "engen Rahmen" gesteckt oder "gehirngewaschen". Meine christlichen Eltern vermittelten mir auch atheistische Argumente, gaben mir als Jugendlichem den Koran und den Veda zu lesen, als ich mich dafür interessierte und machten mich mit dem Agnostizismus vertraut.

      Verwirrt Sie das in Ihrer simplen, generalisierenden Weltanschauung?
      52 17 Melden
    • Wilhelm Dingo 13.08.2016 16:51
      Highlight Ein Lob auf Deine Eltern! Da werde ich mir ein Beispiel daran nehmen.
      38 2 Melden
    • Stachanowist 13.08.2016 18:06
      Highlight @ Dingo

      Merci :) und ja, diese Erziehungsweise finde ich auch super. Keine intellektuellen Grenzen auferlegen, ungeachtet der eigenen Weltanschauung
      19 3 Melden
    • teufelchen7 13.08.2016 19:25
      Highlight @stachanowist: in der schweiz ist es zum glück nicht mehr so, dass kinder streng gläubig aufwachsen. meine kinder dürfen auch selbst bestimmen.
      nun, das ist kein verallgemeinerung! streng genommen hat man in der religion keine freiheiten! alle glaubensbrüdern und schwestern müssen sich an die regeln halten. die sind irgendwo vorgegeben. die katholiken zb. schimpfen immer noch über homosexuelle und geschiedene. das ist diskriminierend. aber zum glück wird heute in vielen ländern nicht mehr gesteinigt, wenn man manche regeln nicht befolgen mag.
      für mich sind menschenrechte wichtiger als religion
      11 7 Melden
    • Stachanowist 13.08.2016 20:05
      Highlight @ teufelchen

      "streng genommen hat man in der religion keine freiheiten! alle [...] müssen sich an die regeln halten."

      Mit dieser Definition werten Sie den Fundamentalismus zur Norm auf und schwächen die Liberalen. Warum eigentlich?

      Ungeachtet dessen: Wenn man sich wie meine Eltern an die Regeln hält, weil man sich frei und bewusst dazu entschieden hat & damit niemandem schadet, niemanden moralisch verurteilt, 10% des Bruttogehalts den MSF spendet, tolerant und weltoffen ist - wo liegt eigentlich das Problem? Man kann es mit dem Religionsbashing auch übertreiben.
      16 4 Melden
    • Ingenieur 13.08.2016 20:09
      Highlight Wer denkt, dass nur Religionen Gehirnwäsche betreibt, ist bereits gewaschen. Jedes Umfeld vermittelt uns den Glauben, dass es das richtige Umfeld ist. Sonst kann ein Umfeld gar nich bestehen, wenn nicht Leute an die Werte von eben diesem Umfeld glauben. Und das hat nichts mit Religion zu tun, alles ist Religion, sobald man irgendwelche Statements aufstellt gegenüber anderen.
      12 8 Melden
    • teufelchen7 13.08.2016 20:49
      Highlight das hat nichts mit fundamentalismus zu tun. richtig: man kann tun was man will, solange es niemandem schadet! genau so muss es sein. und jeder hat das recht aus einer gemeinschaft auszutreten. das ist leider noch nicht überall möglich!
      6 1 Melden
    • Oban 13.08.2016 23:09
      Highlight @Teufelchen7
      Sie können auch aus den Landeskirchen austretten, sie bekommen dann einen Brief vom Pfarrer. Dort steht sowas als Hinweis, "Sie verlassen leider die Geimeinschaft, die Taufe können sie aber nicht rückgangig machen." Sprich du bleibst aus ihrer Sicht immer ein Christ und somit ein Mietglied ihrer Religion. Es wäre also besser wenn man schon gar nicht austreten müste.
      5 3 Melden
    • teufelchen7 14.08.2016 00:11
      Highlight @oban, sag ich ja, religion ist keine freiheit. nicht mal im christentum. aber wenigstens wird hier niemand verfolgt...
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.08.2016 17:33
      Highlight Oban, schlimm wenn der Pfarrer Sie nicht freilassen will, was? Und wenn ich Ihnen nun sage, dass Sie immer ein Anhänger der Zaafee sind, weil ich Ihren Kommentar gelesen und geantwortet habe? Sie werden immer gefangen sein in Relligionsgemeinschaften! Meine Gemeinschaft wird immer grösser...

