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Nach Druck der Behörden: Apple streicht «New York Times» in China aus App-Store



Video: watson.ch

Apple bietet in China nicht mehr die Nachrichten-App der «New York Times» an. Der Technologiekonzern habe auf Gesuch der Behörden sowohl die englisch- als auch die chinesischsprachigen Apps der US-Zeitung aus iTunes in China entfernt, sagte eine Sprecherin der «New York Times» .

An illustration shows a person looking at a computer screen in Beijing showing an Apple iTunes store message saying that the New York Times app is not available in the Chinese store, in China, January 5, 2017.  REUTERS/Thomas Peter/Illustration

«Item Not Available»: Die App der «NYT» ist im chinesischen App-Store nicht mehr zu finden. Bild: THOMAS PETER/REUTERS

Das Anliegen der Behörden sei «Teil eines breiter angelegten Versuchs, Leser in China am Zugang zur unabhängigen Berichterstattung der 'New York Times' über dieses Land zu hindern». Man habe Apple gebeten, den am 23. Dezember vorgenommenen Schritt zu überdenken.

Ein Apple-Sprecher sagte, sein Unternehmen sei darüber informiert worden, dass die App gegen lokale Vorschriften verstosse. Apps anderer internationaler Publikationen wie die der «Financial Times» oder des «Wall Street Journal» sind laut «New York Times» weiterhin in dem App-Store verfügbar.

Die chinesische Regierung begann 2012 damit, die Internetseiten der «New York Times» zu blockieren. Zuvor hatte diese mehrere Artikel veröffentlicht, in denen es um den Reichtum ging, den die Familie des damaligen Ministerpräsidenten Wen Jiabao angehäuft haben soll. (sda/reu)

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sven 27.01.2017 10:01
    Highlight Highlight .
    • sven 27.01.2017 10:06
      Highlight Highlight .
  • Domino 05.01.2017 07:45
    Highlight Highlight Gut so. Wenn ich mich an die sehr einseitige wenn nicht hetzerische Berichterstattung der NYT über den US-Wahlkampf erinnere, kann ich nur davon ausgehen, dass sie in China nicht viel besseres tut und Politik anstatt Journalismus betreibt. Hier im Westen werden viele Blätter von den Lesern abgestraft, wie seit Jahren sinkende Absatzzahlen belegen. Man informiert sich eben anderswo oder betrachtet mehrere Quellen. Heute ist vieles gefärbt, wichtige Nachrichten werden bewusst weggelassen oder als regional eingestuft. Mit anderen Unwichtigkeiten (wie Trump Tweets) wird man regelrecht bombardiert.
    • Domino 05.01.2017 09:19
      Highlight Highlight Früher hatten Blätter wie die NYT oder Washington Post selber recherchiert und Stories jeglicher Seite aufgedeckt. Heute sind sie politische Propagandablätter. Man sah das sehr schön am Fall Pizzagate. Sie haben gar nicht erst recherchiert, sondern den Begriff 'Fake News' massgeblich geprägt mit der demokratischen Führung. Obwohl es genau die Aufgabe von Journalisten ist solchen Sachen nachzugehen, ob jetzt was dran ist oder nicht. Podesta wurde nicht kritisch hinterleuchtet.
    • Domino 05.01.2017 09:35
      Highlight Highlight Ich informiere mich recht breit.
      Traditionelle Medien wie Tagi, Welt, Spiegel etc.
      Rechte Medien wie AchGut, PI, Weltwoche.
      Linke Medien wie Watson, Vice und TAZ.
      Dazu diverse Youtube channel wie TYT, Infowars, Identitäre, KenFm, Reaktionär etc.
      TV was man halt so reinbekommt: ARD, ZDF, CNN
      Und eben ab und zu auch NYT, Huff, Washinton Post.
      Also von allem ein bisschen dabei. Deine Meinung musst du dir natürlich selber machen.
    • DerTaran 05.01.2017 09:42
      Highlight Highlight Was erwartest du. Es geht gegen eine Zeitung aus den bösen, bösen USA. Und die lieben, lieben Chinesen (wahlweise auch die netten, netten Russen) sind ein Vorbild an Gerechtigkeitssinn.

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