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«Es war einmal ein Weib, das zeigte seinen Unterleib»: Polizei-Gedicht warnt vor Cybersex

Das gibt es nicht oft: Die Polizei dichtet. Die Aachener Behörden wollen mit ihrem Gedicht Männer davor warnen, sich beim Skypen auszuziehen.



Wenn ein Mann im Internet von einer fremden bildhübschen Frau angeschrieben wird, ist Vorsicht angebracht. Vor allem dann, wenn sie alsbald Cybersex vor der Kamera vorschlägt. Denn wer sich auf dieses Vergnügen am PC einlässt, erhält einige Tage später die Quittung. Er wird erpresst. Die einst so nette Frau will Geld sehen. Kriegt sie keins, so droht sie damit, seine Nacktbilder im Netz zu verbreiten.

Auch in der Schweiz fallen immer wieder Männer auf diese Masche herein. So registrierte das Bundesamt für Polizei (fedpol) im Jahr 2016 161 solche Fälle.

Im deutschen Aachen hat sich die örtliche Polizei nun etwas Neues einfallen lassen, um die Männer zu warnen. Mit einem Gedicht, das die Polizei auf Facebook veröffentlichte. Aber lest am besten selber.

Die Erpressung

Es war einmal ein Weib,
das zeigte seinen Unterleib –
bei Skype.

Ein Mann hatte dies gesehen,
schon war's um ihn gescheh'n.

Er tat es ähnlich,
fand's gar nicht dämlich.

Kriminell und voll bedacht
hat die Dame Fotos gemacht.
Vom Unterleib des Herrn,
der sieht das gar nicht gern.
Soll dies nun aus der Welt,
muss er zahlen Geld.

Bezahlt er dieses nicht,
sieht man nicht nur sein Gesicht.

Im Internet, so drohte sie,
gäb's dann eine Galerie.

Klar, ihm war's nicht einerlei,
drum ging er flugs zur Polizei.
Nach dem Weib wird nun gefahndet,
und die Tat dann auch geahndet.
Denn zig Fälle gab's die Tage,
stellt man sich nun die Frage,
wo war nur der Verstand,
das lag wohl auf der Hand.

Nun wird gewarnt vor dieser Masche,
sie bringt nur Geld in Täters Tasche.

Ihre Polizei Aachen

(fvo)

«Wo finde ich jetzt dieses internet.ch?» – Eltern und Technik

abspielen

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • seventhinkingsteps 18.01.2018 19:33
    Highlight Highlight "Weib"?
  • Matrixx 18.01.2018 17:04
    Highlight Highlight Ach, wie ich die Zeit von MSN und Co. vermisse, mit der immergleichen Phrase "Sorry, mini Cam isch kaputt, weisch. Es anders mal chömmer gern came."


  • azoui 18.01.2018 14:42
    Highlight Highlight Ich tage in solchen Situationen immer eine Guy Fawkes
    • azoui 18.01.2018 14:57
      Highlight Highlight Man sollte nie überhastet auf "Abschicken" klicken

      Ich trage in solchen Situationen immer eine Guy Fawkes Maske.

      Hach, immer diese Legasteniker
    • wololowarlord 18.01.2018 16:24
      Highlight Highlight „Legasteniker“ war jetzt aber absicht oder?😅
    • Flexon 18.01.2018 17:44
      Highlight Highlight Unter Analphabeten ist der Legastheniker ein Köngi.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 18.01.2018 14:24
    Highlight Highlight Prävention durch Viraler Hit - Funktioniert bestens nehme ich an
  • Haiderfroh 18.01.2018 14:06
    Highlight Highlight Warum trägt man Masken am Carneval von Venedig, oder an der Fasnacht in Luzern?

    Damit nirgends aufgeschrieben,
    wer mit wem es hat getrieben.

    Nur so, als Anregung bei Erregung.
    • Pana 18.01.2018 15:10
      Highlight Highlight Ich skype grundsätzlich nur noch mit Pferdemaske.
  • Alnothur 18.01.2018 13:46
    Highlight Highlight Shitstorm in 3,2,1...
  • Elendil91 18.01.2018 13:25
    Highlight Highlight 😂😂😂
    Die Aachener Polizei hat Humor.
    Hoffentlich nützts was.
  • aglio e olio 18.01.2018 13:16
    Highlight Highlight Und das Versmass so:
    #metoo

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