      Also auf bald, neuer Zaafeeist!
      3 2 Melden
  • Greet 13.08.2016 12:33
    Highlight Unter dem Begriff 'Kindswohl' können Mütter (und einzwei Väter) in der Schweiz fast unlimitiert über ihre Kinder verfügen. Eigentlich wollte man den Scheidungsvätern so eins auswischen, trifft aber leider mehrheitlich die Kinder.
    19 25 Melden
  • Phrosch 13.08.2016 12:16
    Highlight Der Vorschlag der Ombudsstelle ist interessant, führt aber gleich zu einer neuen heiklen Frage. Wer würde dann diese Stelle innehaben dürfen? Auf welcher weltanschaulichen Basis würde diese Weisungsbefugnis ausgeübt, wenn doch der Artikel gleichzeitig die religiöse Erziehung "natürlich" im Elternhaus am richtigen Ort sieht? Wer bestimmt, wo Indoktrination anfängt, was nicht mehr kingerecht ist?
    33 3 Melden
    • Wilhelm Dingo 13.08.2016 16:53
      Highlight Indoktrination beginnt dort wo die Einwände des Kindes missachtet werden.
      23 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.08.2016 17:36
      Highlight Willhelm, ich wollte als Kind nicht zur Schule und meine Einwände wurden missachtet - ich armer Junge war wohl bösartigster Indoktrination ausgesetzt...
      4 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 16.08.2016 08:38
      Highlight @Zaafee: Wenn ein Kind immer ungern zur Schule geht und das sagt, dann sollte es ernst genommen werden.
      0 0 Melden
  • Zauberwurst 13.08.2016 11:53
    Highlight Kinder in Sekten, wie auch immer sie hineingekommen sein mögen, sind noch ohnmächtiger als vernachlässigte und missbrauchte Kinder in der Außenwelt, weil sei den Schutz der allgemeinen Gesellschaft entzogen sind. In der normalen Gesellschaft haben missbrauchte, vernachlässigte und misshandelte Kinder immerhin noch Kontakt zu Lehrern, Nachbarn und Verwandten. Wenn die Misshandlung bemerkt wird, gibt es über Jugendamt und Wohlfahrtsverbände gewisse gesetzliche Möglichkeiten, diese Kinder zu retten. In manchen Sekten leben Kinder jedoch wie Gefangene.
    35 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.08.2016 13:56
      Highlight Es gibt zu viele vernachlässigte und missbrauchte Kinder ausserhalb von Sekten, denen keiner zuhört. Selbst wenn sie das Problem einem Lehrer, Nachbarn oder Verwandten ins Gesicht sagen. Sogar wenn sie das wiederholt (!) tun. Zu oft wird das ignoriert. Weil der Erwachsene sich überfordert fühlt oder es sich nicht mit der Familie verderben will oder was auch immer.

      Ich könnte ein Buch schreiben über die unfassbare Einsamkeit dieser traurigsten Seelen inmitten der sogenannten "normalen Gesellschaft".

      Aber immerhin sind Fortschritte zu verzeichnen. Es ist besser als auch schon.
      56 3 Melden
  • Sunny92 13.08.2016 11:21
    Highlight Ich wünsche mir so sehr mal einen sinnvollen Beitrag von Herrn Stamm welcher nicht so einseitig geschrieben ist - bin durchaus kein beführworter der Zeugen Jehovas (im engeren Familienkreis gib es aber leute die ihnen anhängen) aber immer- und das beziehe ich jetzt allgemein auf Herrn Stamms Blogg, alles zu verteufeln was auch nur entfernt mit Religion zu tun hat finde ich genau so bedenklich wie die Sekten/ Religionsgemeinschaften selbst
    44 103 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 13.08.2016 14:41
      Highlight Hey, er verteufelt das nicht. Dieses Wort befindet sich nicht in seinem Wortschatz.
      25 9 Melden
    • Benot 13.08.2016 15:38
      Highlight Statt nur Herrn Stamm zu kritisieren: Was ist IHRE Meinung/Reaktion/Stellungnahme zu den Kommentaren unten, von Incognitor und OnePercent?
      19 4 Melden
  • rodolofo 13.08.2016 10:51
    Highlight Mit mir ging mal einer zusammen in die Schule, der als Kind von den Zeugen Jehowas indoktriniert wurde.
    Er war aber ansonsten ein ganz normales Kind.
    In der Sekundarschule hatten wir einen längeren Weg in ein anderes Quartier zu gehen. So holte er mich jeweils ab und wir gingen den Weg gemeinsam.
    Manchmal, wenn wir auf das Thema "Gott und die Welt" zu sprechen kamen diskutierten wir intensiv und angeregt und standen bis spät abends unter einer Strassenlaterne. Trotz unseren sehr unterschiedlichen Auffassungen blieben wir Freunde.
    99 3 Melden
  • Incognitor 13.08.2016 10:32
    Highlight Bin bei den Zeugen Jehovas aufgewachsen, klar war es mühsam, aber seelische Tortur war es nur bedingt. Mit 18 konnte ich zum Glück selber entscheiden das ich gehen konnte. Meistens wurde bei vielen Leuten in diesem Alter dermassen eine Gehirnwäsche durchgezogen das es sehr schwierig ist rauszukommen. Vorallem sind alle deine Freunde und deine Familie dann gegen dich... Es war hart, aber ich schaffte es rauszugehen aus dieser Anhäufung von Dummheit.
    207 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.08.2016 17:29
      Highlight Gratuliere dir zu deiner Freiheit. Ich freue mich über jeden der es schafft, aus seinem mentalen Gefängnis zu entfliehen.
      26 0 Melden
  • OnePercent 13.08.2016 10:31
    Highlight Aus eigener Erfahrung als Kind bis Erwachsener innerhalb der Zeugen Jehovas kann ich folgendes sagen: Als Kind ist es unmöglich der von den Zeugen erschaffenen Welt zu entfliehen, es Regiert die Wachturmgesellschaft und diese gibt vor wie die Regeln, Art die Welt zu sehen bzw. diese zu interpretieren ist/ist.

    Als Kind denkt man nicht daran dies zu hinterfragen. Und wenn doch verfolgt man den Gedanken aus Angst vor Ausschluss und Isolation nicht weiter.

    Ein perfektes System aus dem es nur schwer wenn nicht fast unmöglich auszubrechen ist.
    137 0 Melden
    • Mafi 13.08.2016 14:16
      Highlight Wie hast du es denn geschafft? Musstest du sämtliche Kontakte zu deiner Familie/Bekannten abbrechen?
      19 0 Melden
    • Hoppla! 13.08.2016 18:58
      Highlight Vor allem der psychische Druck ist immens. Durch die "Isolation" in einer eigene Welt verzichtest du dann auf (fast) alle Freunde und viele Familienangehörige.

      Wie du sagst; ein perfektes und perfides System.
      12 0 Melden
    • OnePercent 14.08.2016 09:31
      Highlight Geschafft habe ich es mit Glück und Willen. Von 0 etwas in der normalen, für mich neuen und fremden Welt aufzubauen.

      Bis heute ohne Kontakt zu meiner Famile....

      Was dich nicht umbringt, macht dich stärker!
      14 0 Melden
    • Mafi 14.08.2016 11:13
      Highlight Toll zu hören!
      3 0 Melden
  • Follower 13.08.2016 10:20
    Highlight Obwohl die Zeugen Jehovas klar als Sekte gelten, gefällt mir Ihr Vorschlag trotzdem nicht. Ich habe grossen Zweifel, ob Leute wie Sie das rechte Augenmass hätten...
    26 113 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 13.08.2016 16:37
      Highlight Jo, das wird ein schlechter Witz: Er hat eher das linke Augenmass.
      12 3 Melden
    • Pasionaria 13.08.2016 17:39
      Highlight oh Follower - intuitiv haben Sie sehr wahrscheinlich den richtigen Namen gewählt. Welcher Sekte followen Sie?
      Bei diesem psychisch misshandelten Kinder-Thema, und andern in dieser Richtung, geht es nicht um's Augenmass, sondern ums HINSCHAUEN und ums entsprechende HANDELN, wie es der gelungene Blogbeitrag vorschlägt.

      Danke, Herr Stamm, für Ihre schwierige Aufgabe der Aufklärung, des MissständeAufzeigens, sowie der Hilfestellung für Missbrauchsopfer.


      Youwillnot be...... um 16.37, hm, hat in der Tat was Erfreuliches auf sich!
      13 4 Melden
  • lily.mcbean 13.08.2016 09:55
    Highlight Mit ihrem letzten Abschnitt haben Sie wahrscheinlich noch recht...leider!
    51 2 Melden
    • Oban 13.08.2016 23:17
      Highlight Solange bei uns viele Menschen auf dem religiösen Auge blind sind, wird sich nichts ändern. Wir erleben das z.B. an Debatten über Kirchenglocken in der Nacht. Es ist noch immer so das Christentum ist bei uns eine heilige Kuh, die nicht angetastet wird. Vielleicht braucht es eine andere Religion die ihre Kinder ebenfalls indoktriniert das uns mal die Augen geöffnet werden.
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